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Full text of "PC Player German Magazine 1995-01"

1-95 DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 




IM TEST: NEUHEITEN '95 



U.S. Navy Fighters 
X-Wing CD • Warcraft 
linder a Killing Moon 
■ncredible Machine 2 
World of Lemmings 
Creature Shock 



ABGERECHNET: JAHRGANG '94 



Die besten Spiele 
Die fatalsten Flops 



KAUFTIPS: PC-AUFRUSTUNG 



CD-Laufwerke, MIDI 
Sound, Gia^kaite» 

Windows-Spiele 

Selbst tjcihäcm 

Leseraktion: Gewinnen Sie ein Pentium- 

Wir haben die Lösung: Sternenschweif & Magic 




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AIR COM 



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PV 



50 Luftkai 
Bodenang 
6 verschiedene Kampfflug- 
zeuge zur Auswahl 
35 unterscf"'" " 
gegnerisch 
lulierte 
Wetterbedingungen 
Explosions- und 
Druckwelleneffekte 
Lernfähige Gegner dr — L 
künstliche Intelligenz 
Bildschirmauflösung von 320 
x 200 bis 1024 x 768 Punkte 
Digitaler Stereo-Sound 
Alle Briefings als 
Full-Motion- Videos 
Anleitung und 
Missionstexte in Deutsch 
Sprachausgabe der I 
und Funkverkehr in 
Briefings in Deutsch 
Thrustmaster -kompatibel 



ELECTRONIC ARTS 




Keine 



leeren 



Phrasen: 



DOS- 



Welt 



I 




Hl 



AUF DEN INHALT KOMMT ES AN 



in einem 



Heft. 



Wenn Sie meinen, in der DOS stehe nichts über Windows, OS/2 oder andere Wellen - dann 
haben Sie sieh gewaltig geirrt. Denn DOS ist die PC-Zeitschrift für die ganze Computer-Welt: 
Extrem praxisorieniierl, fachlich tiefgehend und vor allem gnadenlos informativ. 
Egal, ob es um Hard- oder Software gehl. 

Setzen Sie jetzt auf den Inhalt - denn ab einem gewissen Können kann man den anderen die 
leeren Phrasen überlassen. 



!)<)■> wird jeden Munal i.I 



ul geteaen. Queue: \u\ HM. 



Mit Prophezeiungen kann man in der PC-Welt saftig daneben- 
liegen. Preisverfall und Hardware-Flops haben schon so man- 
che Prognose über den Haufen geworfen. 1994 sah Hardware -Revo- 
lutionen wie den Preisverfall bei 486- und Pentium-PCs, doch am dra- 
stischsten verlief der Siegeszug eines Speichermediums: Ohne 
CD-ROM hat der Spieler nicht mehr viel zu lachen. 

Die Tests in dieser Ausgabe machen es deutlich: Nicht nur Grafik- 
orgien ä la »Creature Shock- erscheinen exklusiv auf CD. Auch so 
unterschiedliche Spielegenres wie Flugsimulationen (»U.S. Navy 
Fighters»), Weltraumballerei {»Novastorm«) oder Abenteuerspiel 
(»Under a killing Moon«) sagen der Diskette ade. Die Spieldesigner 
lernen zudem immer mehr, mit dem CD-ROM umzugehen: »Interak- 
tive Filme«, bei denen man nicht viel zu tun hat, sind schon wieder 
auf dem Rückzug. Vernünftige Spiele, die durch Sprachausgabe und 
Grafik-Gimmicks CD-gerecht aufpoliert werden, gehören zu den Knal- 
lern am Jahresende. Die CD-ROM-losen Anwender seien getröstet: 
Schon für gut 200 Mark bekommt man mittlerweile solide Double* 
speed-Laufwerke, wie unsere Hardware-Kaufempfehlungsliste auf 
Seite 38 zeigt. 

Jahreswechsel und der Abschluß des 2, PC Player-Jahrgangs sind 
für uns Anlaß genug, allen Lesern nochmal ein dickes 'Danke- 
schön!» zu servieren. Für uns geht ein sehr erfolgreiches Jahr zu 
Ende, das dank der Einführung von PC Player plus reich mit Aufre- 
gungen gespickt war. Wir werden uns 199S schwer reinhängen, um 
Ihre Erwartungen in Zeitschrift und CD-ROM zu erfüllen und weiter 
an der Qualität zu feilen. Damit wir ganz genau wissen, wie wir's 
Ihnen recht machen können, blasen wir diesen Monat zur großen 
Leserumfrage. Der Fragebogen in der Heftmitte erinnert vom Umfang 
her zwar fatal an die letzte Volkszählung, aber kreuzen Sie sich bitte 
tapfer durch. Je mehr wir über Sie wissen, desto genauer können wir 
uns nach Ihrem Geschmack richten. Damit sich der statistische Akt 
für Sie auch lohnt, verlosen wir unter allen Einsendungen ein paar 
feine Preise. Glanzstück im Gewinnaufgebot: Gateways bestens aus- 
gestatteter Multimedia-Pentium im Wert von rund 7000 Mark. 

Viel Spaß mit der dicksten PC Player aller Zeiten wünscht 



Ihr PC -Player Team 



Jörg 
langer 




Susan I 
Sablowski I 



Heinrich 
Lenhardt 




Bitte beachten Sie unsere Leserumfrage in der 
Heftmine. Wer sich wacker durch den Frage- 
bogen k reu zeit, hat Chancen, diesen edlen 
Gateway-2000-Pentium-PC im Wert 
7000 Mark zu gewinnen! 



aktuell 



AUDIENZ BEI LORD BRITISH 8 

Wie war das gleich wieder mit 
»Ultima 9«? 

SID MEIER 10 

Interview mit dem »Colonization«- 
Designer 

COMPUTER '94 14 

Messebericht aus Köln 

VIRTUAL REALITY PER PC 16 

Erster Eindruck: Was bringt der 
High-Tech-Helm? 

COMDEX-REPORT 18 

Messe-News aus Las Vegas 

KURZMELDUNGEN 20 

Rund ums PC -Entertainment 

HITPARADEN 22 

Aktuelle Spiele-Charts 

STREITGESPRÄCH: OS/2 24 

Betriebs System -Fach simpel ei mit 
Schneider & Kim 

JAHRESINHALT 1994 172 

Schlag' nach: Alle Artikel 
alphabetisch sortiert 



TEST: KLIK & PLAY 48 

Was kann der Spielegenerator für 
Windows? 

SOFTWARE-KURZTESTS 50 

ADAC 

Saturday Night Live 

Beatclub '68 

Abenteuer Weltraum 

STTNG Screen Saver 

STTNG Technical Manual 

25 JAHRE MONDLANDUNG 54 

Astronauten auf CD-ROM 

DIE BESTEN SPIELE '94 142 

PC Player ermittelt die 
Hits des Jahres 
RÜCKBLICK 

DER REDAKTION 144 

Monat für Monat wird das PC -Jahr 
aufgerollt 

SPIELE-HISTORIE (2) 152 

Die frühen 80er Jahre 

BUG-REPORT 156 

Neues von der Fehler-Front 
BIZARRE ANWENDUNG: 

GITARRENKURS 158 

Slash Stangl haut in die Saiten 
PC-JUNIOR - 

SOFTWARE FÜR KIDS 160 
Im Test: Syracuse und Blupi 
KEINE PANIK: WINDOWS- 
VIDEOCLIPS 162 

Wie die Bilder laufen lernen 



Die besten Spiele 
Die fatalsten Flops 

33 »MIHHMJiglllHII.ifll-n 
CD-Laufwerke, MIDI- 




hardware 



WEIHNACHTUCHE 

PC-AUFRÜSTUNG 33 

Einleitung zur Kauftip-Porade 

GRAFIKKARTEN 34 

SOUNDKARTEN 36 

CD-ROM-LAUFWERKE 38 

JOYSTICKS 40 

VIDEOSPIELE 42 

PC-BASAR 44 

NETZWERK 

LEICHT GEMACHT 168 

Strippen- lxl Für Gruppenspieler 




Beim Düster- 

Adventure »Noctropolis« 

ist ein Bildschirm-Comic inklusive QA 



Do it yourself: Wie gut ist der Spiele-Baukosten 
»Klik & Play«? n O 




EINLEITUNG 179 

MAGIC CARPET 180 

NHL HOCKEY '95 183 

STERNENSCHWEIF 184 

HURRA DEUTSCHLAND 189 

MASTER OF MAGIC 190 

BUNDESLIGA MANAGER 

HATTRICK , 193 

LOLLYPOP 193 

SYSTEM SHOCK 193 

TECHNIK-TREFF 194 



rubrihen 



EDITORI AI 5 

IMPRESSUM 22 

CD-ROM-INHALT 28 

PC PLAYER UNPLUGGED 141 

STARKILLER 198 

LESERBRIEFE 199 

VORSCHAU 201 

FINALE 202 



Schöne Bescherung: 

Mit unseren Weihnachts-Tips machen Sie 

Ihren PC für die neuen 

High-End-Spiele fit o 'S 



spiele-tests 



ALL NEW WORLD OF 

LEMMINGS 68 

ARMOREDFIST 130 

CREATURE SHOCK 108 

CRIME PATROL 128 

CYBERWAR 1 10 

CYCLEMANIA 136 

DAWN PATROL 132 

DEATH GATE 88 

DOMINUS 126 

EARTHSIEGE 114 

ECSTATICA 82 

FRONT PAGE SPORTS 

BASEBALL 138 

INCREDIBLE MACHINE 2 116 
LOTHAR MATTHÄUS 

SUPER SOCCER 96 

NOCTROPOLIS 94 

NOVASTORM 1 12 

OLDTIMER 134 

ONE MUST FALL 106 

RAN-TRAINER 78 

RISE OFTHE ROBOTS 100 

U.S. NAVY FIGHTERS 56 

UNDER A KILLING MOON 62 

UNIVERSE 86 

VIDGRID 80 

WARCRAFT 120 

X-WING CD-ROM 74 

ZEPHYR 76 

IT CAME FROM THE DESERT 
(Hall of Farne] 112 




ISTERSTUNDE 




Halloween in Texas: Richard 
Garriot alias Lord British 
plaudert über sein »Haunted 
House« und Ultima 9. 

aus der Abteilung »exzentrische Hobbys«: Alle 
zwei Jahre baut Origin-Boß Richard Garriot 
sein 4500 Quadratmeter großes Domizil zu einem 
»Haunted House« (Geisterhaus) um. Mit Hilfe vie- 
ler freiwilliger Helfer wird das schon in normalem 
Zustand mit Geheimgängen und Verliesen aus- 
gestattete Haus zu einem bedrohlichen Spuk- 
schloß. An vier Tagen werden nachts in kurzen 
Abständen Vierergruppen auf die einstündige Reise 
durch das Haus geschickt. Alle Teilnehmer müssen 
vorher eine Selbstfiaftungserklärung unterschreiben, 
do sich Unvorsichtige durchaus Verletzungen zuzie- 
hen können. 

Richard läßt es sich nicht nehmen, als Lord British 
verkleidet jede Gruppe mit den bedeutungs- 
schwangeren Worten »Your Urne has come« am Tor 
abzuholen und tn ihre Auf- 
gabe einzuweisen. Diese 
bestand in diesem Jahr 
darin, den gefangenen Avat- 
ar zu befreien und das vor 
kurzem geöffnete »Höllen- 
tor« wieder zu schließen. 
Neben mehreren Dutzend , 
verkleideten Schauspielern 
und Statisten sorgen diverse 
Spezialeffekte für die ent- 
sprechende Stimmung: 
Geräusche vom Band, ein- 
gespielte Videosequenzen, 
zusammenrückende Wände, 
Feuerstrahlen und elekrische 



Heiß wird es ei 
Spukschloß ni 

vom Adrenalin. 



Die furchtlosen Abenteurer kurz vor dem 
Start - Lord British will auch aufs Foto 

Entladungen gehören zum Repertoire. Die Aben- 
teuerergruppe wird von mehreren Mönchen durch 
das Areal geführt, dos auch den Garten des Anwe- 
sens einschließt. Besonders beeindruckend ist eine 
feuchte Borltenfahrt um eine kleine Insel herum. Am 
anderen Ende wird die durchnäßte Gruppe von 
mehreren Kriegern in Empfang genommen und vor 
dem Herrn der Toten, Minos, in den Sand gewor- 
fen. Die anschließende halsbrecherische Flucht, 
aber auch Hängebrücken, rotierende Röhren und 
glitschige Nebelkammern, lassen den Wunsch nach 
besserem Schuhwerk aufkommen. 

LORD BRITISH - 
DAS INTERVIEW 

Kaum war er dem Spukhaus entkommen, erhielt 
unser Redakteur Jörg Longer eine Privataudienz bei 
Richard Garriot alias Lord British. Der Origin-Über- 
vater ließ sich im Interview schon in die »Ultima 9«- 
Karten blicken. 

JÖRG: Richard, Du machst jetzt schon ziemlich 
lange Ultimos - wann genau hast Du damit ange- 
fangen? 




LORD BRITISH: 1979, wenn Du »Aka- 
labeth« mitzählst, das so eine Art »Ultima Null« 
war. Also vor 15 Jahren. 

JÖRG: Wird es Dir nicht langsam langweilig, 
am Avatar und an Britannia klebenzubleiben? 
LORD BRITISH: Nicht im geringsten, die 
Spiele entwickeln sich ja ständig weiter. Da die Com- 
puter immer besser werden, ändern sich auch die 
Anforderungen in der Software- Entwicklung radi- 
kal. Dadurch bleibt die Sache für mich spannend. 
JÖRG: Wieviel Einfluß hast Du eigentlich noch 
auf den Design-Prozeß? 

LORD BRITISH: Auch das hat sich mit 
der Zeit weiterentwickelt. Bei den ersten paar Ulti- 
mos war ich Designer, Programmierer und Grafi- 
ker in einer Person. Aber es ist keine Frage, daß 
unsere Grafiker um Welten besser sind, als ich es 
jemals war. Und es gibt Leute, die bessere Prosa 
und korrekteres Englisch schreiben. Selbst beim Pro- 
grammieren, das ich lange Zeit als meine Stärke 
betrachtet habe, wurde ich mittlerweile abgehängt. 
Was übrig bleibt, ist das allgemeine Design des 
Produkts und das Managen des Teams. Unser 
Hauptproblem bei Origin ist, Leute zu finden, die 
solch große Teams leiten können. 
JÖRG: Also bist Du eine eine Art Supervisor? 
LORD BRITISH: Genau. Es ist schwierig, 
für diese Aufgobe neue Leute zu finden, selbst inner- 
halb von Origin. Und obwohl ich - wie die aller- 
meisten in der Branche - keine richtige Ausbildung 
dafür habe, hat sich in den letzten Jahren doch 
ziemlich viel Erfahrung bei mir angesammelt, wie 
man derartige Projekte 
durchführt. 

JÖRG: Ultima 8 war in 
den USA kein sonderlicher 
Erfolg, Origin hat die Arbeit 
an »LostVale« unddererwei- 
terten CD-ROM-Version ein- 
gestellt. Wie kam das? 
LORD BRITISH: 
Einer der Hauptkrilikpunkte 
an den Ultimos bis Teil 7 war, 
daß die Komplexität immer 
größer wurde. Deshalb woll- 
ten wir mit Ultima 8 ein neues 
Publikum erreichen, was 
auch ganz gut geklappt hat, 
vor allem in Europa. Aber die 
alten Fans der Serie waren 



enttäuscht, weil das Spiel kleiner und merklich 
onders war. Insoweit stellt Pagan ein wichtiges Expe- 
riment für die Serie dar, In Ultima 9 werden wir ver- 
suchen, sowohl die neuen Spieler als auch die alten 
Fans zufriedenzustellen. 

JÖRG: Dann wird Ultimo 9 also wieder kom- 
plexer werden. Kannst Du mir etwas über die Spiel- 
handlung erzählen? 

LORD BRITISH: Ultimo 9 stellt das Ende 
der »Trilogie der Trilogien« dar und wird deshalb 
großen Wert auf die Story legen. Wir wollen alle 
drei Trilogien zusammenführen und damit auch die 
verschiedenen Generationen von Ultimo-Spielern. 
Beispielsweise hat der Guardian in Ultima 7 Bri- 
tannia direkt bedroht und in Teil 8 den Avatar nach 
Pagan versetzt, um freie Hand zu haben. In Ultima 
9 erkennt der Avatar, daß er den Guardian direkt 
bekämpfen muß, damit die Sache zu einem Ende 
kommt. Also versucht er, die nötigen Umstände her- 
beizuführen, um dem Guardian von Angesicht zu 
Angesicht gegenübertreten zu können. 
JÖRG: In dessen eigener Welt? 
LORD BRITISH: Das kann ich schlecht 
beantworten, ohne zuviel von der tatsächlichen 
Handlung verraten. Um nicht die ganzen Details 
preiszugeben, muß ich ein wenig um den beißen 
Brei herumreden. 

JÖRG: Zumindest legt es die Endsequenz von 
Ultima 8 nahe. Wird es eine neues Grafiksystem 
geben? 

LORD BRITISH: Ja, klar. Bis zu Ultima 7 
haben wir vom jeweils vorherigen Teil nur wenige 
Programmroutinen übernommen, beispielsweise 
den Zu fa 1 1 sza h len gen e rato r. Alles andere wurde 
von Grund auf neu programmiert. Ab Ultimo 7 
konnten wir bestimmte Routinen des Pro- 
grammkerns wieder- 
verwenden, wie die ^ä 
Sprite-Engine und das 00 
Fenster-System, Das < 

spart natürlich eine 
Menge Zeit und Produkt! 
onskosten. Ultima 9wird einer- 
seits eine völlig neue Engine haben, 
andererseits ober schon bestehende 
Programmteile weiter benutzen. 
JÖRG: Aber wie könnte Ultima 9 nun 
tatsächlich aussehen? 

LORD BRITISH: Es wird wiederum eine 
isometrische Darstellung benutzen, sowohl in VGA 
als auch in Super-VGA. Bei letzterem bat man die 
Wahl zwischen weichem und schrittweisen Scrol- 
ling: Die meisten Computer sind unter Super-VGA 
immer noch zu langsam. Zudem werden wir das 
Bewegungssystem ziemlich umkrempeln. Eines der 




Probleme bei Ultima 8 war, daß man immer eine 
e Distanz weit sprang. Wir ändern dos dahin- 
gehend, daß man direkt auswählen kann, wohin 
man springen möchte. Außerdem bauen wir wie- 
der Fernwaffen ein, und einiges andere mehr. 
JÖRG: Wann, glaubst Du, wird Ultima 9 
erscheinen? 

LORD BRITISH: Das dauert noch lange, 
da wir die Sache richtig machen wollen. Bis Weih- 
nachten '95 werden wir's wohl nicht schaffen. 
JÖRG: Zu etwas anderem: Mit Wing Comman- 
der 3 scheint die Grenze zwischen Film und Compu- 
terspiel sehr schmal geworden zu sein - wird es in 
fünf Jahren überhaupt noch einen Unterschied geben? 
LORD BRITISH: Die Produktionstechniken 
werden praktisch dieselben sein. Die Filmaufnah- 
men von Wing Commander 3 haben alles in allem 
zweieinhalb Millionen Dollar gekostet. Wir erwar- 
ten, daß sie bei Wing 4 etwa zehn bis zwanzig Mil- 
lionen Dollar betragen werden. Und für diesen 
Betrag kann man genausogut einen Film machen. 
JÖRG: Wieviel hat Euch Wing Commander 3 
nsgesamt 

LORD BRITISH: Vier Millionen 
Dollar. 

JÖRG: Ist es n icbt ein ernomes 
Risiko, soviel Geld in ein ein- 
zelnes Computerspiel zu 
stecken? 

LORD BRI- 
TISH: Nun, die Vor- 
bestellungen für Wing 3 
machen es bereits zu einer profitablen 
Sache. Origin lauft also keine Gefahr, dabei 
;jieils 

JÖRG: Deine Firma hat als ein kleiner Vier- 
Mann-Betrieb angefangen, mittlerweile hat sie über 
250 Angestellte. Wie kommt Ihrdamit zurecht, ohne 
zu bürokratisch und schwerfällig zu sein? 
LORD BRITISH: Esist wirklich lustig: Jedes 
Jahr erzählen mir Angestellte, die gerade mal seit 
zwei oder drei Jahren dabei sind: »Richard, als ich 
zu Origin kam, war alles klein und überschaubar, 




und mittlerweile sind wir so groß geworden!« Ich 
antworte dann: »Wovon redest Du bloß?« Die Firma 
entwickelt sich einfach weiter, und damit wachsen 
auch die Aufgaben - ohne deswegen unüber- 
schaubar zu werden. 

JÖRG: Versucht Ihr, die Stufen zwischen Dir 
und z.B. dem Produzenten eines bestimmten Spiels 
möglichst gering zu halten? 
LORD BRITISH: Ja -es gibt nämlich keine. 
Wir haben eine sehr flache Struktur und nur eine 
kleine Management-Ebene. Jeder Produzent leitet 
sozusagen seineeigene Firma und kann jedes belie- 
bige Spielprojekt vorschlügen, dos er entwickeln 
möchte. Er muß natürlich den Rückhalt der Ver- 
kaufs- und Marketingabteilung bekommen, daß sich 
die Investitionen auch auszahlen werden. 
JÖRG: Zurück zum Haunted House, das eben- 
falls enorme Ausmaße angenommen hat. Wird es 
in zwei Jahren überhaupt ein weiteres geben? 
LORD BRITISH: Entweder wird es bis zutn 
nächsten Spukhaus länger ols zwei Jahre dauern, 
oder ich werde es nicht in meinem eigenen Haus 
veranstalten. 

JÖRG: Eine letzte Frage: Wo wohnst Du eigent- 
lich während der Vorbereitungen und Halloween? 
LORD BRITISH: Ich lebe weiterhin im 
Haus. Mein Schlafzimmer ist der einzige Raum, der 
nicht für das Haunted House benutzt wird, Und ich 
muß ein Stück kriechen, um hineinzukommen, 
Nachdem alles vorbei war, habe ich bislang immer 
den Teppich auswechseln und den Garten neu anle- 
gen lassen müssen. 

JÖRG: Ich denke, Du bist verrückt. 
LORD BRITISH: Oh, danke sehr! (la) 



latervUw mit SM Mai« 



Sid packt aus: Der Macher 
von »Civilization« und »Colo- 
nization« sprach mit uns über 
seine neuesten Projekte. 

Eine zwölftägige Promotion-Tour führte den 
amerikanischen Kultprogrammierer Sid Meier 
nicht nur nach England und Frankreich, sondern 
auch auf die »Computer '94« in Köln. Unser Redak- 
teur Jörg Langer ergatterte ein Interview mit dem 
Schöpfer so bekannter Strategie-Perlen wie »Railro- 
od Tycoon« und »Civilization«. 
PC PLAYER: An was denkst Du eigentlich, wenn 
Du das Wort »Civilization« hörst - an viel Geld, an 
den Ruhm? Oder nervt es Dich gonz einfach? 
SID: Oh, ich mag Civilization nach wie vor; ich 
hatte großen Spaß dabei, es zu programmieren und 
danach auch zu spielen. Es hat sehr vielen Leuten 
gefallen, und nicht wenige davon haben mir ihre 
Anregungen und Verbesserungswünsche mitgeteilt. 
Ich höre diesen Vorschlägen aufmerksam zu und 
benutze die besten davon in neuen Versionen, 
PC PLAYER: Erzählst Du uns etwas über das 
geplante Multiplayer-Civilizafion? 
SID: Nun, sehr viele Leute wollten eine Mehrspie- 
lerversion haben. Die Verwirklichung ist aber gar 
nicht so einfach, weil bei Civilization immer eine 
Nation ihren Zug macht, danach die nächste, etc. 
Da das mit mehreren Parteien nur schlecht funktio- 
nierenwürde, mußten wir einiges ändern: Jeder der 
sieben Spieler zieht nun zur selben Zeit, außerdem 
kann man sich gegenseitig Nachrichten schicken. 
Multiplayer-Civilization wird auf der Windows-Ver- 
sion basieren und deren hochauflösende Grafik ver- 
wenden. Es wird Netzwerke unterstützen, aber auch 
Modems und Nullmodems. 
PC PLAYER: Das Problem bei einer Mehrspie- 
lerversion scheint mir die Sfcrfphase zu sein: Wenn 
einer der Spieler Glück hat und schnell Städte 
erobert, ist er einem anderen sofort sehr weit vor- 
aus. Wirst Du das irgendwie abfangen? 
SID: Ich denke, daß sich benachteiligte Spieler 
automatisch gegen einen überlegenen Gegner ver- 
bünden werden, so daß sich das von allein aus- 
gleicht. Wir haben auch vor, den Ablauf ein bißchen 
abzukürzen, da die Leute wohl kaum 1 5 Stunden 
pro Tag spielen wollen. Alle 5achen werden etwas 
zügiger ablaufen und nach einem Rauswurf wird 
man wieder ernsthaft in das Geschehen einsteigen 
können. Wir hoffen, doß die Muliiplayer-Fassung 
bis Mai fertig sein wird. 

PC PLAYER: Du hattest das Projekt »Civil War« 
vor einiger Zeit begonnen, ein Spiel über den ame- 




Sid Meier tummelte sich auf der »Compu- 
ter '94« am Microprose- Stand 

rikanischen Bürgerkrieg. Ist es richtig, daß Du dann 
gebeten wurdest, es zugunsten von Colonization 
zurückzustellen? 

SID: Nun, in Wirklichkeit hotten wir mit dem 
Bürgerkrieg-Spiel einige Probleme. Es sollte 
einen Miniaturen -Flair haben, also einzelne Sol- 
daten, Bäume und Häuser zeigen. Ich wollte aber 
nicht nur einzelne Schlachten aneinanderreihen, 
wie es in »Fields of Glory« der Fall ist. Die 
Schlachten sollten sich stattdessen aus dem 
Spielverlauf ergeben, also durch Armeebewegun- 
gen und wirtschaftliche Faktoren. 
Diese beiden verschiedenen Ebenen haben für sich 
getrennt auch wunderbar funktioniert - nur paßten 
sie nicht zusammen: Wenn man vom strategischen 
Teil zu einer einzelnen Schlacht wechselte, hatte man 
nach deren Ende vergessen, was strategisch über- 
haupt los war. Ich denke aber, daß ich eine Lösung 
finden werde. Da es ja um den Kampf der Süd- 
staaten gegen die Nordstoaten geht, wird Civil War 
möglicherweise gleich für zwei Spieler konzipiert 
sein. Falls wir es machen, wird es aber frühestens 
Ende '95 erscheinen. 

PC PLAYER: Wie lange hat die Entwicklung an 
Deinem letzten Spiel Colonization gedauert? 
SID: Wir haben fast 1 8 Monate Arbeit reinge- 
steckt. Obwohl es das erste meiner Spiele ist, das ich 
nicht selbst programmiert habe, war ich die letzten 
sechs Monate rund um die Uhr damit beschäftigt, es 
zu testen und zu verbessern. Und natürlich habe ich 
am Anfang das eigentliche Design gemacht, 



PC PLAYER: Das Spiel erinnert sehr stark an 
Civilization. Habt Ihr alte Programmroutinen wie- 
derverwendet? 

SID: Teilweise. Wir wollten das generelle Inter- 
face, also beispielsweise das Bewegen von Einhei- 
ten auf der Karte, möglichst unverändert lassen, so 
daß Gvilization-Fans keine Probleme damit haben 
würden, Colonization zu spielen. 
PC PLAYER: Du arbeitest gerade an einer er- 
weiterten Version von Colonization. Welche Unter- 
schiede wird es dabei geben? 
SID: »Colonization Gold« wird ein CD-ROM-Pro- 
gramm sein. Als größte Änderung soll es es eine 
»virtuelle Kolonie« in dreidimensionaler Darstellung 
enthalten, in der man herumlaufen und mit den Leu- 
ten sprechen kann. Diese erzählen einem über ihre 
Arbeit und ihr tägliches Leben, Außerdem erweitern 
wir das Tutorial und packen zusätzliche Texte und 
Grafiken in das Spiel. Das Programm wird auf der 
Windows-Version von Colonization basieren und 
Super-VGA-Grafik verwenden. Ich denke, daß wir 
irgendwann Mitte '95 damit fertig sein werden. 
PC PLAYER: Spielerisch bleibt alles beim alten? 
SID: Ja, die Veränderungen werden nur techni- 
scher und grafischer Natur sein. 
PC PLAYER: Allgemein scheinst Du keinen Wert 
auf die Grafik in Deinen Spielen zu legen. Steckt da 
eine bestimmte Philosophie dahinter? 
SID: Es gibt mehrere Gründe dafür. Ich möchte 
ein Spiel bis zum Schluß seiner Entwicklung flexibel 
halten, bei Colonization hat es z.B. noch im oller- 
letzten Monat einige größere Änderungen gegeben. 
Wenn man aber viele Videos und Animationen hat, 
wird es sehr schwierig, sie in der Endphase noch zu 
ändern. Umso mehr Arbeit man in die Grafik steckt, 
desto weniger bleibt für das eigentliche Spiel übrig. 
Außerdem können die Leute ein Spiel wie Colo- 
nization auch auf einem 286er noch spielen -warum 
also sollen wirGrafiken reinpacken, die einen Super- 
Computer benötigen? Davon abgesehen gefallen mir 
unsere Grafiken; sie sind hübsch und geben einem 
alle Informationen, die man zum Spielen braucht. 
Und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste, 
PC PLAYER: Für die nächste Zeit scheinst Du ja 
gut ausgelastet zu sein. Aber was kommt danach? 
SID: Das hängt ziemlich davon ab, wie sich die 
Computer- und Soflwareindustrie in den nächsten 
Jahren entwickeln wird. Ich werde wohl noch ein 
paar Jahre PC-Spiele machen. Die nächste große 
Veränderung im Computermarkt wird in Richtung 
Netzwerkspiele gehen, mit riesigen Programmen, an 
denen hunderte von Leuten teilnehmen können. 
Ich mag Computerspiele nach wie vor und möchte 
auch noch eine ganze Weile selbst welche ent- 
wickeln, (la) 




^^^^ Laden- & Versanda nschrift 

^^H Bestellannahme Media Point Vertriebs GmbH 

Telefon (030) 621 60 21 Jonasstraße 28 - 29 
Telefax (030) 622 90 15 12053 Berlin (Neukölln) 
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Vollständia übers' 



MADE IN 
HOLLYWOOD 



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7 




TJ 





I 




1 



SIE SIND 
DER REGISSEUR 




MESSEBERICHT »COMPUTER '94 



KÖLNISCH 
SOFTWARE 

Deutschland im Herbst: Wo sonst graue Nebelschwaden 
wabern, sorgte die »Computer '94» für den Messen- 
Lichtblick. Neben zahlreichen Spieleherstellern war auch 
PC Player auf der Kölner Messe vertreten. 



P ebenso angespielt werden 
wie »Magic Carpel«; letzte- 
res fachkundig von Bullfrog- 
ßoß Peter Molyneux vorge- 
führt. 

Traurig, aber wahr: Die ein- 
stige »Amiga-Messe« fand 
zum ersten Mol ohne Com- 
modore statt. Die endgültige 
Liquidation des ruhmreichen 
Computer-Pioniers scheint 
Computer '94« unaufhaltsam; Amigas und 
CD32- Konsolen werden als 
Auslaufmodelle gehandelt. Trotz Commodore- 
Abwesenheit war der Besucherandrang groß; der 
Anteil der PC-Besucher scheint kräftig gestiegen zu 
sein. Darüber haben wir uns besonders gefreut, 
denn am Stand von PC Player gab es jede Menge 
Kontakte zwischen Lesern und frei herumlaufenden 
Redakteuren. Wir bedanken uns bei allen, die trotz 
des Gedrängeis vorbeigeschaut haben. 

Neues aus 
deutschen Landen 

Echte Neuankündigungen internationaler Spielefir- 
men waren Mangelware; dafür werden bevorzugt 
Messen in 6en USA und England genutzt. Wenig- 
stens rückten die deutschen Aussteller mit Infos über 
frische Projekte heraus. Ikarion residierte an einem 
schnuffigen Stand im Karibik-Look, der dem neuen 
Ralph-Stock-Spiel »Caribbecn Disaster« gewidmet 
war. Ron Williams, derauf der CD-Version sprach- 
lich vertreten ist, schaute am Sonntag auch mal vor- 
bei. Hinter verschlossenen Türen gob's dann trocke- 
nes Gebäck und knisternde Pressemitteilungen. 
Anfang '95 will Ikarion mit Pinball Wizard 2000 
die Flipperlandschaft bereichern. Wesentliche 




Gut gefüllt: Der Stand von PC Player auf der 



l^T" nackigerals manches Adventure-Puzzle; Trotz 
I^Lder listig-verzwickten Schilderarrangements 
rund ums Messegelände fanden zahlreiche Spiele- 
pilger ihren Weg zur »Computer '94«, Das auf 
anderthalb Hallen verteilte Spektakel ereignete sich 
zwischen dem 4. und 6. November. Es ist die ein- 
zige Computerspiele-lastige Messe in Deutschland, 
bei der sich namhafte Sofrwarefirmen in nennens- 
werter Anzahl blicken lassen. Zwar glänzten eini- 
ge Größen wie Sierra und Dynamix durch Abwe- 
senheit, aber ansonsten war das Lineup anspre- 
chend. Microprose präsentierte Sid »Colonization« 
Meier und Softgold repräsentierte Firmen wie Lucas- 
Arts. Electronic Arts hatte die spektakulärsten Pro- 
dukte am Stand: »Wing Commander 3« durfte 




Stand besuch vom Fantastischen 
Vierling Smudo, der die Rührung 
über sein PC Player-T-Shirt kaum 
verbergen kann. Gerüchte, nach 
denen Florian Stangl auf der 
nächsten Megavier-Tour das Vor- 
programm bestreitet, entbehren 
allerdings jeder Grundlage. 




Toni Schwaiger und 
Michael Kim überzeu- 
gen den unentschlosse- 
nen Leser om rechten 
Bildrand von den 
Vorteilen eines Abos 




Zwei Neue von Soft Enterprises: SD- 
Rennspiel Battle Race (oben) und der 
Act ionfeg er Project Paradise (unten) 



Erweiterung gegenüber aktuellen Konkurrenzpro- 
dukten wird ein Construction Set sein, mit dem sich 
eigene Flipper designen und als selbständig lauf- 
fähige EXE-Files speichern lassen. Weitere Merk- 
male: fünf Tables, Tunnel, Rampen und mehrere 
Kugeln können gleichzeitig im Spiel sein. Pinball 
Wizard 2000 erscheint nur auf CD-ROM. 
Soft Enterprises, kürzlich mit »The Hidden Below« 
etwas zöh ins Rampenlicht der Spielewelt tretend, 
basteitauch an einigen 95er-Titeln. Dos Raumschiff- 
Arfonrennen Battle Race bietet neben Geballer und 
Multiplayer-Modi auch »das echte VR-Feeling« - 
oha. Project Paradise ist trotz des lieblichen 
Namens eine düstere Zukunftsballerei im Spielhal- 
len-Stil. Bis zu vier Personen gleichzeitig holzen sich 
durch hochauflösende Levels, die von oben gezeigt 
werden. Jede Spielfigur hat bestimmte Talente - 
klingt wie eine Mischung aus »Gaunlle!« und 
»Chaos Engine« mit grafischer Inspiration von »Pro- 
botector« auf dem Super Nintendo. 
Mit Crash Course Cartoons will sich Soft Enterpri- 
ses ouch am Boom der niedlichen Go-kart-Renn- 
spiele beteiligen. Das dürfte ein hartes Rennen mit 
dem englischen Team Manie Media geben, dessen 
Super Karts entgegen früheren Ankündigungen erst 
Anfang '95 erscheint. Dafür wird die Grafik 
nochmals getunt und klasse CD-Audio-Musik sorgt 
für optimale musikalische Begleitung. Originell: 
Greenwood hot neben dem »ran-Trainer« mit Das 
Amt eine »Bürgermeister-Simulation« in petto. Das 
Spieldesign entsteht in Zusammenarbeit mit dem 
»Bund der Steuerzahler«. Und die Mannen der 
österreichischen Softwarefirma Neo tüfteln zur Stun- 
de an einer Zusatzdiskefte für »Der Clou«. 
Aus dem Dunstkreis von Softgold gab es eine neue 
Labelgründungen zu vermelden. Rainbow Arts hebt 
seinen Ableger Rainbow Kids aus der Taufe. Mit 
niedlichen, knuffigen Lernspielen will man sich an 
den Edutainment-Trend ranhängen. Zu den vier 
ersten Programmen gehört mit »Comix« ein Comic- 




Baukasten für PC Juniors ab 8. Die anderen drei 
Lernspiele sind für 4 - 7jährige Kids konzipiert. 
Roinbow Arts' lange erwartete PC -Version des Bal- 
lerspiels Turrican II wird zunächst als Shareware- 
Schnupperfassung erscheinen. Die »Vollversion« 
kommt dann nächsten März für zivile 69 Mark in 
den Handel. Für die MS-DOS-Konvertierung der 
Amiga-Vorlage von Factor 5 sorgt übrigens das 
»Lollypop«- Programm ierteam Brain Bug. Von 
LucasArts kommt zu Weihnachten »nur« die ver- 
besserte CD-ROM- Version von »X-Wing« sowie die 
erste TIE-Fighter-Zusotzdiskette. 
Vor knapp zehn Jahren begann die Karriere von 
Chris Hülsbeck. Mit seinem auf dem C 64 kompo- 
nierten Song »Shades« gewann er einen Zeit- 
schriften-Wettbewerb, danach schmiß er die Schu- 
le und wurde zum Profimusiker für Computerspie- 
le. Auf der Messe präsentierte Chris gleich zwei 
neue CDs: »Rainbows« enthält Neuaufnahmen eini- 
ger alter Stucke aus den 80er Jähren sowie einige 
frische Dance-Tracks. Außerdem versucht Chris 
endlich in die regulären Plattencharts vor- 
zustoßen. 

Die Bertelsmann-Tochter Telemedia wird 
uns in den nächsten Monaten gleich drei 
»interaktive Filme« auf CD-ROM präsen- 
tieren. Berlin Connection ist ein ge- 
schichtsfrächfiges Programm, in dem 
Sie als ein Fotograf in der Hauptstadt 
Arger mit dem KGB bekommen. Drei Kin- 
der spielen bei Lost Signals die Hauptrol- 
le. Sie müssen dabei viele Rätsel rund um 
ein lahmgelegtes Daten-Kommunikations- 
System knacken. Dos musikalische AdventureShine 
besitzt eine völlig abgedrehte Story und erinnert an 
einen poppigen Videoclip. 
Wie eine Mischung aus »NHL Hockey« und »Eis- 
hockey-Manoger« klingt Icequake von der neuen 
deutschen Firma Defcom, Interessante Features wie 
Sprachausgabe, mehrere 
Spielmodi und 36 verschie- 
dene Computergegner ste- 
hen im Gegensatz zur bis- 
lang eher simplen Grafik, 
der man die Amigo- 
Ursprünge noch deutlich 
ansieht, Vorrausichtlich wird 
Icequake im Sommer '95 auf 
CD-ROM erscheinen. 



Lokalpolitik in einer bayrischen 
Kleinstadt: Gibt's bei »Das Amt« 
auch den Am ig o- Modus? 

Bixarr & kurios 

Daß es sich bei der traurigen Schar von 
der ZDF-Sendung »X-Base« nicht um eine 
Fronleichnams-Prozession handelte, 
bemerkte mon anhand der mitgeschlepp- 
ten Kamera und der unbekümmerten Fröh- 
lichkeit von Nachwuchs-Animateur Niels Ruf. Der 
mitschlurfende Begleitredakteur vom ZDF trug 
jedenfalls eine Miene zur Schau, der man die Sorge 
ob des Quotenverfalls der »Nichts funktioniert« - 
Videospieleshow anmerkte. Verständlich -wie wür- 
den Sie sich fühlen, wenn Sie jeden Tag einen erbit- 
terten Kampf um die zweitniedrigste Quote gegen 
das Testbild ausfechten müßten? Das Studium des 
an unserem Stand laufenden »Poing-Base« -Videos 
hat Nils hoffentlich Kraft und Inspiration für zukünf- 
tige berufliche Herausforderungen gespendet. 
Den Titel der »größten Messe-Nervensäge« sicher- 
te sich souverän Software 2000. Die stündlichen 
Karaoke-Vorführungen am Stand der Spielepäpste 
aus der norddeutschen Tiefebene sprengten alle 
Dezibel- und Geschmacks-Grenzen. Mol ganz 
abgesehen davon, daß gegen das Gegröle von 
»Blau ist der Enzian« eine startende Concorde wie 
ein sanft schnurrendes Kätzchen wirkt: Wo ist der 
Sinn? Gibt es ein passendes Spiel? Mitnichten, das 
Getöse fällt unter die Kategorie »Viel Lärm i 





.der aktuellen PC 
Player plus finden 
Sie im Rahmen der »Multime- 
dia Leserbriefe« unsere Video- 
Dokumentation der Kölner- 
Messe. Alleine wegen der 
Gastauftritte von Sid Meier und 
Peter Molyneux sollte man die- 
ses Kleinod ni 



eis Ruf (mit Brille) guckt sich 



Nichts« und dröhnte erfolgreich den PC Player- 
Stand zu, was die Kommunikation mit unseren 
Lesern minimal erschwerte, Software 2000 harte 
weder »Karaoke Monager« noch »Karaoke 
Connection« auf Lager, doch dafür exzentrisches 
Standpersonal, Gerüchten zufolge wollte ein rüsti- 
ger Bodyguard das nichts 
Böses ahnende Factor-5-Mit- 
glied Julian Eggebrecht von 
der Messe werfen lassen. 
Wenigstens konnte man die 
Lagerbestände von »Pizza 
Connection« abbauen, indem 
man unschuldige Messebesu- 
cher mit Spieleschachteln 
bewarf. (hl) 



Downtown Games ist jetzt JE-Compute 
neue Preise - knallhart kalkuliert ( 



f^r 



>gEJ$B&%£& 



Aces of the Deep* 79, 

Little Big Adventure CD* 89, 

Nascar Racing* 69, 

Magic Carpet CD* 89,' 

Action Replay Pro 2 149, 

540 MB Festplatte 475, 

IMBSimm 69, 

CD-ROM Panasonic 562 b 269, 

486 DX2-66 Mainboard 529, 



Spiel des Monats 




Wing Commander 3* 

Neuste Episode der 
Sternensaga... 
Komplett in SVGA, 
Sprachausgabe und 



mit deutscher Anleitung nur 

I l'TMi 

12 Pacific AirWar dA 89 
n Legacy dA 69 




DM96,95 

flos 



hH. 



3322 



Black Hawk* dA 85 
Bundesligamanager 3 78 
Chadbreaker' dV 69 

Colonizalion dV 86 
Dawn Patrol* dV 79 
Desert Strike eV 65 

F-'JFiee! Celera' Iton* dA 49 
Flignt Simulator Sceneries ab 49 
FPS Baseball eV 69 
Frilz 3 Schach dVl49 
KA-50 Hokum' dA 69 
Kingdoms of Germany" dV 69 
Lode Runner dA 65 
k Lollypop dA 76 



dV79 
dA75 
dA68 
dA62 
dA 89 
eV89 
dA75 
dV79 
dV 86 




Micro Machines □ 

Panzer General" e 

Quarantine d 

ScoctersZa.-. 

~m City 2000 □ 

Sim ClassJcs c 

Space Simulator 1.0 e 

SSN-2! Seawolf c 

Sternenschweif c 

Superherc' Learju? ol e 



"'■' ' ' 



: oi the Deep' 
Armored Fist 
Bloodnet 

Kjtafa & Hailr Tyc. Di 
Creature Shock* 
Crime Patrol 
Cyclemania 
Dawn Patrol* 
; Härileiwei-Saaü 

»fl>Mi 



F-14 Fleel Delender Gold dA 89 
FIFA Intern. Soccer dV 69 
-' Grind Pn>-DavidLeadb.Goll 62 
Inferno* dA 89 

Jungte Strike 
Leisure Suii Larry 6 
Larry 1-5 Collection 
Lords ol the Realm _. 
Lucas Arts CI.Adv.s dV 99 
Lucas Arts Cl.Sim.'s dV 85 
IWlyst dA 89 

Outpost dV 69 

PGA Tour Golf 486 dA 89 
Police Quest 4 dV 79 
Privaieer S Strike Commander 89 
Quarantine dV 79 
Quest for Glory 4* dV 79 
Sam & Max dV 89 

Simon the Sorcerer dV 89 



eV75 
dV 69 
dV79 



System Shock dV 79 Space Quest 1-5 dA 79 



Jniverse dv 69 

ig Armada dA 69 

olGiory' dV 86 

3i Lemmings' dA 65 



Star Trek ■ 25th Annwcrury d V 69 
Sternenschweit" dV 79 
- Subwar2OE0 + Data dV 89 
"ystem Short« Enhanced'dV 79 
3 Park dV 79 



., in Ladies l/ll je 39 

Total Faritasy (3750 Gifs 1 ) 69 
Natalie privat 89 

Virtual Valerie 2* 99 

.Strippoker (Windows) 49 
Damsh Fantasies 69 



nder a Killing Moon dA 95 

Wild Blue Yonder dA 69 
Wing Armada dV 79 
Wing Commander 1 &2 Complete 69 
■ ■' " E-hs-ced' dV 85 



(3M,n«nw 



Cyber-Helm Pur 

-Spiele 




~^B 



Virfuol Reality mit dem VFX-1 



Der VFX- 1 -Helm für PCs ver- 
spricht eine totale SD-Illusi- 
on. Namhafte Spielefirmen 
wollen die Exoten-Hardware 
mit Software unterstützen. 



= w 

=■ Sprech 

^kv -^ space 

HC Hardv. 

^^r demnc 

p^ Der ri 



er ein echter Cyberpunk sein will, braucht für 
seine Datenreisen in der virtuellen Realität ent- 
sprechende Ausrüstung, Leider besteht der Cyber- 
space im Moment zu gleichen Teilen aus schwach- 
sinnigen Gazettenmeldungen und unbezahlbarer 
Hardware. Die amerikanische Firma Forte versucht 
zumindest an letzterem etwas zu ändern und bringt 
demnächsteinen Low-Cosl-Datenhelm auf den Markt. 
Der »VFX-1« wird zumindest von einigen Spielen 
unterstützt und soll etwa 2000 Mark kosten. Wir hat- 
ten die Gelegenheit, einen Prototyp anzutesten. 
Das »VFX-1 -Set« besteht aus VR-Helm, Interface- 
Board und dem »Cyberpuck«, einem Eingabegerät. 
Der rund 1400 
Gramm schwere Helm 
wird über ein zwei 
Meterlanges, 26-poli- 
ges Kabel an den PC 
angeschlossen. Er 
trägt sich durch seine 
Schaumstoff-Polste- 
rung recht angenehm 
und ist mit zwei Laut- 
sprechern, Neigungs- 
/Lagesensoren und 
zwei Farb-LC -Displays ausgestattet. Letztere besit- 
zen eine maximale Auflösung von 408 x 224 Pixeln, 
wobei die optische Achse durch eine einstellbare Lin- 
senoptik gestreckt wird. Dadurch scheinen die Bild- 
schirme etwa 20 cm entfernt zu sein, obwohl sie in 
Wirklichkeit viel näher an den Augen montiert sind. 
Im Endeffekt sieht man ein quadratisches Bild mit 
einer vermeintlichen Bildschirmdiagonale von etwa 




Beim Linsensystem lassen sich Augen- 
abstand und Schärfe einstellen. Der 
Helm benötigt ein Interface- Board im PC. 



10 cm. Da die Displays aber nur etwa doumenna- 
gelgroß sind, ist das Bild flüssigkristall-typisch ziem- 
lich unscharf und grobkörnig, Details oder Schrift 
lassen sich fast überhaupt nicht erkennen, so daß 
man Spiele mit viel Schriftausgabe wie »System 
Shock« mit dem Helm kaum vernünftig spielen kann. 
Die endgültige Version des Helms, die in den 
Handel kommt, soll deswegen eine doppelt so hohe 
Auflösung (640 x 220) besitzen. 
Das Interface-Board ist über den Feoture-Connector 
direkt mit der VGA-Karte verbunden, Für die eigent- 
liche Anzeige sind zwei Video-Modi vorgesehen. 
Der Mono-Modus verwendet die Standard-Spiele- 
auflösung von 320 x 200 Pixeln mit 256 Farben, 
wobei beide Displays dasselbe Bild anzeigen. 
Der interessantere steoroskopische Modus verlangt 
SVGA mit 640 x 480 bei 256 Farben, wobei vier 
verschiedene VFXScreens gleichzeitig erzeugt 
werden. Zwei davon werden direkt in den Helm 
eingespielt, zwei können als Zwischen-Speicher mit 
Puffer-Funktion dienen. Das Ergebnis kann echtes 
3D sein, dessen Wirkung aber letztendlich von der 
Software bestimmt wird, Die Bildwiederholfrequenz 
beträgt jeweils nur 60 Hertz, was das Bild leicht 
flackern läßt. 

Komplexe Technik 

Um die Kopfposition des Spielers festzustellen, sind 
zwei Sensorsysteme in den Helm eingebaut. Vor- 
wärts-, Rückwärts- Seiten -Neigung werden über 
einen speziellen Sensor erfaßt, der mit einer Flüssig- 
keit arbeitet. Hierbei umfließt ein elektrisch leitendes 
Medium fünf versetzt angeordnete Metallstäbe in 
einem kleinen Glaskolben, Je noch Neigung 
schwappt die Flüssigkeit mehr oder weniger über die 
einzelnen Fühler, wodurch sich der elektrische Wider- 
stand zwischen ihnen geringfügig ändert, Ein Mikro- 
prozessor ermittelt daraus die Neigung und über- 
trogt den Endwert an den PC. Die Ergebnisse sind 
aber eher Schätzwerte, als präzise Winkelangoben, 
Die Kopfdrehung hingegen wird über einen echten 
»Head-Tracking«-Mechanismu5 ausgewertet. Das 
bedeutet, daß der Helm Absolut-Koordinaten über- 
mittelt, also nicht nur Angaben wie »Drehung nach 
rechts«, sondern etwa »Position 17 Grad rechts vom 
Nullpunkt«, Dies erlaubt eine sehr genaue Rückmel- 



dung der Kopfbewegung, erfordert aber ein kom- 
plexes elektromagnetisches System, das mit mehre- 
ren Spulen arbeitet und aufwendige Berechnungen 
der Helm-Elektronik erfordert. Wildem Kopfzucken 
wird durch das kurze Kabel rabiat Einhalt geboten. 
Der »Cyberpuck« ist die zweite Eingabemöglichkeil, 
wird zwischen Tastatur und PC eingeschleift und 
benötigt zusätzlich einen seriellen Portanschluß. Er 
enthält ebenfalls Neigungssensoren. Hinzu kommt 
die verwirrend große Anzahl von 1 8 kleinen Tasten. 
Forte verspricht, daßdie neue Version des Pucksüber- 
sichtlicher zu hondhaben sein wird. 

Cyfcenpiele 

Es gibt schon eine Reihe von Spielen, die den Helm 
unterstützen. »Doom II« beispielsweise läßt sich mit 
derOption -VFX in einen Mono-VFX-Modus schalten, 
wobei mit dem Cyberpuck gesteuert wird. Wenn man 
den Kopf dreht, dreht sich der Spieler, neigt man den 
Puck nach vorne, wird beschleunigt. Das perfekte 
Spielgefuhl mag wegen dem kleinen, unscharfen Bild 
leider nicht aufkommen, zumal man durch die selt- 
same Steuerung ziemlich desorientiert wird. In die- 
sem 2D-Modus bringt der Helm eher Nachteile. 
»Magic Carpet« von Bullfrog und Interplays »Des- 
cent« bieten einen echten 3D-Modus, der wirklich 
räumlich wirkt. Allerdings fällt hier stärker auf, daß 
das Sichtfeld relativ klein ist. Bei »Descent« etwa 
fliegen Sie nach vorne, während durch eine Kopf- 
drehung schnell nach rechts oder links geschaut 
werden kann, was aber auf die Dauer ziemlich 
verwirrend wirkt. Das brandneue »Flight Unlimited« 
von Looking Glass enthält ähnlich verzwicktes 3D, 
bei dem man ebenfalls in eine andere Richtung 
gucken als fliegen kann. (mk) 



M »fi-l »t-helm 



Hersteller: 


Forle, USA 


Distributor: 


Pearl Agency, Buggingen 


Co.-Preis: 


DM 2000,- 


Lieferumfang: 


VFX-Hekn, Interface 




Board, Cyberpuck, 




Treibersoftware, 




diverse Spiele 


Verfügbarkeit: 


ab Februar '95 


Geplante Spiele 




mit VFX-Modus: 


Doom 2, Magic Carpet, 




Descent, Flight s Unlimited, 




Inferno, System Shock 



16 



DER NEUE CONTURA 400 



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COMDEX IN LAS VEGAS 



SELBSTGEBRANNTES 



Jahrelang war die Comdex das amerikanische Gegen- 
stück zur seriösen CeBit. Doch dank steigender Verkaufs- 
zahlen im Home- und Multimedia-Bereich verirrte sich 
sogar so mancher Spielehersteller in die Messehallen. 




Die Comdex ist so groß geworden, daß zwischen zwei, rund einen Kilometer vonei 
ander entfernten Messehallen Pendelbusse eingesetzt werden müssen. Der Andrang a 
die Busse wurde von der Messeleitung aber gewaltig unterschätzt. 



Las Vegas, Nevada, liegt zwar mitten in einer 
Wusle - trotzdem war wahrend der »Comdex 
Fall 94« nicht viel Hitze zu spüren. Ein ungewöhn- 
lich kalter Herbst mit heftigen Winden sorgte für 
diverse Messegrippen unter den Besuchern, 
Die Sonne brannte nicht, aber auf der Comdex gab 
es entsprechenden Ersatz: Die CD-ROM-Brenner für 
daheim kommen. Solche CD-Recorder waren bis- 
her teure Profigeräte, die nur für fünfstellige Sum- 
men über den Ladentisch gingen und komplizierte 
Software benötigten. Doch jetzt kommen die ersten 
Gerate für ambitionierte Heimonwender. Als Vor- 
reiter tritt niemand geringer als Creative Labs auf: 
Das »Digital Edge CD-R«-Kil enthält einen CD- 
Recorder, das dazu passende Interface, eine Maste- 
ring -Software für Windows und zehn leere, 
beschreibbare CDs, 
Für »deutlich unter 
2000 Dollar« soll das 
Kit Anfang 1995 in 
den Handel kommen, 
das entspricht einem 
deutschen Preis von 
3500 bis 4000 
Mark. Wer etwos 
mehr Geld anlegen 
will, kann bei Yama- 
ha für unter 10.000 




Stirnrunzeln bei Rocket Science: Dieses 
Foto von »Dark Ride« läßt nicht gera- 
de auf grafische und spielerische Revo- 
lutionen schließen. 




Mark einen Recorder mit vierfacher Schreibge- 
schwindigkeit erwerben. Eine randvolle CD ist damit 
in rund 20 Minuten fix und fertig gebrannt. 
Wer schon einen CD-Recorder hat und teure Maste- 
ring-Software besitzt (Kostenpunkt normalerweise 
ca. 1 500 bis 2500 Mark], darf sich ärgern: »Corel 
CD Creator« kann wirklich alles, was andere Bren- 
ner-Software auch leistet, ist aber wesentlich einfa- 
cher zu bedienen und kostet gerade mal 200 Dollar. 
Besonderer Gag: Auf Wunsch druckt Corel CD 
Creator ein optisch schönes Cover für die CD. 

Noch'n MPEG, bitte 

Die Explosion der MPEG-Karten war abzusehen, 
auf der Comdex ist sie ouch prompt erfolgt, Dank 
billiger Decodier-Chips wagten sich zahlreiche Her- 
steller aus Fernost auf das noch jungfräuliche 
Gebiet. Wer durch die Multimediahalle schlender- 
te, konnte mehr unterschiedliche MPEG-Karten als 
echte MPEG-CD-ROMs sehen (reine Videofilme mol 
ausgenommen]. Die neuen billigen MPEG-Karten 
sind aber schon tot, noch bevor sie auf den Markt 
kommen: Der Anschluß mittels »VESA Feature 
Connector« ist kompliziert, nicht zu allen Karten 
kompatibel und schränkt Windows bei der Auflö- 
sung mächtig ein. Die Zukunft gehört eindeutig den 
Grafikkarten, die MPEG direkt eingebaut haben - 
in Installation und Kompatibilität sind sie den MPEG- 
Zusätzen um Lichtjahre voraus. Entsprechende Kom- 
bis kommen unter anderem von Hercules (Power 
Dynamite Playback) und Orchid (Kelvin MPEG), 
Im Bereich der CD-ROM-Laufwerke geht der Trend 



Je weis of the Oracle 
von Discis verspricht 
Knobeln im »7th 

Guesti.-Stil 



ganz klar zu Quadraspeed. Auch wenn es für die 
jetzigen CD- Softwaretitel wenig bringt, entwickeln 
Firmen wie Mitsumi und Teac immer weiter an Lauf- 
werken, die zum Doublespeed-Preis die vierfache 
Geschwindigkeit bieten sollen. 

No Sex please, 
we're Comdex 

Ach, was hatten die Comdex- Veranstalter nach der 
letzten Messe in Atlanta noch getönt: Moralisch ver- 
werfliche Erotik-Software sei nicht erwünscht, die 
entsprechenden Aussteller erhielten keine Stände 
mehr. Das genaue Gegenteil war der Fall - eine 
kurze Hochrechnung zeigte über 30 Anbieter von 
Eros-ROMs. Sogar Hersteller aus Japan (»Samurai 
Perverf Interactive«) waren angereist, um ihre Schei- 
ben anzupreisen, In einem Punkt konnte sich die 
Messeleitung aber wohl doch durchsetzen: Demon- 
strationen der CDs waren verboten, nur Packungen 
und Handzettel mit leidlich bekleideten Damen 
waren erlaubt. 

Neben den digitalisierten Wiederveröffentlichun- 
gen alter Pornofilme auf CD-ROM wird weiter ver- 
zweifelt nach Interaktivität gesucht. So spielt man 
in »Space Sirens« beispielsweise einen Raumfah- 
rer, der von Weltraum-Sirenen festgehalten wird. 
Erst wenn er die Begierden aller Mädchen erfüllt 
hat, darf er weiterziehen. Das »interaktive Gefum- 
mel« am Bildschirm wirkt allerdings eher peinlich 
als erotisch. 

In dieselbe Kerbe wie Playboy & Co., die ja nur 
wegen der interessanten Essays und Interviews 
gekauft werden, will »Go! Digital« schlagen. Deren 
gleichnamiges Magazin auf CD-ROM dreht sich um 
Musik, Sex, Technologie und dos Internet (Reihen- 
folge der Themen aus dem Prospekt des Anbieters], 
Ein Jahresabo kostet 35 Dollar, allerdings wird nir- 
gends erwähnt, wieviele Ausgaben eigentlich 
erscheinen (das passiert uns nicht, gell, Herr Grün- 
feldtl). Themen der Erstausgabe: Ein Interview mit 
Cyber-Drogen-Papst Timothy Leory, ein Blick in die 
»Rave Scene« und (natürlich) »Cyber-Centerfolds« . 
Das Multimedia -Softwareangebot war nahezu unü- 
berschoubar, ROMs über Selbstverteidigung für 
Frauen waren ebenso zu finden wie wahllos auf CD 
gepreßte TV-Dokumentationen aus den 60er Jah- 
ren. Positiv aufgefallen ist (wieder mal) Creative 
Labs, die unter dem Label »Blasterware« jetzt auch 
CD-ROMs vertreiben. Den Anfang macht eine Serie 
von Kinder-ROMs,eineScheibeübermodeme ame- 
rikanische Künstler und als Clou die offizielle Mul- 




««"«";::«•«> - w r; 



sär~" 



timedia-Umsetzung 
von Stephen Hawkings 
»A Brief History oF Time« 

(»Eine kurze Geschichte 

der Zeit«}. 

Offensichtlich sind Spezial- 

effekte im Kino nicht mehr 

sehr gefragt, denn die 

Macher von »Metrolight«, die 

unter anderem an »Total 

Recall« mitarbeiteten, basteln 

jetzt an CyberComics. Der erste 

mäßig interaktive Comic ist die 

Umsetzung von »The Mask«. Auf diesem Comic 

basiert auch der Film, der gerade in den deutschen 

Kinos läuft. 

Gibt es hier auch Spiele? 

Für eine eher Business-orlentierte Messe fiel der 
große Stand von hterplay auf. Von »Descenf« bis 
»Dungeon Master II« gab es aber nur alte Bekann- 
te zu sehen, fnterplay ist hauptsächlich wegen des 
»OEM« -Geschäfts auf der Messe anzutreffen, denn 
die Firma vertritt auch Konkurrenten wieMaxis oder 
LucosArts bei Bundling-Deals. Das sinddie Geschäf- 
te, bei denen einem PC oder einem CD-ROM schon 
komplette Spiele beiliegen. Da immer mehr PC- 
Anbieter in den Heimmarkt drängen, war am Inter- 
play-Stand entsprechend viel los. 
Nicht ganz so glücklich war man bei »Rocket Scien- 
ce«, dem neuen Hype-Label von Bertelsmann und 
Sega, das arg unter dem Sega-Pantoffel zu stehen 
scheint. Im Messekatalog als »Sega« angekündigt 
und von den Japanern offensichtlich zum Mes- 
seauftritt abkommandiert, gab das Personal om 
Stand zu, die Sego-CD-Umsetzungen der beiden 
aktuellen Spiele den PC -Versionen vorgezogen zu 
haben, »Loadstor« und »Cadillacs & Dinosaurs« 
sind also erst nach Weihnachten zu erwarten. Fast 
schon »Finale«-reif war der Rocker- Science-Kata- 
log: Auf 20 Seiten findet man T-Shirts, Kaffeetas- 
sen, Wasserpistolen, Baseball-Kappen und andere 
»coole« Sachen mit dem Rocket-Science-Logo - 
und, wenn auch gut versteckt, immerhin zwei Spie- 
le... 

Als Überraschung gab es Handzettel zu drei neuen 
Titeln, die die Raketenwissenschaftler bis Sommer 
1 995 fertigstellen wollen: Die WW1 -Flug-Simula- 
tion »Flying Aces«, Brian Moriartys Achterbahn- 
fahrt »Darkride« und das Advenrure »Rocket Boy« 




;ind in Arbeit, Die beiliegenden 
Fotos sehen allerdings nicht son- 
derlich spektakulär aus. 
Die Firma »Discis« ist in den USA 
als Produzent von Infotainment- 
ROMs bekannt, Mit »Jewels of 
the Orocle« versucht man sich 
das erste Mal an einem Spiel. 
Sie müssen dabei in Puzzles ä 
la »7th Guest« das Geheim- 
nis eines sumerischen Tem- 
pels losen. 
Die amerikanische Firma »Electric Dreams« (hat 
nichts mit dem gleichnamigen englischen Label zu 
tun] setzt hinqegen auf 



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RO» 




. Das CD-ROM 

3D Sehen timedia-Umsetzung 

und hören ^ em < * er aktuelle km 

Das Wort »dreidimensional« hat unter PC -Anbie- 
tern immer noch magischen Charakter, Auf der 
Comdex gab es deswegen neben den obligatori- 
schen Virtual-Reality-Helmen auch diverese neue 
3D-Programme zu sehen. Insbesondere im Bereich 
»Rendering« wird es richtig spannend. Jahrelang 
war »3D Studio« unangefochtener Marktführer für 
3D-Entwicklungs5oflware, inzwischen holen preis- 
wertere Pakete wie »Caligari Truespace«, »Visual 
Reality« und »Lightwave 3D« gewaltig auf. Mit 
einem Pentium 90 und einem Softwarepakel für 
unter 1000 Dollar lassen sich schon Animohonen 
erzeugen, die nicht mehr von professionellen Com- 
puterfilmen zu unterscheiden sind. 
Im Bereich Hordware setzen Grafikkartenhersteller 
verstärkt auf 3D-Chips, die dem betagten VGA- 
Standard unter die Arme greifen sollen. Lieferbar 
ist die »MGA Impression Light« von Matrox, die für 
normale DOS- Spiele nicht geeignet ist, mit speziel- 
ler 3D-Soflware jedoch hochauflösende 3D-Spiele 
möglich macht. Als Beweis legt Matrox den Gra- 
fikkarten jetzt ein CD-ROM mit drei kompletten 
Actionspielen bei, darunter eine Spezial-Version 
des altbewährten »Spectre«, ein Kampfspiel im Stil 
von »Virtuo Fighter« und eine 3D-Actionflug- 
simulation durch Echtzeit-Canyons. 
Andere Grafikkartenhersteller setzen auf den 



Stephen Hawking persönlich 
führt durch die CD-Umsetzung 
der "Brief History of Time« 



Mask« ist eine Mul 
des Comics, aul 
oknüller basiert 



angekündigten 3D-Chip von Grrus Logic, der in 
Zusammenarbeit mit Argonaul Software entwickelt 
wurde. Entsprechende Karten von Diamond und 
Orchid werden Mitte 1995 erwartet. 
Aber auch im Bereich »3D Audio« tut sich was. 
Gab es hier lange Zeit nur einen wichtigen Spieler, 
die Firma »QSound«, steigen jetzt andere Anbie- 
ter in das Geschäft mit dem Quasi-Surroundsound 
ein. »Spatializer« stellte beispielsweise einen Chip 
vor, der in Soundkarten eingebaut werden kann 
und diesen automatisch 30-Klänge verleiht. Zu Spa- 
tializers wichtigsten Kunden gehört Interplay. Deren 
Spiele »Descent« und »Cyberia« werden auf der 
CD-ROM schon im Spatializer- Verfahren abge- 
mischt, so daß auch ohne 
entsprechenden Chip die 
3D-Klänge auf jedem PC 
zu hören sind. Media Visi- 
on setzt für seine neue 
Soundkartenserie auf eine 
ähnliche Technologie von 
»SRS«. Und »QSound« 
schlägt mit billiger Windo- 
ws-Software [Q Creator) 
zurück, mit der jedermann 
seine eigene Musik oder 
Effekte im QSound-Ver- 
fahren abmischen kann. 
Fünf Tage und ein paar durchgelaufene Schuhe spä- 
ter waren sich jedenfalls alle einig: Die Comdex ist 
ab sofort auch eine Messe für Spiele und Infotain- 
ment. Da die sommerliche CES kurz vor der Auflö- 
sung steht und deren Ersatzmesse eher Videospie- 
le in den Vordergrund stellen will, wird der Herbst- 
Termin der Comdex für PC-Spiele-Anbieter immer 
attraktiver. (bs| 



MESSEGERUCHT UM LUCASARTS 



Das heißeste Gerücht auf der Comdex: 
George Lucas will seine Spieleabteilung 
»LucasArts Entertainment« verkaufen. 
Ein Manager einer Sortwarefirma, der 
ungenannt bleiben will, meinte zu PC 
Player: »Wir wollten mitbieten, aber 
der verlangte Mindestpreis ist etwa 
drei- bis viermal so hoch wie der jetzi- 
ge Wert der Firma«. 

Angeblich erwartet den Käufer ein 
besonderes Bonbon; Exklusivrechte für 
Computer- und Videospiele zu den 
neuen »Star Wars«-Filmen. Just um 
diese neuen Filme zu finanzieren, 
braucht George das Geld schon jetzt: 
Unabhängig von anderen Filmstudios 
will er alle drei neuen Teile auf einmal 
drehen. Branchen kenner gehen davon 
aus, daß ihn der Spaß mindestens 150 
Millionen Dollar kosten wird. Einen Teil 
muß er durch den Verkauf der Compu- 
terspiele- Abteilung aufbringen, wenn 
er unabhängig von den großen Studios 
bleiben will. 



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AKTUELLE MELDUNGEN 



ELITE 2 1/2 

Der Nachfolger zum mißglückten »Elite 2 - Fron- 
tier« nimmt langsam Formen an. Bei »First Encoun- 
ters« werden unter anderem die aus Elite bekann- 
ten Thargoiden wieder ihr Unwesen treiben, was der 
müden Handlung hoffentlich auf die Sprünge hilft. 
Das verpatzte Kampfsystem soll überholt und sämt- 
liche Grafiken renoviert werden; neue Waffen und 
PlanetenoberHöchen sind angesagt. Außerdem wird 
es neben den aus Elite 2 bekannten Modellen auch 
30 zusätzliche Schiffe geben, die über größere 
Hypersprung-Reichweiten und neue Accessoires wie 
Navigationsfiilfen und Satelliten-Blocker verfügen. 
Wettere angekündigte Verbesserungen von »First 
Encounters«: Videosequenzen bei den Gesprächen 
und verschiedene Zeitungen, die über das Gesche- 
hen in den Galaxien berichten. 



WIRBELSAULEN-WONNE 

Ebensoformschön wieergonomiscli durchdacht prä- 
sentieren sich die beiden Computermöbel, die Vobis 
ins Programm aufgenommen hat: Der »Welcome- 
Toble« [698 Mark] hat in seiner Frontseite eine Ein- 
buchtung, sowie gepolsterte Armstützen für Viel- 
schreiber. Mit fünf einzeln verstellbaren Standfüßen 
lassen sich etwaige Unebenheiten ausgleichen. Die 
Rückenlehne des dazu passenden »Welcome- 
Chairs« (498 Mark) läßt sich im oberen Bereich um 
maximal 1 7 Grad verstellen, während der Becken- 
bereich durch ein anatomisch geformtes Polster 
gestützt wird. Allerdings verfügt der Stuhl über keine 
Armlehnen und der Tisch über keine Schubladen. 





Elite- Fortsetzung: First Encounters von 
Gametek 



Ergonomische Computermöbel von Vobis 

ROTE GRÖSSE 

Gore Design hat nach dem Betriebsunfall »Univer- 
se« ein neues Grafik-Adventure 
namens »Big Red Adventure« in der 
Mache, das vor dem Hinlergrund eines 
satirischen »Altemativ-Rußlonds« 
spielt. Drei Spielfiguren müssen durch 
rund 100 Räume gesteuert werden,die 
jeweils unterschiedliche Hintergrund- 
musiken enthalten sollen. Das in 
Super-VGA-Auflösung gehaltene Pro- 
gramm soll über 50 Charaktere und 
zahlreiche anspruchsvolle Puzzles ent- 
halten. Für das Design zeichnet die norditalienische 
Softwarefirma Dynabyte verantwortlich. (lo) 



Mindscape hat die für ihre Strate- 
giespiele und AD&D-Umsetiungen 
bekannte Firma SSI übernommen. Das 
SSI-Managment wird weiterhin für die 
gesamte Produktentwicklung zuständig 
sein, Mindscape für den weltweiten Ver- 
trieb der Programme. 

Das neue IBM-Betriebssystem 
»OS/2 3.0 Warpu liegt serienmäßig 
allen Pacomp-PCs bei. OS/2 Warp kann 
mit einer Minimal-Konfiguration von 4 
MByte RAM betrieben werden und 
erlaubt echtes Multitasking. 
- * * Microsoft bietet zwei seiner Multi- 
mediaprodukte jetzt auf Deutsch an: 
»Kulturen der Antike« (»Ancient Lands«) 
führt Sie auf Streifzüge durch Rom, Grie- 
chenland und Ägypten; »Faszinierende 
Kreaturen« ist die deutsche Ausgabe 
von »Dangerous Creatures«, 
***■ Die CD-ROM-Versionen aller Spiele 
des Shareware- Herstellers Epir werden 
in Deutschland exklusiv von Romware 
vertrieben. Beispielsweise bietet »Jazz 
Jackrabbit« auf CD drei Zusatzlevels 
und ein deutsches Anleitungsbüchlein. 
+♦+ Das Guinnes Buch der Rekorde 
1995 liegt auch in einer CD-ROM-Fas- 
sung vor. Über 5000 Bestleistungen 
werden mit Bildern und einigen Videos- 
pots vorgestellt. Zur gezielten Informa- 
tionssuche stehen drei Suchpfade zur 
Verfügung. Das von Ulstein Soft Media 
und Pixelpark entwickelte CD-ROM ist 
für rund 100 Mark im Fachhandel 
erhältlich. 




Schiefer Kreml 
macht's möglich 



Big Red Adventur« 



DESKTOP-KANZLER 

Die Windows-Programme der Kelly Data GmbH sind 
zwischen Nutzen und Unterhaltung angesiedelt, 
Wer die typischen Events-Klange (z.B. beim Starten) 
von Windows aufmöbeln möchte, findet bei 
»KaBoom!« (69,95 Mark) mehr als 1000 Wave- 
Dateien sowie 15 MIDI-Songs in voller Länge. Die 
mitgelierferte »Soundfabrik« erlaubt das einfache 
Editieren von WAV-Sounds. In Amerika sehr erfol- 
greich war »ROMaterial Again!« (59 Mark), das 



zahlreiche Hintergrundbilder, Soundeffekte und 
Videosequenzen enthält- inklusive Helmut-Kohl-Imi- 
tationen. »Do it on your Desktop« will mit einem 
Preis von ebenfalls 59 Mark Programmen wie dem 
»Norton Desktop« Konkurrenz machen; Neben sinn- 
vollen Funktionen wartet die Arbeitsfläche auch mit 
Nonsens-Anzeigen wie der Maus- Kilometerleistung 
ouf. Außerdem läßt sich die Windows-Oberfläche 
bis zur Unkenntlichkeit verändern: Wie wäre es mit 
einem Bildschirm im Nußbaum-Look? 




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Mit »ROMaterial« gibt Ihr Windows Han- 
nelore-Rufe von sich 







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THE Nl 







Die Stadt der Nacht Lebt. 
Angst breitet sich auf den 
mit Neonreklamen über- 
fluteten Straßen aus. Das 
Böse lauert in den undurch- 
dringlichen Schatten. 
Wird Noctropolis einen 
neuen Helden finden? 
Wagen Sie es, als 
Darksheer die dämonis- 
chen Mächte zu vertreiben? 



ELECTRONIC ARTS 






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^ 



DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 

HERAUSGEBER 

ithael Schürfen berger 

CHEFREDAKTION 

Heinrich Lenhardl (hl) und Boris Schneider (bs>; 

j-emeinsam verantwortlich für den redaktionellen Teil 

REDAKTION 

Jörg Lanier <la), Horian Stangl (fs), Michael Kim (mk) 

SCHLUSSREDAKTION UND KOORDINATION 

ßabs Schwaiger 



GRAFIKEN 

Rolf Boyke 

TITEL 

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GESCHÄFTSFÜHRER 

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s ALiilan, 

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PC-SPIELE-CHARTS 



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BUHDESLIGA MANAGER HATTRICK 

(1) Software 2000 


75"/. 


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STERNENSCHWEIF - DAS SCHWARZE AUGE 2 75» 

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C010NIZATI0H 

H Microprose 


88% 


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SYSTEM SH0CK 

H Origin 


89% 


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TIE-FIGHTER 

{2| LucasArts 


85% 


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DIE SIEDLER 

(5| Blue Byte 


83% 


: 4.Q 


HAHSE - DIE EXPEDITION 

(4) Ascon 


57% 


: 4.0 


SIM CITY 2000 

|7) Maxis 


90% 


: iO 


FIFA INTERNATIONAL S0CCER 

(2) Electronic Arts 


85% 


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: 4.© 
! t© 


WING COMMANDER ARMADA 

H Origin 


78% 


THEME PARK 

(6) Bullfrog/Electronic Arts 


88% 


0UTP0ST 

(-) Sierrra 


55% 


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SATTLE ISLE II 

(9) Blue Byte 


84% 


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ANST0SS 

(12| Ascon 


85% 


S i© 


MAD NEWS 

(10) Ikarion 


77% 


i 4.© 


PIZZA-C0NNECTI0N 


65% 


|11| Software 2000 




j ±© 


ANST0SS WORLD CUP EDITION 

18) Ascon 


85% 


■ *© 


IHDY CAR RACING TRACKS 

|15) Papyrus/Virgin 


87% 


1 1© 


SNN-21 SEAW0LF 

[-) Electronic Arts 


45% 


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DER CLOU 

(20) Max Design 


43% 


H Quelle: Media 


Conlrol. Bethts neber dem Spieletitel steht jeweils di 


Wertung, 


^M welche das Progromni beim Test in PC Player erzielte. 




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RESEl A5SAULT 

{ 1 ) LucasArts 


91% 


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D00M 2 - HELL 0N EARTH 

{-) id-Softwore 


83% 


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THEME PARK 

(2) Bullfrog/Electronic Arts 


88% 


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NHL HOCKEY '95 

(-) Electronic Arts 


90% 


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0UTP0ST 


55% 


(4) Sierra 




i +0 


WING COMMAHDER ARMADA 

14 Origin 


78% 


: +© 


BJTT1E ISLE II SCENERT: ERBE DES TITAN 85% 

(3) Blue Byte 


; +0 


SAM S MAX HIT THE R0AD 

(5) LucasArts 


89% 


4.© 


MYST 

(8) Broderbund 


73% 


SATTLE ISLE II 

16) Blue Byte 


84% 


H Quelle: Media Conti ol. Rechts neben dem Sftieletitel steht jeweils di 


Wertung, 


^H welche das Programm beim Test in PC Player erzielte. 





moT Dtrwvuixrv I nr\iLi_t_r\ 







ARRING 



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STEPHANIE SEYMOUR 

GRACEJONES 

GEOFFREYHOLDER 



Available on PC CD ROM 



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41063 Mönchengladbach. Ge 



GAMETEK 




IBMs neues Betriebssystem 
OS/2 macht zur Zeit Furore. 
Die PC Player-Redakteure 
Boris Schneider und Michael 
Kim diskutierten über Sinn 
und Unsinn der DOS/Win- 
dows-Alternative aus 
Anwender- und Spielersicht. 

Erst nur in einer bescheidenen Nische angesie- 
delt, schickt sich die neue Version V3 »Warp« 
von OS/2 an, den Massenmarkt zu erobern. Schnel- 
ler, mit geringeren Systemanforderungen und 
umfangreichen Datenhighway-Zusätzen, soll 
»Warp« Windows 95 vorgreifen und noch mehr 
Anwender dazu bewegen, OS/2 zumindest zusätz- 
lich zu installieren. 

Boris Schneider und Michael Kim von PC Ployer 
haben vieles gemeinsam - aber bestimmt nicht ihre 
Einstellung zu OS/2. In trauter Runde diskutierten 
sie den Sinn und Zweck von IBMs Betriebssystem, 
II'];)H1 Erklär mir doch mal gonz einfach, warum 
ich OS/2 auf meiner Festplatte installieren soll. 
MICHAIL Wenn Du ausschließlich spielst und 
absolut nichts anderes mit der Kiste machst, dann 
ist OS/2 für Dich natürlich unsinnig. Aber viele PC- 
Besitzer wollen auch ein wenig über den Tellerrand 
gucken und ihren Com- 
puter für »seriöse« An- 
wendungen nutzen, wie 
z.B. Textverarbeitung. 
Dann ist OS/2 interes- 
sant, vor ollem, wenn 
man sich für ein neues 
Betriebssystem entschei- 
det. Lieber OS/2 als 
Windows. 

■WUM Das Win- 
dows-Argumentziehtfür 
mich nicht, da OS/2 die 
übelsten Verrenkungen 
macht, damit Windows- 
Programme mehr schlecht als recht unter OS/2 lau- 
fen. Die IBM-Techniker sind sich offensichtlich 
bewußt, daß es noch zu wenig OS/2-Programme 
gibt. Ich arbeite im Büro täglich mit Windows, mach' 




JVjJi 



A 



die tollsten Sachen domit und es funk- 
tioniert. Für mich gibt es noch keinen Grund zum 
Umsteigen. Und ich bezeichne mich schon als Power- 
User, also bestimmt als jemand, der nicht nur spielt. 

MICHAEL: Als wirklicher Power-User müßtest Du 
eigentlich auf das 32-Bit-Betriebssystem OS/2 
schwören und nicht auf das betagte Windows, das, 
wie wir beide wissen, sich manchmal ganz schön 
nicht-deterministisch verhalten kann. 
HiriHi Nicht-Determinismus 
hin oder her, ich glaub' ja gern, 
daß OS/2 ein sichereres 
Betriebssystem ist. Es gibt sogar 
Leute, die behaupten, daß 
Amigo-OS sicherer als Win- 
dows ist. Alles schön und gut, 
aber was nützt mir das beste 
Betriebssystem, wenn es keine 
Programme dafür gibt? Ich 
brauche mein Photoshop, mein 
Word für Windows. Doch die 
laufen nicht besonders gut unter 
OS/2 und bestimmte Spiele 
funktionieren auch nicht. Bevor ich mich noch mehr 
herumärgere und eine weitere Ebene auf meinem 
PC hinzufuge, wo ich zusätzlich konfigurieren muß, 
bleib ich lieber bei meinem kränkelndem DOS/Win- 
dows-System. Das kenne ich wenigstens und weiß, 
wo die Macken liegen, 

MICHAEL: Du kannst unter OS/2 vollwertig Deine 
DOS und Windows-Anwendungen fahren. Aber ich 
gebe zu, daß OS/2 speicherhungrig und teilweise 
kompliziert zu konfigurieren war. Die neue OS/2- 
Version V3 begnügt sich allerdings mit 4 MByte und 
kann zusätzlich zu Deiner Installation laufen. Du 
kannst damit die volle 




32-Bit-Power nutzen. 
IMHH1 Zurück zum 
Thema Spiele: Ich finde 
es ja schon sehr witzig, 
daß eine Konfigurati- 
onsdatei für etwa 100 
größere Spiele mitgeliefert werden muß: mit allen 
möglichen Parametern wie Memory hier und 
Schnickschnack da. Im selben Atemzug behauptet 
IBM kaltlächelnd, alles läuft stabiler und einfacher. 
Kein Ärger mit Config.sys und Autoexec.bat hieß es 
da, wos ich doch ein wenig an den Haaren herbei- 
gezogen finde. 
MICHAEL; Dafür hast Du aber auch mehr Frei- 



»Das ganze Multitasking 

kommt mir wie eine 

Lösung vor, zu der es kein 

Problem gibt.« 



heiten. Ich gebe zu, OS/2 2.1 1 ist nichts für den 
Normal-User. Allein die Installationsprozedur ist 
eine Krankheit. Bei V3 soll das ja angeblich besser 
sein. Aber schau doch mal: Du kannst jeder virtuel- 
len DOS-Box soviel Speicher zuordnen wie Du willst, 
jede kann eine eigene Config.sys/ Autoexec.bat 
haben. Du kannst jede einstellen, wie Du willst. Und 
das Schönste: sie laufen alle nebeneinander. 
Ein Beispiel: In der einen Dos-Box installierst Du ein 
Spiel, in der anderen probierst 
Du em oiaeres Spiel aus und 
gleichzeitig schreibst Du Dei- 
nen Spielerest in einer Win- 
dows- oder OS/2-Textverar- 
beitung Zum Vergleich: Die 
DOS-Box unter Windows 
kannst Du ja gar nicht ver- 
wenden. Wenn da irgendein 
Programm läuft, ist das restli- 
che System blockiert und ein 
Absturz reißt das komplette 
System in den Abgrund. Das 
ist bei OS/2 nicht so und selbst 
Diskettenzugriffe bremsen nur unwesentlich. 
I W HKI Welcher Mensch kann schon mehrere Pro- 
gramme gleichzeitig nutzen? Es gibt höchstens ein 
paar Windowsprogramme, da ergibt sich das. Ich 
habe manchmal eine Datenbank im Hintergrund lau- 
fen, wo ich ein, zwei Datensätze nachgucken kann, 
während ich einen Text schreibe. Aber meistens laste 
ich den Computer nur mit einer Aufgabe aus. Das 
gonze Multitasking kommt mir wie eine Lösung vor, 
zu der es kein Problem gibt. 
MICHAEL: Sicher, in 90 Prozent der Fälle wirst Du 
dos Multitasking nicht voll ausnutzen, aber wenn Du 
es mal brauchst, ist es 
schön, daß es das gibt. 
Der Computer soll ja dem 
Menschen dienen. Das 
heißt, wenn ich eben Lust 
habe, eine Diskette zu 
formatieren, gleichzeitig 
Lemmings zu spielen und etwas darüber zu schrei- 
ben, dann möchte ich das auch tun können. Und 
zwar ohne drei Computer auf dem Tisch stehen zu 
haben oder fünf Minuten zu warten, bis DOS eine 
Diskette fertig formatiert hat. 
Ein weiterer Aspekt, den man nicht unterschätzen 
sollte, ist das »Look and Feel« der objekt- und teil- 
weise dokumentenorientierten Oberfläche von 



■JJjJ-j 1 J31Ü-J 



ann man den 



OS/2. Es macht einfach Spaß, mit OS/2 zu arbei- 
ten. Vielleicht spielt hier aber auch ein bißchen die 
»Faszination Technik« mit rein. 
Der Programmierer in mir weiß auch die Absturzsi- 
cherheit zu schätzen. Bei einem wildiaufenden Pro- 
gramm stürzt nur der betreffende Task ab, den ich 
per Tastendruck raus werfen kann, 
IM Hfl OS/2 kommt mir 
trotzdem so vor wie ein 
brondneuerToastervonIBM, 
der viereckige Toastbrote 
toasten kann, Alle Welt ver- 
wendet zur Zeit runde Toast- 
brote. Das viereckige Toast- 
brot mag besser sein, es paßt 
mehr Marmelade darauf, es 
läßt sich absturzsicherer sta- 
peln und so weiter. Wenn man 
alten, runden Toast in dem Quadrat- Toaster weiter- 
verwenden, wenn man ihn Irgendwie umstellt. Es 
gibt nur ein Problem: Die Toastbrot-Hersteller haben 
keine Lust, eckige Toasts herzustellen. Sie backen lie- 
ber ihr rundes Toast weiter, denn sie kennen sich 
damit aus und die meisten Leute haben runde Toa- 
ster. Klar eckige Toosts mögen Vorteile haben, aber 
wo lieg* für mich de Motivation, einen eckigen Toa- 
ster zu kaufen, wenn ich nicht weiß, ob mein Lieb- 
I i ng s -Sonnenblumen kern -Toa st jemals in einer ecki- 
gen Version cscne'-' _nd die runde Version wun- 
derbar in meinem runden Toaster geröstet wird? Ich 
möchte do keine großen Verrenkungen anstellen 
müssen. 

Wiegesogt, mein Problem mit OS/2 ist, daß ich mir 
erstmol eine Verkomplizierung des Systems her- 
beiführe. Ich habe heute die Nachteile und - viel- 
leicht - morgen irgendwann erst die Vorteile, wenn 
richtige 32-Bit- Software erscheint. Ich gebe zu, daß 
reine 32-Bit-Anwendungen Vorteile haben, wie 
man an dem einfachen Intemet-Clienten in OS/2 
V3 sieht. Das geht unter DOS natürlich nicht ohne 
weiteres. 

MICHAEL: Wenn Du Dich für Datennetze interes- 
sierst, ist OS/2 noch interessanter für Dich. Du 
bekommst Internet-, CompuServe-, Datex/J-Soft- 
ware zum Betriebssystem dazu. 
11*1^ 1 Bei einstündigen Filetransfers finde ich 
es schon praktisch, wenn ich nebenher weiter arbei- 
ten kann. Aber wegen 90 Sekunden Disketten for- 
matieren... 

MICHAEL: Ja,aberwozu habeich denn einen ultra- 



»Wozu habe ich denn 
einen ultraschnellen 

486er, wenn er 
durch einen banalen 

Diskettenzugriff 
total blockiert wird?« 



schnellen 486er, wenn er durch einen banalen Dis- 
kettenzugriff total blockiert wird? Dos muß man sich 
mal vorstellen. Das ist doch genauso, wenn Du in 
einem riesigen Rechenzentrum sitzt und der Sohn des 
Chefs möchte seine Mathehausaufgobe rechnen las- 
sen, etwa »2+3=5«, mit dem Ergebnis, daß das Bear- 
beiten dieser einfachen Aufgabe das gesamte System 
lahmlegt. Genauso kommt 
mir DOS vor und deswegen 
werde ich mir V3 so schnell 
wie möglich installieren, 
■MlHi Und ich werde 
jemand sein, der weiterhin in 
Warteposition bleibt und auf 
die entscheidende 32-Bit- 
Software wartet, die man 
einfach haben muß, bevor er 
OS/2 auf seine Festplatte laßt. Ich bin zufrieden, 
doß mein wild zusammengestückeltes System bis 
dato relativ zuverlässig läuft. 
MICHAEL: Solange schaust Du mir bewundernd 
über die Schulter. 

JJjj Solange schau ich Dir neidvoll über die 
Schulter und frage mich, wie Du das aushältst, mit 
drei Systemen auf Deiner Festplatte zu arbeiten, 
anstatt mit zwei. |mk) 



WAS IST OS/2? 



OS/2 ist ein reinrassiges 32-bit-Multi- 
tasking- Betriebs System und nutzt die 
Intel-Prozessoren besser aus als DOS 
oder Windows. Multitasking bedeutet, 
daß mehrere Programme nebenein- 
ander laufen können, ohne daß sie sich 
ins Gehege kommen und dabei nur 
geringe Geschwindigkeitseinbußen 
auftreten, da die Prozessorleistung 
intelligent verteilt wird. 
OS/2 ist schon seit längerem auf dem 
Markt und wurde damals von IBM und 
Microsoft gemeinsam entwickelt, 
bevor Bill Gates mit Windows aus- 
scherte. Seitdem war OS/2 auf dem 
absteigenden Ast, bis IBM sich ent- 
schloß, mit der Version 2.1 den Mas- 
senmarkt anzusprechen und großen 
Wert auf Kompatibilität legte. 
Fast alle DOS- und Windows-Pro- 
gramme laufen unter OS/2. Die Stär- 
ken von OS/2 werden ober erst durch 
spezielle 32 -Bit- Software ausgenutzt. 
Mit der neuen Version OS/2 V3 bekam 
IBM das Manko des großen Speicher- 
bedarfs in den Griff. Wer OS/2 richtig 
einsetzen will, sollte aber trotzdem 
mindestens einen 486-PC mit 8 MByte 
RAM haben. 



Grüße von 
der Beach... 



Wohl kalt bei Euch...Sitze gerade 
vorm Computer und entspanne mich 
bei einem Spiel. Heiße Rhythmen, 
exotische Sounds und kristallklares 
Audio umgeben mich ... 

Ab sofort kannst Du mit einer echten 
Turtle Beach-Soundkarte auch in die 
Gameworld abtauchen. ..Merry Xmas! 



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Seelenlose T 



tet jenseits der 



Der CD-ROM-Inhalt von »PC Player plus« 1 /95 

Mit dabei: Hing Commander 3 




* 



Unser Menü-System bietet Ihnen komfor- 
tablen Zugriff auf die einzelnen Demos 

Reicht die Kraft Ihres PCs, 
um den Kilrathi endlich 
das Handwerk zu legen? 
Die Demo zu Wing 
Commander 3 sagt Ihnen 
vorab, ob Ihr PC leistungs- 
fähig genug für das neue 
Weltraumabenteuer ist. 

Lange haben wir gewartet, endlich ist es da: Die 
einzig offizielle, von Electronic Arts und Origin 
genehmigte »Wing Commander 3«-Demo. Mit PC 
Player plus können Sie testen, ob der Weihnachts- 
renner auch wirklich ein Renner ist- mit SuperVGA- 
Grafik und anderen Matzchen wird der PC ziemlich 
ousgereizt. 

Mit weit über 600 MByte ist unsere CD wieder mal 
gut voll geworden - ohne langweilige Demo-Wie- 
derholungen und olle Kamellen, Neben Wing Com- 
mander 3 können Sie das Acfion-Spiel »Retribution« 
einer ersten Begutachtung unterziehen. Diesmal 



haben englische Programmier ein auf »Voxeln« basie- 
rendes Grafiksystem entwickelt. Ob's an Comanche 
ran kommt, testen Sie am besten selbst. 
Fußballfreunde haben eine schier unersättliche Aus- 
wahl von Manager- Simulationen. Gleich zwei neue 
Vertreter dieser Branche sind auf unserer CD vertre- 
ten. Die Demo zu »Hattrick« von Kingsoft (nicht zu 
verwechseln mit dem ähnlich benannten Programm 
von Software 2000] und ein erster Ausblick auf den 
»ran-Trainer« von Greenwood zeigen, daß aus dem 
Genre noch längst nicht alles herausgeholt wurde. 
Gleich zweimal begegnen Ihnen die »Lemmings« auf 
unserer Scheibe. Eine exklusive Weihnachts-Version 
bringt vier brandneue, noch nie veröffentlichte Level 
auf Ihren Monitor, Und auch das allemeueste Lem- 
mings-Spiel namens »All New World of Lem- 
mings« können Sie hier das erste Mal aus- 
probieren und sich überzeugen, daß diese 
dritte Lemmings- Version keinesfalls ein lang- 
weiliger Aufguß geworden ist. 
Gleich mehrere Demos gibt es für Windows- 
Spieler, darunter das rockige CD-ROM 
»Total Distortion« und einige Probelevel aus 
dem Kultklassiker »Lode Runner«. Strate- 
giefans kommen bei »Warcraft« auf ihre 
Kosten und Leser der Scheibenwelt-Romane 
können prüfen, ob das »Discworld« -Spiel 
den hohen Humor-Ansprüchen genügt. 
Außerdem gibt es einen Ausblick auf die neuen 
Legend-Adventures, Demos von intelligenter Lernsoft- 
ware, und, und, und... 

Exklusiv auf 
PC Player plus 

Wie macht eine Computer-Messe am meisten Spaß? 
Wenn man nicht selber hinfahren muß, sondern 



gemütlich vor dem Computer sieht, was so alles los 
war. Und da es auf der »Computer 94« in Köln weni- 
ge Neuheiten zu sehen gab, die wir nicht schon vor- 
gestellt haben, verlagerten wir einfach die Produkti- 
on unserer »Multimedia-Leserbriefe« an unseren Mes- 
sestand. 

Im Videoclip gibt es Stargaste zu Häuf: Peter Molyn- 
eux fliegt für uns den Magic Carpet, Smudo bekommt 
das T-Shirt seines Lebens, Sid Meier wird Opfer einer 
Verwechslung und ein übergroßer Lemming läßt die 
Fetzen fliegen. Aber sehen Sie selbst. 
Stichwort Magic Carpet: Unser interaktiver Test dreht 
sich diesmal um den Turbo-Bodenbelag. Jörg und 
Boris analysieren, warum das Programm zum 5piel 
des Jahres wurde. Und weil 1994 ein wirklich gutes 
Spielejahr war, finden Sie gleich zwei Spezial-Pro- 
gramme auf der CD. Der »Heft Player« ist ein kom- 
plettes Inhaltsverzeichnis aller Artikel von 1 /94 bis 
1 2/94. Der »File Player« kennt alle 1994 von PC 
Player gemasterten CD-ROMs: Wenn Sie also ein 
Demo suchen, finden Sie es dank der ausgefeilten 
Tabellen- und Suchfunktionen in den beiden Pro- 




Der interaktive Test 



I »Magic Carpet« 



grammen. 

Während Sie jetzt in Ruhe unser CD-ROM auspro- 
bieren können, arbeitet unser Team schon wieder mit 
Hochdruck an der nächsten Scheibe. Wenn alles 
klappt, gibt es dann beispielsweise eine spielbore 
Riesen-Demo des »Star Trek: Next Generation«- 
Adventures von Microprose und viele weitere top- 
aktuelle Schnupper-Versionen. Ibsj 



SPIELBARE DEMOS SPIELE -PREVIEWS UTILITIES 



UPDATE-PATCHES 



All New World of Lemmings 

Battle Bugs * 

B.C. Racers V9 

Caribbean Desaster i 

Discworld 

Glider 

Hattrick 

The Incredible Machine 2 

Lode Runner 

Metal Marines 

Psycho Pinball 

ran-Trainer 

Retribution 

System Shock Enhanced 

Total Distortion 

Warcraft 

Wing Commander 3 



Adi-Lernsoftware ^ 


Das Amt ♦ 


Millenium Auction 


Colonization 


Descent 


King's Quest 7 


Death Gate 


Mission Critical 


Origin Katalog 



Bootdisk-Tools "'W 

CD-ROM-Tools ^* 

Festplatten- Identifizierer 
Game Wizard Mogelhilfe 
General Midi für MT-32 
MT-32 für Roland GS 
PC-Verlangsamer 
PICEM Bildbetrachter 
Screenshots mit PCX- 
Dump 

Soundblaster Tools 
VESA-Treiber 
VGA- Benchmarks 



Aces of the Deep 
Dark Sun 2 
Microcosm 
Master of Magic 
One Must Fall 
Pacific Air War 
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SimCity 2000 
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Ponju' Gc-erai 

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Pmiall D'eams 2 

Pui-eii^ii-isisi 

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ersetzt alle vorherigen ^fanU siehe 

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SO STARTEN SIE 
DURCH 

Um unser CD-ROM so benutzerfreundlich wie nur 
möglich zu mochen, haben wir uns besonders ange- 
strengt. Keines unserer eigenen Programme installiert 
wild Megabytes auf Ihrer Festplatte, Allerdings wer- 
den sich viele der Spieledemos auf die Platte kopie- 
ren - hierauf hoben wir keinen Einfluß, da wir diese 
Demos nicht selbst programmieren, sondern so von 
den Herstellern erholten. Solange Sie nur in unserem 
Menü bleiben und kein Demo starten, wird nichts an 
Ihrem PC verändert. 

Das Menü starten Sie von der DOS-Ebene mit dem 
Kommando »START«. Im Menü sind alle DOS-Pro- 
gramme aufgeführt und können auf Knopfdruck 
gestartet oder installiert werden. Für die Windows- 
Programme gibt es das Kommando »SETUP«. Es legt 
lediglich eine Programmgruppe mit den einzelnen 
kons an - bis auf diese Programmgruppe wird nichts 
an Ihrem System verändert. 
Unsere eigene Software »VideoPlayer«, »TeslPlayer« 
und »DataPlayer« läuft nur nach Installation von 
»Video für Windows« von Microsoft, welches sich 
ebenfalls auf der CD befindet. Es handelt sich dabei 
um die neue Version»! . 1 d«, die Sie unbedingt auch 



Peter Molyneux ist nicht 

der einzige Promi, der 

beim Videoclip von der 

Köln -Messe auftritt 

installieren sollten, wenn Sie schon 
eine ältere Fssung von VfW haben. 
Wenn Sie dos Menü umgehen wol- 
len, läßt sich die Software in allen 
Verzeichnissen auch direktmit dem 
Kommando »GO« störten, In wel- 
chem Verzeichnis sich die Demos 
befinden, können Sie auf der CD- 
ROM-Hülle nochlesen. Diese 
basteln Sie sich aus der neongel- 
ben »Flappe«, welche den Umschlag unserer Zeit' 
schrift ziert, ganz einfach selbst. 

CD-ROM-PROBLEME 
LÖSEN 

Das CD-ROM wurde von uns sorgfältig getestet. 
Demos haben wir auf mehreren Konfigurationen aus- 
probiert. Mit den aktuellesten Versionen von drei 
Virensconnern wurde das ROM auch komplett auf 
Viren überprüft. Trotzdem kann der DMV-Verlag 
keine Haftung für Schaden übernehmen, die aus der 
Nutzung von Spieledemos ouf dem CD-ROM entste- 
hen. Die Demos wurden nicht von uns programmiert, 
sondern nur on Sie weitergeleitet, Hersteller sind die 
jeweiligen Programmierer der Vollversionen. 
Wenn das CD-ROM defekt ist, also ein Lesefehler es 
umöglich macht, das CD-ROM zu benutzen, tauschen 
wir es gerne um, Senden Sie die defekte CD bitte an 
DMV Verlag, PC Player, CD-Umtausch, Grubersir. 
46a, 85586 Poing; in der Regel erhalten Sie inner- 
halb von einer Woche Ersatz. 
Sollte allerdings nur ein einzelnes Programm bei Ihnen 
cht funktionieren, kön- 




Super VGA 



nen wir Ihnen leider nicht 
weiterhelfen; für die ein- 
zelnen Demos sind die 
jeweiligen Programmie- 
rer verantwortlich - wir 
haben nur Einfluß auf 
unsere Eigenproduktio- 



Wo wor doch gleich das Demo? Der »File 
Player« enthält das Inhaltsverzeichnis aller 
von PC Player hergestellten CD-ROMs. 



nen und nicht auf die Spieledemos. Bitte lesen Sie 
auch unbedingt die Hilfe-Texte in unserem Menü, die 
weitere Tips zur Problembeseitigung geben. 

FEHLER IM MENÜ 

Eigentlich sind wir ja nicht schuld, daß unser Menü- 
programm auf manchen Grafikkarten spinnt. Die Her- 
steller der Karten und die Autoren unseres Entwick- 
lungssystems schieben sich gegenseitig den schwarz- 
en Peter zu. Für uns bleibt die traurige Tafsache: Auf 
manchen Karten mit S3-Grafikchip mag unser Menü 
nicht mit 256 Farben laufen. Glücklicherweise kann 
dem abgeholfen werden, Starten Sie das Menü unter 
DOS mit dem Kommando 
CDPLAYER /C7 

also hinter dem Programmnamen einen Schrägstrich 
(Shift-7), dann ein großes »C« und donn die Zahl 7, 
Vorher muß ein Veso-Treiber geladen oder im ROM 
vorhanden sein. Damit wird der Bug überlistet und 
das Menü erstrahlt 




Anspielen 

erwünscht: Die 

Demo von »Barde 

Bugs« macht Lust 

auf mehr. 



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Das phantastische 

Computerspiel 



MARK 



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Kr MICH. Kr DICH, für ALI®. 





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1 






^ Das Spiel 

•Du gehst mich "Cyberworld 1 ; dem interaktiven F 
der Zukunft. Dort findest Du viele.Attraktionen 

Welt und ein Abenteuer für sich. Klick Dich ein i 




k 
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. Jede ein 
n "Monstt 




Tauch' ein fh die phantastische "Cyberworld" 
ein Teil von ihr. 

Der Verkauf 

Am schnellsten bist Du im Spiel, wenn Du dir« 


und werde 
?kt bei uns 


Ml 


kommst Du ah sofort ftii mir IS.- DM bei ulk 
Schäftsstellen. Kimdt'rulkiiMrH.r.^ und Vertrauen 


n HUK-Gi 
sleuten. D 


U 


li.'i Karts 


findest deren Anschriften in jedem örtlichen* 'S 
unter "HUK-Coburg". Also: hingehen, abholen, 


detoiihiic 

lOS-spiflel 


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BtSTtltCOUPOH 'CYBERWORLD" 





Saint', Aller 


SräBe 


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\ Icfc bestelle 

Den Gesanubetr 




1)M 


„. 




ick bd 









HUK-Coburg; 

Versicherungen ■ Bausparen 



Bahnhofeplatz -96444 Coburg 



Mitsumi FX300 ^ 339,95 DM 



CD Anwendungen 

Pegasus 5.0 29,95 

Pegasus 4.0 29,95 

Night Owl 13 34,95 

10.000 Cliparts 29,95 

Simtel 20 9/94 (2 CDs) 27,95 
CICA Windows 2795 

Falk-Stadtpläne (Single) Win 47,95 
OS/2 Hobbes 26.95 

Yellow Star 9,95 

Winware Vol. 6 neu 23,95 



CD Lexika 



Autos auf CD 49.95 

Alles über HiFi 35,95 

Bertelsm. Univ. Lexikon neu 89,95 



Führerscheinprüfung 

Video 

Film Lex. SF+Action 

CD Sound 

Prince Interactive 
Wood stock 



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CD Spiele 

Rebel Assaul t 

Battle Ilse II Scenery 

Battle Isle II 

Mdd Doj; McCree 

Mad Dog II 

Mad TV. 

Theme Park 

SeawolfSSN-21 

Falcon Gold 



DeLuxe 
Strlke Comm. & Privateer 
Wingcammander 1+2 
NHL" Hockey 94 
l'GA Golf Tour 
Outpost, deutsch 
Myst 

linder a killing Moon 
Armored Fi SC 

Creaturc Shock 
Cyber 




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88.95 

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66,95 

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84.95 

62,95 

79,95 

99,95 

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84,95 

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74,95 

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l 112,95 

89,95 

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79,95 



DisR Spiele 

Theme Park 
Die Siedler 
Battle Isle 2 
Tie Fighter 
Fieids of Glory 
Transport Tycoon 
Colonizatlon 
Micro Machines 
Alien Legacy 
Drcamweb 
Load Runner 
Lltöe Big Adventu. 
Star Crusader 
Nascar Racine 
Cannon Fodder 2 
Das Schwane Auge 3 

CD Erotic* 

Sexy Secretary 
Girls In Lack S Leder 
Extreme Hot Girls 
Aslan Collection 1-3 
Collection Privee 1-3 
Thai Bondage 
Die l.edermaus 
XXX-Treme 
Dirty Teenies 
Erotic 1-8 
Winioy 1-6 
Virgins 1+2 



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6795 
79,95 
74,95 
94,95 
89,95 
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53,95 
64,95 
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6795 
89,95 
76,95 
69,95 
54,95 
74,95 

79,95 

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ROT 



Ion. 0531 - 273 (>*> I 1 

Ion. «531 - 273 »•* 12 

fax. 0531 - 273 «»«» 14 

BIX Rotslitt# 

IM.iiMi-ill., Sliallc 2 
.W4HI2 Ilr»iiiiM.-hHviK 










Inserentenverzeichnis 






1 & 1 Direkt Informationstechnik 59 


Electronic Anis 2/3,12/13, 


21, 26/27, 


Micro Fun 


197 


ACE Christian Roos 


178 


35, 


37, 39, 41 


Microprose 


92/93 


Althoff Computerspiel 


195 


GALAXY 


177 


Miro Computer Product 


106/107 


Arctic Soft 


71 


GAMEPORT 


171 


Multi Media Soft 


195 


ASCON 


81 


Gametek 


23 


Mystic 


171 


Astat Media 


127 


Gnadenlos 


178 


OKAY Soft 


177 


Attic Entertainment 


87 


Groß Elektronik 


163 


On-Line Service 


187 


Bachler Computer 


167 


Henß Herbert 


175 


ORCHID Technology 


203 


Bit Brothers 


175 


Highway to Hell 


165 


Pino's Spieleparadies 


171 


Bomico 


204 


HUK-Coburg 


31 


Psygnosis 


125, 147 


Call and Play 


129 


Ikarion Software 


79 


Roskoden 


165 


CANON Deutschland 


51 


Independent Arts 


195 


Rotstift 


32 


CDV Software 


105 


Infogrames Entertainment 


72/73 


Schubert 


187 


CK Software 


163 


Interest Verlag 


97 


Silberling CD-ROM-Fachhandel 171 


Coktel Vision 55 


91/92 


Interplay 133, 135 


, 137, 139 


Sky Line 


159 


College Verlag 


177 


JE COMPUTER 


15 


Soft Power 


195 


Compaq Computer 


17 


JES Software- & 




Software Corner 


45 


COREL Corporation 


151 


Multimediavertrieb 


159 


Sony Europa 


77 


CPS Heidak 


89 


Jöllenbeck 


65 


TCS Software 


177 


Creative Labs 


46/47 


Joysoft 


43 


Telemedia 


119, 149 


Cybersoft-Versand 


171 


Karo Soft 


163 


Terratec Profi Media 


197 


Cytronic 


177 


Kirscht Computerversand 


187 


Topline Productions 


181 


Dataflash 


53 


Krisalis 


98/99 


Topshare 


167 


Deutscher Sparkassenverlag 


191 


KröGer 


187 


Traumfabrik 


63 


Diamond 


155 


Laser Express 


157 


Versand 99 


29 


DMV Vertrieb 4 


66/67 


M3C Systems 


25 


Virgin Interactive Entert. 


60/61,111 


EDV-Beratung 


175 


Media Point Vertieb 


11 


Weco Soft & Hardware 
Wial Versand Service 


157 
117 


Dieser Ausgabe liegen Beilage 


i der Firma Escom, sowie einem Teil der Auflage der Firmen Future Technologies und 


Interdiscount bei. 













iSüßej^ dies 
£ffiaiHluMMJ*e/ 
nie/ Alintjeit*. 



Weihnachts-Tuning für Ihren PC 



Wie wollen Sie dieses Jahr das Weih- 
nachtsgeld anlegen? Was wünschen Sie 
sich von der Verwandtschaft? Oder was 
schenken Sie dem Computer-Freak, der 
schon fast alles hat? Auf den nächsten Sei- 
ten präsentieren wir Kaufempfehlungen, 
mit denen Sie Ihren PC für vollen Spielege- 
nuß aufrüsten. 

Alle Jahre wieder das gleiche Spiel: Sie wollen noch was 
feines für den PC - doch welche Karte nehm' ich nur? 
Der große Andrang macht es im Dezember schwer, einen 
Fachverkäufer zu löchern; acht Monate alte Vergleichstests 
zu wälzen, ist auch nicht Ihr Fall. 

Glücklicherweise gibt es da die Weihnachtsmänner von PC 
Player: Zum dritten Mal präsentieren wir unsere persönli- 
chen Empfehlungen für PC-Upgrades, rechtzeitig zum Fest 
der Feste. Ob Grafik- oder Soundkarte, Joystick oder CD- 
ROM: Hier empfehlen wir nur die Dinge, die sich bei unse- 
ren Redakteuren in der alltäglichen Praxis dauerhaft be- 
währt haben. Damit sind unsere Tips auch gleichzeitig eine 
Art Jahres- Bestenliste, denn Zweitklassiges nehmen wir gar 
nicht in unseren Weihnachtsbasar auf. 
Der Reigen beginnt mit den »klassischen« PC-Extras: 
Schnelle Grafikkarten und moderne Soundkarten. Ebenfalls 
mit einer eigenen Seite bedenken wir CD-ROMs (es geht 
nicht mehr ohne) und Joysticks aller Art. Ein 
^■^^t Videospiel als Zweitsystem ist vielleicht das 

^fe Richtige für Sie und in unserer ab- 
^H schließenden Wühlkiste finden Sie Unge- 

^^^J^H^^^b^. wohnliches - aber auch ungewöhnlich 
JM ^t Gutes. (bs) 




*o! 



JL 



v= 



JL 



VGA-Karten 



Eine VGA-Karte steckt serienmäßig in 
jedem PC. Doch Oldie-Modelle können 
Tempo kosten und bei Exoten droht Kom- 
patibilitäts-Terror, Mit welcher Grafikkarte 
wird der Upgrade zum Hochgenuß? 

Für die gute »Performance«, sprich die Geschwindigkeit 
der Grafik eines Spiels, ist zum großen Teil die Grafik- 
karte verantwortlich. Eine langsame Karte bremst auch den 
schnellsten Pentium aus, wenn dieser seine flott errechneten 
Bilder mühsam Byte für Byte über den Bus zur VGA-Karte 
tragen muß. Der erste Kauftip lautet deswegen: Wenn Sie 
noch keinen PC mit Vesa Local Bus (VLB) oder PCI besitzen, 
können Sie sich den Kauf einer neuen Grafikkarte eigentlich 
schenken. Denn während der Umstieg von einer langsamen 
auf eine schnelle ISA-Bus-Karte vielleicht einen Vorteil von 
15 bis 20 Prozent gibt, kann ein flotter Local-Bus schon mal 
die Geschwindigkeit verdoppeln. Die entsprechenden Kar- 
ten kosten heutzutage auch nicht mehr als ihre veralteten 
ISA-Brüder. Allerdings passen VLB-Karten nur in einen PC 
mit VLB-Slots und PCI-Karten eben nur in die PCI-Slots. 

<* Für Aufsteiger: Dl« Tseng-Fützer 

Im Laufe der letzten 
Monate haben wir 
dutzende neuer 
Grafikkarten aus- 
probiert. Am Ende 
des Tages kehrten 
wir aber doch im- 
mer zu unseren 
Standard-Karten 
mit dem Tseng- 
W32p-Chip zurück. Der W32p repräsentiert nicht nur mit 
das Schnellste, was man unter DOS kriegen kann, er ist 
auch kompatibel wie sonst kaum ein Chip und stützt sich auf 
beneidenswert stabile Windows-Treiber. Mit dem original 
Tseng-Treiber (gibf s z.B. auf CompuServe) hatten wir noch 
nie Windows- Probleme. 

Wenn Sie eine Karte mit W32p-Chip kaufen, dann am 
besten gleich in einer ausgebauten Variante mit 
2 MByte RAM. Die beiden bekanntesten Typen sind die 
»Diamond Stealth 32« und die »Hercules Power 
Dynamite«. Beide kommen mit eigenen, umgeschrie- 
benen Windows-Treibern, die aber eher »ver- 
schlimmbessert« wurden. Wegen ein paar Prozent 




Sichere Performance: Karten mit Tsen 
W32p-Chip sind bewährt, ob mit PCI' 
Bus wie im Bild, oder VLB 



mehr Tempo gibt es Probleme mit manchen Windows-Pro- 
grammen. Lädt man einfach den Tseng-Originaltreiber, blei- 
ben diese unangenehmen Effekte aus. 
Die 2 MByte-RAM sind gerade für die neuen Super-VGA- 
Spiele wichtig. Zwar können diese auch mit nur 1 MByte 
RAM auf der VGA-Karte einwandfrei laufen, doch bei voller 
Aufstockung verwenden die W32p-Chips einen Trick na- 
mens »Interleaving«, mit dem gerade die hohen Auflösun- 
gen deutlich schneller werden. Wenn Sie schon beim Kauf 
der Karte sparen wollen, achten Sie in jedem Fall darauf, 
daß zumindest Sockel für eine Erweiterung auf 2 MByte vor- 
handen sind. Für etwa 450 Mark sind die voll ausgestatte- 
ten 2 -MByte-Versionen schon zu haben. 

•:• Für Profis: Die Videe-VGAs 

Wenn Sie für die 
neumodischen 
Spiele und Videos 
auf »MPEG«-Basis 
gerüstet sein wol- 
len, kommen Sie 
um eine Videokarre 
nicht herum. Noch 
tröpfelt die Soft- 
ware spärlich da- 
her, aber mittelfri- 
stig wird es immer mehr Programme geben, die dieses For- 
mat unterstützen. Statt rieseliger Windows-Briefmarken 
locken dann Videoclips auf VHS-Niveau. Doch die entspre- 
chenden Video-Beschleuniger haben viele Nachteile. Sie 
belegen noch einen Steckplatz im PC, müssen umständlich 
mit der VGA-Karte verbunden werden und blockieren noch 
dazu die höheren Bildschirmouflösungen. 
Die ca. 900 Mark teure »Showtime Plus« von Spea macht es 
da wesentlich einfacher: Auf einer einzigen Karte befindet 
sich ein leistungsfähiger VGA-Teil auf Basis des W32p- 
Chips von Tseng sowie eine komplette Video-Einheit. Da die 
beiden sehr eng miteinander zusammenarbeiten, sparen Sie 
nicht nur Kabelsalat, sondern können Videos auch in den 
höchsten Windows-Auflösungen immer noch beschleunigen. 
Sowohl Video for Windows wie auch der neue MPEG-Stan- 
dard werden unterstützt. 

Weil die Entwickler noch etwas Platz auf der Platine hatten, 
kann die Showtime Plus auch ein Videobild einblenden, daß 
Sie von außen zuführen, beispielsweise von einem Videore- 
corder. Das Bild wird nicht nur in einem Fenster angezeigt; 
auf einem schnellen PC kann es sogar als Videoclip gespei- 
chert werden. |bs) 




SULTANE 




SPRUCHE 




_EINZIGARTIGES FLUGERLEBNIS DURCH BULLFROGS NEUE 3D-FR/> 



KTALGRAFIKEN 



1/ 



Soundkarten 



General MIDI rules: Wer sich die 
Klanggewalt des boomenden Musik- 
standards bei den neuen Spielen nicht 
gönnt, ist selber schuld. Gute MIDI- 
Upgrades gibt es schon für wenig Geld. 

Bei den Soundkarten ist die Entwicklung nicht stehenge- 
blieben. Vor drei Jahren gab es Mono- Sound mit 8-Bit, 
vor zwei Jahren kam Stereo-Klang dazu, letztes Jahr gab es 
den Großangriff der preiswerten 16-Bit-Karten und 1994 
stand eindeutig im Zeichen von General MIDI. 
Bei Soundkarten muß man grundsätzlich zwischen zwei 
Baugruppen unterscheiden. Eine kümmert sich um Musik, 
die andere um Sprachausgaben und Effekte, sogenannte 
»digitalisierte« Klänge. Ein normaler Soundblaster hat dem- 
entsprechend zwei voneinander getrennte Baugruppen: Ein 
FM-Chip für die Musik sowie einen D/A-Wandler für Effek- 
te. Daß Sie beides gleichzeitig hören, liegt an einem Mixer, 
quasi einem Mini-Mischpult auf einem einzigen Chip, der 
beide Klangarten zusammenführt. 

Bei den weitverbreiteten Soundkarten gibt es zwei Möglich- 
keiten, um Musik zu spielen: Entweder wird der Chip direkt 
programmiert oder der Musik-Teil erhält eigene »Intelli- 
genz« und wandelt sich zum MIDI-Gerät. MIDI ist quasi eine 
Sprache für elektronische Musikinstrumente; wenn zwei 
Geräte MIDI sprechen und verstehen, können sie Noten mit- 
einander austauschen. Als Norm etabliert hat sich »General 
MIDI«, bei dem zusätzlich noch 128 Sounds festgelegt sind, 
so daß ein Musikstück mit E-Gitarre auf einem anderen Syn- 
thesizer nicht auf einmal eine Flöte spielt. 
Das schöne an General MIDI ist, daß die Art der Tonerzeu- 
gung dem Spiel völlig egal ist. Das Spielprogramm sendet 
einfach die Noten der Melodie an das MIDI-Gerät; wenn 
dieses sehr schöne Instrumente hat, klingt das Spiel beson- 
ders gut. Da inzwischen viele Spiele General MIDI voll 
unterstützen und der Qualitätssprung von Soundblaster- FM 
zu einer guten MIDI-Karte absolut phänomenal ist, haben 
wir uns entschlossen, Ihnen keine Soundkarte ohne General 
MIDI mehr zu empfehlen. 

♦ Für Aufsteiger: Preiswert* MIDI- 
Power 

Dank des harten Konkurrenzdrucks sind die Preise für 
MIDI-Boards immer weiter gefallen. Ein besonders gutes 
Schnäppchen macht man mit dem »Terratec Sound 
System Maestro 16 SE«, welches für rund 330 Mark 
sowohl eine Soundblaster-Pro- kompatible Karte, wie 
auch einen General -MI DI -Aufsatz bietet. Das Terra- 
tec-System ist dank deutscher Anleitung relativ leicht 



BMI* 
9km« 



Terratec Sound System Maestro 
16 SE: Für wenig Geld in die 
MIDI-Welt 



zu installieren und 
kommt mit nützlichen 
Extras wie einem Uni- 
versal -CD-ROM-Kabel. 
Dafür muß man auf 
dicke Software-Beiga- 
ben verzichten. Spiele- 
Freaks macht das nichts 
aus; die wichtige Trei- 
berdiskette liegt schließ- 
lich bei und sonstigen Schnickschnack wie Spracherken- 
nungsprogramme braucht man sowieso selten. 
Ziehen Sie andere preiswerte Karten mit General MIDI in 
die engere Wahl, so sollten sie immer nach einem »MPU- 
401 «-kompatiblen Port Ausschau halten. Das ist die Schnitt- 
stelle, welche 90 Prozent der Spiele mit MIDI-Support zwin- 
gend verlangen. Anders ausgedrückt: Wenn der Hersteller 
der Soundkarte mit einem anderen Interface arbeitet, blei- 
ben Ihre schönen General-MIDI-Spiele stumm. 

♦ Für Profis: SB 16 plus Roland 

Die Erste ist manchmal 
immer noch die Beste: 
Der Creative Labs 
Soundblaster 16 ASP 
(kurz »SB16«) war eine 
der ersten 1 6-Bit- Sound- 
karten und ist immer 
noch eine der ausgereif- 
testen. Aus leidvoller Er- 
fahrung mit vielen an- 
deren Karten wissen 
wir, daß eine fehler- und knackser-freie Aufnahme von 16- 
ßit- Stereosound bei 44 KHz keine Selbstverständlichkeit ist. 
Eine SB16 aus der allerersten Produktion übersteht diesen 
Härtetest hingegen ohne Probleme. Allerdings kommen eini- 
ge ältere Spiele mit der S816 ins Schleudern, da sich einige 
Eigenschaften gegenüber der »normalen« Soundblaster 
geändert haben; neuere Spiele haben diese Probleme nicht. 
Auf die Soundblaster 1 6 stecken wir das bisher beste Wave- 
table-Modul: Das Roland SCD-15. Dabei handelt es sich um 
eine auf kleinste Maße reduzierte Version des Roland-Klas- 
sikers SCC-1. Manche Spielprogramme haben einen spezi- 
ellen SCC-1 -Modus, der quasi eine Obermenge von Gene- 
ral MIDI mit mehr Instrumenten und Spezi aleffekten bietet. 
Wer einmal Programme wie »7th Guest«, »Magic Carpet« 
oder »TIE-Fighter« mit der orchestralen Begleitung einer 
Roland-Karte genossen hat, gibt sie so schnell nicht wieder 
her. Diese doppelte Profi-Lösung hat aber auch ihren Preis: 
Für den SB1 6 ASP müssen Sie bis zu 400 Mark kalkulieren, 
die SCD-15 belastet Ihr Budget um rund 450 Mark. (bs) 




Perfekt ionisten ergänzen die 
Soundblaster 16 mit einem 
Roland-SCD-15-Modul 




" 




8 SPIELER DURCH NETZWERK-OPTION 
~«SBäs«äS&ä^ :':£A9StSi£*SSr.". *'i3fe'Wa«s«-r.«~'r 



ER 



X 



CD-ROM-Laufwerke 



Ohne Doublespeed macht die CD-Welt kei- 
nen Spaß mehr. Reicht auch das Billiglauf- 
werk für 250 Mark? Und welches High- 
End-Equipment können sich CD-ROM- 
Freaks ohne Rücksicht auf den Kontostand 
gönnen? 



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Ä 



enn Sie sich bis heute standhaft geweigert haben, ein 
CD-ROM-Laufwerk in Ihren PC zu schrauben, wird es 
langsam höchste Zeit. Wie man an den Tests in dieser PC 
Player-Ausgabe sieht, brummt es bei den CD-Spielen gewal- 
tig. 1 995 werden nur noch wenige Top-Titel auf Diskette 
erscheinen. Und schon jetzt setzt bei den Spiele- Program- 
mierern die Gier nach Speed ein: Bis jetzt laufen zwar die 
meisten Titel auch auf einem älteren CD-ROM-Laufwerk, 
doch die ersten Titel, die Doublespeed voraussetzen, stehen 
schon in den Regalen. 

Solange Sie nicht noch Festplatten oder andere Geräte per 
»SCSI« ansteuern müssen, sollten Sie die Finger von einem 
SCSI-CD-ROM lassen: Es ist wesentlich teurer und bietet 
keine praktischen Vorteile. Laufwerke mit eigenem Interface 
sind oft leichter zu installieren und stehen in der Geschwin- 
digkeit den großen SCSI-Brüdern in nichts nach. 

Für Aufsteiger: 

Preisknüller mit Mini -Macken 

Wer die Anzeigenteile 
von Zeitschriften und 
der Tageszeitung am 
Ort durchsucht, kann 
das »Mitsumi FX001D« 
manchmal schon für 
unter 200 Mark ange- 
boten sehen. Preise um 
die 250 Mark sind 
nzwischen die Regel und machen dieses Laufwerk damit 
zum absoluten Preisschlager. Einen Haken hat die Sache 
allerdings: Mitsumi verkauft soviele von diesen Laufwer- 
ken, daß ab und zu mal eines dabei ist, das wegen 
mechanischer Defekte nicht alle CDs einwandfrei lesen 
kann. Hier lohnt es sich, noch vor dem Kauf die 
Kulanz des Händlers zu prüfen: Ist er bereit, das 
Laufwerk unbürokratisch umzutauschen, wenn ich 
eines der wenigen »Montags-Geräte« erwischt 
habe? 




Doublespeed für wenig Geld: 
Mitsumis Bestseller gibt's sc ho 
für gut 200 Mark 



Ansonsten bietet das Mitsumi, sofern korrekt installiert, hohe 
Geschwindigkeit bei geringer Rechnerbelastung; andere 
Laufwerke nehmen dem PC während des Lesens schon mal 
doppelt so viel Zeit ab. Das richtige Ausbalancieren der 
Parameter in AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS kostet Sie 
allerdings locker einen Nachmittag. 

Für Profis: 

Höhere Drehzahl mit der Flunder 

Nach dem Auspacken des knapp 600 Mark teuren »Teac 
55AK« fragt man sich ernsthaft, ob das stimmen kann: 
Diese flache Flunder soll ein vollwertiges Quadraspeed- Lauf- 
werk sein? Aber das Aussehen täuscht: Die Teac-Ingenieure 
haben tatsächlich eines der flachsten und schnellsten Lauf- 
werke hingekriegt. Es läßt sich ganz unkompliziert an die 
meisten Soundkarten anschließen (am Panasonic/Creative- 
Bus} und erreicht tatsächlich Werte, die dem vierfachen 
eines normalen CD-ROMs entsprechen. 
Soviel Speed brauchen Sie zwar für die meisten Spiele 
nicht, aber etwas Temporeserve kann ja nicht schaden. Und 
wenn Sie gerne mal Shareware-Sammlungen durchstöbern 
oder CD- ROM- Datenbanken benutzen, wird sie die nahezu 
unglaubliche Geschwindigkeit beeindrucken. 

Purer Luxus: 6x4 

Mailbox-Betreiber schwören drauf und auch die »Killing 
Moon«-Programmierer haben es gerne im Handgepäck. 
Das DRM604X von Pioneer schluckt nämlich sechs CDs auf 
einmal und spielt diese auch noch mit vierfacher Geschwin- 
digkeit ab. Auf Ihrem PC sieht es aus, als hätten Sie sechs 
separate CD- ROM -Laufwerke. Diese Illusion wird nur da- 
durch gestört, daß beim Wechsel von CD zu CD einige 
Sekunden Wartezeit entstehen. Das Pioneer ist nämlich nur 
ein Laufwerk, das sich die sechs Scheiben nacheinander aus 
einem Magazin holt. 

Wenn Sie auf mehrere CDs quasi gleichzeitig zugreifen 
müssen oder einfach nur angeben wollen, ist dieses SCSI- 
Laufwerk sicher Ihre erste Wahl. Der Spaß kostet freilich 
rund 2000 Mark. Wer 
bei solchen Dimensio- 
nen ächzt und auch mit 
Doublespeed glücklich 
ist, wählt das Modell 
DRM602X: halbes Tem- 
po, aber auch halber 
Man gönnt sich ja sonst nichts: Die- Preis - dieser Pioneer- 

'"'^'"■'f°?""' M ^"f' Wechsler kostet ca. 

CD-ROMs auf einmal und wirbelt 

sie mit Quadraspeed herum. 1 000 Mark. (bs) 





FLUCHT 




EINFACHE MAUSBEDIENUNG 
!«SS»S!5ISiS6£Sr. : ;S«5S*S*3i5SF-v. iÜSÜSSSäSÄs*^ 




JOYSTICKS 



Mit einem ordentlichen Joystick 
macht ein gutes Spiel doppelt so viel 
Spaß. Wir empfehlen die besten 
Knüppel und Pads. 



W 



hrscheinlich hätte nicht einmal »Quax, der Bruchpi- 
lot« den Steuerknüppel seiner Schrottmühle gegen 
einen der billigen PC-Joysticks eingetauscht, der für den 
Gegenwert eines Kasten Weißbier im Supermarkt um 
die Ecke zu haben ist. Bevor Sie diesen Fehler 
machen: Investieren Sie lieber ein paar Mark mehr 
- es lohnt sich. Wer schon einmal »Strike Comman- 
der« mit einem guten Flightstick geflogen ist, wird nie 
mehr zur Kombination aus Maus, Tastatur und krümeligem 
Joystick greifen. Gleiches gilt für Actionspieler, die mit 
einem guten Gamepad einen wesentlich besseren Stand 
haben als bei einem billigen Ana log- Knüppel. 

♦ Für Aufsteiger: CH Flightstick 

Ein preiswerter Joystick, der für Flugsimulatianen hervorra- 
gend geeignet ist und auch bei Actionspielen 
nicht von vornherein schlapp 
macht, ist der Flightstick von 
CH. Für rund 80 Mark erhal- 
ten Sie einen Steuerknüppel, der gut in der 
Hand liegt und auf dem Tisch nicht her 
umrutscht wie ein Trabi bei Regen. Der 
Flightstick besitzt einen Schubregler, mit 
dem Sie die Geschwindigkeit des Flug- Der Gravis Phoenix 
zeugs regeln, ohne ständig die Tastatur ist der richtige Stick 
L . ■ r i .- I- rur Profi-Piloten 

benutzen zu müssen; eine Funktion, die 

viele Programme unterstützen. Die beiden Feuerknöpfe des 
Flightstick sind gut zu erreichen und sprechen sauber an. 
Die solide Mechanik verträgt auch gröbere Flug- 
manöver, ohne sich ständig zu verstellen - notfalls 
stellen Sie mit zwei Rädchen die Zentrierung wieder 
ein. Wer es ein wenig professioneller mag, aber 
nicht gleich unzählige Funktionen will, ist mit dem 
Wingman Extreme von Logitech hervorragend bera- 
ten. Für etwa 1 30 Mark erhalten Sie einen optima- 
len Flightstick mit vier Feuerknöpfen und einem Vier- 
Wege-Schalter, dem sogenannten »Coolie-Hat«. 




CH Flightstick: Gutes 
Fluggefühl für unter 
hundert Mark 




* Für Profi«: Gravis Phoenix 

Schon das Äußere sorgt für große Augen und neugieri- 
ge Blicke. Doch der Gravis Phoenix (ca. 280 Mark) hat 
vor allem beeindruckende innere Werte. Mit diesem 
System dürfen Sie Ihr Keyboard getrost vergessen - 
der Phoenix speichert bis zu 46 Tastenfunktionen, 
hat einen Schubregler und ein analoges Seitenruder 



eingebaut. Der standsichere Stick ist aber nicht 
nur für Freunde von Flugsimulationen oder 
gepflegter Weltraum-Action interessant. Mit 
'ier Reglern läßt sich die Spannung der 
Federn einstellen und der Weg des Knüppels 
von völlig rund auf nur vier Ecken reduzie- 
n - wie bei einem analogen Stick. So 
spielen sich auch Jump'n'Runs 
recht ordentlich. 
Doch der Phoenix gehört ein- 
deutig in die Luft, denn mit 
ihm ist es problemlos möglich, 
alle Funktionen eines Düsenjets auch 
im härtesten Luftkampf schnell zu be- 
dienen, ohne den Blick vom Monitor 
abwenden zu müssen. Das Program- 
mieren des Profi-Sticks ist noch dazu ein Kinderspiel: Mit 
der Maus klicken Sie auf einer grafischen Benutzerober- 
fläche den gewünschten Button an, geben die Funktion ein - 
das war's! 

•:* Für Sport- und Actionspieler: 
Phase 9 GameStar 

Wenn Sie als begeisterter Spieler von »NHL Hockey« 
oder »Cool Spot« neidisch auf die Besitzer eines Gravis 
Phoenix blicken, dann sind Sie nun erlöst. Denn Phase 9 
hat ein spezielles Gamepad entwickelt, bei dem alle 
Funktionen mittels einer ähnlich einfachen Benutzerober- 
fläche wie von Gravis frei programmierbar sind. Wer noch 
keine Joystickkarte hat, braucht sich für den GameStar (rund 
100 Mark) nicht einmal eine kaufen. Das Päd wird an ein 
kleines Kästchen angeschlossen, das mit dem Keyboard ver- 
bunden ist. Dieses Interface dient auch zum programmieren 
des Pads. Zuerst müs- 
sen Sie ein kleines 
Programm starten, 
das den GameStar 
und die Tastatur zeigt. 
Klicken Sie einen But- 
ton und dann eine 
Taste an, ist der Feu- 
erknopf mit diesem 
Zeichen belegt. An- 
schließend genügt ein 
'f den »Load«-Knopf des Interfaces und schon geht's 




Das programmierbare Game Star- Päd ist 
ideal für Sport und Acfion 



Druck c 
los. 



Das Päd liegt gut in der Hand - Videospielfans werden sich 
sofort wohlfühlen. Ist Ihnen die flache Steuerscheibe zu 
ungewohnt, schafft ein kleiner einsteckbarer Stick schnell 
Abhilfe. (fs) 



MONITER 





1/ 



GAME BOY 
TREIBT'S BUNT 



X 



Videospiele 




Sega und Nintendo ergänzen ihre Hard- 
ware-Palette: Wird mit »Super Game Boy« 
und »32 DX« eine Videospielkonsole zum 
lohnenden Zweitgerät? 

rideospiele haben was für sich: Die 
Hardware- Kosten sind läppisch (16- 
lit-Grundkansolen bekommt man für 
200 Mark nachgeschmissen) und im 
Bereich der Action- und Sportspie- 
le ist das Softwarean gebot besser 
als beim Stamm-PC. Zudem 
macht so manches Spiel am 
großen Wohnzimmer-Fernse- 
her mehr Spaß als auf dem 
1 4-Zoll-Monitor. Doch ange- 
ichts der 486er-Power moderner PCs wir- 
ken die Segas und Nintendos dieser Welt in technischer 
Hinsicht leicht antiquiert. Das erkannten auch die japani- 
schen Videospiel-Giganten, die zum Weihnachtsgeschäft 
neue Hardware in Deutschland veröffentlichten. 
Die Gerüchte um eine neue Spielkonsole von Sega (mit zwei 
32-Bit-Hauptprozessoren und massenweise Zusatzchip) kon- 
terte Nintendo mit dem Versprechen, ein noch besseres 
Gerät auf den Markt zu bringen. Jedoch nicht vor Ende 
1995 - bis dahin bleibt das Super Nintendo das Flagschiff 
im Sortiment. Dabei waren die Schwächen des mit knapp 4 
MHz getakteten Pseudo-1 6-Bitters bereits Anfang des Jahres 
offensichtlich. Die aufstrebende Gattung der 3D-Spiele ist 
dem Super Nintendo aufgrund der kümmerlichen Rechenlei- 
stung verwehrt. Außerdem ist eine CD-ROM-Erweiterung für 
das Super Nintendo nicht geplant. Verschläft Nintendo die 
Zukunft? 

♦ Nintendo: Das Jahr das Gorillas 

Auf der Sommer CES in Chicago (siehe PC Player 8 + 9/94) 
ließ Nintendo dann die Bombe platzen: Mit der internatio- 
nalen Co-Produktion »Donkey Kong Country« präsentierte 
■ Marktführer ein traditionelles Jump-ond-Run vollei 
atemberaubender Grafik. Die vorberechneten Animatio- 
nen mit Licht- und Schatteneffekten verblüfften die Bran 
che: Wozu 32-Bit (wie es Sega, Sony und andere fü 
Ende 1995 versprechen), wenn sich auf einem Kon 
solen-Oldie solche wegweisenden Grafikerlebnisse 
machen lassen? 
Auf der gleichen Messe legte Konkurrent Sega die 



Karten auf den Tisch und präsentierte einem kleinen Kreis 
von Händlern und Lizenznehmern eine Hardware- Erweite- 
rung, die nun auch in deutschen Geschäften ausliegt. Das 
»32X« kann auf jedes Mega Drive aufgesteckt werden, ist 
Beschleuniger, Grafik- Booster und Soundkarte in einem. Zu 
einem Preis von knapp 400 Mark werden alle Fähigkeiten 
des Mega Drive verbessert. 

♦ Sega: Mit 32 Bit zum Hit? 




Das 32X leidet noch unter Software-Mangel: Aufler »Virtua 
Racing Deluxe« gibt's vorerst wenig Erbauendes 

In der Praxis sieht das aber noch recht mickrig aus: Den 
Deutschland-Start unterstützen die Automaten-Umsetzung 
»Star Wars« (nichts, womit man einen »TIE-Fighter«- 
gestählten PC-Spieler beeindrucken könnte) und ein erwei- 
tertes »Virtua Racing Deluxe«. Der Mangel an hochwerti- 
gen, speziellen 32XSpielen ist ein Problem: Solange keine 
deutlich besseren Module erscheinen, lohnt sich der Kauf 
(noch) nicht. 

Auch Nintendo setzt zum Weihnachtsgeschäft 1994 auf die 
Formel »Aus alt mach neu«. Der 100 Mark teure Adapter 
»Super Game Boy« erlaubt das Abspielen der guten alten 
Game Boy- Spiele auf dem heimischen Bildschirm. Die Ver- 
wandlung vom Winz-Display zur großen Glotze klappt nur 
in Verbindung mit einer 
Super-Nintendo-Konsole, 
in die der Adapter gesteckt 
wird. Als besonderen Gag 
ermöglicht es der Super 
Game Boy, alte Handheld- 
Hits wie »Zelda« oder 
»Mario Land« selbst einzu- 
färben: Aus dem Schwarz- 
weiß-Klassikern werden 
somit leidlich bunte Video- 
spiel-Abenteuer. 

(Winnie Forster/hl) 




Mit dem »Super Game Boy« 
laufen die Spiele von Nintendos 
Westen laschen -Konsole auch 
auf dem heimischen Super Nin- 
tendo 



COMMANDER:! 



NOVASTORM 



Bun Manager Hattrik dl 
Cannon Fodder 2 " 
Carribean Desaster dt* 
Chaos Engine " 
Chartbreaker dt ' 
Christoph Columbus dl 
Chuck Rally " 
Commander Keen 4-5 

Cyclon 



7! 



. CD ROM 

IMjifQ'Ä 



7 



;• CD ROM -\ 



PC z.B.: 

Acas ot Ihe Deep " 
Across the Rhine di ' 
Adv. Civilization (AH) ■ 

Auen Legacy " 



Axed Denied " 



ti3'T 



;e öl ' 



Cyber; 
Dark Legior 
Dark Sun 2 dt 
DeathorGlorydl 

Der Clou Data dt 



Elisabeth 1 dt " ' 

Elite 3 dt ( 

FIFASoccerdt I 

Flight 5.01 " 11 

Fritz 3 dl 1! 

Front Page Baseball I 

Grandes! Fleet " ', 

Hattrik dt (Ikarion} l 

Heroe o.Mighta Magic" i 

Hokum KA SO 1 

Hurra Deutschland dt I 

lndyCar-7 Tracks" i 

Indy Car tndianap.'V I 

Iron Cross 5 

Jazz Jack Rabbit " ( 

LWn King " ; 
Llon King Screen Saver < 

Lode Runner 94 i 

Lord ol Ihe Realms dt '• 

Lords Ol Midnighl *T I 

Mad Burger dt ' [ 

Mad News dt [ 

Mad News Data dt ' ! 

MechWarrlor2US- 11 

Melaltech:Battledrom ' ! 

■'..-.,. 

Mystic Towers " ! 

NASCAR Challenge t 



Outpost dt 
Overlord " 
Ouarantine dt 



Renegade dt ■ SSI 
Rings ol Med.Gold dl 
Rise ol the Robots ' 



Schwarzes Auge 2 dt I 

Sensible Golf T ' 

SimTown' 1( 
Simonl.Sorcerer2dt ' 1t 

Space Simulator 1( 

Star Crusaders " 1 

■ ■■ ■ 



■ i 

The Dig ■ ! 

Third Heich " I 

TieFighterdt 1 

Universe dt I 

Viclory al Sea '. 
Warriors of Darkn,"/' 
CD ROM z.B.: 

Aces Saga Pack ')" V. 

AI Quadim dt I 

Alone in Ihe Dark 3 dt 1" 

Armored Fi st I 

Battle Bugs dt i 

Battle Isle 2 Data dt I 

Bioforge dt " 1i 

Burning Sleel 2 dt * I 

Com manche* Data 1+2 V 

Central Intelligence ■■ ! 
Christoph Columbus dt 11 

Creatore Shock "t 1' 

Crime Patrol US ! 

Cyberspace dl ' ! 

Cyclemania " I 

Dark Forces ' 1( 

Dark Legions SSI dt i 

Der Baulöwe dt * : 

Desert Sinke i 



Doom2™ 
Dragon Lore dt 

EightBallDelu«e2" 

Eye ol Be hold er 1-3 dt 1 

F 14 Fleet D.Gold 'V 1 

; ,.,■■ ..m ■■ 

FIFASoccerdt 

Füll Throttle ' 1 

Heroes o.Mightfi Magic" 



Legend of Kyra 



Magic Carpet dl 
Magic Deeth US 
NASCAR Challenge " 
NHL Hockey 95 " 



Oldlimer dt 

Par. fic Sinke + SAP ' 1 
PGA Tour Golt 486 *• 
Privateer+Strike Com. 1 
Psycholrons US t 

Ouarantine dt 
Rise o.t.Robols SVGA' 1 
Schwarzes Auge 2 dt " 
Sim City 2000 ■ 1 

Simon the Sorcerer dt 1 
Star Crusa.t Speech dt 
Star Trek-Next Gen ' 1 
System Shock dt 

Thema Park dt 
Transport Tycoon dt 1 
Ultimate Football 
US Navy Fighters dt 1 



'.VingCT' Iii--.ii Edition I' 
Wlng Com Armada " 3 
Wings of Glory "f 10 

MACINTOSH z.B.: 

71hGuest"CD 12 

Bealles Hard Days CD 7 
CriticalPalhdlCD 12 

David Bowie Jump CD 6 
Goblins3dt 11 

Kon Hein " CD 9 

Kiig ■. Qliüs: 6 '■ 10 

Mysl CD 11 

Peter Gabriel Xp lorer 13 
Rebell Assault dt CD 10 
Sim City 2000 dl 10 

Theme Park dl fl 

CLUEBOOKSz.B 




ZUBEHÖR z.B.: 

Competition PC Star 

Flighlstick Pro PC 
Flighlstick MAC 
Gamecard 3 Auto 
Golt Pro Swing 
Gravis Analog Pro 
Gravis Gamepad PC 
Gravis Phoenix 
Mause Boss PC 
Mouse Pccket/Laplop 
Thrustmaster 
Thrustmasler Flight 2 
ThrusIm.FlighlFalcon 299. 
Thrustm.TI Lenkrad 
(**) dt. Anleitung 
(dt) komplett Deutsch 
(*) noch nicht lieferbar 



VIIBANDADMSSfc 
ftACHENERSTR. 1004 I 

50858 KÖLN 

TEL- 0221/9486100 

FAX: 0221/488701 

BTX: 'JOtSOFT* 





SONDERANGEBOTE 
PC z.B. 



i-Train&Con 



r.Seldl 



Gladia 
Balman Returns *" ; 
Baltlos ol Destiny i 

Buming Steel 2 SVGA ' 
Chessmaster 3000 ! 
Conquered Kingdom ! 
Creepers 1 

ot Enchantia '■ 29.90 
Cyberworld dt 49.90 

,Cyberchess, 
Global Effect) 
D/Generat Ion 
Dark Sun 39. 

DeathKoKrynndt5." 19. 
Der Patrizier dt 49. 

Doglight " 
Dungeon ' 



US NAVY 
FIGHTERS 

"7* CD ROM a 

109/.\90^ 



I 5.2E" 



19.90 
39.90 

Eye of Beholder 2 dt 49.90 
Eye of Behclder 3 US 49.90 
F 117Nighthawkdl 49.90 

Falcon 3.0 ™ 4! 

'lighl Pack" 4 

'lighl Sim Toolkit" 4 
Gateway 2+Hintbook 2 
Goal " 3 

Gold Box 1 5' 

(Pool o Radiance.Cutse o. 

"" rblade) 

59.90 

(Champion o.Krynn.Death K. 

P.Krynn) 



29.90 




o.Krynn.Dark 
Grand Slam Bridge 
Great Courts 2" 
Gunshlp 

Harpoon 1.21 29.90 

Hexuma dt 29.90 

Incredible Machine 2 Ö129.90 

mes 4 dt 59 90 

Jn.Caughl dt 59 90 

dt 29.90 

Joysoft Classics *' 49.90 

.Tycoon.Came f.t.Desert 

;p. Footb. , Del.o. Crown, 

TV Sp . Basketba 1 1 , S u prem acy ) 

Legend ol Kyrandia " "" 

"' ' Weapon 3 " 



Matthäus Fußball " 



Might 8, Magic 4 dt 
Might S. Magic 5 dt 

Collection dl 

M.2,Sarakon,Crime T. 
Rolling Ronny.Lords o.Doom) 
NFL Coach C.Footb. 39.90 



Nicky Boom 2 " 


29 90 


Pacific Strike " 






Pacific Slr.Speech " 






Pirates Gold dt 






Rally dt 


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Ryders Cup " 


Mi 


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Searchforthe King ' 


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Shadow Caster " 




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Shadow Worlds "" 


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Sim Ant dt 


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Sottware Manager d 


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Space Quest 3 " " 


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Spaceward HOI 


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Spellcasting 201 5.2 






Tle Fighter " 


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Ultima 8 dt 


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Winter Olympi es " 












CD ROM z.B.: 






29.90 


(Sarakon.R.o.M.I.C 


™t. 


Lords o.Doom, Roll ir 


] Ronny) 


Buming Steel 2 


49 90 


Der Patnzier dl 


4' 


40 


Dune OEM 


4 l 


W 


Dungeon Hack dt 


41 


-1(1 


Elite 2 dt 






Encore Compilation 




in 


(Heimdall. Thunder! 




Curse ot Entchanlia 




Flight Pak " 


49 90 


Gabriel Knight 


59 90 






(Mano Mtssing.D/Ge 




Game Bündle 2 


39.90 


(King's Ouest 5. 




Jones in ttie Fast Lane) 




29.90 


Joumeyman Projecl 




X 


Joysoft Classics " 




Uli 


(siehe 3.5") 






Legend of Kyrandia 












Mad TV dl 


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Megarace dt 


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Might & Magic 5 dt 


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Sam & Max " 


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Sherlock Hol. 1 OEI\ 


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StarControli&2" 


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The Greatest " 




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Whales Voyage dt 


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WingCom.1 fi 2 " 




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Winter Olympier, " 


39 


911 



BLITZ BESTELLUNG 

Da geht die Post ab».. 



^, O PC 3.5" CD ROM 
O NACHNAHME: 9 DM 
O EILPOST 8 + 9 DM 
O MIT "UPS": 6 + 9 DM 
O VORKASSE/5CHECK: 6 DM 
O AUSLANDSVORIW65E: 15 DM|. U , , 
O TEILLIEFERUNG ■ 



GUTSCHEIN 

FÜR EINEN 
KOSTENLOSEN 

KATALOG 

FAST 100 SEITEN VOLLER 
SPIELBESCHREIBUNGEN 
UND INFOS i 



V 



PC-BASAR 



Krimskrams 




Grafiktablett ArtPad 



Originelles, Kurioses und Nützliches: Auf 
dieser Gemischtwaren-Seite stellen wir 
ihnen Last-Minute-Geschenktips vor. 

Sie haben schon die perfekte Grafikkarte, den optimalen 
Sound und das flotteste CD-ROM? Dann werfen Sie 
einen Blick auf unseren Hardware- Basar; aus aller Herren 
Länder haben wir Kostbarkeiten zusammengetragen, die 
das Herz eines PC-Besitzers erfreuen können. 

♦ Der Stift zum PC 

Computergrafik mit 
der Maus hat ihre 
Tücken: Geschwun- 
gene Linien kann 
man einfach nicht 
korrekt ziehen; 
geschweige denn, 
seinen eigenen 
Namen schreiben. 
Profis schwören da- 
her auf Grafiktabletts, doch die waren bisher für den Privat- 
mann viel zu teuer. Jetzt gibt es das »ArtPad« von Wacom, 
das im Fachhandel rund 450 Mark kostet und die gleiche 
Technik wie die »großen Brüder« bietet. Sie malen mit 
einem Stift auf einer Fläche; diese Bewegungen werden 
Eins-zu-Eins in den PC übertragen. Mit etwas Gewöhnung 
wird aus dem Tablett sogar ein Mausersatz. 
Der kabellose Spezialstift liegt wie ein Bleistift in der Hand 
und ist eher zu leicht als zu schwer. Dafür ist die Kombina- 
tion aus Stift und Tablett auch »druck-sensitiv«. Malpro- 
gramme, die diese Fähigkeit ausnutzen, zeichnen dickere 
Linien, wenn Sie mit dem Stift fester aufdrücken - fast wie im 
richtigen Leben. Und damit Sie das gleich ausprobieren 
können, liegt das Programm »Dabbler« bei, welches nicht 
nur faszinierende Malfunktionen, sondern auch einen kom- 
pletten Zeichenkurs für Anfänger bietet. Wer sich für Com- 
putergrafik interessiert, kommt um das ArtPad kaum herum. 

v Gestochen scharf 

Monitore gibt's wie Sand am Meer. Und ehrlich 
gesagt kann sich die PC Player- Redaktion nor- 
malerweise nicht von so einer Datenbildröhre 
beeindrucken lassen - bis eines schönen Toges 
der Sony Multiscan 15sf in unser Büro kam. 
Für den relativ kleinen und leichten Monitor 
ist das Bild fast schon unverschämt 




Monitor Sony Multi: 



15 sf 



scharf. Ein speziel- 
ler Prozessor im 
Monitor härtet ver- 
waschene Signal- 
kanten der VGA- 
Karte und sorgt so 
für pixelgenou 
Auflösung. Mit 
einer flachen Su- 
per-Trinitron-Röh- 
re, Strom sparfunk- 
tionen und einem 
schmucken Gehäuse- Design erlangte das Testgerät schnell 
den »So einen will ich für zu Hause«-Status bei unseren 
Redakteuren. In manchen Fachgeschäften ist der Sony für 
knapp unter 1000 Mark zu haben; für einen 15-Zöller mit 
diesen Qualitätsmerkmalen ein echtes Schnäppchen. Wer 
auf größere Bilder steht, muß noch etwas warten: Eine 17- 
Zoll-Version mit der gleichen Technologie ist bei Sony zur 
Zeit in Arbeit. 

•:• 3D hören statt sehen 

Der kleine un- 
scheinbare Kasten 
ist für die Ohren, 
was »Das magi- 
sche Auge« für die 
Augen war. Das 
»Vivid 3D«-Modul 
wird zwischen 
Soundkarte und 
Lautsprecher oder 
Verstärker geschaltet. Das Stereo-Signal der Soundkarte 
wird im Inneren nach komplexen Formeln ausgewertet und 
weiterverarbeitet und kommt mit deutlich besserem 3D-Effekt 
aus den Boxen. 

Mit Vivid 3D läßt sich auch bei schwächeren Lautsprechern 
schon eine deutliche Verbesserung des Gesamtklangbildes 
erreichen. Die Töne scheinen nicht mehr aus den Boxen zu 
kommen, sondern regelrecht im Raum zu schweben. Das 
Beste ist, daß der Effekt auch dann noch funktioniert, wenn 
man nicht genau zwischen den Lautsprechern sitzt, sondern 
z.B. im Zimmer umhergeht. 

Das Vivid 3D-Modul gibt es als USA-Import bei Joysoft und 
kostet etwa 160,— DM, 

•:• Spielen, schreiben, terminieren 

Boris Schneider schwört drauf, Michael Kim will darauf 
umsteigen und auch sonst sind viele Redakteure des DMV- 
Verlags im »Psion-Fieber«. Der elektronische Organizer S3a 




Soundmodul Vivid 3D 




ist ein vollwertiger 
Computer mit na- 
hezu perfekter in- 
tegrierter Software; 
Adressdatenbank 

Elektronischer Orgoniier Psion S3a .,„ J r„ r „; r ,L„\„„ 

**^ und lermmkalen- 

der werden von einer Textverarbeitung und einer richtigen 
Tabellen kalkulatton unterstützt. Zudem kann man das Ding 
auch selber programmieren; gerade der Shareware- Markt 
für Psion boomt zur Zeit gewaltig. Von der Kapital- Verwal- 
tung über DFÜ-Programme bis hin zu zahlreichen Spielen 
reicht das Programm. Absolutes Highlight: Ein Infocom- 
interpreter, mit dem man die alten Textadventures wie Zork 
oder Suspended auch im Flugzeug spielen kann. 
Der Psion S3a ist in zwei Varianten mit 256 und 512 KByte 
internem RAM erhältlich; wir empfehlen grundsätzlich die 
größere Variante, die etwa 800 Mark kostet. An der Unter- 
seite des kompakten Geräts lassen sich noch Psion-Speicher- 
Module einschieben; zur Zeit kann man maximal 2 mal 4 
also immerhin 4 MByte Daten in das kleine Wunder packen. 
Und mit zwei läppischen Walkman-Batterien läuft der Psion 
länger als ein Game Boy... 

*:* Boxenstop unterm Monitor 

Die Krümel- Lautsprecher, die vielen Soundkarten beiliegen, 
hauen keinen vom Hocker. Doch immer nur mit Kopfhörer 
will man nicht spielen und die Boxen der Stereoanlage ste- 
hen in der falschen Zimmerecke - was tun? Sony hat mit 
dem CSS-B100 eine intelligente Antwort gefunden. Es han- 
delt sich um ein Stereo- Aktivboxen -Set, daß einfach unter 
den Monitor zu stellen ist. Eine magnetische Abschirmung 
und eine mechanische Entkopplung sorgen dafür, daß auch 
bei starken Bässen der Bildschirm nicht beeinflußt wird. 
Der gute Klang allein würde schon den Kauf rechtfertigen, 
aber eine Reihe von praktischen Extras macht dieses System 
perfekt. Sa befinden sich hinter einer Frontklappe ein Kopf- 
hörer-Ausgang, aber auch weitere Eingänge für Mikrofon 
und »Line-In«, welche bequem nach hinten an die Sound- 
karte weitergelettet werden. Sogar an eine Videoleitung 
wurde gedacht. Dann ist endlich Schluß mit dem »Wo ist 
die Buchse«-Spielchen, welches täglich an der Rückseite von 
PCs gespielt wird. 
Knapp 200 Mark 
kostet das Sound- 
set, welches somit 
gerade bei über- 
füllten Schreibti- 
schen nicht für all- 
zu leere Geldbör- 
sen sorgt. (bs) 





ICyr Interplay Anthology 

Aces of the deep DV ' 
Al-Qadim DV 
A-mored fist DH 
* J Bugs DV 

Isle 2 DV 

Barte Isle 2 Data DV 
Beneath a sieel sky DV 
Boom Power Pack DH 
ig Steel 2 DV 

_ -J?on & RTyc 

Colonization DV 
Creature Shock DH 
Dirne Patrol EV 
Cyclemania DH 
Dark Legions EV 



Pinball 1-3 EV 
„. 3t Ihe beholderTril DV 
F117 ANghthawk DH 
F14 ReetDef Gold DH 
F1B Sinke Eaole 3 DH 
Falcon Gold DH 
FIFA Soccer Int DH 

Formula One GP + DLG DH 59,90DM 
Golden 10 Compilaüon DH * 84.90OM 
Gunship 2000 ♦ Mission DH 59.90DM 



Bestellen nähme: 

Mo-Fr 10.OO-18.3O 
Sa 10.00-14.00 

Tal.: 0241/533131 
Mo-Fr 19.00-21.30 
Ta.1: 0241/527010 
Fax: 0241/508973 
Fax: 0241/563902 



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Ladengeschäft: Goerdeler Straße 38. 52Q66 Aachen 



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49.90DM 
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& RTycoon DL DH 59,90DM 
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84.900M 
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System Shock DH 
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Thrustmaster WCS II 
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Thrustmaster Formula Tl 
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79,90DM 
59,90DM 
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44,90DM 
79.90DM 
54,90DM 
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64.900M 
69,90DM 
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34,90DM 
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FÜR VATER UND SOHN 



lultimedia" heißt das Zauber- 
wort! Mil den Multimedia Upgrade 
Kits können Sie Ihren PC individuell 
aufrüsten und „Multimedia" zu 
Hause mit der Familie oder im Büro 
live erleben. Die Upgrade Kits von 
Creative Labs bieten Ihnen wahlwei- 
se: Original Sound Blaster-Sound- 
karten, CD-ROM-Laufwerke, Boxen, 
Joysticks und jede Menge CDs mit 
aktueller Wissenssoftware und 

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tiveTechnology Ltd. Alle 




ERST KLICKEN r 
DANN SPIELEN 



Test: »Klik & Play« 



Europress ist forsch: Mit »Klik & Play« soll 
selbst der unbedarfteste Anwender »jede 
Art von Spiel« auf seinem PC erzeugen kön- 
nen. Hält der Programm -Bau kästen, was 
die vollmundige Ankündigung verspricht? 

Süßen Träumen vom Ruhm erliegen nicht nur erfolglose 
Musiker, arbeitslose Kommunalpolitiker oder unbegabte 
Schauspieler. Mit glühenden, rotgeränderten Augen sitzen 
hoffnungsvolle Jugendliche vor ihren PCs und träumen davon, 
just das Spiel zu schreiben, welches morgen die Hitlisten welt- 
weit anführt. Doch der Weg dahin ist steinig und mit lang- 
wierigem Erlernen von Programmiersprachen verbunden. Die 
Lösung heißt »Klik & Play« - zumindest nach Meinung von 
Hersteller Europress. Dieser »Instant- Spiele-Creator« soll es 
jedem PC-Besitzer ohne Programmierkenntnisse ermöglichen, 
geschwind neue Meisterwerke zu basteln. 
»Klik & Play« ist eine Windows-Applikation und erzeugt 2D- 
Spiele für die allgegenwärtige, bunte Fenster- Software von 
Microsoft, Europress legt Wert auf die Feststellung, daß keine 
einzige Zeile Programm-Code eingegeben werden muß, um 
ein lauffähiges 
Spiel zu erzeu- 
gen. Klik & Play 
stellt sozusagen 
eine »Engine«, 
wie das im Pro- 
grammiererjar- 
gon so schön 
heißt, zur Verfü- 
gung, die der 
Anwender mit 
Leben füllen 
kann. Die Engine 
übernimmt so gut 

Im Level-Editor wird bestimmt, wo's langgeht: wie a,le ^ngwei- 
Pegasus folgt brav den grünen Linien. Iigen Aufgaben, 



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wie zum Beispiel Animation sphosen runternudeln, die Tasta- 
tur abfragen oder Kollisionen zwischen Spielfiguren prüfen. 
Der Benutzer muß somit nur bestimmen, welche Grafiken er 
im Programm haben will, wie sich die Spielfigur bewegen soll 
und wie sich die Gegner verhalten. 

Leicht« Bedienung, dumpf* Gegner 

Die Gegner allerdings, und dies ist ein großer Pferdefuß, las- 
sen sich nicht mit Intelligenz versehen. Es ist nur gestattet, sie 
auf fest vorgebenen Bahnen zu bewegen. Durch diese Ein- 
schränkung wird der Kreis der möglichen Programme, die 
sich mit Klik & Play erzeugen lassen, stark eingeengt. Alle 
diejenigen, die erwartet haben, schnell ein Autorennspiel 
erzeugen zu können, in dem Ihnen ein simulierter Michael 
Schumacher den Auspuff zeigt, müssen leider in den sauren 
Apfel beißen und auf klassische Art programmieren lernen. 
Ahnliches gilt für Simulationen, Brettspiele oder Sportspiele: 
Der Gegner bleibt dumm. Viel Spaß können aber alle haben, 
die ihre Angebete mit einem persönlichen Spiel zum Geburts- 
tag überraschen wollen, womöglich mit eingescannten Fotos 
der Verwandschaft. 

Es ist in der Tat verblüffend einfach, sichtbare Ergebnisse zu 
erzielen. Es gibt drei Basiselemente: Storyboard, Level-Editor 
und Event-Editor (Ereignis-Editor). Im Storyboard können Sie 
das Drehbuch ihres Spiels festlegen, angefangen beim pep- 
pigen Eingangsbildschirm, über den ersten Level, bis hin zum 
melancholischen Abschlußbild am Ende. Diese einzelnen Ele- 
mente wiederum lassen sich mit dem Level-Editor genauer 
bestimmen. Ein Level besteht aus mehreren, unabhängigen 
Grafikelementen, die Sie beliebig am Bildschirm positionie- 
ren können. Wenn eine Animation zu dem Objekt existiert, 
wird diese auch sofort abgespielt, so daß gleich zu sehen ist, 
wie das bewegte Objekt am Bildschirm wirkt. Normalerwei- 
se werden Sie zuerst ein Hintergrundbild bestimmen, auf das 
die anderen Grafiken gelegt werden. Das Bild ist aber nicht 
nur bloße Dekoration, denn es können Kollisionen mit Grafi- 
kelementen abgefragt werden. 



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Der Event-Editor sieht komplizierter aus, ah 
er ist. Die meiste Arbeit läßt sich im Einzel- 
schritt-Modi 




Und so sieht das fertige Spiel aus: Beschie 
ßen Sie Peggy mit Bienen und erhalten Sil 
dafür CDs. 



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^Phasen **"* «■«"*« Sie „T^. 



Als nächstes definiert man den Charakter, den der Spieler 
steuert und andere Objekte wie Gegner, Schriftzüge oder 
Punktezähler. Sie haben die Auswahl zwischen putzigen Pac- 
Mons, gierig dreinblickenden Monstern und dahinschlurfen- 
den Buchhaltertypen, die in der umfangreichen Objekt-Biblio- 
thek mitgeliefert werden. Die meisten Grafiken werden auto- 
matisch animiert, wobei Sie die Animationsphasen in gewissen 
Grenzen beeinflussen können. Nachdem ein Grafikobjekt auf 
den Bildschirm positioniert wurde, rufen Sie mit einem Dop- 
pelklick ein Pop-Up-Menü auf, in dem unter anderem eine der 
wichtigsten Eigenschaffen bestimmt wird: die Bewegung. Hier 
gibt es einen Abprall- und einen Pfad-Verfolgungs- 
Modus. Der erstere läßt das Objekt wie eine Bil- 
lardkugel von Hindernissen abprallen, während Sie 
bei letzterem eine fest vorgegebene Marschroute 
bestimmen, die dann stupide abgelaufen wird. Man 
kann also nicht etwa sagen: »Guck' nach, wo der Spie- 
ler ist und folge ihm«, sondern nur: »Gehe 20 Pixel nach oben, 
15 Pixel nach rechts, mache eine Sekunde Pause und gehe 
wieder zurück«. 

Im »Event«-Editor bestimmen Sie, was passieren soll, wenn 
eine Kollision stattgefunden hat. Das sieht zwar kompliziert 
aus, leuchtet aber in Zusammenarbeit mit dem Einzelschritt- 
modus schnell ein. In diesem Fall bewegt Klik & Play die Objek- 
te auf den von Ihnen festgelegten Bahnen und Sie steuern Ihre 
Spielfigur. Tritt nun ein Ereignis ein, also zum Beispiel »Billy 
Buchhalter wird von Mecki Monster getroffen«, hält das Pro- 
gramm an und fragt, was nun passieren soll. Sie können jetzt 
per Menü einen markerschütternden Schrei ertönen lassen, 
die Anzahl der Spielerleben um eins verringern oder das 
Ereignis einfach ignorieren. Klik & Play merkt sich alles und 
handelt bei der nächsten ähnlichen Kollision automatisch. Auf 
diese Weise tritt irgendwann alles ein, wos in Ihrem Level pas- 
sieren kann und Sie denken sich zu jedem Vorfall etwas Span- 
nendes aus. 

Fertig Ist das Programm - und dann? 

Im Prinzip haben Sie jetzt schon ein spielbares Programm vor 
sich, bei dem eventuell noch einige Details fehlen, wie Game- 
Over-Screenoderdie Anleitung. Sie können Ihr liebevoll erstell- 
tes Projekt natürlich speichern; sogar als selbständig lauf- 
fähiges, spiel- und kopierbares Windowsprogramm. Dieses 
darf jederzeit als Freeware (also kostenlos) weitergegeben 
werden. Wenn Sie Ihr Programm hingegen verkaufen wollen 
(auch als Shareware), müssen Sie dem »Klik & Play-Licence- 
ware-Club« beitreten. 




Die einfachen Spiele, für die Klik & Play 
gedacht ist, lassen sich schnell und ohne 
Programmier- Kenntnisse erzeugen. 
Durch die umfangreichen Grafik- und 
Sound-Bibliotheken kommen selbst 
künstlerisch unbedarfte Naturen zu 
raschen Erfolgserlebnissen. Eine abge- 
speckte Diskettenversion gibt es auch, 
aber die bietet wesentlich weniger 
Rohmaterial. Europress liefert 14 fertige 
Spiele mit, die man beliebig verändern 
und erweitern kann. Für 
ambitioniertere Anwender ist 
die Import-Funktion gedacht, mit der 
^ Sie selbst gemalte Bilder 
oder gescannte Fotos einle- 
sen. Dennoch sollte man sich immer 
bewußt sein, daß mit einfachsten 2D- 
Spielen schon das Ende der Fahnenstan- 
ge erreicht ist; große Kaliber ä la »Wing 
Commander Viereinhalb« lassen sich 
nicht auf die Beine stellen. Der Olymp der 
Spieleprogrammierer wird nach wie vor 
nur mit kryptischen Prozessoranweisun- 
gen und jahrelangem, 
Schweiß- und Kaffee-ge- 
tränktem Arbeitseinsatz 
erreichbar sein. fmk) 



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imm 


■ VGA 


■ Super VGA 


■ Soundblaster 




General MIHI 


_j (D-Audio 


JDOS 


■ Windows 


Empfohlen: 486er [min. 33 MHz), 8 MByte 


RAM und Maus. 




Programm-Typ: 


Spielegenerator 


Hersteller: 


Europress Software 


Ca.-Preis: 


DM150,- 


Festplatte: 


ca. 1 MByte 


CD-ROM: 


ta. 70 MByte 
Englisch; (deutsche 


Anleitung: 




Version in Vorbereitung) 


Programmtext: 


Englisch; (deutsche 




Version in Vorbereitung) 


Sprach di» gäbe: 


- 


Grafik: 


Befriedigend 




Gft 


Bedienung: 


Gut 


GESAMTWERTUNG: . : - ^WH^BL 




um i 



adac special: outo "95 

Gebrauchtwagenhändler sind mit einem etwas 
diffusen Image geschlagen. Wer schon ein- 
mal ein gebrauchtes Auto kaufte, bei dem der Aus- 
puff so verkeilt wor, daß der durchgerostete Unter- 
boden nicht auf dem Asphalt schleifen konnte, wird 
jener Zunft nur noch mit viel Mißtrauen begegnen. 
Selbst der Neuwagenerwerb ist angesichts der über- 
wältigenden Angebote (».„den neuen Plazdo 486 
gibt's jetztauchmitzwei Rückwärtsgängen.. .«Jkeine 
leichte Sache. 

Der ADAC, quietschgelber Schutzengel aller Auto- 
fahrer, hat dieses Dilemma erkannt und will mit sei- 
nem CD-ROM voll »geballter Kompetenz« olles über 
die aktuellen Modelle zeigen. Zu jedem Gefährt 
gibt's ein aus dem Prospekt gescanntes Bildchen, ein 
paar Daten des Herstellers und ab und zu einen Test. 
Rund 25 Crash-Test-Videos sind eine nette Zugabe, 
ebenso wie die Möglichkeit, die Modelle nach vie- 
len Kategorien zu sortieren und zu vergleichen. 
Trotzdem; Der Gong zum Autohändler bleibt Ihnen 
nicht erspart. Ein paar falsche Angaben, zu wenig 
Testberichte und zweifelhafte Herstellerangaben hel- 
fen bei der Entscheidung kaum weiter. Zusätzlich 
sind die enorm langen Ladezeiten trotz eines 4 
Megabyte großen Swap-Files auf der Festplatte mehr 
als nervtötend. (fs) 




er den Zusammenschnitt auf Premiere, das 
RTL-Plagiat »Samstag Nacht« oder gar das 
Original kennt, wird angesichts des »Saturday Night 
Live« -Programms hellhörig werden. Zwei CD-ROMs 
gehören zum Lieferumfang: »Classic Years« und 
»Current Years« versprechen die digitalisierten 
Höhepunkte der amerikanischen Comedy-TV-Serie. 
Die Vorfreude wird aber schnell gebremst: Soturday 
Night Live läuft unter »QuickTime for Windows«, 
was bei langsamen Rechnern für starkes Ruckein und 
mangelhafte Sprache/Bild-Synchronisation sorgt. 
Das Programm verzweigt von einem Hauptmenü aus 
zu verschiedenen Themenbereichen, z.B. »Musik- 
einlagen« oder »Werbespts«. Durch Anklicken von 
Pfeilen oder sonstigen Grofikbestandteilen bekommt 
man kleine grafische Gags oder briefmarkengroße 
Videoschnipsel gezeigt. »Schnipsel« ist dabei wört- 
lich zu nehmen, da unverzeihlicherweise fast alle 
Sketche stark gekürzt wurden. 
Auch wenn das Humor-Potential der beiden CDs 
nicht zu unterschätzen ist, sollten Sie sich deshalb 
liebereines derhierzulande erhältlichen »Bestof...«- 
Videos besorgen (Tip der Redaktion; »Best of John 
Belushi«). (la) 




beatclub "GB 



ong, lang ist's her, als Michael Leckebusch jeden 
- Samstagnachmittag in der ARD populäre Pop- 
und Rockbands auftreten ließ. Der »Beatclub« behalf 
sich anfänglich mit Playback- Shows, später wurde 
immer öfter live gespielt. Aus den Sendungen von 
1 968 und 1 969 wurde jetzt ein »Best-ok-CD-ROM 
zusammengestellt, das 10 Popgruppen jeweils mit 
je einem zwei- bis vierminütigen Schwarzweiß- 
Video und einigen Daten abhandelt. 
Es hat einen nostalgischen Reiz, der schon damals 
schmirgelpapierig röhrenden Stimme des 24jähri- 
gen Joe Cocker zu lauschen, oder der später von 
Billy Idol verunstalteten Urversion von »Mony Mony« 
(im Original von Tommy James & the Shondells). 
Allerdings kann weder die optische noch die aku- 
stische Qualität der Videoschnipsel überzeugen, 
deren einziger Pluspunkt es ist, ungekürzt zu sein, 
Außer den briefmarkengroß gezeigten Schwarz- 
weiß-Clips gibt es sehr knappe Informationen zu 
Bandgeschichte, Charts-Plazierungen und veröffent- 
lichten Platten. 

Dabei versucht das Programm, komplexer zu wir- 
ken, als es eigentlich ist: Von jedem Hauptmenü- 
punkt aus wird zum selben Untermenü gesprungen, 
nur Hintergrundbild und oberster Auswahlknopf 
ändern sich. Das Geld ist in eine Sammlung Audio- 
CDs mit Oldies besser investiert. (laj 



3 adac special auco 35 










■ Super VGA 




■ Soundblaster 






J General MIDI 






J DOS 


■ Windows 




Empfahlen: 486er (m 


n. 33 MHi), 8 MByte 




RAM und Maus. 






Programm -Typ: 


Autolexikon 




Hersteller: 


ADAC 




Ca.-Preis: 


DM 80,- 




Festplatte: 


(o. 7 MByte 




CD-ROM: 


ca. 355 MByte 




Anleitung: 


Deutsch; ausreichend 




Programmtext: 


Deutsch; befriedigend 




Sprachausgabe: 


Deutsch; gut 




Grafik: 


Befriedigend 




Sound: 


Ausreichend 




Bedienung: 


Befriedigend 




GESAMTWERTUNG 







53 satuidaq night live 






■ Super VGA 


■ Soundblaster 






■ Windows 


Empfohlen: 486er [min. 50 MHi), 8 MByte 


RAM und Maus. 




Programm-Typ: 


Videos (h nipsel -Sammlung 


Hersteller: 


Gametek 


Ca.-Preis: 


DM 120- 


Festplatte: 


ca. 3 MByte 


CD-ROM: 


ca. 350 MByte 


Anleitung: 


Englisch; ausreichend 


Programmtext: 


Englisch, wenig 


Sprachausgabe: 


Englisch; gut 


Grafik: 


Befriedigend 


Sound: 


Befriedigend 


Bedienung: 


Befriedigend 


GESAMTWERTUN 


■■.■■"' ^^fefe. 



H beatclub Cl 










■ Super VGA 




■ Soundblaster 


■ Windows 




Empfohlen: 486er (min. 50 MHi), 8 MByte 




RAM und Maus. 






Programm-Typ: 


Musik- Videoclips 




Hersteller: 


Red Batloon 




Ca.-Preis: 


DM 80,- 




Festplatte: 


- 




CD-ROM: 


ca. 200 MByte 




Anleitung: 


Deutsch; befriedigend 




Programmtex 1: 


Deutsch; befriedigend 




Sprach ausqabe: 


- 




Grafik: 


Ausreichend 




Sound: 


Ausreichend 




Bedienung: 


Befriedigend 




GESAMTWERTUNG 


30"*L- 





Preis-Leistungs-Verhältnis neu definiert: 



9 



Hohe Geschwindigkeit 
durch 256 Tintendüsen. 



,*-*, 




~ Bidirektionaler Druck für 
Topspeed und weniger Streifen. 



4 einzeln auswechselbare 
Farhpatronen für geringe 
Verbrauchskosten. 



-, Exzellente Qualität durch 
schnelltrocknende Tinte 
und 360 x 360 dpi. 





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kosten bei hoher Geschwindigkeit 
und erstklassiger 
■y Druckquaiität. 

DerBJC-600istderwirtschafr- 

liehe Bubble-Jet-Drucker für die 

Anwender, die schnell und viel In 

Farbe und S/W drucken. Dabei 

begnügt er sich mit einem geringen 

Geräuschpegel (nur 45 Dezibel!) und 

einer sehr kleinen Stellfläche. Durch seine 

viereinzeln auswechselbaren Farbpatronen 

hält er die Verbrauchskosten niedrig. Noch 

mehr Details schicken wir Ihnen kostenfrei 

ins Haus. 

Canon Deutschland GmbH 

Postfach 10 03 64, 41403 Neuss 

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Canon 

MAN VERSTEHT SICH BESSER 




Ein »interaktives Buch mit Tönen und Bildern« möch- 
te »Abenteuer Weltraum« darstellen. Töne und Bil- 
der sind auch totsächlich enthalten, ansonsten gibt 
es aber einige Details, die eher abschrecken. 
Das Programm wird unter DOS installiert und gestar- 
tet - für ein Multimedia-Produkt sehr ungewöhnlich, 
Vom Hauptbildschirm aus lassen sich vier Menü- 
punkte anspringen, von denen zwei mehroder weni- 
ger sinnlos sind: Auf dilettantische Weise wird erst 
die Drehung vom Mond um die Erde gezeigt, 
während sich diese um die Sonne dreht. Danach 
darf man den Konfinentaldrift bewundern - in 
antiquierter Strichlein-Grafik, Der Menüpunkt 
»Weltraumfilme« sorgt schon fürgrößere Spannung: 
Immerhin 1 6 Filme mit einer durchschnittlichen Länge 
von ca. 10 Sekunden verwöhnen mit »berauschen- 
der« Qualität und starkem Ruckein. 
Besser wird's aber mit dem Hauptprogrammteil, der 
»Wissensreise«, Diese enthält viele Bilder und Infor- 
mationen zu den unterschiedlichsten Themen wiez.B. 
Forschung, Weltoll, Menschen, auf die mon - leider 
recht unpräzise - Zugriff hah Vom Index aus, per 
Anklicken von Orten in einer zoom- und drehbaren 
Globuskorte, sowie durch eine Art Zeitbalken. Die 
Texte werden in passabler Qualität vorgelesen, aller- 
dings sind die Übersetzungen oft unpassend. Das 
Programm ist auch Disketfenversion erhältlich, (la) 



Der »Star Trek: The Nexf Generation Screen Saver« 
stammt aus dem Hause Berkely Systems, durch »After 
Dark« und den alten Star-Trek-Schoner bestens 
bekannt. Im neuesten Modell werden die Abenteuer 
der zweiten Enterprise-Crew nachgestellt. Insgesamt 
fehlt dabei aber die Klasse des Originals, An der gra- 
fischen Qualität gibt es zwar nichts zu rütteln (die Bild- 
schirmfotos für das TNG-Adventure- Spiel sehen weit 
schlechter aus), aber inhaltlich findet man einige Gäh- 
ner. Wenn Deanna Troi beispielsweise Lebensweis- 
heiten von sich gibt, fragt man sich, ob die Pro- 
grammierer das ernst meinen. Und Andraide Data 
hat was besseres verdient, als im Modul »Data Dan- 
ces« als Tanz-Aufziehpuppe zu verkommen. 
Gleich drei der 1 3 Module sind lediglich abstrakte 
Linien- oder Punkt-Muster. Erträglich sind die Borg, 
die nach und noch Ihren Desktop assimilieren, und 
Worf, der mit dem Bot'tleh kunstvoll Fenster zerlegt. 
Richtig gut sind nur die »Encounters«, bei der die 
Brückenmannschaft auf Gegner aus allen sieben 
Stoffeln trifft, sowie die Simulationen der Enterpri- 
se-Brückendisplays auf Ihrem Windows- Screen, 
Redaktionsfavorit: In der Mittagspause die Kollegen 
mit der Warnung »The AntimatterContainmentField 
is collapsing!« schocken - natürlich mit Kommuni- 
kator-Tönen, dieausder Fernsehserie perfekt gesam- 
pelt wurden, (bs) 



Dos hat uns Trekkies gerade noch gefehlt: Eine vir- 
tuelle Tour durch die Enterprise (Modell D, »Next 
Generation«), 

Eine neue Technik von Apple mocht es möglich: Für 
einen »Quicktime VR«-Film wird ein Raum aus allen 
möglichen Perspektiven fotografiert; durch einen raf- 
finierten Abspiel-Algorithmus konn man dann mit 
der Maus den »Kopf« bewegen und in olle Rich- 
tungen gucken. 

Simon and Shuster hat die Quicktime-Komera zu 
den Bühnen der Paramount geschleppt und die Ori- 
ginal-Kulissen von »STTNG« genauestens gefilmt. 
Der virtuelle Besuch auf der Enterprise wird dann 
mit Texten und Animationen zum Leben erfüllt, Sie 
scrollen sich durch die Räume und klicken interes- 
sante Gegenstände on, die prompt herangezoomt 
werden. Zu allem gibt es selbstverständlich einen 
knappen bis ausführlichen Text. 
Von der Funktionsweise eines Warp- Antriebs bis hin 
zur geschmackvollen Inneneinrichtung der Kapitäns- 
Kajüte wird hier alles ernsthaft erklärt, als ob dos 
keine Science-fiction, sondern Tatsache sei. Dem- 
entsprechend scheiden sich an diesem ROM inhalt- 
lich die Geister: Entweder man versteht nicht, was 
daran interessant sein soll, oder mon liebt es Innig. 
Schade nur, daß man beim Rundgang durch das 
Schiff keinerlei Personen trifft. (bs) 



M abenteuer Weltraum Bföj st: tfl| screen saver 7, sting manual 



■ VGA 






■ VGA 


■ Super VGA 








■ Soundblaster 


■ Soundblaster Pro 




■ Soundblaster 










J ■ .mal MIDI 


-l CD-Audia 




■ General MIDI 






3 foBsral MIDI 




■ DOS 


J Windows 






■ Windows 




-■ " 


■ Windows 


Empfohlen: 386er (m 


n. 33 MHi), 8 MByte 


Empfohlen: 486er (m 


n. 33 MHi), 4 MByte 


Empfohlen: 486er (m 


hi. 33 MHi), 8 MByte 


RAM und Maus. 






RAM und Super VGA 






RAM und Maus. 




Programm-Typ: 


As troiwnie-Nachschlagewetk 




Programm-Typ: 


Bildschirm schöner 




Programm-Typ: 


Star Trek-texikon 


Hersteller: 


Knowledge Ad venture 




Hersteller: 


Berkeley Systems 




Hersteller: 




Ca.-Preis: 


DM 100,- 




Ca.-Preis: 


DM 100- 




Ca. -Preis: 


DM 130,- 


Festplatte: 


ca. 3 MByte 




Festplatte: 


ca. 4 MByte 




Festplatte: 


co. 9 MByte 








CD-ROM: 


- 




CD-ROM: 


ca. 650 MByte 


Anleitung: 


Deutsch; gut 




Anleitung: 


Englisch; gut 




Anleitung: 


Englisch 


Programmiert: 


Deutsch; befriedigend 




Programmtex 1: 


Englisch; wenig 




Programmtext: 


Englisch 


Sprachausgabe: 


Gut 




Sprue hau sgabe: 


Englisch; gut 




Sprachousgabe: 


Englisch 




Befriedigend 




Grafik: 


Gut 




Grafik: 


Gut 


Sound: 


Befriedigend 




Sound: 


Gut 




Sound- 


Gut 


Bedienung: 


Befriedigend 




Bedienung: 


Gut 




Bedienung: 


Gut 


GESAMTWERTUNG 


- ic!%fc 




GESAMTWERTUNG 






GESAMTWERTUNG 


,.>J^^ 


52 


s ör 












pc pura w 



#f Uff Uff ff£ 



UNGLAUBLICH: 
JEDES PROGRAMM 
AUF TASTENDRUCK^^ 
EINFRIEREN!! 

s 

MANIPULIERE EINGEFRORENE GAU KiD GESTALTE EIGENE 
SPEZIAL-EFFEKTE, WIE Z.B. UNENDLICHE LEBEN, ENERGIE,' 
ZEIT USW.; MIT SCREEN GRABBER, MUSIC GRABBER U.V.M.! 

EINGEBAUTER CHEAT-FINDER ivlui-sciuini. ^<Ct 



HAT EINE» EINGEBAUTEN CHEATFINDER, DER ES "* «™ ™**»*» Uli NACH «IREN ZU SUCHEN, HIT (_ 

ERMÖGLICHT, IM EINEM EWGEFROREHEN SPIEL CKEATS FÜR *™IATISCNE1 DETHKTIERUNG, «, '<■ 



UNENDLICHES LEBEN, UNBEGRENZTE ANZAHL WAFf EN, EIGENE ,»»-.«»— ww^w 

FARBEN, UNBEGRENZTE ENERGIE U.S.W, ZU FINDEN. DAS DURCH DRUCKEN DER ACTION-REPLAT-FREEZERTASTE HABEN SIE DIE MÖGLICHKEIT, 

CHEATSVSTEM HAT UNBEGRENZTE MÖGLICHKEITEN. EINFACH KOMPLETTES STAHDARMGABILD AUS EINEM BELIEBIGEN SPIEL ALS EIN STANDARD.. . 

DAS SPIEL DURCH TASTENDRUCK NEU STARTEH UND SIE SIND ABZUSPEICHERN, WELCHES SIE MIT ZEICHENPROGRAMMEN BENUTZEN KÖNNEN. FUNKTION! 

UNSCHLAGBAR. DIE GEFUNDENEN CHEATS KANN MAN FÜR EINE JETZT AUCH MIT VIELEN NON.STANDARD-VGA., SUPER VGA UND TEXT-MODI I! 



FREEZER-FUNKT 



' ^ttüllj jjwjjiyj 



' KOMPLETTEN SPEICHERS MIT PROGRAMM' 
' INHALT AUF FESTPLATTE. WENN SIE DEN 
WALT WIEDER LADEN, WIRD DAS PRO' 
LMM AB DER EINGEFRORENEN STELLE GESTARTET. 



> ORGINAL DEUTSCHE VERSION 



DIE ZEITLUPEN-FUNKTION GIBT IHNEN DIE MÖGLICHKEIT, DIE GESCHWINDIGKEIT DES GANZEN SPIEL 
BIS AUF fo HERABZUSETZEN.! 

"INTERRUPT MONITOR" ZEIGT DEN INHALT VON INTERRUPT-VEKTOREN UND DIE AKTIVITÄT VON VOR' 
DEFINIERTEN INTERRUPTS AN. DER REGISTER-BEFEHL ZEIGT AN, AB WELCHER STELLE DAS PROGRAMM 
EINGEFROREN WURDE. DER GRAFIK-REGISTER-BEFEHL ZEIGT DEN INHALT DES VGMEGI STERBET 

1»0«JHP RIPPER 

DURCHSUCHT DEN COM PUTERSPEICHER NACH "SOUND BLASTER'-FILES. ABSPEICHERBAR ALS 

-VOC- ODER .WAV-FORMAT, EDIT- UND PLAYBACK-MÖGLICHKEIT. IDEAL FÜR "WINDOWS -EFFEKTE. 

FUNKTIONIERT MIT DEN MEISTEN PROGRAMMEN... AUCH MIT CD-GAMES!! 

| MUSIC GRABBER 

DURCHSUCHT DEN COMPUTERSPEICHER NACH MUSIK IM SOUND -TRACK ER-FORMAT; 

ABSPEICHERBAR AUF DISKETTE UND HD. ABSflEUM MIT EINEM DER ZUM LIEFERUMFANG 

GEHÖRENDEM SOFTWARE- PLAYERS. 



I DATAFLASH 



-USGABE6I 

■juWiiseHaio««!* 



aber, Sie 9e"» rteU 



Vii iv r T 1 ^?~7"T~Y:'L: 




WHLHING ONTHE 

AAOON 




Die Datenbank hilft beim gezielten Suchen 



Test: »25 Jahre Mondlandung" 



Das Anhängsel zum 
Mondlandungs- 
jubiläum: Ein kleiner 
Schritt für Boeder - 
ein großer Sprung für 
die Menschheit? 

auch wenn sich Herr Arm- 
strong bei seinen berühm- 
ten Worten etwas verhaspelt 
hat, war das erstmalige Betre- 
ten des Mondes eine gewaltige 
Leistung für die Menschheit. Es 
hatte sich dabei allerdings kei- 
nesfalls um ein friedliches Gemein Schaftsprojekt gehandelt; 
die Eroberung des Mondes stand ganz im Zeichen des Pro- 
pagandakriegs zwischen den Vereinigten Staaten und der 
Sowjetunion. Nach anfänglichen Erfolgen der Sowjets (erster 
Satellit, erster Mensch im Weltraum) schwor der damalige 
Präsident John F. Kennedy Amerika auf das Raumfahrtpro- 
gramm ein. Sein erklärtes Ziel: den Wettlauf zum Mond zu 
gewinnen. Dies gelang dann auch am 20.7. 1 969 als Teil des 
Apollo- Programms. Wie sich allerdings später herausstellte, 
hatten die Amerikaner dabei einen wesentlich kleineren Vor- 
sprung vor ihren Konkurrenten, als damals angenommen. 
Nach dem Start von »25 Jahre Mondlandung - die Apollo- 
Missionen« erscheint ein 
Hauptmenü, das den Zugriff auf 
die sechs Themenbereiche 
(Historie, Technik, Missionen, 
Personen, Mond und die Zeit 
nach Apollo) gestattet 
Durch die Boeder-übliche 
Iconleiste am oberen Bild- 
schirmrand hat man auch 
Das Quiz ist unterhaltsam direkten Zugriff auf die 
und alles andere als leicht einzelnen Hauptthemen. 
Zusätzlich finden Sie in der Leiste Hilfstexte zum Pro- 
gramm, einen Lehrbuchindex, sowie Druck- und Notiz- 
blockfunktion. Ferner gibt's einen »Multimedia-Index« 
und die Möglichkeit, alle Videos direkt abzuspielen. 
Bei Anwahl eines Themas erscheint meist noch ein Unter- 





I 



menü im Stil der Microsoft-Multimediaprodukte, bei dem 



1 



man sich aus beschrifteten Grafiken 
sein Interessengebiet herauspickf. 
Das eigentliche Informationsfenster 
enthält links ein Bild sowie teilweise 
eine scrollende Übersicht über das 
momentane Kapitel. Rechts finden Sie 
den dazugehörigen Text und darun- 
ter einige Bedienelemente. So kann 
man das Bild vergrößern oder sich 
die meisten der Textpassagen vor- 
lesen lassen. 

Die Abhandlungen selbst sind gut 
geschrieben und informativ, wenn 
auch größtenteils den Ereignissen, 
Personen und Techniken gewidmet, die direkt mit den Apollo- 
Missionen zusammenhängen. Immerhin werden auch histo- 
rische Persönlichkeiten und zukünftige Aussichten (z.B. SETI) 
kurz angerissen. Besondere Betonung liegt natürlich auf der 
Apollo- 1 1 -Mission, welche die Herren Neil Armstrong und Buzz 
Aldrin auf die Mondoberfläche brachte. 
Die grafische Präsentation des Programms gefällt auf Anhieb. 
So besteht der Exit-Knopf aus einer stilisierten Kapsel, die an 
Fallschirmen herabschwebt. Insgesamt enthält »25 Jahre Mond- 
landung« mehr als 500 Bilder in guter Qualität, sowie rund 30 
Minuten Videoschnipsel. Eine Datenbank zeigt sämtliche Gra- 
fiken (und damit 
Unterthemen) eines 
Schwerpunkts an 
und erlaubt die 
Sortierung nach 
unterschiedlichen 
Gesichtspunkten. 
Neben dem Haupt- 
programm gibt es 
noch eine nicht 
sonderlich nützli- 
che Einführung, 
einen spartani- 
schen Bildschirm- 
schoner sowie ein 
nettes Quiz rund 
um die bemannte 
Raumfahrt. (la) 



H üü jähre mondlandung 






■ Super VGA 


■ Sound h lasier 


■ Soundblaster Pro 


■ General MIDI 


_i CD Audio 




■ Windows 


Empfohlen: 486er (min. 25 MHz), S MByte 


RAM und Maus. 




Programm-Typ: 


Astronomie- 




Nachschlagewerk 


Hersteller: 


Boeder 


Ca.-Preis: 


DM 100,- 


Festplatte: 


(o. 5 MByte 


CD-ROM: 


(0. 650 MByte 
Deutsch; befriedigend 


Anleitung: 


Programmtext: 


Deutsch; gut 


Sproth aus gäbe: 


Gut 


Grafik: 


Gut 


Sound: 


Gut 


Bedienung: 


Befriedigend 


GESAMTWERTUNG 





«Sierra steht 

vor einem 

Durchbruch...» 



PC GAMES 




X7 A 



Erh 



CD RO 







ion, Robert-Bosch-Str. 3 



303 Dwieich,Tel. : (0^ 03) 99 401) 



I Ü 




o 



rx^ 



. i 



Russische Nationalisten rücken den ukrai- 
nischen Verbündeten der Amerikaner auf 
die Pelle. Ein Auftrag für gewiefte Kampf- 
piloten, die über schnelle Rechner verfügen. 

Sie sitzen umgeben von mehreren Tonnen Stahl und Elek- 
tronik auf einer mit Dampf betriebenen Schleuder. Eini- 
ge tausend PS beschleunigen Sie mit derart hohen G-Wer- 
ten, daß Neil Armstrong seine wahre Freude daran gehabt 
hätte. Und dann müssen Sie auch noch aufpassen, daß Sie 
nicht ins Meer stürzen - klingt wenig erbaulich. Doch hun- 
derte von Piloten starten täglich auf diese Weise von einem 
der riesigen Flugzeugträger, die über unsere Meere schip- 
pern. »US Navy Fighters«, die neue Flugsimulation der 
Schöpfer von »Chuck Yeager's Air Combat«, läßt Sie die 
Einsätze eines Marine- Piloten nachspielen. 
Mittlerweile sind Flugsimulationen, die mit hochauflösenden 
Super- VGA-Grafiken reizen, keine Seltenheit mehr. Doch 
Spiele wie »Overlord« vertrauen zu sehr auf die Grafik und 
ließen kaum Spielspaß auf- ^ mim 

kommen. Von Brent Iversons 
Programmierteam, das vor 
rund drei Jahren die Simu- 
lation um den US-Testpilo- 
ten Chuck Yeager schrieb, 
erwarten wir einiges mehr. 
Schon die Menüs zeigen, daß sich die Grafiker alle Mühe 
gegeben haben, dem Spiel einen authentischen, aber gefäl- 
ligen Look zu verpassen. Mit der Maus klicken Sie sich flott 
durch alle Programmpunkte und stellen die für Ihren PC opti- 
male Grafik ein. Denn Auflösungen von 1024 x 768 Pixeln 
sind nicht jedermanns Sache und verkrüppeln selbst einen 





Der Fallschirmspringei 
arg dünn (VGA) 



recht detailliert, von der Seite aber 




Viele Details, Texrure-Mappmg und große Objekte überfordern 
langsame PCs (SVGA) 



High-End-486er zur lahmen Schnecke. Auf einem 66-MHz- 
Rechner mit flotter Grafikkarte macht das Spielen mit SVGA 
(640 x 480) und allen Details gerade noch Spaß, doch erst 
wenn Siedie Wolken und andere Texturen abschalten, wird's 
richtig flüssig. Notfalls läuft US Navy Fighters auch mit 
VGA (320 x 200), sieht 
dann aber wenig aufregend 
aus. KleinerTrostfüralle,die 
nicht genug Rechenpower 
haben: Selbst auf einem 
schnellen Pentium läuffs in 
der höchsten Auflösung 
und mit Wolkenhimmel nicht butterweich. 
Wenn das Spiel aber einmal angepaßt ist, genießen Sie 
neben einer übersichtlichen Darstellung im Flug hervorra- 
gende SVGA-Grafiken in den Menüs und gut gemachte 
Videos bei den Einsatzbesprechungen. Bevor man in eine 
Kampagne einsteigt, sollte man sich erst einmal mit den Jets 
und grundlegenden Flugmanövern vertraut machen. 50 auf- 
einander aufbauende Trainingsmissionen helfen Ihnen 
dabei. Profis überspringen die Grundlagen und gehen gleich 
in den Luftkampf oder machen sich mit Bombardements ver- 
traut. Schon hier fällt die professionelle Ausstattung mit 
detaillierten Grafiken auf, angereichert durch digitalisierte 




Mit der Bordkanone nehi 



Die Einsatzkarte zeigt alle wich- 
tigen Punkte (SVGA) 




Fotos von guter Qualität. 

Bei US Navy Fighters fliegen Sie unter anderem so berühm- 
te Maschinen wie die F-14 Tomcat oder die F/A-18 Hör- 
net. Alle Flugzeuge unterscheiden sich durch unterschiedli- 
che Cockpits und Leistungsmerkmale. Je nach Einsatzart wird 
Ihnen ein Flugzeug zugewiesen und eine bestimmte Bewaff- 
nung empfohlen, die Sie aber beliebig variieren dürfen. 
Wenn Sie selbst einer Übermacht an Gegnern problemlos 
trotzen wollen, ist die Cheat- Funktion des Programms von 
Vorteil. Dann läßt sich jede Waffe an jeder Stelle am Flug- 
zeugrumpf befestigen, unabhängig vom zulässigen Höchst- 
gewicht, was sonst unmöglich ist. Außerdem sind Sie auf 
Wunsch unverwundbar, nie munitionslos und dergleichen 
mehr. 

In den Diensträngen der US Navy steigt man mit Beginn 
einer Kampagne auf. Dabei wählen Sie eines der Piloten- 
portraits und ein paar nette Abzeichen für Ihr Flugzeug. 



■inffiTl stanol 



Am liebsten würde ich sie nach 
Sibirien schicken, diese Grafi- 
ker - und einen dicken Flug- 
zeugträger obendrauf stellen. 
Da geben sie sich solche Mühe 
mit schönen Menüs, tollen 
Videos, spannenden Missio- 
nen und kippen dann mit den 
schlampigen SD-Berechnun- 
gen einen dicken Wermuts- 
tropfen drüber. 
Sicher kann man damit leben, 
daß bei einer Tomcat sogar in 
der groben VGA-Aufläsung 
zwischen Rumpf und Cockpit 
ein Spalt klafft, doch von 
einem Profi -Programm dürfte 
man eigentlich mehr erwar- 
ten. Davon abgesehen ma- 



chen die Einsätze viel Spaß, 
vor allem die Zusammenar- 
beit mit dem zuverlässigen 
Wingman ist einfach pfundig. 
Die spannende Handlung um 
aggressive Nationalisten in 
Rußland wird durch die Video- 
Einsatzbesprechungen und die 
Missionen fesselnd umgesetzt. 
US Navy Fighters ist eine erst- 
klassige Flugsimulation, die 
nicht nur wegen der verführe- 
rischen SVGA-Optik Spaß 
macht. 

Durch die interessante Story 
hat es einen Schuß »interakti- 
ven Film«, ohne daß Spielbar- 
keit oder Realitätsnähe dar- 
unter leiden. 




- 



Neben dem richtigen Namen wird auch eine 
Anrede erwartet, mit dem man angefunkt wird. 
Einige Spitznamen stehen zur Auswahl, die 
dann per englischer Sprachausgabe beim Funk- 
verkehr zu hören sind - eine komplett deutsche 
Version ist in Vorbereitung. Die erste Einsatz- 
besprechung birgt eine angenehme Überra- 
schung; Zum einen wird das Treffen als gut 
gemachtes Video mit ordentlichen Schauspie- 
lern gezeigt, zum anderen muß endlich nicht 
mehr die Rote Armee als Feindbild Nummer 1 
herhalten, sondern es fliegt sogar ein russischer 
Pilot zusammen mit den Amerikanern. 
Die Programmierer haben die jüngsten Ver- 
hältnisse in der ehemaligen Sowjetunion zum 
Anlaß genommen, in dieses Szenario ihre 
Simulation zu versetzen. Der Spieler ist mit sei- 
nen Kameraden auf einem Flugzeugträger im 
Schwarzen Meer stationiert und muß gleich in 
der ersten Mission Boris Jel- 
zin vor putschenden Natio- 
nalisten schützen. Egal, wie 
Sie die Mission beenden - in der Ukrai- 
ne gibt es noch einiges zu tun. Die Auf- 
träge sind allesamt spannend und 
abwechslungsreich, viele Details tragen 
zur dichten Atmosphäre bei: Sprach- 
ausgabe beim Funkverkehr mit dem 
Flugzeugträger, dem Wingman und 
\ dem Waffenoffizier auf dem Rücksitz, 

dessen Rolle Sie aber nicht übernehmen 
MBBBBliMB können. Dazu kommen die abenteuerli- 
I chen Starts und Landungen auf dem 
I schwankenden Deck eines Flugzeugträ- 
I gers und nervenaufreibende Nacht- 
^■IiBHIMB einsätze, bei denen Sie im Mond- 
A„<h mit „.„ig.r | ich , au [ schemen . 
Rechenzeit fres- 
senden Details hafte Objekte 
macht das Verfol- zie | en mussen 
gen einer MiG 
Spaß (SVGA) Haben Sie eine 



86 




Einer der nervenauf- 
reibenden Starts von 
einem Flugzeugträ- 
ger: Bringt die Schleu- 
der genug Power oder 
Stürzen wir ins Meer? 
(SVGA) 



1 



^BR? »*"*»- 



LJJ im Wettbewerb 



Strike Commander 

US NAVY FIGHTERS 

F-14 Fteet Defender 

Fakon Gold 79 

Overlord 53 



Selten sah man so spannende 
Missionen wie bei US Navy 
Fighters, außer beim Spitzenrei- 
ter Strike Commander, der mit 
ähnlich aufwendiger, aber weni- 
ger schlampiger Grafik starke 
Rechner fordert. 
Thematisch verwandt ist F-14 Fleet Defender von Microprose, 
eine solide Simulation, die aber nicht die Faszination von 
US Navy Fighters erreicht. Für Piloten, die nicht genug Realis- 
mus abbekommen können, ist Fakon Gold trotz der veralte- 
ten Grafik nach wie vor erste Wahl. Overlord bietet zwar 
auch detaillierte SVGA-Grafiken, ist spielerisch aber Lichtjahre 
hinter der Konkurrenz zurück. 



zMßl 





ger: Wenn der Hak 
nicht greift, hilft i 
durchstarten u 




■ Einer der vielen Grafikfehler: Zwischen Cockpit u 
Rumpf klafft ein großes Loch (SVGA) 



Mission heil beendet, wird der Flug ausgewer- 
tet und mit Tips nicht gespart. Sollten Sie sich 
für die Einheiten der Gegner oder Ihrer Ver- 
bündeten interessieren, bitte sehr: Sämtliche 
Objekte wie Hubschrauber oder Flugzeuge sind 
als 3D-Objekte aus allen Lagen zu betrachten. 
Während des Fluges sehen Sie nicht die 
gewohnten Instrumente wie Höhenmesser oder 
künstlichen Horizont, sondern orientieren sich 
voll am hervorragenden Head-Up-Display, das 
alle Informationen auf die Cockpitscheibe pro- 
jiziert. Das Cockpit läßt sich zugunsten eines 
größeren Blickwinkels auch ganz abschalten 
Kleine Bildschirme informieren zusätzlich über 
das Radar oder den Zustand der Flugzeugsys 
ferne. Mit einem zweiten Joystick oder den Cur 
sortasten läßt sich der Kopf des Piloten belie 
big drehen. Damit überblicken Sie den gesam- 
ten Luftraum, was bei Kämpfen eine 
unschätzbare Hilfe ist. Mit Spezial -Joysticks 
wie Thrustmaster Flight Control System und 
Wingman Extreme wird diese Funktion über 
den Coolie-Hat abgerufen. 
Damit Sie nicht vom rechten Weg abkommen, 
werden vor dem Flug verschiedene Waypoints 
eingeteilt, die Sie abfliegen müssen - auf 
Wunsch erledigt das der Autopilot, der auch 
für perfekte Landungen auf dem Flugzeugträ- 
ger sorgt. Profi-Flieger werden sich das Ruder 
jedoch kaum aus der Hand nehmen lassen und 
B^BB froh über die Zeitkompressi- 
on sein, die den Ablauf bis 
auf Faktor 8 beschleunigt. 
Unverzichtbar ist bei den 
Einsätzen der Wingman, 
den Sie mit rund 20 Kom- 
mandos herumscheuchen 
dürfen. 

Trotz der vielen Tastatur- 
funktionen bleibt US Navy 
Fighters für Kenner von 
Flugsimulationen übersicht- 
lich und schnell beherrsch- 
bar, Einsteiger werden 
durch das Handbuch nach 
lit der Materie 



Mit 800 x 600 Bildpunkten hat 
auch ein Pentium zu kämpfen. 
Trost am Rande: Wesentlich 
besser als bei 640 x 480 Pixetn 
sieht die Grafik dann auch nicht Verf muf gemacht. Wer S,ch 



und nach 



s (SVGA). 



iit dem Programm schon 



fll Schneider- 



Ansicht nach verurteilt 
Florian die Grafiker zu 
Unrecht: Fast alle 3D-Spiele 
hoben solche Grafikbugs, bei 
USNF fallen Sie nur wegen der 
Super-VGA-Darstellung viel 
mehr auf. Wer jedenfalls ein- 
mal eine Simulation mit 640 x 
480 Bildpunkten genossen 
hat, kann Falcon & Co in der 
normalen VGA-Darstellung 
kaum mehr ausstehen. Alle 
Auflösungen darüber sind hin- 
gegen nutzlos: Die 1 024 x 768 
Bildpunkte machen auch den 
hochgezüchteten Pentium 90 

Durch konsequente Ausnutz- 
ung von CD-ROM-Tugenden 
fliegen sich die Navy Fighters 
schnell an die Nummer- 1 -Posi- 



tion meines Simulationsher- 
zens: Prima Videos, die optisch 
schönsten Menüs weit und 
breit, verständliche Sprach- 
ausgabe sowie praktische 
Optionen, wohin das Auge 
blickt. 

Nur der Simulations-Profi, der 
100 Tastaturfunktionen und 
perfekte Rechenmodelle will, 
grummelt darüber, daß die 
Programmierer halt Wert auf 
die Spielbarkeit und nicht auf 
völligen Realismus bis ins letz- 
te Detail gelegt haben. 
Electronic Arts hat jedenfalls 
mit US Navy Fighters die Latte 
für neue Produkte von Firmen 
wie Microprase und Spectrum 
Holobyte ein ganzes Stück 
höher gelegt. 



besser zurecht findet, wird vom Missions-Editor begeistert 
sein, der es auf einfache Art und Weise erlaubt, die Para- 
meter zu verändern. Beliebige Feind-Konstellationen sind 
ebenso möglich wie das Bombardieren von Apartments oder 
einfache, kurzweilige Dogfights ohne viel Missions-Firle- 
fanz drumherum. 

Obwohl die Grafik auf den ersten Blick faszinierend detail- 
liert ist, sieht man auf den zweiten Blick einige Schlampe- 
reien bei den 3D-Modellen. Da sind die Flügel ein wenig zu 
weit vom Rumpf entfernt, überlappen sich einzelne Teile an 
den unmöglichsten Stellen oder lassen sich Flugzeugträger 
nach Belieben in die ukrainische Pampa stellen, ohne daß 
das Programm auch nur dezent auf diesen Blödsinn auf- 
merksam macht. 

Dafür ist der Sound mehr als gelungen. Die Sprachausga- 
be ist glasklar und reicht vom Stöhnen des Rücksitz-Offiziers 
bei engen Kurven bis zum jubelnden »Bullseye!« bei einem 
gelungenen Abschuß. CD-Rom sei Dank muß man kein extra 
Speech-Pack kaufen. Dazu kommt während des Flugs 
schmissige Musik, die sich je nach Situation verändert. |fs) 



'02 



us navy fighters 



*)* *v s »f ' <**» s -5 






**" ** 



Spiele-Typ 
Hersteller 
Co.-Preis 

Kopie rschutz 
Anleitung 

Spielte«! 



Bedienung 
Anspruch 



Flug Simulation 
Electronic Arts 

DM 130,- 

Englisch; gut 
Englisch; wenig 
(auch Sprachnusgobe. 
Komplett deutsche Ver- 
sion in Vorbereitung) 



Frei» RAM: min. 500 KByte 
+ 4 MByte EMS/XMS 
Festplaltenplati: 8 bis 16 MByte 
CD-Belegung: co 190 MByte 
Besonderheilen: Umfangreicher Mis- 
sions-Editor. SVGA-Grofik mit bis 
zu 1024* 768 Bildpunkten, 
Wir empfehlen: VGA: 486er 
(66 MHz) mit 8 MByte RAM und 
Joyiticka.SVGA: Pentium (90 Mhz) 
mit 8 MByte RAM und Joystick. 




DATEX-JEDERNANN 



Der Online-Dienst Datex-J/Btx 
boomt. Dialogsysteme, Tele- 
software, aktuelle News - 
jedem hat das Medium etwas 
zu bieten. Die 1&1 Telekom- 
munikation macht den Zugang 
besonders einfach. 



M 



ehr als 650.000 Teilnehmer ver- 
zeichnet der größte deutsche Onli- 
ne-Dienst Dotex-J/Btx mittlerweile. Die Nut- 
zer können auf einen riesigen Informati- 
onspool zugreifen. Beispiel Telesoftwore: 
Regelmäßig stellen verschiedene Anbieter 
neue Spiele- und Anwendungsprogramme 
in ihr System, die direkt auf den PC über- 
tragen werden können. Das umständliche 
Kaufen von Disketten entfällt. Für gewöhn- 
lich liegt der Preis bei wenigen Mark - zum 
Teil ist die Software sogar Kostenlos. 

Anmelden leicht gemacht 

Bevor der Anwender losgelegt, muß er viel 
Arbeit investieren: Modem kaufen und 
installieren, Zugangskennung bei der Tele- 
kom beantragen (Kosten: DM 50,-), Btx- 
Decoder kaufen und installieren. Harte 
Arbeit für den DFÜ-Unerfahrenen. Dabei 
geht es viel einfacher. Die l&l Telekom- 
munikation GmbH, Montabaur, macht den 
PC- Player- Lesern ein attraktives Angebot: 
einfach die beiliegende Postkarte ausfüllen, 
absenden - den Rest erledigen die Datex- 
J-Spezialisten der 1 &1 . Sie beantragen die 
Kennung und stellen einen Btx-Decoder zur 
Verfügung - und alles kostenlos! 
Damit dem Spaß nichts mehr im Weg steht, 
gibt es günstige Plug -and -Play- 
Angebote, in denen bereits ein Modem ent- 
halten ist. Je nach Bedarf gibt es das Ein- 
steiger-Set für 29,- Mark, es enthält ein 
1 200/75bps-Modem, oder das super- 
schnelle 1 &1 Power-Set für 399,- Mark. Für 
diesen Preis gibt erhält der Anwender ein 
28.800bps-Modem, dem schnellsten zur 
Zeit existierenden Modem -Standard, das 
darüber hinaus Faxe senden und empfan- 
gen kann. In den Starter-Kits ist alles ent- 
halten: Decoder, Modem und gegen gerin- 
ge Zusatzgebühr auch Verlängerung slcabel 
und Adapter für die Telefondose. Aus- 
packen, anschließen, loslegen - einfacher 
geht es nicht. 

Natürlich kann jede Mailbox mit den Mo- 
dems angerufen werden. Viele private 
Systeme halten mehrere Megabyte an Pro- 
grammen bereit. Auch CompuServe oder 
Support-Mailboxen von Hard- und Soft- 
wareherstellern sind nutzbar. 

Die Nutzungsgebühren 

Monatlich zahlt der Datex-J/Btx-Teilneh- 
mer eine Grundgebühr von 8,- Mark an die 



Telekom. Hinzu kommen 2 Pfennig in der 
Minute während der Kommunikation mit 
Datex-J-Syslem im Billigtarif, zwischen 
18.00 und 8.00 Uhr, und an Wochenen- 
den. Im Normaltarif sind es 6 Pfennig in 
der Minute. Anbieter 
erheben zum Teil 
Gebühren für einzelne 
Angebote. 

So ist es üblich, Telesoft- 
wore mit einer Pauscha- 
le für den Download zu 
belegen. Manche Anbie- 
ter fordern auch Zeittakt- 
gebühren, die jede Minu- 
te anfallen. 

Doch keine Sorge: bevor 
die kostenpflichtigen 
Angebote starten, muß 
der Teilnehmer bestäti- 
gen, daß er die 
Gebühren wirklich zah- 
len will. Eine unbeabsichtigte Zahlung ist 
ausgeschlossen. Außerdem ist es möglich, 
sich jederzeit die bis dahin entstandenen 
Entgelte anzeigen zu lassen. So hat derTeil- 
nehmer die Kosten voll im Griff. 

Immer aktuell 

Auch innerhalb des Datex-J hilft die l&l 
Telekommunikation weiter. Im Qualitäts- 
container *PC# hat der Teilnehmer Zugriff 
auf viele verschiedene Dienste. Gebündelt 
besteht von hier aus Zugriff auf andere 



Anbieter. Die 1 &1 Telekommunikation 
selbst bietet Telesoftware, aktuelle Neuig- 
keiten aus der EDV-Branche und Diskussi- 
onsforen an. In den Foren unterhalten sich 
Teilnehmer zum Beispiel über Spiele-Neu- 



KIT - die multimediale Revolution 

Datex-J/Btx erhält ein neues Design. Der Online- 
Standard KIT stellt dem Endanwender Elemente wie 
Fenster, Buttons und Scroll-Bars zur Verfügung - 
wie er es von Windows gewohnt ist. Doch KIT kann 
noch mehr: Bild, Grafik, Video, Sound. Mit dem 
neuen System hält Multimedia Einzug in den Onli- 
ne-Dienst der Telekom. Erste Anwendungen exi- 
stieren bereits von der 1&1 Telekommunikation und 
von Microsoft. Andere Anbieter wollen nachziehen 
- zum Nutzen der Teilnehmer, die mehr Ästhetik 
und mehr Drive auf den Bildschirm bekommen. 



erscheinungen, Lösungen von Adventures 
oder Tricks bei Actionspielen. Die l&l 
Redaktion betreut die Foren inhaltlich und 
sorgt dafür, daß zu jeder Frage auch eine 
Antwort kommt. 

In den News-Teil stellen etablierte Zeit- 
schriften -Redaktionen tagesaktuelle Neuig- 
keiten aus der EDV-Branche. Übernahme- 
Vereinbarungen, aktuelle Firmenmeldun- 
gen, neue Produkte - alles was lesens- und 
wissenswert ist, kann am nächsten Tag onli- 
ne abgerufen und am Bildschirm gelesen 
werden . 



m . '*w '^^^TTE^ " 



Ja 



DER DATEX-J-ANSCHLUSS-COUPON 



ich habe noch keinen Datex-J-Anschluß und möchte die vielen 

■ Möglichkeiten von Datex-J und Bildschirmtext nutzen 

Den Gesamtbetrag zzgl. DM 7.90 Versandko- 
sten pauschale bezahle Ich 
Tt per beigefügtem Scheck 

□ für DOS (5300) C hitWindows(5301) n P er Nachiwhm. (zzgl. Nachnahmegebühr) 

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D Ich bestelle das 1 & 1 Profi-Set SPEEDSTER 14 400 _ 

mit Send/fleceive-Fax- Funktion für DM 199,- 

D für DOS (5317) □ für Windows (5318) D B ,A u n, B£P t«,p.uSmn aD «0e S Bnee f ieb O nenIetel O nan i e.li«iHMta. 

" Ich bestelle das 1 & 1 Profi-Set SKVCONNECT 28 800 ich beauftrage und bevollmächtige die 1 & 1 Telekommunl- 

mit Send/ Receive- Fax- Funktion für DM 399,- •«<•■>« GmbH, mli den Zugang lum Oatex-J- Dienst bzw. BW 

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ich schnellstmöglich per Eins 
lung erfolgt nach den Allgen 

Ich bestelle folgendes Zubehör »■* de,, P. a i*ii*ten von ™< 

D Adapter für Telefondose für DM 12.40(1009) ?ueän&h*<echZ™7sow\e 

□ Vertängerungskabel (ca. 5 m) fürDM 9.60 (1010) dungsentgett. Die Zugang bt 

bei Telekom kundigen. 
D Ich wünsche den regelmäßigen Bezug des Bild- 

schlrmtext-Magazins(DM2 r -/Monat) Datum, umorsthrm j« Auiragge« 



naftsoedlngungen 



„.,,„ 



9 



ITI ersten Tag schuf Virgin The 7th Guest . Am 

sechsten Tag schuf Virgin die nächste Generation der CD ROM 
Unterhaltungssoftware: Creature ShOCkg 

Kyrandia 3 und NASCAR Racing. 



Nicht schlecht, für die Arbeit einer Woche! 

Und der siebte Tag bricht schon hei 

Creature Shock -< 

Ein Aufklärungsflug zur verlassenen SS Amazon entpuppt sich zu einem Alptraum im Weltall, als etwas 
sehr großes, sehr außerirdisches, sehr unfreundliches, jede Deiner Bewegungen verfolgt, Maximum an 
Action und Maximum an Interaction. ■i^B^^B 



ran... 



The Legend of Kyrandia - Book 3 ^ 

Malcolm der abartige Hofnarr kehrt zurück, um seine niederträchtige Rache zu fordern. 
Benutze magische, hinterlistige, schlaue und verschlage Verkleidungen in diesem 
Abenteuer der beeindruckenden geänderten 3D Grafiken. Dies ist die bisher ehrgeizigste 
Arbeit von Westwood Studios, "Diese oberwitzige Perle sollte sieb jeder CD-ROM-Besitzer 
unbedingt zulegen". 87% POWERPLAY: Besonders empfehlenswert. 
"Kyrandia 3 ist momentan die Referenz unter den Grafikadventures!" PC GAMES 

NASCAR Racing 

Autos von 680 Pferdestärken rasen, bei einer Geschwindigkeit von 200 Meilen pro 
Stunde und Millimeter von einander entfernt. Mit atemberaubender Grafik auf 
aktuellem Fernsehmaterial basierend, ist dieses Spiel totaler Realismus, 
vollkommene Abwechslung, das totale Renn-Chaos. 
"für Racing Fans ist Nascar ein absolutes Muß. ' 
POWERPLAY-Dezember 1994 







Virgin Inj 

Gent 



ictive Entertajjment hat eine neue - 
mCQ 

einem höheren N 
alles andere was bisher erhältlich war. Diese neuen 
Produkte des "Sechsten Tages" sind das Testament 
für Virgins bahnbrechende Entwicklungen im 
CD-ROM Bereich: Das allererste 3D-Abenteuefspiel 
für PCs. das allererste SVGA-Rennspiel aller Zeiten, 
und das allererste CD-ROM Spiel, das es sofort mit 
deutscher Sprachausgabe gibt 




Ohne CD Rom Laufwerk D 

Nehmen Sie teil an unserer Verlosung und gewinnen Sie sine von 1 00 CD 

(limitierte Auttlage mit den Spielen Creaiure Sr 

Senden Sie diesen Coupon ausgefüllt an die folgende Adr 
Virgin Interactive Entertainment GmbH. An der Alsfer 37. 20099 Hamburg. Ei 



.> 



Nicht übel: Das Bild links 
oben ist eine in Echhteit 
berechnete 3 D-Grafik. 



A 
KILLINC MOON 



3D-Räume, in denen Sie sich völlig 
frei bewegen dürfen und Videose- 
quenzen, die den Programmum- 
fang auf 4 CDs ausgewalzt haben. 
Doch auch ein solches Mammut- 
Adventure ist nicht gegen spieleri- 
sche Macken gefeit. 



San Francisco in hundert Jahren: Dank großzügiger radio- 
aktiver Strahlung mutiert die Menschheit fröhlich vor sich 
hin. Die Mutanten werden von den wenigen »Normalen« 
unterdrückt und in die Slums gesteckt. Dort wohnt auch Tex 
Murphy, ein Privatdetektiv, der eher aus dem Jahre 1 930 zu 
stammen scheint und die äußerlichen Kennzeichen von Sam 
Spade geerbt hat: zerknitterter Trenchcoat, gestählte Leber 
und immer eine Fluppe im Mundwinkel. 
Wie der berühmte Berufsvorgänger ist Tex natürlich ständig 
pleite; seine Frau ist mit dem Klempner durchgebrannt und 
sein einziger Freund hält ihm moralische Predigten. Da naht 
ein Fall: Bei der Pfandleihe des Nachbarhauses wurde just in 
der Nacht eingebrochen, als dort ein kostbares Schmuckstück 
deponiert war. Die Ermittlungen zu diesem Fall lassen Tex 
allerdings in einen Strudel von Ereignissen stürzen, die mit 
der Vernichtung der Menschheit enden können... 

lmGrafikadventure»Undera 
Killing Moon« schlüpfen Sie 
in die Rolle von Tex Murphy 
und stolpern sieben Spielta- 



o 




Zeit sinnvollen Orte 
auf der Stadtkarte 
angezeigt - wo nichts los ist, da 
dürfen Sie auch nicht hin 




In Dialogen 
geben Sie nur 
drei 
Stimmungen an 
und sind meist 
selbst über- 
rascht, welche 
Sätze die Pro- 
grammierer 
Ihnen dann in 
den Mund 




Die 3D-Szenen lassen sich sogar in 640 x 
480 Punkten Auflösung spielen. In die- 
i bildschirmfüllenden Format sollten 
Sie sich den Spaß aber nur mit einem Pen- 
tium gönnen. 



ge lang durch die 
Handlung. Tex löst 
seine Fälle nämlich 
eher durch Glück 
als durch harte 
Arbeit. Den 

Bogart-Look zum 
trotz erinnert sein 
Slapstick- Auftreten 
entfernt an Inspek- 
tor Clouseau (ohne 
jemals dessen Klas- 
se zu erreichen). Tex' Abenteuer haben sich auf sage und 
schreibe vier CD-ROMs breit gemacht. Die CDs werden zum 
einen für mehrere Stunden Videosequenzen und Sprachaus- 
gabe verwendet und speichern zudem noch etwa drei Dut- 
zend Räume in bestechender 3D-Grafik. 
Das Neue an Killing Moon ist im wesentlichen der konse- 
quente Einsatz von 3D-Routinen. Anders als bei Sierra und 
Lucasfilm bewegen Sie nicht indirekt eine Spielfigur, sondern 
sehen die Räume durch die Augen des Detektivs. Auf eine 
Mausbewegung hin gehen Sie völlig frei durch die Zimmer, 
öffnen Schränke, schauen unter Tische oder bewegen Gegen- 



lenhardL 



Im Gegensatz zu so manch 
anderem Videoclip- Ad venture 
ging das Spieldesign nicht völ- 
lig vor die Hunde: ein paar 
Puzzles, ein Inventar- wir sind 
ja vom Schicksal nicht ver- 

Allen Einschränkungen zum 
trotz, die Boris schon aufge- 
zählt hat, gefällt mir das 
Ambiente gut. Das völlig freie 
Herumlaufen in schicken 3D- 
Räumen gibt kombiniert mit 
den technisch grundsoliden 
Videos eine faszinierende 
Mischung ab. 

Allerdings erinnern mich ge- 
wisse Umständlichkeiten an 



die guten alten Amiga-Tage: 
Früher haben wir Disketten 
gewechselt, heute sind es CDs. 
Auch das Nachladen beim 
Betreten eines neuen Raums 
wirkt auf den Spielfluß läh- 
mend. 

Der mittelmäßige spielerische 
Anspruch und die 08/1 5 -Puzz- 
les verhindern eine höhere 
Wertung. Ad venture- Puristen 
wird die Mondgeschichte zu 
dünn sein, dann schon lieber 
Legends »Death Gate«. Aber 
der Liebhaber leicht verdauli- 
cher Spielkost mit Vorliebe für 
Multimedia -Seh tck könnte sei- 
nen Gefallen daran finden. 




stände. Auf einem 486er mit Local Bus und 66 MHz kann 
man in Super-VGA-Gualität durch die bildschirmfüllen- 
den Räume wandeln; wer weniger Rechenpower hat, darf 
Details wegschalten und die Grafik verkleinern. Der Einsatz 
auf einem 386er ist trotzdem nicht zu empfehlen; dann wird's 
arg rucklig. 

Die Bedienung teilt sich in zwei grundverschiedene Modi. Da 
gibt es den »Bewegungs-Modus«, bei dem Sie durch die 3D- 
Grafiken wandern, aber sonst nichts machen können. Ein 
Druck auf die Space-Taste führt zum »Interaktions-Modus« - 
jetzt steht Tex fest an einer Stelle, aber Sie können mit der 
Maus im 3D-Fenster Gegenstände anklicken oder auch 
Gespräche mit anderen Personen führen. Einige Grundfunk- 
tionen (Anschauen, Nehmen, Einschalten) sind über die rech- 
te Maustaste zu erreichen; wer Gegenstände im eigenen Inven- 
tar benutzen oder kombinieren will, muß ein paar Knöpfe in 
der rechten BÜdschirmhälfte benutzen. 
Wenn Tex auf einen anderen Menschen trifft, kann ein 



im Luettöeujer 



Technisch aufregend ist linder a 
Killing Moon schon, aber an 
Story und Puzzles hätte länger 
gearbeitet werden dürfen. Klas- 
sische Adventures im CD-Format 
wie das »Tentacle« und di 
Kyrandia-Episode mach 
einfach mehr Spaß. Noctropolis (übrigens vom Designer, der 
für Access den ersten Tex Murphy-Titel programmiert hatte) 
fällt wegen spielerischer Mängel schlechter aus und der deut- 
sche Krimi Inspektor Zebok bildet mit seinem Amateurfilm- 
Charme dos Schlußlicht des Feldes. 



Day of Ihe Tentacle 93 

Kyrnndin 3 - Malcolm' s Revenge 80 
UNDERA KILLING MOON 71 
Noctropolis 58 

Inspektor Zebok 42 



Identische Versand- und Ladenpreise! 

Dlf 

TR^ump^i. 



1942 Pniitit Air 
Ar es ol ibe Deep 

Aiross Ihe Kfiine 



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Arrstof) World (op 


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mn 


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89,95" 


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BV^S. 1 






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Uight &. Mayic Deluie 13-51 




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Betrayol al Kiondoi 


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Mighr & Mag« Her on 


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»,«- 






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Pberi iDuiiugoiiu 




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n,n 


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IC'9 95 


Deo* gc Glnry 


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Ouuronline 


89.9S 


99.95 


Delta V 




89,95" 




Ruilroad tyioon Deluie 


99 95 


99 95 


Demoliiion Man 


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79,95" 


79.95' 


RefelAwiuli 


49,95 


69.95 


Der Clou 


S»S 


99,95 


79.95 




:9 95 






99,95" 




Rencgude SVGA 




6W 


Deserl Sinke 


79.9S 


89,95 


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Kings of Medusa Gold 


B9.95 


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Die Siedler 1 


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Rist el Ihe Rubels 




B9 95- 


üsorarld 


39.95' 


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Robinsons Requiem 






Qoom 2 Hellen Eorih 


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Romonte of 3 Kingdonn 3 


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Doom 1 UlÜhkM Vai. 2 




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Drngon Knighl 3 


99.95' 






Sam&Hni 


95 95 


119,95 


Drngan lere 




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Sim City 2000 


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B9 9S 


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Spaie Simuloloi 1.0 


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- 


109,95 




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F 14 


»,95 


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Subwot 2050 Dolo 


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B9.95 


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B9.95 


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EIEASocc» 


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Syndirute 


89,95 


99,95 


Flight of Ihe Amnion Queen 


89 95" 


89,95" 


79,95" 


Syndirute Dota 


39.9J 




Front Page Sports Footboll 


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System Stock 
Ihe Hidden Beb» 


89 96 


8991' 


FullThrorrie 




99,95' 






39.95 



79,95 89,95 



89,95- 89,95- 



89,95 Uli™ 8 



99,95 99,95 

119,95 

79,95 79,95 



Rings Quesl Deluie (1-6) 
Kolumbus 

Lands of Lere 1 



Wmg Commander Armndr. 
Wings al Glnry 
Waordry Deluie 1*7! 



-i rIlhi-,UIH IjlkiMII II 




Mittenwalder Straße 47 10961 Berlin ■ Tel.: 030 - 694 48 62 ' 

1 00m vom U-BhF GiieisennaslroBe Veünndzenlrole und Softwaretcmpel 

Oslerstraße 50 • 20259 Hamburg • Tel.: 040 - 490 83 94 ' 



n IHM Osfe^iinlie ■ Saftwmeiempel 



63 



Wir schauen 
nach unten auf den 
Schreibtisch und öff- 
nen eine Schublade 




Gespräch begonnen werden. Zu Beginn gibt es ein Vorge- 
plänkel, bei dem Sie die Stimmung von Tex' Antworten aus 
drei Möglichkeiten aussuchen. Zeigt sich das Gegenüber nach 
etwas Einschmeicheln kooperativ, dürfen Sie auch Fragen über 
andere Personen und Gegenstände stellen, in dem Sie diese 
aus einer Liste anklicken. Sollte etwas besonderes passieren 
(Tex wird niedergeschlagen oder muß sich einen langen 
Monolog anhören), gibt es ein nahezu bildschirmfüllendes 
Video im Breitwand-Format zu sehen. 
Neben den üblichen Funktionen wie dem Speichern des Spiel- 
stands bietet Killing Moon auch eine komplette elektronische 
Lösungshilfe. Fürs Spicken gibt es aber Punktabzug und 
gemeinerweise verrät das Programm immer nur den nächsten 
Schritt - erst wenn dieser erledigt ist, wird eine neue Hilfe- 
stellung gegeben. Ein weiterer Service ist für Leute gedacht, 
die sich alle Grafiken ansehen wollen, ohne diese lästigen 

EUHscIineiilei 



Vier CDs bedeuten nicht auto- 
matisch viermal so viel Spiel 
wie bei anderen Adventures: 
Bei Killing Moon darf man sich 
an edler 3D-Grafik satt sehen, 
die aber irgendwie aufgesetzt 
wirkt. Anders als bei den 
Underworld Spielen von Ori- 
gin, die das 3D fest in die Puzz- 
les integriert haben, macht 
Access hier nichts, was nicht 
auch im klassischen 2D- 
Ad venture ginge. 
Für die Video Sequenzen gilt 
das gleiche; LucasArts erzählt 
mit ein paar Zeichen trickfigu- 
ren wesentlich packender und 
um Meilen komischer als die 
Möchtegern-Filmer von 
Access. Denn auf der Packung 
mit »Stars" wie Brian Keith 
und Margot Kidder (die seit 
Jahren keine anständige Kino- 
Rolle mehr gekriegt haben) 
werben, wenn diese grad mal 



zehn Minuten im Bild sind, ist 
eine Sache. In der Hauptrolle 
den mäßig talentierten Access- 
Entwicklungsleiter auf Ego- 
Trip bewundern zu müssen, ist 
schon ein ganz anderes »Ver- 
gnügen«. 

Erschwerend kommt hinzu, 
daß Killing Moon eine äußerst 
blöde Steuerung hat. Das 
Umschalten zwischen Bewe- 
gung und Interaktion, die Auf- 
teilung der Aktionen in direk- 
te und indirekte sowie die 
stete Notwendigkeit, immer 
eine Hand an der Maus und 
eine an der Tastatur haben zu 
müssen, wären dach viel bes- 
ser zu lösen gewesen. 
Immerhin sind genug »klassi- 
sche« Adventure-Elemente 
drin, damit der Spieler sich 
durch alle Unstimmigkeiten 
durchbeißt und zu Ende kno- 
belt. 



Puzzles lösen zu müssen (...zumindest Access hat diese Ziel- 
gruppe definiert, die wahrscheinlich mit einem Videofilm bes- 
ser bedient wäre als mit einem Adventure). Für alle sieben 
Tage sind Spielstände abrufbar, mit denen 
man zu den entsprechenden Stellen vor- 
springt. Wer diese Funktion gleich aus- 
nutzt, macht sich allerdings den Spaß am 
Programm schnellstens kaputt. 
Zur Lösung der wenig sensationellen Puzz- 
les wird man ohnehin hingeschubst: Bewegt 
man den Cursor über ein Objekt, werden 
automatisch alle Verben in der Menüleiste 
hervorgehoben, die sich hier sinnvoll ein- 
setzen lassen. Wer sich gut umsieht und 
vielleicht ein paar Mal bei den Hints spickt, 
dürfte das Programm an ein bis zwei Wochenenden durch- 
gespielt haben. 

Under a Killing Moon erscheint hierzulande in einer komplett 
deutsch untertitelfen Fassung, die Sprachausgabe bleibt aber 
in Englisch. Da die Übersetzung zu Redaktionsschluß noch 
nicht ganz fertig war, stammen die Bilder in diesem Test von 
der englischen Version. (bs) 















WV 








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S' ,/ 'üaj 












_;-; a 













Alle Verl 
denk 



sn, die sich sinnvoll auf den fixierten Gegenstand 
n, werden hellgrau hervorgehoben 



i 



under 3 hilling moon 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Ca.-Preis 
Kopier schütz 
Anleitung 
Spieltext 



Anspruch 



Adventure 

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Deutsch; gut 
Deutsch; gut (mit engli- 
scher Sprachausgabe) 
Befriedigend 
Für Einsteiget und 
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Sounds erforderlich) 
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mit echten 3D- Räumen, in denen 
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ALL NEW 
WORLD OF 

LEMMINGS 

Aller guten Lemmings-Programme sind 
drei: Die selbstmordgefährdeten Denk- 
sport-Wuschelköpfe besinnen sich auf ihre 
Wurzeln. Rätselspaß statt Extras-Inflation 
heißt die Devise im jüngsten Sproß der 
Erfolgsserie. 

Eine der genialsten Spielideen aller Zeiten feiert ein wei- 
teres Comeback. Nach »Lemmings 2 - The Tribes« 
heischt mit »All New World of Lemmings« das dritte Offizi- 
en eile Lemmings- Programm um Ihre Aufmerksamkeit (den 
-_> weihnachtlichen Ableger »Holiday Lemmings« nicht mifge- 
cu rechnet). Krankten die überladenen »Tribes« daran, daß es 
aj für jeden einzelnen Stamm unübersichtlich viele Spezial- 
^- fähigkeiten gab, hat der neue Teil augenscheinlich das Motto 
■T» »Back totheroots«: Es gibt insgesamt nur noch fünf Basisak- 
^^ Honen, neun Extrafähigkeiten, aber umso mehr Spielwitz. 
An Ihrer grundsätzlichen Aufgabe hat sich nicht viel geän- 
dert: Eine Horde Lemminge fällt durch eine Öffnung in den 
jeweiligen Level und muß sicher zum Ausgang geleitet wer- 
den. Da die Wuscheltierchen solange in eine Richtung mar- 
schieren, bis sie auf ein Hindernis stoßen, sind ihre Überle- 
benschancen nicht allzu groß: Tiefe Löcher, kleine Seen, ver- 
steckte Fallen und garstige Monster dezimieren in Windeseile 
die Reihen unserer Schutzbefohlenen, Zum Glück können 
wir einzelnen Suizid-Kandidaten konkrete Befehle geben; 
Während beispielsweise der zweite Lemming in einer lan- 
gen Gänsemarschreihe den Rest aufhält, trippelt der führen- 
de Pixelheld weiter und macht den Weg frei. 




I . Ein Stopper hält 2. Per Fallschirm 8. Die Schlucht überbrücken 7. Mit der Schaufel 6- Neue Ziegel aufklauben und 
i\e Masse auf. «s,^ ab nach unten und die Masse loslassen nach links graben eine Treppe nach links bai 




1. Für den Rückweg über das Wasser vier der acht Ziegel 3" Rettungsring ein 
als Brücke legen, die restliche Distanz wird übersprungen, und nach links schw 



Diese Shadow-Karte wird von einem einzigen Lemming gelöst 



Die Grundfähigkei- 
ten sind das Laufen, 
Stoppen, Springen 
sowie das Ablegen 
bzw. Benutzen von 
»Werkzeugen«. 
Watschelt ein Lem- 
ling, der noch nichts 
in Händen hält, über 
eines der herumliegenden 
Extras, sammelt er dieses 
auf und kann es ein- 
setzen. Mit Ziegel- 
steinen baut man 
Mauern, Brücken 
und Treppen, 
Schaufeln dienen 
i Graben von 
Löchern oder Durchstoßen von 
Hindernissen. Saugnäpfe erlau- 
ben das Herumhangeln an Wän- 
den, Zeitbomben sprengen große 
Löcher. Ahnlich wirken Granaten, die vor ihrer Detonation 
sekundenlang herumkullern und von Hindernissen abpral- 
len. Gegen bestimmte Gefahren können sich die Suizid-Tier- 
chen mit magischen Feuerbällen zur Wehr setzen. Drei Extras 
werden sofort beim Aufnehmen aktiv: Uhren bringen wert- 
volle Bonussekunden, Schirme ermöglichen das Herab- 
schweben aus großen Höhen und Rettungsringe verleihen 
zeitlich begrenzte Schwimmfähigkeiten. 
Im Spiel sind drei Stämme enthalten, die »klassischen Lem- 
mings«, die »Ägypter« und die »Shodow Lemmings«. Die 
Stämme unterscheiden sich nur in ihrer grafischen Präsen- 
tation: Während die 
Schatten- Lemminge 
verstohlen durch die 
Gänge schleichen, 
bewegen sich die Ägyp- 
ter sichtlich vom 
Bangles-Video »Walk 
like an Egyptian« inspi- 
riert. Auch die Hinter- 
grundgrafiken sind je 
nach Insel unterschied- 
lich: Die blaugelben 
Wüsten-Szenarios des 
Ägypter- Eilands stehen 
in starkem Kontrast zu 



1 restlichen wer Ziegeln 
wird die Schlucht überwunden 




den düsteren Grafiken der Schattenwelt 
oder den Wald-und-Wiesen-Karten der 
Klassik-Lemmings. Jede Insel ist in 30 
Levels eingeteilt, die hintereinander durch- 
gespielt werden müssen. Wer aber 
steckenbleibt, kann jederzeit auf eine 
andere Insel wechseln. Ist ein Level erst- 
mal geschafft, darf man ihn später aus einer Art Über- 
sichtskarte gezielt auswählen. Anstatt kryptische Paßwörter 
zu notieren, speichert man vom Hauptmenü aus einfach 
einen von acht Spielständen ab. 

Im Vergleich zum Vorgänger sind die Lemminge etwas 
gewachsen, was für leichteres Anwählen und putzigere Ani- 
mationen sorgt. Außerdem führt man nicht mehr die gewohn- 
ten Massenansammlungen zu den Ausgängen: 
Sie starten mit 20 Lemmingen, doch nur zehn 
davon trippeln durch den ersten Level - die rest- 
lichen bleiben in Reserve. Stirbt nun einer Ihrer 
kleinen Freunde, wird er durch einen Reservisten 
^^^^ ersetzt. Die verblichenen Lem- 
.^^M )Y^ rninge fehlen Ihnen natür- 
^3tt lieh dauerhaft; zum 

^^M . Glück kann man sein 

^H |[^m Wuschel-Kontingentin 

^K den meisten Spielfel- 

^^L ^^^^B y dem durch das Befreien Einge- 
^^~ J ^^^ Fr -' schlossener wieder aufstocken. Ein 



Level ist gelöst, wenn mindestens ein Pixel -Protagon ist den 
Ausgang erreicht. Zum Lösen vieler Rätsel sind aber meh- 
rere Lemminge nötig. 

Wie in den bisherigen Lemmings-Programmen, gibt es diver- 
se Fallen in Gestalt herabfallender Felsbrocken oder gefräßi- 
ger Steinmünder. Neu sind bewegliche Monster, die uns 
aktiv das Leben vermiesen: Kartoffel monster betrachten Lem- 
minge als eklige Störenfriede, zylindertragende »Psycho- 
^^^ Bussarde« stoßen von 
fl Zeit zu Zeit beutesu- 
chend herab. Beson- 
ders fies gebärdet sich 
die »Lemme Fatale« - 
sie macht aus phleg- 
matischen Lemmings 
liebestolle Verehrer, 
die nach kurzer Zeit 
vor Aufregung ster- 
ben. Das vierte Mon- 
ster, der Maulwurf, 
kann hingegen von 
Nutzen sein - sobald er auf eine steinerne Wand trifft, bohrt 
er sich in Gegenrichtung schräg in den Boden. 
Einen wesentlichen Unterschied stellen die gestiegenen 
Anforderungen an Ihre Geschicklichkeit dar: Ein Lemming 
springt über einen Graben und sammelt einen Feuerball auf. 
Danach fällt er nach unten, wo er sofort die Richtung ändern 
und seine Waffe auf ein Monster loslassen muß. Nun kom- 




Ägypter: Die Liebl 



Redaktion 




Das war's. Kleiner: Mit Psycho-Bussarden ist 
nicht zu spaßen 



Durch das Hangeln werden d 
gelöst und fallen nach unten 



im Wettbewerb 



m 

»Ich hasse diese verblödeten 
Wichte - das Spiel rühre ich nie 
wieder an! Grummel, Grum- 
met... gut, einmal probier' 



langer 



S Lemmings 



ALL NEW WORLD 
OF LEMMINGS 

i Lemming 2 - The Tribes 
The Hu man i 
Diggers 



Den Denk spiel -Olymp hält imm< 
noch das Original-Lemminc 
besetzt, doch der aktuelle Teil i: 
eine ernsthafte Alternative. Er 
überflügelt das komplizierte The 
Tribes, das durch eine Vielzahl 
von Spezialfähigkeiten sehr unü- 
bersichtlich wirkt. Zwei halb- 
wegs gelungene Lern mingsa bieger stellen The Humans und Dig- 
gers dar, ohne die Klasse der Vorbilder zu erreichen. 
Abteilung »Zahn der Zeit«: Sowohl The Humans als auch Lem- 
mings 2 haben wir in dieser Tabelle um je 5 Punkte abge- 
wertet. Das geniale Ur-Lemmings blieb davon verschont. 



Wer da: 
spielt, it 



■ neueste Lemmings 
mß mit extremen Stim- 
schwankungen zu- 
rechtkommen und aufpassen, 
mit seinen Entsetzensschreien 
nicht den lieben Kollegen aus 
dem Zimmer zu jagen. Die 
anfänglichen Levels sorgen 
kaum für rauchende Gehirn- 
indungen, trotzdem ist der 



werden, um eine bestimmte 
Stelle zu überleben. Wenn Ihre 
Maus nicht absolut präzise 
funktioniert, sollte sie lieber 
zum Hineinbeißen statt zum 
All-New-World-Spielen be- 
nutzt werden. 

Die drei Stämme sind herrlich 
abwechslungsreich geraten, 
zumal trotz Limitierung der 
Fähigkeiten knackiger Denk- 
sport angesagt ist. Mir gefällt 
vor allem, daß sich viele Levels 
auf mehrere Arten lösen las- 
gefangene Zusatz lern 



Frustfaktor hoch: Teilweise minge befreit nur, wer inner- 
muß ein einzelner Lemming in halb des Zeitlimits auch etwas 
Sekundenabständen mit ex- dafür tut. Ein würdiger Nach- 
akten Mausklicks bedacht folgerdesOriginal-Lemmings. 



Die Altbewährten: 
Clossic-Lemmings 



Egypt-Lemmings 



Finster & heimlich: 
Shadow-Lemmings I 



s 



& 



s 



►► 



t 



►► 



9 



!P@E^©E •;■ 



Laufen, Stoppen Spri 
Richtung 



igen Tool Tool 

benutzen ablegen 



Restliche Zeil- 
Zeil (max. raffer 
6 Minuten) 



Selbst- 
sprengung 
(Quit) 



Die Icon-Leisten der drei Stämme unterscheiden sich nur in der Gl 

men drei Löcher hintereinander, die nur durch präzise Hüpf- 
befehle zu meistern sind... Moment, wer hat da eben flu- 
chend seine Maus aus dem Fenster geworfen? Verbunden 
mit Zeitlimit, exaktem Timing und - nicht zu vergessen - dem 
eigentlichen Puzzle-Losen baut sich so ein gehöriges Frust- 
potential auf. Aber genau das ist es, woher bei Lemmings 
die Motivation rührt: Ob- 
wohl man eigentlich alles 
hinschmeißen möchte, will 
man nicht vor einigen nervi- 
gen Pixelgestalten kapitulie- 
ren - also spielt man den 
Level solange, bis er gewon- 
nen ist. 

Wer das Spielgeschehen zu 
schwer findet, kann freund- 
licherweise in den »Kinder- 
Modus« schalten, der zwei 
Erleichterungen mit sich 
bringt: Zum einen fehlen nun 
einige der Monster, zum 
anderen kann die Replay- 
Funktion zum Losen von 
Levels benutzt werden. Nor- 




Bei großen Levels hilft die Übersichtskarte 




malerweise dienen 
die Wiederholungen 
dazu, mit slolzge- 
schwängerter Brust 
die eigenen Leistun- 
gen zu bewundern 
und zu speichern. Im 
Kinder-Modus läßt 
sich aber zu jeder Zeit 
der Wiederholung an 
der momentanen Stel- 
le weiterspielen - sehr 
praktisch, da man 
fik gezielt Fehler korri- 

gieren und so das an- 
dauernde Neustarten des Levels vermeiden kann. 
Die »Hervorhebung« jeweils eines Lemmings sorgt dafür, 
daß man im Gewusel nicht die Übersicht verliert: Ein mit der 
rechten Maustaste angeklickter Grünschopf wird rot einge- 
färbt, so daß man ihn sofort erkennt. Außerdem erwischt 
man nun beim Klick in einen Lemming-Haufen auf jeden Fall 
den hervorgehobenen. In gleicher Weise färben Sie durch 
Rechtsklick auf das 
»Tool«-lcon nachein- 
ander diejenigen 
Lemminge rot, die 
Extras mit sich her- 
umschleppen. Das 
zeitaufwendige Su- 
chen nach einzelnen 
Spezialisten entfällt 
dadurch. 

Das System der ein- 
sammelboren Tools 
funktioniert prima 
und sorgt durch die 
Begrenzung auf je- 
weils ein Extra pro 
Lemming für zusätzli- 
che Puzzles: Ein tiefer 



Laufen 
Buddeln 
Bauen 
Klettern 
Stoppen 
Schwimmen 
Schweben 
Zaubern 
[Springen 



.ehen Sie einige Animationsstu- 
!r Klassik-Lemminge 



Alte Ideen in neuem Gewand 
- so könnte man vorschnell 
urteilen. Doch im neuen Lem- 
mings steckt viel mehr, als nur 
der gewahnte Existenziali- 
sten -Charme. 

Steuerte ich im ersten Teil die 
putzigen Suizid-Anwärter 
noch mit Begeisterung, 
schreckte mich die unnötig 
komplizierte Bedienung von 
der Fortsetzung »The Tribes« 
gehörig ab. All new World ist 
aber genial einfach zu spielen: 
Man muß keine seltsamen 



Spezialfähigkeiten lernen, die 
immer dasselbe bewirken und 
erfreut sich an dralligen Ani- 
mationen, lustigen Fallen und 
knuffigen Monstern. 
Obwohl der genervte Spieler 
teilweise pixelgenau auf die 
stoischen Untergangskandi- 
daten klicken muß, überwiegt 
das bekannte und geschätzte 
»Das-wäre-doch-gelacht«- 
Gefühl. Lemmings hat ja schon 
immer mehr die hartnäckigen 
Tüftel-Akrobaten angespro- 




Die schon gelösten Level s können in der Gesamtkarte r 
/zählt werden 



Sprung wird nur per Fallschirm überlebt - doch unten wer- 
den Ziegelsteine benötigt, die es ausschließlich oben zu fin- 
den gibt? Kein Problem, wir werfen erst die Ziegelsteine über 
den Rand, holen uns dann den Fall-Regenschirm und sprin- 
gen mutig in die Tiefe. Das Spiel kann beliebig lange gestoppt 
werden, um den Level in Ruhe zu betrachten. Eine Zeitraf- 
ferfunktion verkürzt auf Wunsch die Wartephase, sobald 
der Weg frei ist und die Lemmings nur noch zum Ausgang 
laufen müssen. Das beliebte »Nuke 'em«-Selbstvernichtungs- 
Icon schließlich sprengt sämtliche Wuscheltierchen in die Luft 
und führt zurück zur Übersichtskarte. 
Der Super-VGA-Modus verschönert im wesentlichen nur den 
Karten-Bildschirm, das eigentliche Spielgeschehen findet 
nach wie vor in normaler VGA-Auflösung statt. Die Hinter- 
grundgrafiken sind abwechslungsreich, die einzelnen Level- 
Designs gut gelungen - langweilig wird es einem im Laufe 
der 90 Levels nicht. Zeitgleich mit der Diskettenversion soll 
eine CD-Version von All New World 
of Lemmings erscheinen, deren 
wesentlicher Unterschied die 
enthaltenen Audiotracks sein 
werden. Psygnosis plant zu- 
dem, weitere Stämme als 
Data-Disks anzubieten, (la) 




0i2 all nein world of lemmings 



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> 

Spiele-Typ 

Hersteller 

Kopier schütz 
Anleitung 
Spieltext 
Anspruch 



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Grafik 



Denk spiel 
Psygnosis 
DM 90,- 

Englisch; sehr gut 

Englisch; wenig 

Für Einsteig er und 

Fortgeschrittene 

Gut 

Gut 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 570 KByte 

+ 1,5 MByte XMS 

Festplattenplatz: ca. 9 MByte 

Besonderheiten: 

Replay- und Speicherfunklion; zwei 

Schwierigkeitsgrade. CD- Version mit 

Audio- Tracks in Vorbereitung 

Wir empfehlen: 386er (min. 33 MHz) 

mit 4 MByte RAM, Maus und VGA, 









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Star Trek 2 
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J 86,00 DM 

89.00 DM 

75.00 DM 

77 DM 

H 65,00 DM 

81 ,00 DM 

09 00 31,1 
68.00 DM 
88.00 DM 

* 76,00 DM 



74,00 DM 

52,00 Dm 
78.00 DM 

/ 73,00 DM 
79,00 OM 

84,00 OM 

/ 69. OD DM 

63.00 OM 
89.00 DM 
94.00 DM 
88,00 DM 
86,00 DM 
92,00 DM 
77 DM 

99,00 DM 

■ 

68,00 DM 

79,00 DM 
86,00 DM 
7.! 0: [iM 
92,00 DM 

67.00 OM 

"DM 
-:.i 0: DM 

72,00 DM 
86,00 DM 
76,00 DM 

■ ■ ■■ 

■ 
58,00 DM 
60,00 DM 
86,00 DM, 




V< :£f? 



in einef faszwier^iäf» 
Gteisi 



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41 



ALONE IN THE DARK I, 2 UND 3: DIE GROSSEN 



350000 

Exemplare von 

ALONE IN THE DARK 

weltweit verkauft. 



NEU 



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1 




fÖKl 


1 1 










IM 






ABENTEUER DES EDWARD CARNBY AUF PC CD-ROM 



Revolutionäre Simulation in 

subjektiver 3D-Ansicht 

270 Kulissen, 60 Gestalten 

Animationsgeschwindigkeit bis 94 

Bilder/Sekunde 

Einstellbarer Schwierigkeitsgrad 

Vorprogrammierte Abspeicherungen 



INFOGRAMES 



4 4 



-«^>wx 



*x 




COLLECTOR'S CD-RON 

Neulich in der Nachbargalaxis: Kurz nach 
»TIE-Fighler« materialisiert ein grafisch ver- 
bessertes »X-Wing« auf CD-ROM. Welche 
Verbesserungen bietet die Star-Wars-Simu- 
lation gegenüber der betagten Floppy- Vor- 
lage? 




Große Objekte wie der Sternen Zerstörer schlucken durch das 
Gouraud-Shading viel Rechen zeit 



Fast eineinhalb Jahre, zwei Zusatz- 
disketten und der Nachfolger »TIE- 
Fighter« sind an uns vorbeigegangen, 
doch die Action-Simulation »X-Wing« 
bevölkert immer noch die Charts. Jetzt 
gibt's neues Leben für den Weltraum- 
Klassiker: Als taufrische CD-ROM-Aus- 
gabe mit überarbeiteter Grafik, etwas 
Sprachausgabe und inklusive der 
Zusatzdisketten »Imperial Pursuit« plus 
»B-Wing« feiert der Dauerbrenner ein 
Comeback. Für zusätzlichen Kaufanreiz sorgen sechs neue 
Einsätze. 

Die Story von X-Wing ist grob in der Handlung des ersten 
»Krieg der Sterne«-Films angesiedelt. Das Hauptziel ist 
neben dem Überleben der Rebellen flotte die Vernichtung der 
neuen Superwaffe des Imperiums, dem »Todesstern«. Sie 
müssen alle Missionen der drei »Tour of Duty« genannten 
Kampagnen erfolgreich beenden, um Luke Skywalkers 
berühmten Flug im Graben des Todessterns nachahmen zu 
dürfen. Im Anschluß daran folgt die vierte Kampagne in 
Form der Zusatzdiskette »Imperi- 
al Pursuit«, wo Sie den Rebellen 
zu einem neuen Stützpunkt ver- 
helfen müssen und schließlich mit 

Sechs neue Bonus-Missionen kän- 
direkt angewählt werden 



•j. 


LZi 

■ Po» fo. 5 ■ 



General Dodonna weist Sie mit Sprachausgabi 
die Mission ein 




»B-Wing« einen neuen Ster- 
nenjäger im Kampf gehen die 
TIE-Fighter erhalten. 
Vor dem ersten richtigen Ein- 
satz übt man auf verschlunge- 
nen Kursen die Handhabung 
von X-, Y-, B- und A-Wing- 
Raumschiffen und betritt an- 
schließend den Simulator, in 
dem alte Einsätze nachgeflogen 
werden. Da sich auf der CD 
auch ein vorgefertigter Pilot mit »Top Ace«-Status befindet, 
dürfen Sie gleich alle Missionen der fünf Kampagnen in 
beliebiger Reihenfolge spielen oder sich die kurzen Zwi- 
schensequenzen ansehen. 

Wenn Sie eine Mission gewählt haben, erzählt Ihnen Gene- 
ral Dodonna mittels englischer Sprachausgabe den groben 
Verlauf des Einsatzes, weitere Informationen gibt es nur 
schriftlich. Die alten X-Wing-Missionsbeschreibungen sind 
so knapp gehalten wie eh und je. Sie zwingen den Spieler, 
die optimale Taktik selbst herauszufinden. Die Einsätze der 
Zusatzdisketten und der sechs Bonus-Missionen enthalten 
aber auf Wunsch detaillierte Angaben zur sinnvollsten Vor- 
gehensweise. Nun stellt man sich seine Staffel aus mehre- 
ren Piloten zusammen, die mit fortschreitender Handlung 



El 



m Wettbewerb 



Rebel Assault 
TIE-Fighter 

X-WING (CD-ROM) 
Wing Commander Armada 
Star Crusoder 



77 



Der berühmte Flug durch den Todes stern -Graben gehört z 
schwersten Missionen 



Gegenüber dem alten Disketten - 
X-Wing verdient sich die CD- Ver- 
sion ein Ehrenpünktchen mehr; 
verfeinerter Grafik und Missi- 
onsballung sei Dank. Was Qua- 
lität und Design- Fe in schliff der 
Kampagnen angeht, wird die 
Qualität des Nachfolgers TIE-Fighter aber nicht erreicht. Die 
Wing -Com man der- Serie kann mit der reizvollen Mehrspieler- 
Option der Armada- Episode noch mithalten; wir warten indes 
gespannt auf Wing Commander 3. Star Crusader hinkt gra- 
fisch leicht hinterher, doch die abwechslungsreiche Handlung 
macht Gameteks Beitrag zu einer echten Alternative. Das gra- 
fisch beste Star-Wars-Spiel ist und bleibt Rebel Assault. Aller- 
dings rücken hier die Simulations-Aspekte in den Hintergrund; 
es wird »nur« geballert. 




Dank des mitgelieferten 
Piloten dürfen Sie alle Zwi- 
schenanimatioi 
ohne die entsprechende Kam- 
pagne gespielt zu haben 



immer besser 
fliegen - falls sie 
nicht abgeschos- 
sen werden. 
Im Weltraum 
tauchen meistens 
sofort nach dem 
Hypersprung die 
ersten Gegner 
auf und machen 
Ihnen das Leben 
zur Hölle. Ständi- 
ges hin- und her- 
schalten der Energie zwischen Antrieb, Lasern und Schutz- 
schirmen ist nötig, um den Raumjäger optima! zu nutzen. 
Radarschirme und ein Multi-Funktions-Display unterstützen 
Sie beim Anvisieren der gefährlichsten Gegner. Mittels meh- 
rerer Tastaturkommandos befehlen Sie den Flügelmännern, 
Sie zu unterstützen, bestimmte Raumschiffe anzugreifen oder 
den Rückzug anzutreten, wenn das Imperium Ihnen den X- 
Flügler unterm Hintern wegzuschießen droht. 
Wieder heil an Bord eines Rebellenkreuzers zurückgekehrt, 
wird der Erfolg der Mission beurteilt oder analysiert, warum 
man gescheitert ist. Nur wenn alle Missionsziele geschafft 
sind, darf man mit dem nächsten Einsatz fortfahren; eine 
verzweigende Handlung ä la »Wing Commander« oder 
»Star Crusader« gibt es somit nicht. Die Zusatzmissionen 
enthalten zwar stellenweise mehrere Möglichkeiten, welchen 
Einsatz Sie wählen, doch hat diese Entscheidung keinen Ein- 
fluß auf den Ausgang einer Kampagne. 
Die Möglichkeiten des CD-ROMs wurden nur beschränkt 
ausgenutzt. Neben etwas Sprachausgabe bei den Missi- 
onsbesprechungen werden jetzt alle Raumschiffe mit Gou- 
raud-Shading weicher und realistischer gezeigt. Die Folge 
ist eine ähnliche Grafikqualität wie bei TIE-Fighter. Zusätz- 
liche Objekte oder neue Animationen sucht man dagegen 



Ügstongl 



Als alter X-Wing-Fan war ich 
vor ein paar Wochen von TIE- 
Fighter begeistert, bei dem 
eigentlich alle Schwach punkte 
des Vorgängers X-Wing aus- 
gebessert wurden. Die Ankün- 
digung einer durchgestylten 
CD-ROM-Version von X-Wing 
Meß daher das Spieler-Herz in 
freudiger Erwartung höher 
schlagen. 

Schön ist, daß die Grafik mit- 
tels Gouraud-Shading dem 
TIE-Fighter-Standard angegli- 
chen wurde - kein Quanten- 
sprung, aber ein gefälliger 
Hyperhüpfer. Auch die von 
Generoi Dodonna gesproche- 
nen Mission-Briefings sind 
eine witzige Ergänzung. 
Nach knapp eineinhalb Jah- 



ren hätte ich aber schon 
erwartet, daß die ärgerlich 
knappen Infos zu den X-Wing- 
Missionen etwas ausgeweitet 
werden, wie es bei den Zu- 
satzdisketten und den sechs 
neuen Missionen ja geschehen 
ist. So bleibt dem Einsteiger bei 
den ersten drei Kampagnen 
nur das frustige Ausprobieren 
und Herumspielen, bis er 
weiß, in welcher Reihenfolge 
er seine Gegner angreifen 
muß, um die Mission zu schaf- 

Die sechs nagelneuen Einsätze 
reißen auch nicht vom Hocker. 
Es gibt nichts, was nicht schon 
in ähnlicher Form in den ande- 
ren rund 120 Missionen auf- 



Übungskurs Train ingsmission Mission wählen 



»1 , , . ^ 



J^ 




Von der Haupthalle aus gelangt man in die sechs Untermenüs 

vergeblich. Dafür ist der Rechenaufwand leicht gestiegen, 
so daß 3 86er- Besitzer die volle Detailpracht von vornher- 
ein vergessen können. 

Trotz eines automatischen Schleudersitzes ist die Gefahr 
groß, daß Ihr Pilot bei einem Einsatz ums Leben kommt oder 
gefangen wird. In 
diesem Fall darf 
man zwar weiter- 
spielen, doch alle 
Punkte und Orden 
werden abgezo- 
gen. Eine Backup- 
Funktion wie in TIE- 
Fighter gibt es 
nicht, so daß Sie 
die Piloten-Datei 
von Hand kopieren 
müssen. Auf diese 
Art und Weise läßt 
sich mit dem vor- 
gefertigten Super- 
piloten aber von 
Beginn an eine 
schlagkräftige Staf- 
fel hinmogeln, fs) 




Der Vergleich zwischen der alten und 
der neuen Grafik: Oben sehen Sie das 
Gouraud-Shading der CD-Version in 
Aktion; darunter ein Bild aus der alten 
Disketten-Version. 



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x-ujing collectors CQ- 



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Spiele-Typ 
Hersteller 
Ca.-Preis 
Kopierschuti 

Anleitung 

Spielten 

Anspruch 
Grafik 



Act ion- Simulation 
Lucas Art! 
DM 130,- 

Eng lisch; gut 
Englisch; wenig; (deut- 
sche Version in 
Vorbereitung) 
Für Fortgeschrittene 
und Profis 
Gut 
Sehr Gut 



Freies RAM: min. 530 KByte * 
! MByte EMS 

Festplattenplati: ca. 2 MByte 
CD-Belegung: ca. 75 MByte 
Besonderheiten: Verbesserte Grafik und 



sowie »Imperial Pursuit« und »B-Wing« 
Wir empfehlen: 486er (min. 33 MHz) 
mit 8 MByte RAM und Joystick. 




> 



ZEPHYR 



Mehr Action als im Europa-Parlament: 
Sechs Konzerne streiten sich um den ga- 
laktischen Markt. Die Fehde wird mit Flug- 
panzern in düsteren Arenen ausgetragen. 

Nachdem einige Konzerne mächtiger wurden als sämtli- 
che Regierungen, kam man auf eine gar aufgeweckte 
Idee: Anstatt die Welt in noch größere Unordnung zu stür- 
zen, könnte man doch einfach Arenakämpfe abhalten. Nicht 
mit Gladiatoren, versteht sich, sondern mit hochgerüsteten 
Flugpanzern. Gesagt, getan: Einmal im Jahr finden seitdem 
die Wettspiele der »Zephyr«-Piloten statt. Der Gewinner 
bringt seinem Sponsor gewaltige Marktvorteile ein, schließ- 
lich wollen die Menschen nichts kaufen, was von einem »Ver- 
lierer« produziert wird. 

Zu Beginn entscheiden Sie sich für einen von sechs Konzer- 
nen. Jeder hat einen etwas anderen 
Kampfpanzer: Die Maschinen der 
»Warp-Corporation« sind z.B. schnel- 
ler als alle anderen, die des Megakon- 
zerns »New World Computing« haben 
ein besonders gutes Radarsystem. 
Gleich danach geht es in die 
Kampfarena, einem durch hohe Mau- 
ern begrenzten Areal. Wichtig ist nur, 
am Ende einer vorgegebenen Zeit bzw. 
Rundenanzahl am meisten Punkte zu 
haben. Diese werden durch das Abballern von allem erzielt, 
was sich irgendwie bewegt. Eine kleine Karte rechts unten 
zeigt die Umgebung und alle beweglichen Objekte an. Links 
unten wird der Zustand der eigenen Schilde begutachtet, der 
sich bei Beschuß schnell verschlechtert. Zur Wehr setzt man 
sich mit Kanonen und einer limitierten Anzahl von Raketen. 
Durch das Aufsammeln von herumliegenden Extras wie z.B. 



Ulanpei 




In der Wasserwelt trifft 



die Ecke gedrängt: Gleich ist es aus. Freundet 

»Pulse Cannons« oder »Nuke Missiles« verbessert sich die 
eigene Zerstörungskraft. Weitere Accessoires sind Batterie- 
Ladungen oder Zielsuch-Upgrades. 

Am Ende eines Durchgangs erhält der Spieler eine Statistik 
und die erzielten Punkte angezeigt. Hat er gewonnen, darf 

er zur nächsten der neun Welten 

düsen. Auf die anfängliche Arena 
folgt eine Wüstenwelt mit 
schießenden Masken, danach ein 
Unterwasser-Szenario mit Baller- 
tauchern und Ramm-mich-Minen. 
Interessanterweise ist Zephyr 
bereits auf einem 50-MHz-Com- 
puter trotz abschaltbarer Details 
nahe zu unspielbar langsam, auf 
einem Pentium 90 hingegen zu 
schnell - vor allem bei »unlimitierter Frame-Rate«. Die Gra- 
fik präsentiert sich bunt, aber überladen und dadurch unü- 
bersichtlich. Ein netter Einfall ist das Steigen und Sinken: 
Extras lassen sich nur dann aufklauben, wenn Sie auf der 
richtigen Höhe schweben. Die Steuerung des Flugsargs 
erschwert sich dadurch aber beträchtlich. (la) 




illem auf Minen 



Sein Fahrzeug durch SD-Gra- 
fiken steuern und herumbal- 
lern - hat uns New World Com- 
puting da etwa ein weiteres 
»Quarantine« beschert? 
Schön wär's, bietet das 
Gamelek-Produkt doch 
zumindest kurzfristig einigen 
Spielspaß. Zephyr hingegen 
schreckt von der ersten Minu- 
te an ab: Auf »normalen« 
Rechnern schleicht die Frame- 
Rate beängstigend dahin, 
folgt man aber der Pentium- 
Empfehlung auf der Packung, 
ist alles gleich eine Spur zu 
schnell - bäh! 



Auch wenn die einzelnen 
Levels grafisch abwechs- 
lungsreich geraten sind, herr- 
scht spielerisch das große 
Gähnen vor: Ballern, beschas- 
sen »/erden, ballern. Dabei 
kann man die eigenen Kano- 
nenschüsse nicht sehen, und 
weiter entfernte Gegner wer- 
den nicht getroffen. Das 
Sportübertragungs-Ambiente 
kommt alles andere als toll 
rüber, die Wahl des Sponso- 
ren ist uninteressant. Wer 
hirnlos in der Gegend herum- 
knallen möchte, findet besse- 



Oi 



zephqr 



^•^J* 



s.*".^* 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Ca.-Pfeis 
Kopierschulz 

Anleitung 

Spieltext 
Bedienung 
Anspruch 

Grafik 



New World Computing 
DM 1 20,- 

Eng lisch; befriedigend 

Englisch; wenig 

Befriedigend 

Für Fortgeschrittene 

und Profis 

Befriedigend 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 520 KByte + 
6,7 MByte XMS 
Festplattenplatz: ca. 2 MByte 
CD-Belegung: ca. 670 MByte 
Besonderheiten: Sechs minimal verschie- 
dene Fahrzeuge; Malt i-Pluy er- Version 
in Vorbereitung. 

Wir empfehlen: 486er (min. 66 MHzj 
mit 8 MByte RAM, Joystick und VGA. 




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...Ihr Computer steht 
auf multimedialen Sound ? 



Ganz bestimmt. Und den 
bekommt er jetzt auch. 

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Baß-Booster für einen klaren, 
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Sie wollen sich Ihre Vorurteile gegenüber 
Lizenzspielen bestätigen lassen? Dann 
aber ran an die Fußballtrainer-Simulation 
zur SAT1 -Sendung. 

Für eines werden wir SAT1 immer dankbar sein: Um die 
ersten TV-Bilder vom Bundesliga-Samstag zu erhaschen, 
muß man nicht mehr den ARD-Oberschnarcher Heribert Faß- 
bender ertragen. Seit der Privatsender für die entsprechen- 
den Rechte einen obszön hohen Betrag hinlegte, sieht man 
zuerst auf SAT1 , wie sich Bayer Uerdingen und Dynamo Dres- 
den ein 0:0 abringen. 

Obszön hoch mutet auch der Preis für »ran-Trainer« an, das 
Programm zur TV-Sendung. Wer hier ein kostenfreies Wer- 
bespiel erhoffte, verläßt den Softwareladen um etliche Illu- 
sionen und rund 1 30 Mark ärmer. Rein 
spielerisch haben Sie es mit einer Art 
»Bundesliga Manager light« zu tun: Als 
Coach des Profiklubs Ihrer Wahl sehen 
Sie sich irrsinnig spannende Waldlauf- 
Animationen an, um die Kondition Ihrer 
Kicker zu testen. Dann legt man das Trai- 
ningspensum fest und notiert im elektro- 
nischen Notizbuch, welchen Schäflein 
welche Leibesübungen zugemutet wur- 
den. Das Programm ist nicht in der Lage, 
diese Vermerke selber ins entsprechende ausrichten... 
Menü zu schreiben. Schlimmer noch: Es 
gibt keinerlei Zahlenwerte über die Stärke Ihrer Spieler. Vor 
der Mannschaftsaufstellung blättert man also im Trainings- 



lenhardt 




Ich bin's, das 
Hauptmenü! Aber 
viel können Sie 



Und sage mal einer, CD- ROM -Produkte sind zu sehr auf schicke 
Aufmachung fixiert: Die Krumpelgrafik bei der Tarszenen -Dar- 
stellung verursacht jeder VGA-Karte Sodbrennen. 



menü nach, studiert seine Notizen und stellt nach der bewähr- 
ten Formel »Pi mal Daumen« die glorreichen Elf auf. 
Die größten Torchancen des Spiels werden als traurige Stol- 
persequenzen abgespult, gegen die der selige »Football 
Manager« auf dem C 64 eine Offenbarung war. Durch 
beharrlichen Tastendruck können Sie immerhin mitten in der 
Torchance das Geschehen einfrieren und eine taktische Anwei- 
sung geben: Notbremse oder Manndeckung? Steilpaß oder 
Torschuß? Der Tester hat allerdings das subjektive Gefühl, daß 
diese Pseudo-Entscheidungen den weiteren Ablauf nicht posi- 
tiv beeinflussen. 

Ein paar digitalisierte Grafiken und 
Sprachhäppchen aus der ran-Fernseh- 
sendung bieten den Rahmen für die 
Ergebnis- und Tabellenübersicht - man 
ist ja schon für ein unscharfes Digi-Bild 
dankbar. (hl) 



Betrachten Sie 
Ihre stramm wa- 
digen Ballkünst- 
ler beim Wald- 
lauf, um dann 
von allen hilfrei- 
chen Anzeigen 
verlassen 
die Aufstellung 
festzulegen 




Wow, der totale Griff in die 
Trash-Kiste! Indiskutabler als 
die Leistung von Berti Vogts, 
schmerzhafter als eine Jürgen- 
Kohler-Grätsche. Und statt der 
Frage »Wann pfeift der Schiri 
endlich ab?« bewegt uns hier 
nur die Suche nach dem Spiel- 
witz. Trainingspensum be- 
stimmen, eigenhändig im 
Notizbuch vermerken und die 
Spieler dann auf gut Glück 
aufstellen - das ist ja atembe- 
raubend wenig. Gegen dieses 
morsche Designgerüst wirkt 
ein ausgereiftes Programm 
wie Ascons »Anstoss« gerade- 
zu akademisch genial. 
»ran-Trainer« hat ein klitze- 
kleines Problem: Es gibt nicht 
viel zu tun - und das, was man 



machen kann, ist in keinster 
Weise unterhaltsam. Peinli- 
cherweise wimmelt es im sel- 
ben Spielgenre nur so vor 
Alternativen: Es gibt einem zu 
denken, daß »ran-Trainer« 
weniger spielerische Finessen 
hat ais Software 2000s aller- 
erster, vor rund fünf Jahren 
veröffentlichter »Bundesliga 
Manager«. 

Das Potential der ran-Lizeni 
wird nur müde angekratzt: lai- 
enhafte Menüs und soviel 
Atmosphäre wie bei einer Be- 
erdigung. Angesichts der we- 
nigen Optionen ist die Bedie- 
nung geradezu sensationell 
verquer - wenn das mal nicht 
vor dem DFB-Kontrollaus- 
schuß landet... 



w 


ran-trainer 


+ 


Spiele-Typ 


Sport-Strategie spiel 


Freies RAM: min. 4 MByte 






Festplattenplati: ca. 5 MByte 




DM130,- 




Kopiersctl 


ti - 


Besonderheiten: Seh wierigkeilsg rad 


Anleitung 


Deutsch; ausreichend 


bestimmt. 


Spieltext 


Deutsch; befriedigend 


Wir empfehlen: 386er 


Bedienuni 


Ausreichend 


(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM 


Anspruch 


für Einst eig er 


und Maus. 


Grafik 


Mangelhaft 




Säend 


Ausreichend 


J==ft^^u 



Von Deutschlands 

Senden Fußballfans empfahlen. 



W 




ement-Simulation der 90er... 



ist wie ein - 

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%rwtiv 

statt 

amtlich 



-v 



Windows-Tüfteleien müssen nicht in Soli- 
taire-Trägheit ausarten. Wie wär's denn mit 
einem Videoclip-Puzzle samt dröhnendem 
Rocksound? Clips von Metallica & Co. wer- 
den unter Zeitdruck sortiert. 

Ein Bild, das aus 5x5 gleichgroßen Puzzleteilen zusam- 
mengesetzt wird, setzen Sie im Nu zusammen. Ein 
bißchen probieren, ein wenig verschieben und schon sind die 
durcheinandergebrachten Einzelteile wieder zu einem har- 
monischen Gesamtmotiv vereint. Schweißausbrüche sind hin- 
gegen garantiert, wenn das Bild sich bewegt: Die Motive ste- 
hen nicht still, sondern sind ständig animiert. Die Steigerung 
dieser diabolischen Idee mündet in die Verwendung von Rock- 
Videoclips als Filmchen. Die bieten bekanntlich rasend schnel- 
le Schnitte und sorgen neben Puzzleanspruch auch noch für 
deftigen Sound: Wenn Van Haien oder Metallica über die 
Soundkarte rauschen, dreht man die Lautstärke gleich ein 
bißchen höher. 

Die US-Firmo Josmine Multimedia hat zugegebenermaßen 
eine ebenso einfache wie simple Puzzleidee ausgegraben. 
Durch die Verwendung von neun digitalisierten Musikvideos 
als bewegliche Bildmotive wird aus dem schlichten Zeitver- 
treib aber ein echter Nervenkitzel. Just wenn man glaubt, sich 
halbwegs orientieren zu können (»Der Kopf des Schlagzeu- 
gers ist unter der Baßtrommel... also muß ich...«) sorgt ein 
abrupter Schnitt für neue Verwirrung (»Arrrg!«). Die Länge 
der einzelnen Songs diktiert zugleich das Zeitlimit: Wenn der 
Fade-Out einsetzt, sollten Sie rasch zu einem Ende kommen... 
Vid Grid bietet digitalisierte Versionen von neun Musikvideos. 
Optisches Highlight ist die 
Effektorgie in Peter Gabriels 
»Siedgehammer«, längster 
Clip das rund neunminütige 
»November Rain« von Guns 
n'Roses. Aerosmith sind mit 
»Cryin'« vertreten, Metallica 



, sr 3*5 — 



4 In diesem Menü bestimmen Sil 
eine beliebige Spielvariante 





Peter Gabriel nimmt langsam Gestalt an: Nur noch wenige 
Puzzleteile sind am falschen Platz. 



schrubben »Enter Sandman« runter und Ozzy Osbourne ver- 
kündet »No more Tears«. Der Oldie-Fan genießt »Are you 
experienced?« mit Jimi Hendrix, Soundgarden stimmen 
»Spoonman« an und die Red Hot Chili i Peppers steuern »Give 
it away« bei. Redaktionsliebling ist aber das clevere »Right 
now«-Video von Van Haien. 

Diverse Schwierigkeitsgrade, Puzzlegrößen sowie ein Tur- 
niermodus mit Punktewertung und verschiedenen Levels 
lockern das lautstarke Getüflel auf. Die Musik wurde leider 
»nur« leicht rauschig digitalisiert und liegt nicht in Form 
von Audio-Tracks vor. [hl) 



lentiardt 



Das müssen Sie eigentlich 
gespielt haben, um es zu glau- 
ben: Eine idiotisch einfache 
Idee mausert sich durch den 
Austausch »Standbild gegen 
Videofilm« zur originellen Her- 
ausforderung. Vor allem 
Rock-Fans kommen bei der 
Wahl der Clips auf ihre Kosten: 
Wenn die Lieblings-Gitarren- 
riffs aus dem Lautsprecher 
knarzen, macht das Einzel tei- 
le-Verschieben umso mehr 



Spaß. Langfristig gesehen hat 
die Motivation bei Vid Grid 
gewisse Grenzen. Wenn man 
die Videos halbwegs auswen- 
dig kennt, wird die Sache 
gleich viel einfacher. 
Mehr Clips mehr hätten eben- 
sowenig geschadet wie ein 
paar anspruchsvollere Spiel- 
varianten. So für zwischen- 
durch ist das gewitzte Pro- 
gramm aber bestens geeig- 
net. 



a. 



vid grid 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Kopierschutz 
Anleitung 
Spieltext 
Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



$1 4 s<^ 

Denkspiel 
Jasmine Multimedia 
DM80- 

Engiisch; befriedigend 
Englisch; wenig 

Gut 

Für Einsteiger und 

Fortgeschrittene 

Befriedigend 

Befriedigend 



*&&>.• 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplnttenplotz; ca. 1 MByte 
CD-Belegung: ca. 480 MByte 

Besonderheiten: Windows 3.1 
erforderlich. Amahl der Puzileleile 
erstell bat. Turnier modus mit Besten- 




DOPPEISPASS 



D» QMOt WELT MS 

ments jetzt in j^ 
Ascon. Mit " 
nieren Sie Ihren 
mit der „World Cup Em 



Born me Natkmal-mahwschaft wahrend 



Das ist keine Ballabgabe, das ist ein 
doppclpass, der sitzt! mlt animierten 
Spielen und minutiösen Spielkommenta- 
ren zum Mitfiebern. Mit individuellen 
Mannschaftsaufstellungen ms hin zur 
Vergas* von taktischen Positionen, wie 
z.B. ms Spielmachers, Tagesform der 
Spieler und, und, und! 
Für die World Cup Edition kommentiert 
Marcel Reif uve auf Mm CD-RC"* 
Version ! 





tfcpM 



fi* 



Oops, 



Unser Dorf soll schöner wer- 
den - da stören nur noch die 
Monster in den Blumenbee- 
ten. Mit viel Action und ein 
wenig Abenteuer löst unser 
Held das Rätsel eines mittel- 
alterlichen Hexenfluchs. 

Das ist ja mal wieder typisch: Ist der tota- 
le Schlamassel erst angerichtet und 
nichts mehr zu retten, wird heftig bereut. 
»Vielleicht hätten wir die Hexe doch nicht 
verbrennen sollen...« jammert der Vertre- 
ter des Klerus angesichts der Monster und 
Dämonen, die sein Dorf heimsuchen. Nun 
war die Verheizung von angeblichen Teufel sanbete- 
rinnen im Mittelalter nichts Ungewöhnliches, doch mit 
solch gruseligen Nochwirkungen hat die Einwoh- 
nerschott nicht gerechnet. Unser Held bzw. unsere 
Heldin (Gleichberechtigung per Menüwahl) ahnt frei- 
lich nichts Böses: Dürstend des Weges reitend, betritt 
man den kleinen, einsamen Ort. Doch statt kühlem 
Naß gibt's herbe Hiebe. Ein Unhold sichtlich unir- 
discher Herkunft mischt gerade einen braven Bewoh- 
ner auf. Kaum hört er uns nahen, unterbricht er sein Tage- 
werk zwecks »Begrüßung«. So mögen wir unsere Action- 
Adventures: Kaum hat man drei Schritte gemacht, wird man 
schon von einem schweren Gegner verbretzelt. 

»Ecstatica« stammt von Andrew 
Spencer. Der hat vor zehn Jahren 
»International Soccer« für den C 
64 geschrieben, war dann irgend- 
wie weg von der Computer-Bild- 
fläche und feiert dieser Tage bei 
Psygnosis ein Comeback. Zwi- 
schendurch hat er sicher mal 
»Alone in the Dark« von Infogra- 
mes gespielt, denn Ecstatica sieht 
wie eine verschönerte Version die- 
ses Klassikers aus. Die Spielwelt 
wird aus verschiedenen »Kame- 
ras« betrachtet; betritt unsere Figur 
einen bestimmten Bereich des 
Raums oder den Bildrand, wird 
umgeschaltet. In der Regel 
bekommt man das Geschehen 
dann aus einer anderen Kamera- 
perspektive zu sehen; vom Effekt 
her mit den verschiedenen Einstel- 
lungen bei einem Film vergleich- 




r wurden in einen Frosch verwandelt! Da wer- 
t die Knirps -Trolle zu gefährlichen Gegnern. 




bar. Ecstatica bie- 
tet zwar wie das 
Vorbild nur die 
niedrige Stan- 
dard-VGA-Auflö- 
sung, doch die geschmeidig animierten Figuren wirken weni- 
ger eckig. Spencer baut seine Akteure nicht aus spitzen Poly- 
gonen, sondern aus wohlgerundeten Ellipsen zusammen. Das 
Resultat ist eine butterweiche Animation, die den Spieler 
zumindest anfangs bei der Stange hält. 
Vernünftig gesteuert werden kann nur per Tastatur. Nach kur- 
zer Warmgreifphase erweist sich die Zehnerblock- Kantrolle 



lenfirjrrjt 



Meine Güte, was für ein schreck- 
licher Alptraum! Einen Moment 
dachte ich wirklich, tiafi Alone 
in the Dark 2 aus seiner Gruft 
zurückgekehrt ist... 
Ecstatica spielt sich wie das Gru- 
sical von Infogrames, setzt auf 
ein ähnliches Grafiksystem - 
sogar die Tastatursteuerung 
kommt einem vertraut vor. Lei- 
der hat es auch ähnliche 
Macken: Zu viele fiese Action - 
Stellen, zu wenige intelligente 
Puzzles. Mangels Inventar wird 
das Handling mit den paar 
Gegenständen zur mittleren 
Tortur. Nicht mal das Weglau- 
fen klappt ohne Haken: Will 
man während des Rennens die 
Richtung ändern, muß erst kurz 
stillgestanden werden. Da freut 
sich das Monster... 



Die Angriffsmuster der Gegner 
wollen mühsam erlernt werden; 
dann mit auf Zehntelsekunden 
genau getimeten Ausweich- und 
Gegen sc hlag-Manövern arbei- 
ten. Geraten wir nur minimal 
aus dem Rhythmus, folgt eine 
Trefferlawine, bis man wieder 
zum Ducken kommt. 
Ecstatica löst bei mir so einige 
Gefühlswallungen aus, doch 
freudige Ekstase ist nicht in 
Sicht. Frust und Neugier holten 
sich die Waage: Eigentlich 
würde ich 's gerne spielen, aber 
alle zehn Minuten gibt es ein 
Nerv- Erlebnis. I sometrie- lieben - 
deTough Guys können ihr Glück 
mal damit probieren, doch der 
klassische Adventure-Spieler 
halte sich von Ecstatica lieber 



Nichts als Arger mit dem Typ: Das 

Begrüßungsmonster folgt Ihnen auch in 
die Speisekammer. 








Erste Aufgabe: Die Zutaten für die 
Rezept besorgen 



aber als recht angenehm. Wir können uns zur 
Seite drehen, vor und zurück gehen sowie 
jeweils mit der linken oder rechten Hand zuschlagen bzw. 
etwaige Gegenstände aufnehmen und absetzen. Mit den Funk- 
tionstasten wechselt man zwischen den drei Bewegungsmodi 
gehen, rennen und schleichen; zu guter Letzt kann der Held 
den Kopf einziehen und sich kurz ducken. Diese Funktion wer- 
den wir oft bemühen müssen, denn die Betonung liegt ganz 
klar bei »Action«, das »Adventu- 
re« ist der kleinere Koalitions- 
partner. Von Anfang an stolpert 
man in ziemlich kräftige Gegner, 
Ohne eine gute Mischung aus 
Geschick, Timing und Glück über- 
leben Sie kaum die ersten paar 
Bilder. Schlagen, ducken und 
wenn man einige Mal unversehrt 
diese Kombination anbringen 
konnte, gleich speichern. 
Daß man von den Puzzles keine 
Wunderdinge erwarten sollte, 
macht das Fehlen eines Inventars 
deutlich. Sie können lediglich zwei 
Gegenstände gleichzeitig mit sich 
rumschleppen; einen in der linken, 
einen in der rechten Hand. Also 
muß man Objekte ständig irgendwo deponieren, dann wie- 
der suchen, ausprobieren und sich womöglich verirren - Auto- 
mopping gibt's nicht. Oder Sie laufen vorher in ein neues 
Monster und erleben ohnehin den nächsten Bildwechsel nicht 
- höchst motivierend. 



Gut abgehangen: Der siegreiche Dickschädel gönnt 



Helden etwas frische Luft. 



Sofern man die schweren Kämpfe übersteht, gibt es bei Ecsta- 
tica einiges zu entdecken. Rund ums Dorf liegen Wald, Wie- 
sen und ein Schloß; die einzelnen Gebäude in der Ortschaft 
können betreten werden. Hier eine Leiter, da eine Treppe ins 
Dungeon und in der Kirche baumelt der Priester an einem 
Strick von der Decke. Für schaurige Atmosphäre sorgt auch 
die englische Sprachausgabe aller Darsteller; die 
Bösewichte klingen richtig schön brummlig. Damit' s 
keine Verständnisprobleme gibt, dürfen Sie deutsche 
Untertitel zuschalten. (hl) 




Hier agiert 

che Spielfigur, aber die 
Geschlethterwahl hat 
keine spielerische Aus- 
wirkungen 



Die wechselnden Kameraeinstellungen sorgen für einfallsreiche 
3D-Perspektiven 



±j 



im Luettbeiuer 



69 



Alle Spiele in dieser Auflistung 
haben eines gemeinsam: Sie set- "™ Bu 9 s , 
wn auf die isometrische »schräg- Ll,,ie ßi 9 «"«*■ 
von-oben-Perspektive«, die zur Ataiie in ihe Dark 2 
Zeit eine Renaissance feiert. Das ECSTATICA 
vorzügliche Battle Bugs gehört in Heimdoll 2 65 

den Denk/ Strategie- Bereich; alle 

anderen Titel sind Action -Abenteuer. Wie man dieses Genre tech- 
nisch und spielerisch weiterentwickeln kann, zeigt das originelle 
»Linie Big Adventure«. Dem etwas stoffeligen Heimdoll 2 ist das 
neue Werk von Andrew Spencer aber vorzuziehen. 



1 



ecsraMCu 






Spiele-Typ 
Hersteller 
Ca.-Preis 

Kopierst hu ti 
Anleitung 
Spielte xl 

Bedienung 
Anspruch 
Grafik 



Action-Adventure 
Psygnosis 
DM 110,- 

Deutich; befriedigend 
Deutsch; gut {mit eng- 
lischer Sprachausgabe) 
Befriedigend 
Für Fortgeschrittene 
Gut 
Gut 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplatten platz: je nach Installation 
I bis 90 MByte 
CD-Belegung; ca. 95 MByte 

Besonderheiten: Spielst aad jeder zeit 

speicherbar 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM. 




69 




UNIVE 

Die neuen Leiden des jungen 
Boris: Auch in einer Parallel- 
Dimension ist man nicht vor 
schlechten Adventures sicher. 

Die Hintergrundstory vom gemütlichen 
Großvater, der sich als verrückter Erfinder 
entpuppt, gehört zu den Standard- Repertoires 
der Spielegeschichte. Schon Mitte der 80er 
Jahre bei »Tass Times in Tone Town« ent- 
schwand der unvorsichtige Jungheld durch 
Opas Bastelei in eine bizarre Parallelwelt. Weil 
sich durch diesen Kniff der angenehm schnelle 
Wechsel in eine fremde Spielwelt durchziehen 
läßt, hatauch Core Design einen 
Tüftel-Greis für seinen Helden 
Boris Verne parat. Der Knabe 
soll eigentlich nur großväterliche 
Post überbringen, doch dabei 
probiert er die Alpha-Version 
eines Dimensionsfalters aus. 
Urplötzlich steht Boris unter 
i einem fremden Sternenhimmel - 

warum kann sich Opa auch nicht 
mit harmloseren Hobbys wie 
Briefmarken sammeln abgeben? 
Der unwirtliche Begrüßungs- 
Asteroid ist das Auftaktbild für »Universe«, dem neuen Adven- 
ture-Versuch von Core. Vor knapp zwei Jahren bei »Curse of 
Enchantia« sorgten verschachtelte Icon-Kolonien und das Ver- 
zichten auf jegliche Texteinblendungen für Verdruß. Univer- 
se ist mitteilungsfreudiger; verschiedene kleine Beschreibun- 
gen würzen die Atmosphäre etwas - und das sogar in tadel- 
losem Deutsch. 

Die Bedienung ist weniger entzückend. Am unteren Bildrand 
tauchen grobschlächtige Icons auf, die einzelne Verben reprä- 



I enharöt 



?»NWiJ 




Für Gegenstände im Inventar gi 
kurze Beschreibungen 



Liebhaber von Untermenüs sind entzückt: 
Der Klick auf »benutzen« beschert uns acht 
weitere kons. 

sentieren. Klicken Sie das »benutzen«- 
Symbol an, folgt ein Submenü mit acht 
weiteren Icons für bestimmte Aktionen wie 
»springen«, »ziehen« oder »drücken«. 
Die rechte Maustaste wird fürs Aufrufen 
der Hauptmenüleiste genutzt; mit links 
fummelt man sich durch die Verzweigun- 
gen: Klick auf »benutzen«, Klick auf 
»drücken«, Klick auf das Objekt, mit dem 
wir diese Aktion ausführen wollen - es 
entbehrt nicht einer gewissen Umständlichkeit. Die Story ist 
ein klarer Fall von Science-fiction; In der Parcllel-Dimensian 
vom Dienst trifft man auf verschiedene Welten. Bei Sprüngen 
oder Angriffen auf böse Buben müssen Sie gutes Timing bewei- 
sen - und angesichts der Puzzles einen Hang zum Maso- 
chismus. Auch offensichtlich logische Aktionen werden lapi- 
dar mit »das geht nicht« kommentiert. (hl) 



Das Universum ist ebenso 
unendlich wie der Leidensweg 
von Core Design auf der Suche 
nach einem guten Ad venture. 
Der Katastrophenfaktor von 
Curse of Enchantia war 
bekanntlich noch etwas hö- 
her, aber allzuviel haben die 
Briten in den letzten zwei Jah- 
ren nicht dazugeiernt. 
Umständliche Bedienung, öde 
Puzzles und unfaire Stellen mit 
Ausprobier-Nötigung gehören 
nicht gerade zu den Tugenden, 
die einen Abenteurer erfreu- 
en. Die Story ist ausgelaugt 



und reißt kaum mit; konstant 
verwaschene Bilder lassen die 
Grafik veraltet wirken. Das 
wird doch nicht daran liegen, 
daß es sich bei Universe um 
eine Am ig a -Umsetzung han- 
delt? 

Es gibt Adventures, durch die 
man sich schwungvoll spielt; 
bei diesem Ödwerk muß ich 
Irecht quälen. An- 



ge- 



cht* 



Neuheiten wie »Kyrandia 3« 
bekommt Universe eine unan- 
genehm sharewarige Aus- 
strahlung. 



& 



universe 



jp^^fr 



Spiele-Typ 

Hersteller 
Ca.-Preis 



Spieltext 



Anspruch 
Grafik 



DM9 

Handbuch abfrage 
Deutsch; gut 
Deutsch; gut 

Ausreichend 
für Fortgesehnt 
Befriedigend 
Ausreichend 



Freies RAM: min. 500 KByte 
+ 1 MByte EMS 
Feslplattenplati: ca. 6 MByte 

Besonderheiten: Inoffizieller Nach- 
folger zu "Curse of Enchantia«. 

Wir empfehlen: 386er 

(min. 25 MHz) mit 4 MByte RAM 

und Maus. 




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L)l 






Mit der komfortobl 



Legend legt los: Das neue 
Adventure der Kultfirma um 
Bob Bates bietet Grafik und 
Puzzles auf hohem Niveau. 
Dank Anklick-Bedienung nicht 
nur ein Fall für Freaks. 



Jahrtausende lang waren Ihre Vor- 
fahren im tödlichen »Labyrinth« 
eingesperrt, verbannt van den mäch- 
tigen Sagrans. Diese teilten einst das 
Land in fünf Reiche auf, zwischen 
denen nur über das »Death Gate« 
gewechselt werden kann: Neben dem 
Labyrinth gibt es die Welten des Feu- 
ers, des Gesteins, der Luft und der Erde. 
Nun aber führt Ihr mächtiger Vater 
immer größere Teile seiner Untertanen 
nach draußen und bereitet einen Krieg 
gegen die Unterdrücker vor. Sie bilden 
als sein magiebegabter Sprößling die Vorhut und haben die 
Aufgabe, vier fehlende Siegel heranzuschaffen, um die Wel- 
ten wieder zu vereinigen. Mit dem väterlichen Drachenschiff 
gelangen Sie zur ersten Welt Arianus. Auf deren fliegenden 
Inseln bekriegen die Menschen die Elfen, welche ihrerseits die 
Zwerge unterdrücken. Außerdem treibt eine geheimnisvolle 
Bruderschaft ihr Unwesen, mit der Sie schon bald Bekannt- 
schaft schließen werden. 
Death Gate ist im Stil der alten 
Textadventures gehalten, wird 
aber trotzdem vollständig per 
Maus gesteuert. Den Hauptteil 
des Bildschirms nimmt die jewei- 
lige Raumgrafik ein, darunter 
befinden sich das Inventar sowie 
vier Bedienungs-Icons. Links 
vom Bild stehen einige wenige 
Verben, welche die Texteinga- 
be ersetzen: Man klickt einfach 
auf einen im Bild zu sehenden 
Gegenstand oder Charakter 
(z.B. »Dragon«), worauf unten 
im Bild die Phrase »Talk to the 
Dragon« erscheint. Wollen Sie 
nicht mit dem Drachen spre- 
chen, sondern ihn angreifen, 
zeigen Sie nun einfach auf das 



Die Steuerkugel fehlt! Per Zauberspruch wird 
das Gemälde betreten, die Kugel herausgescho- 
ben und so das Schiff startklar gemacht. 




Karte kommt n 




Wort »attack«, das bei Anklicken des 
Flügelwesens zusätzlich erschienen ist. 
Sie können dem Drachen aber auch mit 
zwei Klicks einen Gegenstand geben 
oder einen Zauber auf ihn anwenden. 
Die Möglichkeiten sind also sehr 
umfangreich, ohne daß man in ellen- 
langen Wörterlisten herum- 
suchen müßte. 
Zaubern kann unser I 
Haplo jederzeit, ohne Magiepunkte- Ver- 
brauch und mit so ziemlich allem zum t 
was im Bild oder Inventar sichtba 
ist - sich selbst eingeschlos- 
sen. Spätestens bei der Magie 
fällt auf, daß man vom Pro- 
gramm nie ein schnödes »Das 
geht nicht!« als Rückmeldung 
bekommt: Außer bei völlig unsinnigen Aktionen 
erhalten Sie grundsätzlich eine Begründung, weshalb etwas 
nicht funktioniert. Im Laufe des Spiels lernen Sie viele neue 




S« langer 



Death Gate bietet alles, was 
ein modernes Adventure 
braucht: Einfache Bedienung, 
komfortables Automapping, 
schön gezeichnete Grafiken, 
orchestrale Musikbegleitung 
und logische Puzzles. 
Vor allem die spannende 
Handlung fesselt mit ihren 
zahlreichen Wendungen an 
den Bildschirm; noch dazu ver- 
mittelt sie dezent etwas Moral, 
ohne daß dies aufgesetzt oder 
störend wirkt. 

Die extrem umfangreichen 
Texte sind mit feinem Humor 
geschrieben - und werden fast 
vollständig vorgelesen: Alle 



Personen des Spiels haben 
eine Stimme erhalten und 
labern, was dos Zeug hält. Die 
Lippenbewegungen sind 
dabei übrigens absolut syn- 
chron zur Sprachausgabe. 
Um Death Gate zu genießen, 
sollten Sie angesichts der häu- 
figen Gespräche und vielen 
Bücher gut Englisch können. 
Zudem sind einige der Puzzles 



ehr schv. 



als 



unfair. Für mich ist Death Gate 
der Beweis, daß die »guten 
alten« Textadventures noch 
nicht tot sind - auch wenn bei 
diesem Spiel kein einziges 
Wort eingetippt wird. 



K OMPLETT Ö SUNO EN elS ♦ LÄ NE (je 15, ) • NLEITUNOEN/SAMMELBÄNPE (je 25,- 



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bereitet werden. Hort- 
gesottene merken sich 
die nötigen Runen 
und setzen diese in 
Handarbeit zu einem 5pruch zusammen, alle anderen wählen 
den gewünschten Zauber einfach aus einer Liste aus. Die 
Magie wird in Death Gate nie als omnipotentes Mittel oder 
»Deus ex Machina« eingesetzt: Auch beim Zaubern müssen 
die Gesetze von Physik und Logik beachtet werden. Beson- 
ders nette Effekte hat übrigens der »Possession«-5pruch: Mit 
seiner Hilfe schlüpfen Sie mehrmals in die Gestalteines Hun- 
des und sehen Ihre Umwelt folgerichtig nur noch in Grautö- 
nen. Dummerweise muß man gerade dann eine farblose Flüs- 
sigkeit identifizieren... 

Die Puzzles von Death Gate sind anfänglich recht einfach, 
werden aber bald schwieriger und beruhen keinesfalls immer 
auf dem »Benutze A mit ß«-System. Stattdessen müssen mal 
andere Charaktere manipuliert, mal die verstreichende Zeit 
einkalkuliert und zudem grafische Rätsel gelöst werden. Letz- 
tere bestehen aus der Manipulation von Objekten in einem 
eigenen Bildschirm; so ist beispielsweise ein Rohrbruch zu 
überbrücken. Grundsätzlich erhalten Sie indirekt alle Hin- 
weise, wie ein Puzzle zu lösen sein könnte, aber natürlich 
nicht auf dem Servierteller: Erkennen und nutzen müssen Sie 
die Andeutungen schon selber. 

Die Super-VGA-Grafik (die auf Wunsch auch in häßlicher 
VGA-Auflösung angezeigt wird) ist detailliert und schön 
gezeichnet. Zahlreiche Zwi- 
schenanimationen verwöhnen 
dosAuge:Sowirdz.ß.an jedes 
der im Spiel zu findenden 
Bücher erstmal herangezoomt, 



bevor Sie die Seiten durch- 
blättern. Neben vielen 
Musikstücken und Soundef- 
fekten ist vor allem die (auf 
Wunsch auch abschaltbare) 
Sprachausgabe erwähnens- 
wert. Alle 40 Personen des 
Spiels wurden von geschul- 
ten englischen Sprechern gekonnt vertont. 
Die Konversationen mit anderen Charakteren sind neben den 
Puzzles dann auch der Hauptbestandteil des Spiels: In einem 
speziellen Bildschirm wählen Sie Ihre Fragen und Antworten 
aus. Teilweise schließt sich Ihnen der Gesprächspartner nach 
der Unterhaltung an, um Sie einige Zeit zu unterstützen. 
Schnoddrigkeit oder Lügen können durchaus zum vorzeitigen 
Ende Ihrer Mission führen. In deren Verlauf lernen Sie die 
wahren Hintergründe des Labyrinths kennen, entlarven Ihren 
Vater als paranoiden Schlächter und liefern sich ein packer 



des Finale 




Erzfeind, dem Drachen des Bösen, (la) 

Wettbewerb 

Im Gegensatz zum letzten 
Legend-Titel Companions of 
Xanth bietet Death Gate neben 
der spannenden Handlung auch 
stark verbesserte Technik sowie 
intelligente und anspruchsvolle 
Puzzles. Das schon etwas ältere 
Gateway 2, ebenfalls von Legend, ist für rätselhungrige 
Science-fiction -Fans sehr zu empfehlen, bietet aber noch das 
alte Ei ntipp-5y stem. Für Einsteiger besser geeignet ist das wit- 
zige Kyrandia 3 van Westwood, das entfernt an die Lucasarts- 
Adventures erinnert. Broderbunds Multimedia -Sc hm uckstück 
Myst kommt ganz ohne Menüs und Texteingaben aus; es kon- 
zentriert sich auf mechanische und akustische Puzzles. 



DEATH GATE 


82 


Kyrandia 3 


80 


Gateway 2 


78 


Myst 


73 


Companions of Xanth 


63 




ÜÜ 



death gate 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Ca.-Pteis 

Kopier schuft 

Anleitung 

Spielten 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Ad venture 

Legend Enteria inment 

DM 1 30,- 

Englisth; gut 
Englisch; sehr viel 
Sehr gul 



s \> 



freies RAM: min. 450 KByte + 
2 MByte EMS 

Festplaltenplati: ca. 4 MByte 
CD-Belegung: ca. 630 MByte 
Besonderheiten; Umfangreiche 
Sprachausgabe, Undo- Funktion, 
Runenzauber-System. 
Wir empfehlen: 486er 
(min. 33 MHi) mit B MByte RAM, 
Super VGA und Maus. 



Das Finale 



Dieses freundliche Paar 
hat uns gerade das 
Leben gerettet 




fähe .last 



traumhaft 
Misch - Grafiken » 



■ «Mafit mit 



h. Spiel» 

PC PLAYER 



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B R I N 



T RAM SP© IT^T 

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> NOCTROPOLIS 



Finstermann Flux 
befehligt eine 
Superschurken- 
Bande - und Sie 
werden mitten ins 
pralle Geschehen 
versetzt. Super VGA 
und Videomätzchen 
illustrieren das 
düstere Comic- 
Advent ure. 

Sadistische Schufte wüten in 
Noctropolis City? Chaos 
und Anarchie, Terror auf den 
Straßen? Anruf genügt, 
Darksheer ist schon zur Stel- 
le! Der Held vom Dienst, wie 
alle Vertreter seiner Zunft in 
ein ungebügeltes Karnevals- 
Cape gehüllt, macht mit bizarren Terrortypen kurzen Prozeß. 
Neulich erst hat er drei Erzfeinde besiegt und einbuchten las- 
sen; die Bürger von Noctropolis sind entzückt. Da wird Dark- 
sheer melancholisch und sinniert über den Vorruhestand - 
freilich auf Druck eines bösen Verlagsleiters, dem die schwin- 
dende Auflagenzahl des Darksheer-Comichefls mißfällt. 
Damit die letzte Ausgabe einen runden Schluß bekommt, wird 
der Held vom Bürgermeister geehrt und zieht sich von der 
aktiven Schurkenbekämpfung zurück. 
John Grey ist verstimmt: Darksheer war sein Lieblingscomic, 
Poster des Helden und dessen Begleiterin Stiletto zieren seine 
Bude, Beruflich versucht sich John als Inhaber eines Antiqua- 
riats, doch die Stapelhöhe der Rechnungen läßt auf schlech- 
te Geschäfte schließen. In solch leeren Augenblicken macht 
das Schicksal gerne Dingdong: An der Tür steht ein unheim- 
liches kleines Mädchen mit einem Päckchen vom Darksheer- 





', die Sie einset- 



Verlag. Unser John hat 
in einem Preisaus- 
schreiben gewonnen: 
Neben zwei ominösen 
Münzen enthält die 
Sendung eine neue 

. . . Das All round- Kommando 

Folge seines geliebten »Use/Benutze« läßt sich nur auf 
Comics. Nanu, ist Gegenstände im Inventar anwenden 

Darksheer nicht einge- 
stellt worden? Die Fortsetzung der Geschichte entpuppt sich 
jedenfalls als extrem bedrückend. Der Heros ist verschwun- 
den; ganz nebenbei brach er das Herz von Stiletto, deren 
Gefühle er nicht erwiderte (klar, wer steht schon auf eine 



HEHHH leohöfüt 



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Stiletto hat nach Darksheer-. Korb eine schwere Zeit durchge- 
macht. Können wir Sie zum Teamwork überreden? 



Endlich kann man sich die 
lästigen Optikerbesuche für 
den Sehtest sparen: Wer bei 
Noctropolis alle Gegenstände 
auf Anhieb entdeckt, die in der 
düsteren Hintergrundgrafik 
versteckt sind, der muß schon 
einen echten Adlerblick 

Die f uiieligen, schwer erkenn- 
baren Objekte sind nicht der 
einzige Fluch bei diesem 
durchgestylten Adventure. 
Undurchsichtige Dialogwand- 
lungen (frohes Raten!) und 
unbefriedigende Bedienung 
(»Use« wird's schon richten) 
lassen den Spieler zwischen 
Unterforderung und Frust hin 



und her rotieren. Schade um 
die angeschrammte Spielbar- 
keit, denn Story und Styling 
sind nicht von Pappe. Die 
düster- brutale Comicstory in 
Verbindung mit einigen star- 
ken Hintergrundbildern kann 
gefallen; auch die komplette 
Eindeutschung ist erfreulich. 
Lediglich die Musik wirkt 
etwas schläfrig. 
Mit ein paar Nachbesserungen 
bei Puzzledesign und Bedie- 
nung hätte Noctropolis richtig 
schick werden können. So 
bleibt's beim Beiß-die- Zähne- 
Fans morbider Storys, die viel 
Geduld haben. 



Bitte umblättern: üve 
Bildschirm lesen Sie der 

Dark sheer-Comic. Sprechbla- 
sen erscheinen durchs 
Anklicken einzelner Bilder. 



im Wettbewerb 



System Shotk 89 

Super Hero League af Hoboken 70 
7th Guest 62 

NOCTROPOUS 58 

Darkseed 37 



In der Abteilung »Grusel-Aben- 
teuer« darf dos schicke 7th Guest 
natürlich nicht fehlen - auch 
wenn sich hinter der edlen Auf' 
machung nur laue Denksport- 
aufgaben verbergen. Eher subtil 
kommt der Thrill bei System 
Shock daher, Origins gehaltvollem SF-Action- Ad venture. Super- 
hero League af Hoboken beleuchtet das Heldentum von der 
heiteren Seite und bietet eine Mischung aus Adventure und 
Rollen 5 piel. Daß man mit düster -gruseligen Ad venture- Szena- 
rien viel Unheil anrichten kann, bewies Cyberdreams nach- 
haltig mit seinem Schreckgespenst Darkseed. Da weiß man 
wieder, was man an Noctropolis hat... 



große, atemberaubend schöne Blondine mit einem tollen Job 
als Heldin vom Dienst?). Indes befreite der mysteriöse Flux 
diverse bizarre Schurken aus dem Gefängnis. Doch wer 
beschützt Noctropolis, nachdem Darksheer verschwunden ist? 
Nachdem wir die silberne Münze angefaßt haben, wird die 
Antwort klar: John Grey wird in die Comicwelt versetzt und 
muß dort die verwaiste Heldenrolle übernehmen. 
Für Story und Aufmachung gewinnt Noctropolis schon mal 
einen Ehrenpunkt. Denn zu Beginn kann man zwei Darksheer- 
Comicbände auf dem Bildschirm nachlesen; höchst profes- 
sionell gezeichnet und in typischer tougher Superhelden-Mani- 
er: ein bisserl Sex und viel Gewalt. Die »erwachsene« Aus- 
richtung hat Methode," Electronic Arts will mit diesem ernsten 
Comic-Trip keineswegs Computer-Kids ansprechen. Die 
gereifte Zielgruppe bekommt ein gut abgehangenes User- 
Interface serviert: Das Klicken der rechten Maustaste ruft ein 
Dreieck auf, das die ausgefallen (um nicht zu sagen »un- 
übersichtlich«) arrangierten Verben enthält. Klicken Sie das 
Tätigkeitswort Ihres Begehrs an und dann den Gegenstand, 
auf den sich das Kommando bezieht - schon wird der Befehl 
ausgeführt. 

Dabei gibt es einige Vereinfachungen: Dos »Use/Benutze«- 
Kommando läßt sich nur auf Gegenstände im Inventar anwen- 
den. Details in der Hintergrundgrafik kann man allenfalls 
untersuchen, öffnen, verschieben oder gleich mitnehmen. Mit 
dem Menüpunkt »Travel« rufen Sie eine Stadtkarte von Noc- 
tropolis auf; durch Anklicken wird man sofort an den 
gewünschten Punkt transportiert. Die größtenteils düsteren Bil- 
der animieren zum Griff an den Helligkeitsregler des Moni- 
tors, zumal viele Gegenstände sehr dezent untergebracht sind. 
Sprich: Leicht übersieht man ein wichtiges Objekt, weil der 
Cursor nicht warnend flackert, wenn inmitten der Hinter- 
grundgrafik etwas Mitnehmbares ruht. 





Das eher gewöhnliche 
Spielprinzip wird neben 
der reizvollen Story von 
ein paar technischen 
Gags flankiert. Noctro- 
polis bietet durchge- 
hend Super- VGA -Gra- 
fik, was vor allem bei den 
Comic-Szenen bestens 
zur Geltung kommt. Die 

einzelnen Spielfiguren humpeln digitalisiert durch die Land- 
schaft; das sali besonders realistisch aussehen, wirkt aber nicht 
allzu elegant. Besser gefallen die immer wieder eingestreuten 
Videoclips, die bei der deutschen Version komplett synchro- 
nisiert sein werden. Bei allen Dialogen sieht man statt schlich- 
ter Standbilder ein Video des Gesprächspartners. (hl) 



Jedes Bildchen repräsentiert ein anders Thema, 
zu dem Sie Ihr Gegenüber befragen können 




Klicken Sie das gewünschte Ziel auf der Stadtkarte an 



' (1) noctropolis 



Spiele-Typ Adventure 

Hersteller Electronic Arts 

Ca.-Preis DM120,- 

Kopierschut* - 

Anleitung Deutsch; gut 



Spieltext 



Anspruch 



Grafik 



Deutsch; gut 

(auch Sprachausgabe) 

Befriedigend 

Für fortgeschrittene 

und Profis 

Gut 

Befriedigend 






Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenplati: ca. 1 MByte 
CD-Belegung: ca. 350 MByte 

Besonderheiten: Inklusive digitali- 
siertem Comic tum Lesen am Bild- 
schirm. Mitunter recht gewalttätig; 
nicht für Kinder geeignet. 

impfehlen: 486er 
l, 33 MHz} mit S MByte RAM 




LOTHAR 



Noch ist nicht aller Matthäusse abend: In 
einem Remix des jüngsten Manchester- Pro- 
gramms von Krisalis feiert Libero 
Lothar sein Comeback. 

Schlußpfiff. Bayern München ergurkte sich vor hei- 
mischer Kulisse ein 0:0 gegen den mauernden Geg- 
ner; das ganze Spiel war ein Langweiler, Wer ist jetzt 
der Retter des Sportreporters? Wer feuert auch nach 
dem müdesten Kick eine Salve tiefschürfender Ana- 
lysen ab? Gebt das Mikrophon halt Lothar, dem Erfin- 
der des rhetorischen Querpasses: »Daswarnatürlich- 
sehrschwergegendiesengegnerundmirhättenunserechancen- 
verwertemüsse...«. 

Auf Computerbildschirmen kommt der Alt-Libero nicht ganz 
so flott zum Zuge. Das letztjährige Matthäus- Programm wor 
ein konvertiertes Schlunz-Soccer von Ocean. Auch Lothar- 
Feinde waren sich einig: Das hat der Mann mit der Nr. 10 
nicht verdient! Bomico, von schlechtem Gewissen geplagt, 
sorgt jetzt für eine weitere Matthäus ierung. Als Grundlage 
fürs neue »Super Soccer« dient das in Ausgabe 1 0/94 gete- 





Mit deutschen Teams 
Aufstellung mehr Spaß 




Vorher - nachher: Das Vorbild 
Manchester United... 



...und die neue Grafik-Perspekti 
bei Super- Lothar 



lisches Bayern- Abwehrverhal- 
i: Einer liegt, zwei schlafen und 
hör kriegt eine Deprc- 



stete »Manchester United Pre- 
mier League Champions«. 
Lediglich zwei Änderungen fal- 
len ins Gewicht: Zum einen wur- 
den alle Mannschaften und Spie- 
lernamen von der Bundes- bis 
zur Oberliga komplett eingedeutscht. Zum anderen wird das 
Geschehen nicht mehr flach aus der Vogelperspektive, son- 
dern von schräg-oben gezeigt. Ähnlichkeiten zur Perspektive 
von »FIFA Soccer« sind sicher nicht unbeabsichtigt. 
Der neue Lothar spielt sich trotz dieser kosmetischen Korrek- 
turen genauso wie die Manchester-Vorlage. Das schnelle 
Action -Gekicke nutzt nur einen Feuerknopf aus; das Anbrin- 
gen vollendeter Pässe und gut dosierter Schüsse ist entspre- 
chend hakelig. Für die Langzeit-Motivation nicht unwichtig ist 
der Liga-Modus: Spielen Sie die 
Bundesliga oder eine selbstge- 
schnitzte Gruppe durch. Jeder 
Kicker hat bestimmte Stärken und 
Schwächen; Leistungsträger kön- 
nen durch Verletzungen und 
Sperren ausfallen. Neben der 
Joystick-Action ist deshalb auch 
ein wenig Trainer-Feinfühligkeit 
bei der Aufstellung gefragt, (hl) 



Wir können es Bomico nicht 
verdenken: Um die Lothar- 
Lizenz auszuweiden, wird 
nach der letztjährigen Kata- 
strophe jetzt ein {gottlob bes- 
seres) Programm nachgescho- 
ben. Wer sich schon vor ein 
paar Wochen Manchester Uni- 
ted League Champions zuge- 
legt hat, der hüte sich vor dem 
Doppelkauf. Zwar ist die 
schräg-oben-Perspektive 
einen Hauch übersichtlicher, 
aber beim Spielablauf hat sich 
nichts geändert. 
Recht kurzweilig kann es 
durchaus zugehen. An Torsze- 
nen herrscht kein Mangel, der 



Kick-and-Rush-Charme funk- 
tioniert ganz gut und zumin- 
dest kurzfristig hat man sei- 
nen Spaß. Trotz der Anbiede- 
rung an die FIFA-Perspektive 
kommt Lothar Zwo aber nicht 
an grafisches Niveau und 
Steuerungsvielfalt des großen 
Rivalen heran. 

Für Matthäus-Verhältnisse ein 
ordentliches Programm. 
Gegenüber der englischen 
Version ist sogar eine Auf- 
wertung drin: zwei 
Extrapünktchen für die neue 
Perspektive; ein weiteres für 
den Atmosphäre -Bon us dank 
deutscher Teams. 



i(l) lolhar matlhäus super soccer 



,.* 4* SM»» „,*» \W 



Spiele-Typ 

Herstellet 

Cn.-Preis 

Kapierschutz 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Sportspiel 
Krisalis 
DM 90,- 



Deutsch; gut 
Deutsch; befriedigend 

Befriedigend 
Für Eiüsteiger und 
Fortgeschrittene 
Ausreichend 
Befriedigend 



+W+V 



Freies RAM: min. 500 KByte 
Festpluttenplatz: ca. 4 MByte 

Besonderheiten: Spielerisch identisch 
tu Manchester League Champions, 
aber mit deutschen Vereinen und 
neuer Grafik-Perspektive. 

Wir empfehlen: 386er 

(min. 25 MHz) mit 1 MByte RAM 

und Digital- Joystick. 




66 




grafJJL: 
bibuSthek 




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NINTENDO, 



► 51 



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Demnäc 



B0M'CBj 



Im Vertrieb 



KRISM.IS 



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J_JO, 



Jj-j 



Fließende Animationen in Super 
VGA, aber morsche Spielbarkeit: 
Das Prügelduell der Roboter 
setzt schnell Rost an. 



W 



'eihnachtszeit- Roboterzeit. Noch »Earth- 
siege« und »One musl fall« ist Mirages 
»Rise of the Robots« das dritte Programm in 
diesem Monat, das sich mit dem Duell ver- 
schiedener Blechrecken auseinandersetzt. Hier 
spielt mal wieder ein Superroboter verrückt, 
der sich ähnlich verwandeln kann wie 
Schwarzeneggers Kontrahent in »Terminator 
2«. Er riegelt eine Firma systematisch ab, um 
mit weiteren Schrauben-Monstern 
die Weltherrschaft zu erringen. Der 
Spieler wird als Cyborg ausgesandt, 
um den sogenannten Supervisor zu 
vernichten. 

Untermalt von brillanten Klängen 
des Queen-Gitarristen Brian May 
startet dos Spiel an einem Terminal 
innerhalb der Firma. Sie bestimmen, 
ob Sie erst einmal ein paar Runden 
trainieren oder gleich die eigentli- 
che Aufgabe anpacken wollen. Eini- 
ge Trainingseinheiten werden nicht schaden, da die sechs ver- 
schiedenen Gegner alles andere als leichte Brocken sind. Die 
Steuerung des eigenen Cyborgs ist simpel: Mit dem Joystick 
geht man vor und zurück, springt, duckt sich oder teilt Schlä- 
ge aus. Der zweite Feuerknopf dient nur zum Abblocken von 
Angriffen. Zwei schwer zu verwirklichende Spezialmanöver 
stehen zur Verfügung, deren Ausführung aber meist Glücks- 
sache ist. Somit bleiben nur schnelle Kicks aus dem Sprung 





Unser Cyborg schlägt auf 

Arbeitsro boter ein 



schwerfälligen 



■KU stangl 



Der Samurai -Roboter gibt u 
ordentlich eins auf die Mütze 

oder Tritte aus der Hüfte, um die star- 
ken Killerrobots auszuschalten. Wer 
länger auf dem Feuerknopf bleibt, 
schlägt stärker zu, ist in der Zwi- 
schenzeit aber wehrlos. 
Haben Sie einen Gegner nach drei, 
fünf oder sieben Runden ausge- 
schaltet, folgt eine SVGA-Zwi- 
schen sequenz, die den weiteren Ver- 
lauf der Handlung illustriert: Der Cyborg läuft durch die 
Gänge, stößt irgendwann auf den nächstgrößeren Gegner 
und alles beginnt von vorne. 

Die Grafiken der Sptelfiguren sind dabei eine Augenweide: 
Weich animiert, mit Licht- und Schatteneffekten gerendert und 
durch die SVGA-Auflösung sieht alles sehr filmmäßig aus. Bei 
jedem Treffer klimpert es wie in Papis Werkzeugkiste und 
wenn ein schwerer Gegner springt, wackelt beim Aufprall der 
Bildschirm vor Schreck. ffs) 



Orks, da hat mal wieder 
jemand zu lange mit »SD-Stu- 
dio« rumgefummelt und dabei 
das Spteldesign vergessen. 
Die Grafiken von Rise of the 
Robots sind mit Abstand die 
besten aller Prügelprogram- 
me; auch der Soundtrack von 
Brian May ist erste Sahne. 
Doch das Spiel selbst kann 
man getrost vergessen. Die 
Steuerung ist nervig ungenau, 
der Cyborg zu faul, sich schnell 
zu bewegen und die Stärke 
der Gegner einfach unfair. 
Ohne die drögen Spezial- 
Manöver gibt es kein Weiter- 
kommen, doch das Ausführen 
derselben fällt unter die 



Rubrik »Glückssache«. Man 
darf nicht speichern, seinen 
Cyborg aufrüsten, schnelle 
Schlagfolgen abfeuern, Extras 
sammeln oder im Zweispieler- 
Modus mit den selben Robo- 
tern kämpfen. »One must fall« 
ist da spielerisch wesentlich 
intelligenter. 

Der Handlungsverlauf killt die 
letzte Spannung: Roboter 
umnteten, Animation anse- 
hen, Roboter einstampfen, 
usw. Da sehe ich mir lieber 
»Terminator 2« an und höre 
anschließend die »Back to the 
Light«-CD von Brian May - 
ohne störendes Beiwerk wie 
lange Nachladezeiten. 



a 



rise of fhe robo ts 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Ca.-Preis 

Kopierschuti 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Prügel spiel 

Mirage /Time-Warner 

DM 1 20,- 

Englisch; befriedigend 

Englisch; sehr wenig 

Gut 

für Ein Steiger und 

Fortgeschrittene 

Seht gut 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 400 KByte 
+ 2 MByte EMS / XMS 
Festplattenplatz: - 
CD-Belegung: <a. 75 MByte 

Besonderheiten: Soundtrack teilwei- 
se van Queen -Gilarrist Brian Moy; 
Zw ei- Spieler- Modus. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 33 Mtii) mit B MByte RAM 

und Digital-Joystick. 







für Windows. 



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Post geht ab! 



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CDR1764 
CDR2006 
CDR200S 
CDR2007 
CDR2004 
CDR1849 
CDR2102 
CDR1851 
V10-813 
CDR2022 
CDR2009 
CDR1949 
CDR2005 
CDR1S50 
CDR3000 
CDR1786 
CDR1755 
CDR1809 
V10-825 



DM 24,95 
DM19,95" 
DM 19,95 
DM 19,95 
DM49,95" 
DM39,95" 
DM 49,95 
DM59,951 
DM 59,95 
DM 9,95 
DM39,95" 
DM 29,95 
DM 9,95 
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DM 9,95 _ 
DM 79,95 _ 
DM 59.95 
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h Porto / Verpackung ;=£> 



■ 



I -"rnu 



CDV 



4JTO21-07224-O P 



ONE MST FALL 



In 

t I 4»cfir" 



Da fliegt mir doch das Blech weg: 
Prügeln Sie mit Ihrem rabiaten Robo- 
ter den Kollegen die Schrauben grün 
und blau. 



W 



arum sollen sich eigentlich immer nur Menschen die 
Köpfe einschlagen? Mit Robotern geht das genauso gut, 
scheppert sogar lauter und ruft nicht gleich die Bundesprüf- 
stelle für jugendgefährdende Schriften auf den Plan, wenn mal 
eine Schraube durch die Luft segelt oder einem Roboter das 
Blech wegfliegt. Jenseits der Prügeleskapaden »Street Figh- 
ter« oder dem indizierten »Mortal Kombat« darf man bei 
»One must fall: 2097« sein Gegenüber zwar ordentlich ver- 
dreschen, doch sitzen beide Kämpfer in den Stahlkolossen so 
sicher wie in Abrahams Schoß. 

Die nebensächliche Vorgeschichte: Zehn Mitarbeiter einer 
Firma reißen sich darum, neuer Boß auf dem lauschigen 
Außenposten Ganymed rechts vom Jupiter zu werden. Wer 
alle Kollegen vermöbelt und auch den Chef der Firma win- 
delweich kloppt, gewinnt. Zur Verfügung stehen zehn Robo- 




Ein gelungen< 
des Gegners 



^EmlSI ^ Ell 



Hier wird der Roboter getunt u 
aufgerüstet 



ter mit unterschiedli- 
chen Eigenschaften 
und mehreren Spezi- 
alschlögen, die dem 
Gegner entspre- 
chend viel Energie 
abziehen, aber nicht 
einfach zu verwirkli- 
chen sind. Wilde Joystick-Manöver und etwas Geduld müs- 
sen Sie schon investieren, bis Sie alle Bewegungen perfekt 
beherrschen. 

Wer sich in kleinen Duellen warmgeprügelt hat, steigt in den 
Wettkampf ein, der Turniere in verschiedenen Schwierig- 
keitsgraden anbietet. Vor einem richtigen Kampf in einer der 
fünf Arenen sollte man sich im Simulator mit den Gegnern 



Die Sound-Kompleteif 



fürDOS-^TWindows- 
Anwerlder!, 




Roaring 
Live-Sound 
for Music 
& Games ! 



miroSOUNDPCNM pro: / 

Der Live-Hammer lür alle Musik- und Gamefans! 

"mahas Wavetable-Chip OPL 4 bringt 128 Original-Samples 
He im General-MIDI-Slandard plus 47 Percussions 
Kreativ - alte Sounds können gemischt und verändert weiden - in 16 
Ansch lullfreudig - 7-Kanal-Stereomixer für alles, was Sound macht. 
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■-'-jrstützt alle wichtigen f 

>ptimaler CD-ROM-Support, auch die neue IDE-Schnittstelle onboard. 
Plug & Play - einslecken, einschalten, geht! 



miroSOUND PCM1 pro 



vertraut machen, ihre Stärken und 
Schwächen auskundschaften sowie 
Erfahrungspunkte sammeln. Fühlen 
Sie sich stark genug, treten Sie gegen 
den nächsten Kollegen vor Ihnen an. 
Je weniger Schläge Sie abbekom- 
men, desto früher darf die Werkstatt- 
Crew nach Hause - und Sie haber 
Preisgeld für nette Extras wie stärkere 
Rüstungen oder einen schlagkraftigeren Arm übrig. Ein paar 
Trainingseinheiten im Fitneßcenter nebenan schaden auch 
nicht, so daß Sie es mit anfänglich überlegenen Gegnern auf- 
nehmen können. Wer aber statt der Farbe gleich das ganze 




Nach einem siegreichen Kampf gibt's lobende 
Worte der Report« 



Robotermodell wechseln will, muß spa- 
ren und auf die kosten intensiven Extras 
verzichten. Das Startvehikel ist zwar 
nicht übel, doch andere Blechkisten 
besitzen schnuffige Dreingaben wie 
Flammenwerfer oder Elektroschocker. 
Wollen Sie Ihrem besten Freund mal so 
richtig eine reinhauen? Bitte sehr: Mit 
Joystick oder Keyboard ist das kein Pro- 
blem, auch im Wettkampf-Modus darf zu zweit gegeneinan- 
der gefightet werden. (fs) 



mm stand 



Heilig's Blechle, das fröhlich« 
Zerdeppern der abgefahren 
aussehenden Roboter hat für 
ein Prügelspiel unerwartet viel 
Tiefgang. Die Idee mit den 
Preisgeldern zum Aufmotzen 
des eigenen Roboters, um 
auch die stärksten Gegner zu 
besiegen, fordert sogar etwas 
taktisches Geschick. 
Die Steuerung ist hervorra- 
gend gelungen und spricht 
exakt an, sogar die zahlrei- 
chen Finishing-Moves sind mit 
ein wenig Übung gut zu 



beherrschen. Kleine Gags wie 
die Schmähsprüche vor und 
die Auswertung nach den 
Kämpfen lockern die Atmo- 
sphäre auf. 

Wenngleich die Grafik beim 
direkten Konkurrenten Rise of 
the Robots deutlich besser ist, 
spricht mkh One must fall 
wesentlich mehr an. Mit flot- 
ten Techno-Sounds, zehn ver- 
schiedenen Robotern, knacki- 
gen Gegnern und dem stetig 
ansteigenden Schwierigkeits- 
grad macht es einfach Spaß. 





one must fäll: 2097 


m 


+ 


Spiele-Typ 


Prügelspiel 


Freies RAM: min. 540 KByte + 2 


Hersteller 

Co.-Preis 


Epic Megagames 
DM 70- 


Festplattenplatz: ca. 14 MByte 


K ' h * 


Besonderheiten: Turnier- und Zwei- 






spieler-Modus; Shareware-Vers ion 


Anleitung 


Deutsch; gut 


erhältlich. 


Spielte it 


Deutsch; gut 




Bedien um 


Gut 


(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM 


Anspruch 


Für Eins teiger, Fortge- 
schrittene und Prelis 


und Game päd. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


r— ~~~Y T|l ^B= 









miroSOUND PCM1 pro 


■ • ■ 


r 

VIlCKUSO!' 

VlViHtt' 
"Vi m;i,i i 

Irunswil 


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Yamaha OPL 4 plus 
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Voller CD-ROM-Support 
Profi-Studio-Software inklusive 


'■ri^t^i;J^ ■'■■%*■■ - 






rT . 1 : , r ~ 















' CREATURE SHOCK 




Aus einem Alien einen Elefanten 
machen: Ein bißchen Monster- 
Abschießen läßt sich durch den Ein- 
satz modernster Grafik-Mätzchen auf 
zwei CD-ROMs verteilen. 

Bildschirmfüllend läuft eine 3D-lntrosequenz ab, 
die deutsche Synchronstimme von Robert Red- 
ford untermalt das Geschehen; »Wir schreiben das 
Jahr 21 23...«. Angesichts solcher Pracht beschleicht 
einen das wärmende Gefühl, daß dieser ganze Mul- 
timedia-Schnickschnack doch zu irgendwas gut ist. 
Statt digitalisierter Schau- 
spielerbevölkern in Grafik- 
computern errechnete Ak- 
teure das Szenario von 
»Creature Shock«. Das 
gibt gerade die richtige 
Mischung aus Realismus 
und SF-Touch; verschiede- 
ne Einstellungen und raffi- 
nierte Schnitte runden das kleine Heimkino ab. 
Doch Creature Shock ist nicht nur eine Ansammlung von 
Animationsschnipseln, sondern das neue Spiel von Englands 
renommiertem Programmierteam Argonaut, das uns Klassi- 
ker wie »Starglider« (Amiga/ST) oder »Starwing« (Super 
Nintendo) bescherte. Vom neuen Action-Wonneproppen, 
der sich auf zwei CD-ROMs breit macht, geistern seit Mona- 
ten appetitliche Bilder durch die Presselandschaft. Jetzt kann 
auf heimischen PCs endlich der Start Richtung Saturn erfol- 
gen, wo ein Raumschiff der Erdflotte auf mysteriöse Weise 
verschwand. Bei Ihrer Nachforschung entdecken Sie ein 
havariertes Alien-Schiff und müssen sich am Ende mit einem 
außerirdischen »Wir haben Menschen zum Fressen gerne«- 
Kommando auseinandersetzen. 

Die Vergnügungsreise ist in fünf Kapitel aufgeteilt. In zwei 
Levels steuern Sie Ihr 
Raumschiff durch 3D- 
Actionsequenzen und 
beschießen dabei aller- 
lei störendes Treibgut. In 
den drei anderen 
Abschnitten ist unser 
Held zu Fuß unterwegs; 
Sie sehen das Gesche- 
hen aus der Sicht der 
Spielfigur. Erst wenn 
eines der umfangreichen 

Kapitel geschafft ist, ver- 
Level 1: Auf der A8 Richtung i , j - 
Saturn s ind ein paar wild bal- merkt das Programm 
lernde Geisterschiffe unterwegs. den Fortschritt auf Fest- 





Es ist blau, es ist krabbelig, es versperrt uns den Weg: 
Finden Sie den schwachen Punkt dieses Monsters und 
zielen Sie gut! 

platte und Sie dürfen den Abschnitt in Zukunft 
überspringen. Scheitert man inmitten eines Kapi- 
tels, geht's wieder an dessen Beginn zurück - belie- 
biges Speichern isr nicht vorgesehen. 
In den Weltraum- Abschnitten sehen Sie Ihr Schiff von hin 
ten und steuern es mit der Maus über den Bildschirm 
Beschleunigt wird automatisch, bremsen ist nicht vorgese- 
hen und der linke Mausknopf mutiert zum Dauerfeuerspen 
der. Minimal komplexer ist die Steuerung in den Per-Pedes- 



Lenhari 



Das ist so ziemlich das erste 
CD-ROM- Spiel, bei dem mir die 
deutsche Sprachausgabe bes- 
ser gefällt als die englische. 
Das Heer von Synchron- Profis, 
das sich Virgin fürs deutsche 
Creature Shock leistete, ist sein 
Geld wert. Die schicken Zwi- 
schen- Animationen gewinnen 
durch die Vertonung unge- 
mein an Atmosphäre. 
Doch sobald es interaktiv 
wird, sinkt bei Creature Shock 
das Stimmungsbarometer 
kräftig ab. Die einleitende 
Raumschiff-Ballersequenz ist 
für einen Einstiegslevel zu lang 
und zu schwierig, zumal sich 
der Sternenkreuzer mit der 
Maus schwammig steuert wie 
ein Golf mit abgefahrenen 
Sommerreifen inmitten der 
Poinger Eistundra. 
Ich hoffe, daß da nicht schon 
allzuviele Leute die Maus ins 
Korn werfen, denn das an- 
schließende SD-Rumlaufkapi- 
tel ist technisch beeindruckend 
und spielerisch zumindest 
etwas intelligenter. Zwar 



reduziert sich der Anspruch 
aufs Richtungfestlegen und 
gezielte Ballern, aber das Aus- 



kla 



Mo 



Sc hwaeh stellen in Verbindung 
mit der flotten Optik kann 
kurzfristig motivieren. 
Zwischen den Alien- Attacken 
ist nicht viel los. Schön auf- 
passen, daß man keine Kreu- 
zung mit Abzweigungen ver- 
säumt, aber ansonsten klickt 
sich der kleine Astronaut 
etwas schläfrig durch das Inte- 
rieur der Alien-Einrichtungen. 
Hat da jemand die Möbel 
gepfändet? 

Da 5 F ade nk reu zge schwenke 
macht solange Spaß, bis man 
die meisten Monster mal per- 
sönlich kennengelernt hat. 
Dann verkommt Creature 
Shock aber zur Langatmigkeit 
- so viele CDs, so wenig Ab- 
wechslung. 

Ein Spiel wie ein Urlaubsfilm: 
Man guckt's sich zwei, drei 
Mal ausgesprochen gerne an, 
doch dann setzt das Teil rasch 
Staub im Regal an. 




Level 2: Das erste Kor- 
ridorsystem, die ersten 
Monster. Frohes Zielen 
mit dem Fadenkreuz. 



Etappen. Hier läßt sich zumindest die Morschrichtung 
Stückchen für Stückchen bestimmen, indem man den Cur- 
sor nach vorne (geradeaus gehen) oder zur Seite (drehen) 
steuert und klickt. In erster Linie kommt es drauf an, ohne 
größere Orientierungsprobleme durch alle Abschnitte der 
Gänge und Tunnels zu spazieren. Gibt's was zum Bekämp- 
fen, verwandelt sich der Mauszeiger automatisch in ein 
Fadenkreuz. Mit dem linken Feuerknopf wird geschossen; 
mit dem rechten verteidigt. Die meisten Monster sind nur an 
bestimmten Punkten verwundbar, die man ebenso heraus- 
bekommen muß wie die Angriffsintervalle. Wer nicht im rich- 
tigen Moment den Defensiv- Kl ick schafft, verliert Lebens- 
energie. Am unteren Bildrand informieren drei Anzeigen 
über eigene Kraftreserven, die verbleibende Stärke beim 
Gegner und den Ladezustand unserer Raumanzugsysteme. 
Dauerfeuer und Verteidigungsschild lassen diesen Energie- 
pegel auf Null sinken; das Aufladen geht selbständig, dau- 
ert aber ein paar Sekündchen. 

Die Bewegungen unseres Helden sowie sämtliche Mon- 
steranimationen sind in geschmeidigem 3D vorberechnet, 
werden von der CD abgespult und sehen entsprechend cool 
aus. Zwischendurch gibt es zudem immer wieder kleine »Cut 
Scenes«; Minifilmehen, die wichtige Ereignisse aus einer 
anderen Kameraperspektive zeigen. 



J 



im Wettbewerb 



System Shock 
Daom II 
Novustorm 
Crime Patrol 
CREATURE SHOCK 



57 



Sorry, aber Namensvetter Sy- 
stem Shock von Origin ist die 
Intelligenzversion des Creature- 
S hock- Konzepts. Zwar wirkt die 
Grafik nicht gar so geschmeidig, 
aber die Spiel weit ist komplexer, 
man kann sich frei herumbewe- 
gen, findet verschiedene Waffensysteme und löst richtige Puzz- 
les - boah, ein Spiel! Wer Action pur bevorzugt, ist beim hand- 
festen Doam II oder dem schicken Raumschiff-Geballer Nova- 
storm auch besser aufgehoben. Selbst das spielerisch schlichte 
Mouszeiger-Geschieße Crime Patrol kann Creature Shock nicht 
überrunden. Crime Patrol ist zwar nicht ganz so durchgestylt 
wie Argonauts 2-CD-Opus, bietet aber komprimierte Action 
ohne Leerlauf in einsamen Korridoren. 



Abteilung »Dinge, die uns stutzig machen«: Die deutsche 
Sprachausgabe erfreut uns nur in den Zuguck-Zwischense- 
quenzen. Im eigentlichen Spiel gibt's nämlich nicht viel zu 
reden; olles, was sich bewegt, ist ein böses Monster und zum 
Abschuß freigegeben. Puzzles finden sich auch nicht - es sei 
denn Sie bezeichnen das Anklicken eines Wand- 
schränkchens, in dem ein Auffrischer für Waffen- oder 
Lebensenergie ruht, als geistige Ruhmestat. (hl) 




Gipfel der Interaktion: Hmm, in welche Richtung gehen wir weiter? 



■ 


creature shoch 


yt*^!*^. >S # # V^ 


%&£%*4p 


Spiele-Typ 
Hersteller 
Co.-Preis 


Argonaut /Virgin 
DM130,- 


freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenplatz: 1 bis 10 MByte 
CD-Belegung: ca. 1000 MByte 


Kopierschulz 

Anleitung 

Spieltexl 

Bedienung 
Grafik 


Deutsch; gut 

Deutsch; sehr gut 

(auch deutsche Sproch- 

ausgabe) 

Befriedigend 

Gut 


Besonderheiten: 

Drei Schwierigkeitsgrade. Komplett 
in Deutsch, inklusive Sprachausgabe. 
Wir empfehlen: 466er (min. 33 MHi) 
mit B MByte RAM und Maus. 


Sound 


Sehr gut 


r^^fc 






"Vr^v?Z^H 



*> 



CYBERWAR 

Wann ist eine Fortsetzung keine 
Fortsetzung? Wenn man einfach nur 
das gleiche Spiel mit mehr Farben 
an den Mann zu bringen versucht. 



N 



achdem SCIs »Rasenmähermann« zur zweifei- 
zum technisch 



haften Ehre gelangt ist, von ui . . 
schlechtesten Spiel 1 994 gekürt zu werden, holen aoß ^ l 
die Programmierer zu einem erneuten Angriff aus. 
Mit dem (inzwischen klammheimlich gestrichenen) Untertitel 
»Lawnmower Man 1 .5« entwickelte man die Fortsetzung 
»Cyberwar« . 

Alle Nachteile des ersten Gartenpflege-CD-ROMs sollten 
beseitigt werden: Mehr Farben (das Original bot derer nur 
1 6 gleichzeitig - ganz wie auf dem C 64), höhere Auflösung 
(damals nur 160 mal 100 Pixel - erwähnten wir schon den 
C 64?) und mehr Spielwitz wurden uns versprochen. 
Der Spieler schlüpft in die Rolle des guten Dr. Angelo, der als 
silberner Recke den Cyberspace durchquert, um dem dum- 
men Gärtner, der inzwischen Cyber-Oberbösewicht gewor- 
den ist, das Handwerk zu legen, Raum um Raum, Falle um 





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Logikrätsel mit Zeitdruck: Wie 
richtige Ausgang? 



03 Schneider - 



ron »Cyberboogie« haben den Programmieren so gut gefallen, 
zu unverändert immer wieder auf allen drei CDs auftauchen 

Falle kämpft man sich an ihn heran. Etwa zehn verschiedene 
Spielchen wiederholen sich dabei immer und immer wieder 
in kleinen Variationen. Bei den Actionspielen ist die Interak- 
tivität beschränkt: Taucht im Film eine Kurve auf, müssen Sie 
rechtzeitig vorher die entsprechende Taste gedrückt haben. 
Bei der Sichtung von Hindernissen ist ein Feuerknopfdruck 
angesagt, sonst ist das einzige Leben sofort futsch. In den Intel- 
ligenzspielen gilt es, unter Zeitdruck eine Aufgabe zu lösen. 
Die Zahl 3 spielt dabei eine entscheidende Rolle: Nach jedem 
Mini-Spiel teilt sich der Cybergang in drei Flure, die jeweils 
zu einem anderen Abschnitt führen. 

Viele Spiele sind mit denen aus dem ersten Rasenmähermann- 
Programm identisch; einige wurden 
modifiziert und die ganz neuen kann 
man an drei Fingern abzählen. 
Außerdem wurde das Programm auf 
drei CDs verteilt: Erst wenn CD 1 völ- 
lig durchgespielt ist, wird Nummer 2 
verlangt, wobei die Scheiben aber im 
wesentlichen die selben Spielelemen- 
te enthalten. Innerhalb einer CD dür- 
d welches ist der £ . _ . ■ ... , . . 

ten nur zwei Spielstande gespeichert 

werden - sonst wär's zu einfach, meinen die Programmierer. 
Eine vierte CD mit dem Soundtrack für Audio-Player rundet 
das nur für Doublespeed -Laufwerke geeignete Paket ab. (bs) 



Nach zehnminütiger Euphorie 
(»...die haben ja tatsächlich 
einiges verbessert!«} entpuppt 
sich Cyberwar schnell als 
»Langweiler Man 1.1«. Die 
»Action«- Sequenzen sind im- 
mer noch so unspielbar wie 
vorher. Kein Mensch mit nor- 
maler Reaktionszeit kann sich 
ohne stures Auswendiglernen 
durch die Levels klicken. Des- 
wegen gibt es nur ein einziges 
Leben und weil das noch nicht 
frustrierend genug ist, darf 
man nur zweimal pro CD spei- 
chern. Eine prima Kombina- 
tion, wenn man es darauf 
anlegt, mir ein Spiel möglichst 
madig zu machen. 
Zwar hat man in England den 
256-Farben-Modus der VGA- 
Karte entdeckt, aber das Wun- 
der der Daten kompression ist 



dort nur in Sagen und Märchen 
bekannt. Trotz grober Auflö- 
sung der Filmchen geht hier 
nix ohne Doublespeed und 
auch do gibt es unangenehme 
Wartezeiten. 

War's bis hier nur lästig, fühlt 
sich der Tester ob ständiger 
Wiederholungen spätestens 
auf CD Nummer 3 persönlich 
beleidigt; Trotz neuer Disk 
immer wieder Cyberboogie 
und Zahnrad raten; soviel Ein- 
falt bringt ja nach nicht mal 
das Privatfernsehen fertig - 
und die meisten Szenen gab es 
schon beim 16-Farben-Vor- 

Der Split auf drei CDs ist also 
eine Mogelpackung. Nur 
unverbesserlichen Fans des 
ersten Rasenmäher-Unglücks 
kann dieses Spiel gefallen. 



^ 



cybermor 






Spiele-Typ 
Hersteller 

Cn.-Prcis 
Kopier schütz 



Spieltext 

Bedienung 
Anspruch 
Grafik 



Action 

Seiles Curve Inleroitive 

DM120,- 

Deursch; ausreichend 

Englisch; (deutsche 

Version in Vorbereitung) 

Mangelhaft 

Für Fortgeschrittene 

Ausreichend 



Freies RAM: min. 300 KByte 
+ 2 MByte EMS 
Festplattenplati: ca. 1 MByte 



en; Drei CD-ROMs und 
eine Audio- CD; nur für Double speed- 
Lout werke geeignet. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 25 MHz) mit 4 MByte RAM 

und Digital- Joystick. 




fest 



Schreck laß nach 



Creaturc 
Shock 



gs 





Keep smiling: 
Special Agent Barr 
hat die erste 
Mission erfüllt und 
kann sich ein 
Lächeln nicht 
verkneifen 



M 



I it Afrika ist das so ein 
I Problem. Der Papst will, 
angeblich aus Zeitgründen, in 
den missionierten "Entwick- 
lungsländern" keine Kondome 
verteilen und die großen 
strienationi 







l 22. Jahrhundert geht die 
genauere Erforschung der 
. Das besagte Zielobjekte in die heiße Phase 



Es ist sicher kein feines Gefühl, vom Thron gestoßen zu 
werden, aber LucasArts' "Rebe! Assault" hat lange 
genug den Ton im CD-Actionspieigenre angegeben - 
Zeit für den Kanzlerwechsel. Argonauts "Creature 

Shock" liegt in der Gunst der Redakteure fast 
einstimmig vordem Star Wars-Knaller. 
Geniale Full-Screen-Animationen, die wir selbst 
auf dem hartnäckigsten Single-Speeder nicht 
zum Ruckein brachten, eine unübertroffene 
Musikuntermalung und professionelle Sprach- 
ausgabe (Robert Redford in Space) decken die Präsentationsseite 
ab. Dabei fetzen Animationen über den Bildschirm, die gestandene 
Computergrafiker in ihre SGI beißen lassen und trotzdem "nur" mit 
Autodesks 3D-Studio auf die Beine gestellt wurden. So ist Kapitän 
Sumoki die mit Abstand bestanimierte Dame auf Computermonito- 
ren und die Unmengen Monster gehören zu den genialsten 
(und schrecklichsten) Aliens, die je das Licht eines CD-Lasers 
erblickten. Würde Gigers Original-Alien einem der Obermotze aus 
Creature Shock gegenübertreten, hätte auch dies ohne Zweifel die 
Säure-Hosen voll. Doch nicht nur grafisch und soundtechnisch wird 
der Spieler zugeknallt; Die genial designten Irrgärten entblößen 
auch nach dem zehnten Spiel neue Räume, Wege und erschrecken- 
derweise auch Monster, die gigantisch schaurige Atmosphäre 
setzt dem Ganzen noch die Krone auf Allein die beiden Fluglevels 
sind nicht des Amors güldener Pfeil und machen unübersehbar 
auf die Argonaut-Vergangenheit aufmerksam. Während sich das 
erste Level noch vernünftig spielt und nach Eingewöhnen Spaß 
bringt, baut vor allem die Fiugmission auf Tethys ab und kann auch 
technisch nicht überzeugen. Die nächsten zwei Level entschädigen 
aber mehr als genug und lassen ietztendlich keinen Zweifel an der 
Güte des Spiels: Der wohl beste Actionknüller zu Weihnachten. 



3 Kollegen von 
ier Erde genauestens ab - 
allein mit dem Schiff, das für 
den beringten Saturn verant- 
wortlich ist, gibt es Probleme. 
Die UNS Amazon sollte dabei 
lediglich dem Saturnmond 



kurzerhand die 
Amazon, und Frau 
Sumoki setzt, verzweifelt auf 
Rettung hoffend, noch eine 
Funkboje ins All und ent- 
schwindet alsdann mitsamt 
Schiff und 257 tiefgekühlten 
Besatzungsmitgliedern im le- 
benden Asteroiden. 




Hunderte Zwischensequenzen 
bereichern das Spielgeschehen 
Ganz unten eine Levelstatistik. 



> NOVASTORM 



Psygnosis ist gut in 
Schuß: Nach dem 
Blutbahn-Flop »Micro- 
cosm« bietet das neue 
3D-Geballer eine 
gewaltige Steigerung. 
Die vielzitierte »Spiel- 
hallen-Qualität« 
erreicht »Novastorm« 
leicht und locker. 



Sfi n manchen Tagen ist man ein 
■^kfach nicht in der Stim- 
mung für Umwege. Da 
erinnert die 200-Seiten- 
Anleitung des neuen Stra- 
tegiespiels fatal an den 
letzten Behördengang und 
das frische Windows- 
Adventure hat mehr Menü- 
punkte ats eine Textverar- 
beitung. Doch dann kommt 
dieses Silberscheibchen 
des Weges: Es will nicht 
installiert werden, schrap- 
pelf keine Datenberge auf 





1 Der Erfolg eines Duells mit 
dem Obergegner wird mit 
individuellen Zwischen -Ani- 
mationen veranschaulicht 



s Extra schwebt in der Mitte des Bildschirms. Sammeln 
m Zugriff auf bessere Waffensysteme zu erhalten. 



die Festplatte, sondern legt gleich las. Das Prinzip kapiert man 
auch ohne einen müden Blick ins Handbuch, der Spielfluß ist 
geschwind und bei einem ordinären Doublespeed- Laufwerk 
muß man keine einzige nervige Wartepause erdulden. Ach 
ja, Spaß macht das gute Stück auch noch... 
»Novastorm« hieß in der Entwicklungsphase mal »Scavenger 
4«. Das Raumschiff, daß Sie durch 1 6 Abschnitte steuern, trägt 
immer noch diesen Namen. Als Titel für das ganze Produkt 
hatte die Bezeichnung wohl zu viele Irritationen ausgelöst (»Und 
wo kann ich Scavenger 3 kaufen?«). Doch Namen sind Schall 
und Rauch; Hintergrundstorys sowieso (Friedliche Weltraum- 
kolonisten werden von Robotern bedroht; nur der einsame 
Superpilot im Scavenger- Prototyp kann das Blatt wenden). 
Wir steuern ein putziges kleines Raumschiff, das in kühnem 
3D über verschiedene Planeten rast. Die schwindelerregend 
gutaussehenden Hintergrundbilder werden als »Film« von der 



CD abgespielt. Die Flugrichtung 
können Sie deshalb nicht frei 
wählen, aber immerhin die Positi- 
on Ihres Schiffs auf dem Bildschirm. 
Das ist auch bitter nötig, wenn man 
nicht mit den Schüssen der heran- 
zischenden Angriffsformationen 
Bekanntschaft machen oder den 
Kotflügel an einem Felsen abschmir- 
geln will. Zwar bleibt Ihnen dann der demütigende Besuch in 
einer typischen Kfz -Vertragswerkstatt erspart, aber jede Kol- 
lision kostet sofort ein paar Striche auf dem Energiebasen. 
Wenn Balken leer, dann Raumschiff rutsch - je nach einge- 
stellter Bildschirmlebenzahl lagern drei, fünf oder sieben Schif- 
fe auf Ihrem Konto. Ferner stehen zwei Schwierigkeitsgrade 
zur Wahl, doch kann der Spielstand nicht gespeichert wer- 
den. Nach dem Verlust aller Leben geht's zum Anfang zurück; 



lenhardt 




Die Duelle mit den Superrobotern am Ende jeder Flugetappe gehöi 
grafischen Höhepunkten von Novastorm 



Stellt das Ding in eine Spiel- 
halle, baut ein Sperrholz- 
gehäuse drumrum und schon 
werden die Leute begeistert 
Markstücke einwerfen. Nova- 
storm ist ein richtig schon fetz- 
iger Arcade-Kracher mit dop- 
peltem »Kazung!« -Faktor und 
prima Technik. Grafik und 
Sound sind so appetitlich, daß 
man einfach drauflosspielen 
muß. Das Extrakauf-System 
motiviert zum gründlichen 
Abrasieren der gegnerischen 
Angriffswellen; die kurzen, 
aber edlen Cut Seen es sargen 
zusätzlich für Stimmung. 
In höheren Levels reduziert sich 
der spielerische Anspruch lei- 
der auf blindes Ausweichen bei 
stetem Dauerfeuer: Die Summe 



an Gegnerr 
Geschossen 



und eigenen 
lullt den Bild- 
schirm so sehr zu, daß von 
gezieltem Geballer kaum mehr 
die Rede sein kann. Lediglich 
die heftigen Obergegner nöti- 
gen zu ein bißchen Taktik, bis 
sie (endlich) weggeputzt sind. 
Daß man immer ganz van 
vorne beginnen muß, ist ärger- 
lich. Zumindest für die vier 
Hauptwelten hätten Paßwör- 
ter nicht geschadet. 
Läßt man diese Kritikpunkte 
außen vor, ist Novastorm ein 
höchst schnittiges Edelgebal- 
ler. Kein strategischer 
Anspruch, keine Simulations- 
Spurenelemente, sondern ein- 
fach Action pur auf höchstem 
technischen Niveau. 



gute Sternen kämpfer dürfen 
sich mit einem Eintrag in der 
High -Score* Liste trösten. 
Button 1 löst Dauerfeuersal- 
ven aus; mit dem zweiten 
Feuerknopf aktivieren Sie 
eine von wenigen Smart 
Bombs, die alle sichtbaren 
Gegner wegputzen. Das 
Abservieren ganzer Forma- 
tionen wird in der Regel mit 
einem auftauchenden Bonus- 
Symbol belohnt. DieGoodies 
in den Varianten Gold, Sil- 
ber und Bronze sollten Sie 
unbedingt aufsammeln. Sie 
erhöhen den Wert des Waf- 
feneinkaufs- Kontos am unte- 
ren Bildrand. Ist genug Bares an Bord für den gewünschten 
Upgrade, genügt ein geschwinder Tastendruck. Aus der 
Standardkanone wird ein Doppel- oder Dreifachschuß; 
zusätzlich locken Orbiter und Wingmen (mitballernde Beglei- 
ter) oder Dronen (umkreisen schützend Ihr Schiff). Wer beson- 
ders lange spart, erhält die automatisch zielende Homing Mis- 
sile, einen Schutzschild oder zusätzliche Smart Bombs. 
In den vier Welten gibt es jeweils vier Abschnitte, an deren 
Ende wiederum je ein Obergegner auf Sie lauert. Die impo- 





Sehr gute Animationen und mitreißende! 
daß die Story spannend vermittelt wird 



uiettbemerb 



Magic Ca r per 
Rebel As Soul t 
NOVASTORM 

Micro cos m 
Delta V 



92 

91 

78 

54 

46 



Psygnosis' Ballerspiel- Vorgätv 
ger Microcosm war sowohl gra- 
fisch als auch inhaltlich eine Enl- 
täuschung. Mit Novastori 
gelang ein Riesenschritt noch 
vorne in punkto Spielbarkeit; 
Bestnoten für Grafik und Sound 
inklusive. An das ehrwürdige Rebel Assault kommt man aber 
nicht ganz heran, denn der Hit von LucasArts bietet mehr 
Abwechslung, spielerische Tiefe und PaSwart-Komfort. 
Anspruchsvolles 3D-Geballer und Strategie vermischt das bril- 
lante Magic Carpet, während New World mit Delta V konfuse 
3D-Action auf Pfui-Bäh-Niveau ablieferte. 




Versteckter Gag: In einem Bonus-Level schießen 
wir mit Tomaten auf monströse Kuschelhasen 



santen Megaroboter müssen 
durch eine Reihe von Treffern 
zerlegt werden; eine Scha- 
densanzeige informiert über 
den Zustand des Gegners. 
Am Ende aller heroischen 
Siege wartet schließlich der 

Endkampf gegen den ultimativen Supergegner Scarab. Der 
Weg dorthin führt durch ein Asteroiden feld und die Raum- 
flotte der randalierenden Roboter. Wichtigste Taktik: Immer 
schön munter in Bewegung bleiben, um die Zielerfassung der 
Angreifer zu irritieren. 

Für die schnittige Präsentation sorgt nicht nur der grafisch 
höchst spektakuläre Introfilm. Auch ein wummernd -bedrohli- 
cher Soundtrack, Sprachausgabe und immer wieder kurz ein- 
gestreute Cut Scenes powern die Atmosphäre auf. Erfolgser 
lebnisse wie das Ausschalten eines Obergegners werden mit 
kurzen Animations-Zuckerstückchen belohnt; wer schnell zu 
weiteren Actiontaten schreiten will, bricht die Vorführungen 
per Tastendruck ab. (hl) 





novasTorm 




la. 


>*• 


Spiele-Typ 


Actionspiel 


Freies RAM: min. 4 MByte 


Hersteller 


Psygnosis 


Fest plattenplatz: - 


Co.-Preis 


DM 90,- 


CD-Belegung: ca. 490 MByte 


Kopier seh 


itz - 


Besonderheiten: Zwei Schwierig- 


: Anleitung 


Deutsch; befriedigend 


keitsgrade. High- Sc o res werden 


Spieltexl 


Deutsch; gut (mit engli- 


gespeichert. 




scher Sprochausgabe) 


Wir empfehlen: 486er 


Bedienung 


Befriedigend 


(min. 25 MHz) mit 4 MByte RAM 


1 Anspruch 


Für Fortgeschrittene unc 


und Digital- Joystick. 




Profis 


■^ 


Grafik 


Sehr gut 


\ \ 1 ^^^ 


1 Sound 


Sehr gut 


r^-^-^^B 






■^■ä 78 Sr 



EARTH SIEGE 




Mit gewetztem Schraubenzie- 
her und blankem Büchsenöff- 
ner retten Sie wieder einmal 
die Menschheit: In Earthsiege 
prallen tonnenschwere Robo- 
ter aufeinander. 

Der Daten-Highway gibt Vollgas, ver- 
netzt und verkabelt sind wir sowieso 
alle und irgendwann gibt es sogar eine 
echte künstliche Intelligenz namens Cybrid, 
die sich selbst reproduziert und lernfähig 
ist. Natürlich kommen 
unsere Militärs auf keinen 
dümmeren Gedanken, als 
die Cybrids für ihre Zwecke 
zu mißbrauchen. Sie las- 
sen riesige Roboter bauen, 
die dank der künstlichen 
Intelligenz fast unüber- 
windliche Kampfmaschi- 
nen sind. Immer mehr Fir- 
men mischen in dem Ren- Mission ein 
nen um die beste Maschine 

mit, aus kleinen Konkurrenzkämpfen wird ein Atomkrieg. Die 
Cybrids in den »Herc« genannten Robotern wenden sich 
gegen die Menschen, die mit ähnlichen Kolossen zurück- 
schlagen. 

in diesem Szenario mischen Sie bei »Earthsiege« kräftig mit. 
Als Pilot eines Hercs und Kommandant einer kleinen Gruppe 
führen Sie Aufträge aus, die den Sieg der Menschen über die 
Maschinen herbeiführen sollen. Patrouillen, Aufklärungs- 
einsätze, Rettungmissionen und Angriffe stehen auf der Tages- 
ordnung, immer mit dem Druck im Rücken, möglichstviel wert- 
volles Material von den Geg- 
nern zu erbeuten, um die 
wenigen eigenen Hercs zu 
reparieren oder sogar neue 
zu bauen. 

Hat man Ihnen einen Auftrog 
erteilt, wird in der Service- 
halle Ihr Roboter bewaffnet. 
Je nach Spielstand wählen 
Sie eines von bis zu acht 
Blechmonstern und bestücken 
es liebevoll mit netten Spielereien wie großkalibrigen Ma- 
schinengewehren und Lasern, Raketenwerfern und Stör- 
sendern. Prinzipiell gilt: Je größer ein Herc, desto besser 
bewaffnet und gepanzert ist er; dafür sind die kleinen Robo- 
ter schneller und wendiger. 




Unser Koloß 



gleich zwei Gegni 



unter Dauerfeuer 




In der Service-Halle gib) es viele schlagkräf- 
tige Waffen für unseren Herc 



Dann geht es auch schon los. Ihr Herc wird an die 
Erdoberfläche befördert und Sie sehen über die Cock- 
pit-Instrumente hinweg die zerstörte Landschaft. Der 
Herc wird mit zwei Joysticks oder einer Kombination 
aus einem Joystick und der Tastatur gesteuert. Mit dem 
einen steuert man die Bewegung des Körpers, mit dem 
anderen die Kuppel, in der Sie sitzen. Diese Art der 
Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, doch mit etwas 
Übung funktioniert das Laufen in eine Richtung und Feuern in 
eine andere ziemlich gut. 

Im Cockpit informieren Sie Instrumente über den Zustand des 
eigenen Roboters, Radarschirme verraten, wo sich Gegner 
aufhalten und mit dem Funkgerät instruieren Sie Ihre Mann- 
schaft. Die Gefährten antworten sogar per Sprachausgabe, 
falls Sie das separat erhältliche Speech-Pack installiert haben. 
Ihre Waffen werden nicht nur einzeln abgefeuert, sondern 
sind in der Reihenfolge beliebig einstellbar, so daß Sie Ihren 
Lasern eine kleine Verschnaufpause gönnen sollten und 
währenddessen den Gegner liebevoll mit dem Partikel -Strah- 
ler bearbeiten. 



im Wettbewerb 



Doom 2 - Heil on Earlh 
EARTHSIEGE 

Xenobols 
Armored f ist 



74 



Einziger direkter Konkurrent der 
flotten Roboterhatz Earthsiege ist 
das eineinhalb Jahre alte Xeno- 
bots. Dem fehlt die leichte Zu- 
gänglichkert und der packende 
Actionpart, dafür ist es für Stra- 
tegietüftler interessanter. Nova- ' 
logics Panzer- Simulation Armored Fist ist trotz vieler Missionen 
eintöniger. Armour Geddon, der verunglückte Genre-Mix aus 
Action, Strategie und Simulation von Psygnosis, kommt an kei- 
nen der Konkurrenten heran. Zu bescheiden sind Spiel witz und 
Steuerung. Und wer auf 3D-Action pur ohne allzu viele strate- 
gische Tiefen erpicht ist, ballert sich am besten durch die Laby- 
rinthe von Doom 2. 




Zwar sieht jedes Cockpit der acht Roboter anders 



Eine kleine Markierung über dem Kompaß hilft, nicht vom 
rechten Weg abzukommen und alle Punkte auf der taktischen 
Karte in der richtigen Reihen folge abzuklappern. Greifen meh- 
rere Hercs Ihre Truppe an, weisen Sie den Kollegen Ziele zu 
und kümmern sich selbst um den Rest - natürlich alles in Echt- 
zeit. Eine automatische Zielausrichtung hilft dabei, doch meist 
müssen Sie das Zielen von Hand übernehmen - die Gegner 
wuseln ziemlich schnell um Ihren Herc herum. Sind Sie allen 
Widrigkeiten zum Trotz doch heil in die Basis zurückgekehrt, 
erwartet Sie ein Monteur, der meist beklagt, wie zerschunden 
Ihr Herc wieder aussieht. Anschließend geht es zum Kom- 
mandanten, der die Mission bewertet und oft bissige Kritik 



jedem alle Elemente enthalten 



Neben der Erfüllung der Mis- 
sion sollte das Hauptaugen- 
merk auf der Beschaffung von 
Rohmaterial und neuen Waf- 
fen liegen. 

Alle Roboter sind detailliert 
aus Polygonen dargestellt 
und ab einer gewissen Nähe 
mit Texturen verziert. Auch 
der Boden ist mit Grafiken »tapeziert«, die Steppe, Eis oder 
Wüste darstellen sollen. Hin und wieder ragen Gebäude oder 
Berge aus dem flachen Boden, die eher trostlos aussehen, 
dafür aber als Deckung dienen. 

Auf langsameren Computern sorgt das Reduzieren der gra- 
fischen Details für mehr Geschwindigkeit, denn wenn vier oder 
mehr Roboter aufeinander treffen, wird's leicht rucklig. 
Der Schwierigkeitsgrad von Earthsiege ist nicht von schlech- 
ten Eltern und sorgt für tausend Tode, bis man sich endlich 
mit der Steuerung vertraut gemacht hat. Gemeinerweise darf 
man während bestimmter Kampagnen nur dreimal speichern 
und sollte daher gut überlegen, wann man riskiert, einen 
schweren Einsatz ohne Backup anzutreten. (fs) 



TTiTril sLartol 



Wenn sich Ihre einzige Bezie- 
hung zu Blechbüchsen bislang 
auf das Mittagessen be- 
schränkte, sollten Sie Earth- 
siege eine Chance geben, das 
zu ändern. Die Mischung aus 
Action und Strategie ist 
äußerst kurzweilig und ge- 
konnt in 5zene gesetzt, nur 
Simulationspuristen werden 
angesichts der tonnenschwe- 
ren Roboter, die leichtfüßig 
umherhüpfen, Schreikrämpfe 
bekommen. 

Acht verschiedene Roboter, 
intelligente Gegner und viele 
abwechslungsreiche Missio- 
nen helfen über die etwas sim- 
ple Grafik hinweg. Die Steue- 
rung ist einer der Pluspunkte 



von Earthsiege. Hat man erst 
einmal kapiert, wie sich der 
Roboter bewegt und daß beim 
Rückwärtsgehen alles anders- 
herum funktioniert, bewegt 
man sich bald mit traum- 
wandlerischer Sicherheit und 
heizt den bösen Blechkamera- 
den mächtig ein. 
Da das Spiel mit einigen Tak- 
tik- und Strategieetementen 
gespickt ist, verkommt es nicht 
zur reinen 3 D- Ballerorgie. Das 
reizvolle Wirtschaften mit 
erbeuteten Ressourcen und 
Kommandieren der Begleiter 
läßt aber nicht den schmerz- 
lich vermißten Mehrspieler- 
Modus vergessen, trotz intelli- 
genter Gegner. 



H) earthsiege 



^*^<«* 



Spiele-Typ 

Hersteller 

üj.-Preis 

Kopierschult 

Anleitung 

Spiel lex! 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Action /Strategie 
Dynamii 
DM 130,- 

Deutsch; gut 
Englisch; mittels ch wer 

Befriedigend 

Für Fortgeschrittene 

und Profis 

Befriedigend 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 4 MByte Rom 
Festplattenplatz: ca. 30 MByte 
(incl. Speech- Pack) 
Besonderheiten: 

Speech-Pack auf Diskette erhältlich; 
wird bei der CD-ROM -Version auto- 
matisch dabei sein. 
Wir empfehlen: 486er 
(min. 33 MHi) mit 8 MByte RAM und 
Joystick. 




THE INCREDIBLE 
MACHINE 2 




Sierra erfreut verhinderte Daniel Düsentriebs 
mit dem um zahlreiche Elemente erweiterten 
Nachfolger des Knobel-Knüllers. 

Jeder kennt das Klischee des verschrobenen Tüftlers, der 
ständig dabei ist, möglichst komplizierte Apparaturen zu 
erfinden. Dabei sind diese verwickelten Monster-Maschinen 
mehr verrückter Selbstzweck als Wunderwerk zeitgenössi- 
scher Technik, denn sie dienen meist nur dazu, die allerein- 
fachsten Tätigkeiten zu verrichten: Eine Zeitschaltuhr löst mor- 
gens einen ultrakomplexen 
Vorgang aus, dessen 
Ergebnis ein komplett 
zubereitetes Frühstück, das 
pünktliche Weckerklingeln 
und tiefste Befriedigung 




In der Werkstatt können Sie nach Herzenslust Gegenstände 
aussuchen und plazieren 



-EüBinnH- 



Im Vergleich zu den Vorgän- 
gerversionen fällt mir ange- 
nehm auf, daß das Puzzlede- 
sign stark verbessert wurde. 
Es gibt vier verschiedene 
Schwierigkeitsgrade und man 
hat immer nur ein paar Gegen- 
stände zur Auswahl, die aber 
umso geschickter kombiniert 
werden müssen, um das 
befriedigende Erfolgserlebnis 
zu erlangen. 

Der Spiel 5 paß ist hoch, zumal 
durch die netten Hintergrund- 



grafiken auch optisch mehr 
geboten wird und die schwe- 
reren Puzzles wirklich knifflig 
sind. Die neuen Elemente wie 
die Laser und Flipperteile 
gefallen mir gut und die schon 
vorher einfache Bedienung ist 
noch um einiges verbessert 

Wer nur ein bißchen Spaß an 
Technikkram und Knobeln 
hat, kommt bei Incredible 
Mach ine 2 bestimmt auf seine 
Kosten. 



So sieht ein Puzzle am Anfang aus. Links sehen 
Sie die Kontrol leiste. 




Die Maschine in Aktion: Die herunterrollende 
Flipperkugel hat die Taschenlampe einge- 
schaltet. Durch den Elektromotor wird am Seil 
gezagen, das den Streichholzmechanismus 
auslost. 



über das eigene 
Machwerk ist. 
Unerfüllte Wünsche 
nach Höllenmaschi- 
nen dieser Art ließen 
sich seil »The Incre- 
dible Machine« 
zumindest auf dem 
heimischen PC ver- 
wirklichen. Normale 
Gegenstände wie 
Wippen, Wunderlam- 
pen und Wasserkessel 
konnten beliebig zu 
vertracktesten Appa- 
raturen kombiniert 
werden, die auf 
Knopfdruck in konzer- 
tierter Aktion zu 
bewundern waren. 
Zusätzlich gab es 
Puzzles und Rätsel, bei 
denen man mit 
beschränktem Mate- 
rialeinsatz komplexe 
logistische Probleme 
wie etwa »Sprenge die 
Rampe und befördere 
die Bowlingkugel in 
den Wäschekorb« 
lösen mußte. 
Der Stand der Technik 
rückte seitdem voran, 
so daß der fortge- 
schrittene Ingenieur im 
brandneuen »Incre- 
dible Machine 2« mit 
allerneuestem Spiel- 
zeug hantieren darf. Wie in der Politik wird aber auch hier 
der enge Schulterschluß zwischen modernster Umgebung mit 
Lasertechnologie und steinzeitlich-dumpf agierenden Akteu- 
ren gefordert. Der Spieler darf zusätzlich Katzen, Mäuse und 
Alligatoren in die virtuelle Bildschirmwelt setzen, zusammen 
mit einem kleinen Männchen, das solange in eine Richtung 
läuft, bis es wo anstößt und dann wendet. Doch im Vorder- 
grund stehen die etwa 100 Gegenstände und Apparaturen, 
die in kinetisch und physikalisch plausibler Art und Weise mit- 
einander agieren. 

»The Incredible Machine 2« bekam eine aufgepeppte Benut- 
zeroberfläche spendiert, die den Spieler mit deutschen Bild- 




■ ',- ' V' 



Der Heißluftballon ist angezündet. Die Kugel 
fällt auf die Schere, die das Seil durchschnei- 
det, woraufhin der Ballon entfesselt in den 
Himmel aufsteigen kann. 







Versand: Liegnitzer Straße 13 • 82194 Gröbenzell 

Telefon: (0 81 42) 5 96 40 
Telefax: (08142)5 4654 

BESTELLANNAHME: MO. - DO. Q^-Aö 00 , FR. goo-17 00 



Unser Ladenlokal in AUGSBURG 

Karolinenstraße / Ecke KarlstraBe 
Mo.-Fr. 900-1300 + 13 30 -18°o, Sa. 900-12™ Uhr 



PC Soundkarten/Zubehör 



* - BEI DRUCKLEGUNG NOCH NICHT LIEFERBAR - Irrtum vorbehalten - Preishits nur solange Vorrat reicht! - Liste gegen frankit 
Bitte Computertyp angeben. Vers and kosten: Nachnahme plus DM 9,00, Vorkasse plus DM 8,00; Ausland: Nur Vorkasse gegen Eurosc 
Auch bei Vorkasse Inland nur Euroscheck! - Sottware ab DM 200,00 Bestellwert nur im Inland versandkostenfre 
lf , HÄNDLERANFRAGEN ERWÜNSCHT! 



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...in der Kunstgate rie... 




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...nachts im Wald... 




schirmtexten und einer ausgefeil- 
ten Hilfsfunktion ausführlich infor- 
miert. Zusätzlich gibt es eine Art 
Tutorial und den blondgewellten 
Professor Tim, der Ihnen beim 
Zusammenbauen assistiert. Spiel- 
varianten gibt es insgesamt drei: 
Den Puzzle-Knobel-Modus, bei 
dem man unterschiedliche 
Schwiergkeitsgrade wählen 
kann, die »Werkstatt«, in der man 
selber baut und ein Zwei-Spieler- 
Duell. Letzteres besteht lediglich 
darin, daß jeder das gleiche 
Puzzle vorgesetzt bekommt und 
jeweils nach ein paar Sekunden 
beim Basteln abgewechselt wird. 
Derjenige, der seine Maschine als 
erster zum Funktionieren gebracht 
hat, gewinnt. 

In der Werkstatt geht es um eige- 
ne Kreativität. Nach Belieben dür- 
fen die Elemente plaziert, gedreht, 
gestreckt und ausprobiert wer- 
den. Über den Info-Knopf kann 
man immer herausfinden, welche 
Aktionen jedes einzelne Bauteil 
auslöst und wie es aktiviert wird. 
Hier stellen Sie auch Schwerkraft 
und Luftdruck ein, mit denen sich 
die physikalische Verhaltenswei- 
se der Bastelstücke radikal ändern 
läßt. Durch die umfangreiche Hin- 
tergrundgrafiken-Bibliothek mot- 
zen Sie Ihre Basteleien optisch auf: 
Neben wild springenden Walen 
finden wir hier hübsche Blumen- 
tapeten und possierliches Alltag 
Allerlei. Für geistige Herausfor 
derung sorgt der Puzzle-Modus 
Hier werden Aufgaben mit einei 
genau definierten Zielvorgabe 
gestellt, wie etwa »Bringen Sie die 
Maus ins Mauseloch«. Zur Lösung 
stehen Ihnen nur bestimmte 
Gegenstände aus dem Techno- 
Fundus zur Verfügung. 
Durch geschicktes Kombinieren 
und Plazieren versucht man der 
Lösung näherzukommen und 
kann durch Anklicken des Knop- 
fes »Moschine starten« sein Werk 
in Echtzeit ablaufen lassen. Durch 
Überlegen und geschicktes Aus- 
probieren kommt einem irgend- 




Der Zwei-Spieler-Modus ist begrenzt unterhaltsam, da einfach 
nur abgewechselt wird 

wann die zündende Idee, wie die Lösung aussehen könnte. 
Zur Einführung gibt es 40 Ubungspuzzles, die alle Eigen- 
schaften der zahlreichen Elemente demonstrieren. Für jeden 
der vier Schwierigkeitsgrade locken dann weitere 30 Rätsel 
zum Lösen; macht unterm Strich 160 Runden. (mk] 



J 



im Wettbewerb 



Die neueste Ausgabe der Incre- 
dible-Reihe hängt dank Spiel- 
kamfort und gekonntem Puzzle- 
design den Großteil der Tüftel- 
konkurrenz ab. Gegenüber dem 
direkten Vorgänger Even m 
Incredible Machine holten ■ 
die spielerischen Verbesserungen freilich in Grenzen. Wer mit 
dem Chemiekasten -Charme dieser Sierra -Serie nichts anfan- 
gen kann, hat mit All new World of Lemmings oder der origi- 
nellen Käfer-Takti kg rubelet Battle Bugs schöne Denksport- 
Alternativen. 



Sattle Bugs 83 

All new World of Lemmings 83 
INCREDIBLE MACHINE 2 82 
Even More Incredible Mnchine 82 
Incredible Toons 78 



lij j Nie incredible machine 2 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopier schütz 

Anleitung 

Spieltexl 

Bedienung 
Anspruch 

Gruft 

Sound 



Denkspiel 

DM 100,- 

Deutsth; gut 
Deutsch; gut 
Sehe gul 

Für Einsteigei, Fortge- 
schrittene und Profis 
Befriedigend 
Befriedigend 



Freies RAM: min. 560 KByte + 
256 KByte EMS 
Festplattenplalz: cn. 5 MByte 
Besonderheilen: Vier Schwierig- 
keitsgrade, über 100 Puzzles und 
40 Übungslevels. Zwei Spieler kön- 
nen abwechselnd werkeln. 
Wir empfehlen: 386er 
(min. 25 MHz} mit 4 MByte RAM 
und Maus. 





Aktiv-CD statt 
Matt-Scheibe 









kick off 



WORLD CUP 

v CHAMPIONS 



Fußball - meisterlich 
in Szene gesetzt. 
Eine faszinierende 
Multimedia-Doku- 
mentation über die 
Fußball-Weltmeister- 
schaften von 1930 
bis 1994. Alles, 
was interessiert, in 
Schrift, Wort und 
Bild. Ein Muß für 
jeden Fußball-Fan. 



World Cup Champions & 
Shooting Stars 1930 - 94 

Kat.-Nr. 76896-40026-2 
DM 79,95* 



See you soon. 



Im Vertrieb der 






# WARCRAFT 



Orks sind auch nur Men- 
schen: Das Scharmützel 
zwischen diesen beiden 
Fantasy-Fraktionen ist der 
Handlungsrahmen für ein 
unverschämt spannendes 
Echtzeit-Strategiespiel im 
Stil von »Dune 2«. 

Strategiespiele - die gibt man sich 
doch vor dem Einschlafen, weil bis 
zum Aufwachen ohnehin nichts auf dem 
Schirm passiert...« Spätestens seit 
»Dune 2« können Strategiefans selbst- 
sicher auf diffamierende Bemerkungen 
dieser Art reagieren. Westwoods Echt- 
zeit-Taktikprogramm betrat vor knapp 
zwei Jahren echtes Neuland: In annehmbarer Gra- 
fik fuhren die eigenen Panzerchen nett animiert 
und in Echtzeitdurch die Gegend, quittierten Befeh- 
le mit kurzen Funksprüchen und beharkten fleißig 
alle auftauchenden Gegner. Gleichzeitig mußtedie 
eigene Basis in einfacher Sim-Gty-Manier ausge- 
baut und für ständigen Rohstoff-Nachschub 
gesorgt werden. 

Blizzards »Warcraft« sieht auf den ersten Blick so 
aus, als hätte man die Dune-2-Soldaten aus ihren Fahr- 
zeugen gezogen und in Faschingskostüme gesteckt. Frap- 
pierende Ähnlichkeiten lassen fast schon vermuten, daß eini- 
ge Westwood -Programmierer zwischenzeitlich den Arbeit- 
geber gewechselt hoben: 
Kleine Männchen laufen in 
Echtzeit durch die Gegend, 
klären unbekanntes Gebiet 
auf, bauen kleine Häuser, sor- 
gen für Nachschub und zie- 
hen tapfer grunzend in zahl- 





Am Ende («des Szenarios wird eine Statistik 
eingeblendet 




reiche Pixelschlachten. 
Im Fanfasyland Azeroth 
herrschte unter der starken 
Hand des Königs seit 
Generationen Frieden. 
Doch plötzlich fauchen 
aus den Wäldern widerli- 
che Orks auf, die mor- 
dend und brandschat- 
zend durch die Provinzen ziehen und sich den königlichen 
Truppen als ebenbürtig erweisen. Orkhäuptling Blackhand 
hat sich in den Kopf gesetzt, Schloß Stormwind Keep zu 
erobern. Als Provinzkommandeur erhält man vom König die 
Aufgabe, einen kleinen Stützpunkt zum Kampf gegen die 
Invasoren zu errichten. So beginnt das erste von insgesamt 
zwölf Szenarien, die uns schließlich bis zur schwervertei- 
digten Festung der Orks fuhren wird. 
Wer es aber leid ist, ständig die »Guten« gegen die »Bösen« 
zu führen, kann den Spieß auch umdrehen: Zwölf weitere 
Karten beschäftigen sich mit dem heldenhaften Erobe- 
rungskampf der tapferen Orks gegen die schwächlichen 



ettbeuierb 



Beim Kampf gegen die Rebellen setzei 



Wie schon das Scienee-fktion- 
Spiel Dune 2, lebt Warcraft von 
seiner unkomplizierten Echtzeit- 
Hektik. Auch bei Rings of Medu- 
sa steht der Spieler teilweise 
unter Zeitdruck, die Betonung 
liegt aber klar auf dem Handels- 
aspekt. Master of Magic ist ein detailliertes Fantasy- Schwer- 
gewicht mit Unmengen von Regeln, Truppentypen und Zau- 
bersprüchen. Die Stadteroberungen von Warlords 2 machen 
vor allem mit mehreren menschlichen Gegnern Spaß. 



Master of Magic 


84 


WARCRAFT 


83 


Dune 2 


79 


Rings of Meduso Gold 


74 


Warlord! 2 


73 



Menschlein. Außer diesen beiden Kampagnen, die 
sich in Bezug auf Kartenaufbau und Missionen 
kaum voneinander unterscheiden, bietet Warcraft 
Szenarien nach Maß: Aus verschiedenen Karten 
sucht man sich ein Spielgebiet heraus und bestimmt 
die Anfangsarmeen. Hier sind auch Kämpfe zwi- 
schen zwei Menschen- oder Ork-Heeren möglich. 
Im Spiel geht's dann einfach darum, wer als erstes 
den anderen völlig vernichtet hat. 
Bei den Kampagnen sind die Aufgaben differen- 
zierter: Eine bestimmte Anzahl von Gebäuden soll 
errichtet, ein gegnerisches Heer besiegt, Bauern 
befreit oder ein Dorf niedergebrannt werden. Als 
besonderen Gag gibt es spezielle Dungeon-Kar- 
ten, bei denen nicht in Wäldern oder im Sumpf 
gekämpft wird, sondern in unterirdischen Höhlen- 
systemen. Hier besteht die Aufgabe beispielsweise darin, 
einen verletzten Ritter zu finden und sicher bis zum Ausgang 
zu bringen. 

In den einzelnen Szenarien variiert die Anfangsstreitmacht 
stark. Meist beginnt man mit einigen SchwertkämpFern , 
Bogenschützen und Bauern. Letztere sind zum einen für das 
Errichten neuer Gebäude zuständig, zum andern für das 
Fällen von Bäumen und Ausbeuten von Goldminen. In der 
Regel verfügen wir am Anfang einer neuen Runde nur über 
mehrere Farmen sowiedieeminentwichtigeTown Hall. Diese 
dient zum »Herstellen« neuer Bauern, außerdem ist sie für 
die Errichtung von Straßen und Festungsmauern zuständig. 
Dune-2-Spieler kennen das System: Ein Produktionsgebäu- 
de anklicken, woraufhin eine Kurzübersicht sowie einige 
Icons erscheinen. Nach Anklicken der gewünschten Aktion 
(z.B. »Bogenschützen rekrutieren«) wird diese ausgeführt, 
was einige Zeit dauert. Jedes Gebäude hat einen Daseins- 
zweck: Farmen produzieren Nahrung, Kasernen erlauben 
das Aufstellen von Truppen, Ställe die Zucht von Pferden. 
Außerdem gibt es Schmieden, Kirchen, Sägewerke und Zau- 
bertürme. Bei den Orks haben die Gebäude zwar andere 
Namen und Grafiken, die Eigenschaften sind aber prinzi- 
piell identisch. 



| langer 



Während der 
Schlacht fördern 
die Orks uner- 
müdlich neue 
Rohstoff». Denn 
sonst stoppt der 
Nachschub und 
Verluste können 
nicht mehr wett- 
gemacht werden. 

Der Testangriff 

im Südwesten 

verursachte auf 

beiden Seiten 

hohe Verluste - 

und immer noch 

wird gekämpft. 


3ie letzte Mine der Orks Ein »Flammensturm« 
Die Town Hall des Tempels muß zerstört werden. 


Der Hauptangriff 
Fünf tapfere Ritter 
und vier Bogen- 
den fiesen Orks 
den Rest geben. 

Der grüne Rahmen 
kennzeichnet die 

angewählte Einheit. 

Autsch, das war 
knapp: Unser 
Infanterist wird 
vom feindlichen 
Warlock b«harkt. 



Sie suchen ein herausfordern- 
des Strategie spiel, das ohne 
großes Regelwerk oder Einar- 
beitungszeil auskommt? 
Glückwunsch, Sie haben es 
gefunden! Warcraft bietet 
etwas Erkundung, ein wenig 
Wirtschaft, ein paar Kampf- 
einheiten, viel Hektik - und in 
der Summe eine Riesenporti- 
on Spielspaß. 

Auch wenn die Anleihen bei 
Dune 2 fast schon unheimlich 
sind, erweist es sich es als 
eigenständiges Prograi 
Die zwölf Missionen i 
wohltuend 



reich. Da stört es nicht son- 
derlich, daß Orks und Men- 
schen praktisch dieselben Auf- 
gaben haben. 

Leider hat Warcraft mit Dune 
2 auch die dürftige Computer- 
intelligenz gemein: Einzelne 
Einheiten werden geschickt 
gezogen, doch es fehlt dem 
elektronischen Gegner an 
einer vernünftigen Gesamt- 
strategie. Der Zwei-Spieler- 
Modus läßt dieses Manko aber 
als vergessen und Nicht-Profis 
nm. werden auch so eine ganze 

ionen sind Weile an den Misi 

echslungs- knabbern haben. 




In den Minen hat 
der königliche 
Trupp den ver- 
mißten Ritter 
Lothar gefunden 




O weh - die Giftwolke 
hat uns voll erwischt! 



Auch die Steuerung der Einheiten 
folgt dem einfachen Klick-System: 
Ein Bauer wird angewählt, das 
»Beschaffe Rohstoff« -Icon betätigt 
und danach auf das gewünschte Ziel 
gezeigt. Ist dieses ein Waldstück, trippelt der Bauer dorthin, 
fällt einige Bäume, trägt sie zur Town Hall und kehrt dann 
an seinen Frischluft- Arbeitsplatz zurück. Diese Prozedur wie- 
derholt er solange, bis er einen anderen Befehl bekommt 
oder alle Bäume geFällt sind. Klickt man als Ziel eine Gold- 
mine an, läuft ein ähnlicher Vorgang ab; nur wird statt Holz 
jetzt Gold zur Town Hall geliefert. 

Gold und Holz brauchen Sie zum Rekrutieren neuer Ein- 
heiten, zur Errichtung und Reparatur von Gebäuden sowie 
zum »Forschen«. Kann man anfänglich nur Farmen, Kaser- 
nen und Sägewerke bauen, wird die Auswahl im Laufe des 




Alle regulären Truppen typen 
unten die Orks. 





Nach der Szenariobe- 
Schreibung wird xum 

salzort hingezoomt 



Spiels immer größer. Sobald 
z.B. ein Sägewerk gebaut wur- 
de, darf man in seiner Kaserne 
zusätzlich zu den 08/15-Fuß- 
soldaten auch Bogenschützen 
aufstellen. Außerdem läßt sich 
im Sägewerk gegen viel Gold 
die Durchschlagskraft der Schüt- 
zen erhöhen. In gleicher Weise 
steigert man in Ställen die Ge- 
schwindigkeit seiner Ritter-Ein- 
heiten, bzw. in Schmieden die 
Qualität von Schwertern und 
Schilden. Kirchen und Türme dienen nicht nur zur Ausbil- 
dung von Klerikern und Magiern, sondern auch zum Erfor- 
schen neuer Zaubersprüche. 

Derer gibt es auf beiden Seiten zusammen 16 verschiede- 
ne, wobei sich allerdings sechs stark ähneln. Das restliche 
Repertoire sorgt für Freude: Die Menschen- Kleriker heilen 
Verwundete, die Orks machen aus Gefallenen untote Ske- 
lette. Der Magier läßt einen Feuerregen los, der Hexer eine 
Giftwolke. Weitere Sprüche sind »Unsichtbarkeil« und 
»Magische Rüstung«, sowie Beschwörungen von Spinnen, 
Skorpionen, Wassergeistern und Dämonen. Jeder Spruch 
zehren an der Mana-Reserve der Zaubernden, die sich nur 
langsam wieder auflädt. 

Alle Truppen und sämtliche Gebäude verfügen über »Lebens- 
energie«. Ist diese durch Wunden oder Beschädigungen 
erschöpft, stirbt die Einheit, bzw. fällt dos Gebäude in sich 
zusammen. Truppen haben darüber hinaus individuelle 



ZWEI-SPIELER-MODUS 

Geübte Strategen werden bei Warcraft schnell an die Grenzen 
der Camputergegner-Intelligenz stoßen, doch zum Glück haben 
die Programmierer einen Zwei -Spieler-Modus eingebaut. 
Das Verbinden der beiden Rechner erfolgt problemos per 
Nullmodem, Modem oder Netzwerk. Zu Beginn sucht sich jeder 
der beiden Kontrahenten seine Truppen aus, die dann vom 
Gegenüber bestätigt werden. Danach starten beide Spieler an 
einer zufälligen Stelle mit einem kleinen Dorf. 
Von jetzt an ist sich jeder selbst der Nächste, dem Gegner gönnt 
man allenfalls einen hämischen Kommentar per Textnachricht. 
Vor allem Hinterhalte und richtige formierte Einheiten gewin- 
nen bei Zwei-Spieler-Duellen deutlich an Wichtigkeit. 



lenhardt 



Keine faulen Ausreden: Auch 
wenn Ihnen der bloße Gedan- 
ke ans Herumschieben von 
Einheiten Schüttelfrost be- 
schert, sollten Sie Warcraft 
eine Chance geben. Der stra- 
tegische Grundbelag wird 
durch Siedlungsaufbau, Roh- 
stoff-Rafferei und geradlinige 
Bedienung zu einem süchtig 
machenden Spiel e- Lee kerb is- 

Die Designer haben Warcraft 
nahezu perfekt austariert: Viel 
Entscheidungsfreiheit, aber 
nie geht der rote Faden verlo- 
ren. Abwechslungsreiche Ein- 



heiten, aber kein unübersicht- 
liches Zumüllen mit Detail- 
kram. Prickelnde Echtzeit- 
Spannung, aber unangenehm 
überhektisch wird's nicht. 
Dune 2 hat mir seinerzeit einen 
Riesenspaß gemacht. Bis 
Westwood mit dem Nachfol- 
ger »Command & Conquer« 
fertig ist, wird sich Warcraft 
von Blizzard als würdige Alter- 
native auf meiner Festplatte 
breit machen. Und das nicht 
zuletzt wegen der Zwei-Spie- 
ler-Option: Wartet nur ab, 
eines Tages werde ich Ork Lan- 
ger schon noch wegputzen... 



Angriffs-, Verteidigungs- und Bewegungswerte: Ein Bogen- 
schütze ist beispielsweise schneller als ein Fußsoldat und 
kann ihn schon aus einiger Entfernung beschießen; im Nah- 
kampf aber ist er chancenlos. Zu den insgesamt 1 4 Trup- 
pentypen auf beiden Seiten kommen beschworene Kreaturen 
und das eine oder andere Monster hinzu. 
Die links oben eingeblendete Übersichtskarte zeigt jeweils 
das gesamte Schlachtfeld. In ihr kann man schnell zu 
bestimmten Stellen springen oder Einheiten weiter entfernte 
Ziele vorgeben. Die Bedienung wird dadurch erleichtert, daß 
man bis zu vier Einheiten gleichzeitig mit ein und demsel- 
ben Befehl versehen kann. Auch sonst gibt es viel Komfort: 
Die Spielgeschwindigkeit läßt sich von »äußerst zäh« bis 
»wohnsinnig schnell« einstellen, außerdem dürfen Sie jeder- 
zeit speichern. 

Neben der hübsch gezeichneten Grafik gefällt vor allem die 
gelungene Sounduntermalung: Alle Befehle werden mit 
einem kernigen »Yes, Sir!« oder ähnlichen Ausrufen 
bestätigt; als Ork-Kommandant bekommen Sie unterwürfig- 
kehlige Laute zu hören. Jeder Schlag klirrt aus den Laut- 
sprecherboxen, Treffer führen zu dumpfem Stöhnen, War- 
craft macht damit jedem Ritterfilm Konkurrenz (la) 



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warcraft 



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Spiele-Typ 

Hersteller 

Co.-Preis 

Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltext 

Anspruch 

Bedienung 
Grafik 



Strategie spiel 
Blizzard / Inlerplay 
DM 120,- 

Deutsch; befriedigend 

Englisch; wenig 

Für Ein steig er und 

Fortgeschrittene 

Gut 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 400 KByte + 
1,5 MByte EMS 
Festplattenplotz: ca. 3 MByte 
CD-Belegung: ca. 70 MByte 

Besonderheiten: Nullmodem- und 
N eil werkun ters t ützung. Disketten- 
Version in Vorbereitung. 
Wir empfehlen: 386er (min. 33 
MHz) mit 4 MByte RAM und Maus. 






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Niemand hat mich lieb: 
Alle Nachbarsippen 
haben es sich in den 
Kopf gesetzt, unser 
Fantasy-Imperium zu 
erobern. Die Folge: 
Strategiekampf an 
allen Fronten mit Mon- 
sterzucht und Magie- 



Da hat man jahrelang an sei- 
nem Herrschaftsgebiet 
gebastelt, eine riesige Festungs- 
mauer sowie eine noch größere 
Burg errichtet - und plötzlich 
beschließen die acht umliegen- 
den Klans, daß sie auch etwas 
vom Reichtum abhaben wollen. 
Fortan stoßen aus allen Richtun- 
gen Erkundungs- und Plündertrupps der neidischen Nachbarn 
auf unser in Quadranten eingeteiltes Gebiet vor. Nur Zau- 
berkraft, vier Kommandeure mit ihren Monsterhorden und die 
eine oder andere Falle stehen zur Verfügung, um die Bedro- 
hung abzuwehren. 

»Dominus« unterscheidet sich ziemlich von den üblichen Fan- 
tasy- Strategiespielen: Ihre Aufgabe ist es nicht etwa, als Nach- 
wuchsherrscher aus einem kleinen Dorf ein riesiges Reich zu 
schmieden, sondern die bereits erlangte Macht zu verteidi- 
gen. Die angreifenden Trupps werden auf einer Übersichts- 
karte in Form von Fahnen und Pfeilen dargestellt. Erstere sym- 
bolisieren eine gerade stattfindende Plün- 
derung, letztere den Wechsel von einem 
Quadranten zum anderen. Außerdem 
kann man den Markierungen in etwa die 
zahlenmäßige Stärke einer Horde entneh- 
men. Zwischen den Klans gibt es kompli- 




Die Übersichtskarte zeigt die feindlichen Truppen beweg ungei 




Bei den Schlachten sieht 



:haotisches Gewusel 



zierte Allianz- und Abneigungsbeziehungen: Obwohl Sie der 
böse Hauptfeind sind, kloppt man sich auch innerhalb der 
Invasoren schar. 

Glücklicherweise können Sie Spione aussenden, um Eigen- 
schaften und Absichten der Eindringlinge herauszufinden. 
Eine zweite Möglichkeit zur Informationsbeschaffung ist das 
mehr oder weniger freundliche Ausquetschen von Gefange- 
nen mit Fragen von »Könntest Du mir Deinen Rang mitteilen?« 
bis »Sag mir, wie Ihr zu den Feuergeistern steht- oder stirb!«. 
Nur wer die erlangten Daten richtig auswertet und seine Kräf- 
te dementsprechend verteilt, hat in höheren Spielstufen eine 
echte Gewinnchance. 
Die Truppen unterscheiden sich 
durch verschiedene Kampfwerte 
wie Angriffs- oder Verteidigungs- 
geschick. Obwohl die heimatlichen 
Schutzregimenter relativ schwäch- 
lich geraten sind, gibt es Abhilfe: 
Sie holen sich aus den Gehegen bis 
zu fünf Monster und kreuzen sie auf 
magische Weise miteinander. 
Dadurch entsteht ein neues Untier 
mit hoffentlich besseren Kampfwer- 
ten. So lassen sich mit etwas Rumprobieren aus feuerball- 
spuckenden, aber empfindlichen »Drakes« widerstandsfähige 
Superflammen werfer machen. 

Zu den umkämpften Quadranten gelangen Sie durch 
Anklicken auf der Übersichtskarte. Nun sucht man nach dem 
örtlichen Invasorenfrupp und ruft beliebig viele eigene Mon- 
ster herbei, solange der Vorrat eben reicht. Auf die Aktionen 
der eigenen Streitkräfte hat man allerdings keinen Einfluß, die 




Monster-Schaffung leicht 
gemacht: Bis zu fünf 
Untiere lassen sich kam- 



10 langer 



Dominus erinnert stark an 
»The Horde«, ohne dessen 
simplizistischen Charme oder 
nette Grafik zu erreichen. 
Hauptmanko des Programms 
ist, daß der Einsatz der eige- 
nen Monster gegen die bösen 
Invasoren schlecht realisiert 
wurde: Fuzzelige Monsterspri- 
tes hauen einander fast unbe- 
einflußbar auf die Mutze, 
wobei die »Bösen« nur da- 
durch zu erkennen sind, daß 
sie im Gegensatz zum eigenen 
Truppen-Sammelsurium fast 
immer gleich aussehen. Die 
Übersicht über die eigenen 
Monster fällt zudem schwer, 



da es on Tabellen oder Sta- 
tu sbild schirmen mangelt. 
Trotzdem besitzt Dominus 
einen gewissen Reiz, vor allem 
aufgrund seiner »Rom-kurz- 
vor-dem-Untergong« -Stim- 
mung: Ständig fluten neue 
Horden aus den umliegenden 
Wäldern und Wüsten, 
während die eigenen Truppen 

bereits innerhalb der Befesti- 
gungen wütenden Plünderer 
zu besiegen. Das Befragen von 
Gefangenen ist eine nette Idee 
und durch die Echtzeit artet der 
Abwehrkampf teilweise in 
echten Streß aus. 



Truppen lassen sich nur durch vorher zusammengemischte 
Zaubersprüche unterstützen. Das Kampfgeschehen betrachtet 
man in zwei Zoomstufen. 

Das Mischen von Magie nehmen Sie in einem speziellen Bild- 
schirm vor: Verschiedene Zutaten ergeben, richtig gemixt, 
machtvolle Zaubersprüche. Wenn Ihre Vorräte zur Neige 
gehen, schicken Sie einige unbeschäftigte Monster auf Kräu- 
tersuche. Allerdings stehen sie während des Sammeins nicht 
für Kämpfe zur Verfügung. Fallen sind ein weiteres Verteidi- 
gungsmittel, aber auch hier gilt: Wer keine Truppen abstellt, 
kann auch keine komplexen Überraschungspakete zimmern. 
Das in der Mitte des Landes gelegene Heimatschloß stellt natür- 
lich den Hauptanziehungspunkt für die Invasoren dar. Auf- 
grund seiner Größe ist es im Gegensatz zu den restlichen 65 
Gebieten nochmals in acht Stockwerke verteilt, die einzeln 
verteidigt werden können. Da das gesamte Spiel in Echtzeit 
stattfindet, laufen viele Schlachten automatisch ab: Man kann 
halt immer nur an einer Stelle gleichzeitig sein. 
Im Hauptmenü läßt sich der gewünschte Schwierigkeitsgrad 
einstellen: Beim »Serf« angefangen erhalten Sie nach oben 
hin immer weniger Anfangsmonster, während die Gegner 
immer stärker werden. Spätestens als »Overlord« sollte einem 
dann nicht allzuviel am Land seiner Väter liegen. (Ja) 



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dominus 



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Spiele-Typ 

Her stellef 

Ca.-Preis 

Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltext 



Anspruch 



Grafik 



Strategiespiel 
U. S. Gold 

DM 120- 

Englisch; befriedigend 

Englisch; viel (deutsche 

Version in Vorbereitung) 

Befriedigend 

Für Fortgeschrittene 

und Profis 

Befriedigend 

Ausreichend 



Freies RAM: min. 570 KByte 
+ 2 MByte XMS 
Festplattenplatz: ca. 30 MByte 
Besonderheiten: Zoomfunktion bei 
Kämpfen; Monster- und Zauber- 
spruch-Mixen. Soll komplett in 
Deutsch erscheinen. 
Wir empfehlen: 486er 
(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM 
und Maus. 




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ADHNAHME 




Actionkrimi, garantiert nicht blei- 
frei. Spielerisch schlicht, aber gra- 
fisch verlockend gestaltet sich die 
Streife des CD-ROM-Cops. 



Ba-Ba-Banküberfall: Der Typ mit der dezenten Kopfbedei 
zu den Bösen 



ig gehört eindeutig 



Der Chefprogrammierer bei American Laser Games hat 
einen gemütlichen Job: Seit Jahr und Tag kann er die sel- 
ben Routinen benutzen und muß sie nur mit neuen Videoclips 
verknubbeln. Seit den Tagen des Spielhallen-Debüts mit dem 
(mittlerweile indizierten) »Mad Dog McCree« sind die Titel 
dieser Firma nicht über das Point-and-schieß-Prinzip hinaus- 
gekommen. 

Die Masche ist einfach und wurde wiederholt 
für CD-ROM umgesetzt: Bildschirmfüllend 
läuft ein digitalisierter Videoclip ab. Sie kön- 
nen die Handlung nur durch Schüsse auf 
Halunken in allen Größen und Formen beein- 
flussen. Wird schnell genug geklickt, sinkt der 
Bösewicht röchelnd zusammen und die Hand- 
lung geht weiter. Lassen Ihre lahmen Reflexe 
es zu, daß der digitalisierte Fiesling schnel- 
ler schießt, wird zum »War wohl nix«-Clip 
umgeschaltet. Drei Bild- 
schirmleben stehen Ihnen 
zur Verfügung, um die 
Story voranzuschießen. 
Auf dem PC dämmen neu- 
zeitliche Segnungen wie 
Speichern des Zwi- 
schenstand oder verschie- Noeh einer Beförderung warten drt 
dene Schwierigkeitsgrade sionen auf Sie 
das Frust- Potential ein. 

Auch bei »Crime Patrol« wird der Mauszeiger in ein Faden- 
kreuz verwandelt und schon schießt man sich durch digitali- 
sierte Videofilm-Szenerien. Statt Wildwest ist jetzt der rauhe 




Cop-Allfag in einer US-Großstadt angesagt. Terroristen im 
Warenlager, Geiselgangster im TV-Markt - die Videos wer- 
den durchweg von ausgewachenen Ganovenrudeln bevölkert. 
Sie haben vom Hauptmenü aus die Wahl zwischen drei sepa- 
raten Handlungsästen; dazu kommt als vierte Alternative der 
Besuch einer Schießbude zwecks Treffsicherheits-Optimie- 
rung. Sind die Aufträge gemeistert folgt eine Beförderung und 
die Konfrontation mit 
weiteren Missionen. 
Auf jeden Fall gilt die 
Maxime »erst denken, 
dann ballern«: Ver- 
wandelt der kleine 
Dirty Harry einen 
Unschuldigen zum 
Kugelfang, verliert er 
sofort ein Bildschirm- 
leben, 

Gegenüber den Vor- 
gängerspielen fällt 
angenehm auf, daß 
übertrieben düstere 
Szenen mit schlecht erkennbaren Bewegungen 
vermieden wurden. Doublespeed-Laufwerk- 
Besitzer profitieren zudem von deutlich schärfe- 
ren Videos. (hl) 




MI. 

»He, starke Brille!«. Die 
Kollegin vom SWAT- 
Team trainiert noch 
coole Posen... 



- üim 



Spielerisch wärmt American 
Laser von CD zu CD das selbe 
Süppchen auf: Simples Maus- 
klick-Geballer; nicht übertrie- 
ben tiefsinnig oder komplex, 
aber durchaus kurzweilig. 
Crime Patrol sieht man an, daß 
die Firma mit wachsendem 
Erfolg immer größere Budgets 
in die Videodrehs investieren 
konnte. Raffinierte Kamera- 
fahrten, spektakuläre Stunts, 



Autoverfolgungsjagden und 
abwechslungsreiche Dreharte 
- hier ist mehr los als in einem 
durchschnittlichen TV-Krimi. 
Inhaltlich ein Offenbarungs- 
eid, aber als simpler Zwi- 
schendurch -Spaß kann Crime 
Patrol gefallen. 
Unterm Strich gibt's wegen 
der besseren Videos ein 
Pünktchen Aufwertung ge- 
genüber Mad Dog II. 



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crime patrol 



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Spiele-Typ 
Hersteller 
Cu.-Preis 

Kopier «hulz 



Spieltext 



Anspruch 
Grofik 



Aclionspiel 

American Laser Games 

DM 120- 

Englisth; ausreichend 

Englisch; wenig 

(ouch Sprachausgabe) 

Befriedigend 

Für Einstetger 

Gut 

Gut 






Freies RAM: min. 51 2 KByte 
Feslplaltenplolr: wenige Byte 
CD-Belegung: ca. 500 MByte 

Besonderheilen: Bessere Videogra- 
fik bei Doublespeed-CD-ROMs. Drei 
Schwierigkeitsgrade. Ein Spielstand 
darf gespeichert werden. 

Wir empfehlen: 386er 

(min. 33 MHz) mit 2 MByte RAM, 

Maus und Doublespeed-Laufwerk. 




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Delta 5 EV 67,95 SSN 21 SeawoH 

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Der Clou 

Der Pal r 1t der 

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Deierl Strike 



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54 neue Level DoomZ 



79.95 SubwarZOSO 

79.95 Subwar 2050 Data 

39,95 Superbero League 

59.95 oTHoboken 

56.95 Syndkalc 

74.95 Syndkale Data 

System Shock 
DV 74.95 



Wichtige Mitteilung !! 



,95 Wir glauben, da: 



lebe Prä «nie beizulegen, 
'den wir einen angemessen* 
DEUTSCHEN KINDFHk RFRM11I 
Verfügung stellen. 



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ll.F.O. DV 89.95 

J9.95 



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glauben, das wir hier auch In Ihrem Namen, sinnvoll handeln. 

Dlesbezügtkb bedanken wir um bei all unseren Kunden und 

Geschäftspartnern für das In uns geieme Vertrauen und wünscJ 

Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches Weihnacht slrsl 

und einen guten Rutsch Ins neue Jahr 

Ihr CaB&Play Team 



67,95 Chrlttoph Kolumbui 
79,95 Creatun Shock 
36,95 Crime Patrol 



t CD Cyclmania 
- . DA 74.95 



Oder Senilis 
Erben der Erde 
ril7AMghlnawk 
KI4 Fleet Defender 
FI4 Fleet Def.Data 
FI5 Strike Hagle 3 

[Gr.Prli 



29,95 Theme Park DV 74,95 Dark Fi 

34,95 Tic Flghter DV 89,95 Das schwari e Auge 1 DV 64,9 5 

"".»5 Thejtar* da 67,9 5 /CD Das schwarze, 

'W ^ransroort \\ Auge 2 

79,95 | Tycopn_ i ^ DV x79,95 ^ 

CD Dawn Potrol 




89.95 TubularWoridi DA 67.95 l. 

(47.95 U.F.O. Enemj Unkn. DV 89.95 DayofTi 

34,95 IJIItrnaT DV 34.95 Der Clou 

34.95 Ultima 8 DV 74,95 DerPalrt 
64,95 



Lukas Fllght CUstk-s- DA 79,95 

o Bamebavrk 1941 

o Tbeir Flnert Hour + Data 

8.W.O.T.L. + 4 Mlirtonen 

( CD Magic Carpef\ 
^ DV X89.95 J 

Mega Race DV 67,95 

Mlght&Maglc 3-5 



CD U.S. Navy 
Fighitör 
D A x89^95 J 

WUd Blue Vander DA 67,95 

WlmiAnmida DA 79,9 5 

^CD Wing Comander^ 
Teil 1 und 2 
DA 67,95 

I nciallcr Z matzmlsilonen + Speech 

■' CD Wing- 
Comander 3 
DA x99,95 



DV 79.95 



DV 



T\ fCD NHL HockeyA 
J V DV 79.95 J 



Original Creattv Lab 



7«.'I5 
8 7. '15 
84.95 



Indy Car Racine 
Indy Car Data 
Indy Car Painl Kid 



119,95 k 

69,95 WecbeeWorldi 

34.95 WerewoH KA50 

67.95 Wlng Armada 

39,95 WingsofClory 

49.95 World o! Lemmlnge 3 

29.95 WWF 1 

34,95 WWF 1 

47,95 X - Wlng 

64.95 B - Wlng 

67,95 X- Wlng Upgrade 



Desert Strike 



DA 



47,95 DieHöhlcnwelt-Saga 
i67,95 Dragon Lore 
64,95 



DV 187,95 



'CD DOOM 2 
DA 79,95 



CD Noctropolis 
- DA X89.95 
SZ i CD Novastorm 
.... V DV 79.95 
^ 'fcD Oldtimer 
DV 84,95 



SoundbL 16 Value EdrL 
SoundbL 16 Multl CD 
SoundbL 16 Multl CD - 

mit ASP Chi p/MPI 401 



O utposl 



DV 79,95 



19J» 


und neu auf dem Markt 2 CD 


MJI5 


mit neuen Leveln für DOOM 1 


39^5 


800 MB Daten u.i vier ncl. 


49.95 


Episoden f. DOO EV 



Lode Runner y 
. DV 67.95 J 

i.ukai Classic Adventure Comp!- 
arton bestehend aus: DV 99, "5 



ot 



Maniac Mansior 
o Monkey Island 1 
oZackMcKj-acken 
Versandkostni: Ab 250 DM PortolreU Vorkais 
Abkümmgen : DV = Spiel und Anleitung deuli 
^V = Spiel war bei Benaktlonsschlull noch nicht 




47,95 



m ßn 



tc 



komplcll deutsch auf J,: 



5,50 DM I Nachnahme 9,90DM (Zustellgebühr schon IncL) nizügL 

i / DA = Anleitung deutsch / EV ■ englische Version 

n Markt / LV. = Spiel In Vorbereitung Irrtümer 



CD PGA 486 
Golf 
DA 89.95 ) 

Pulbil Delun DA 47,95 

Pirat« Gold DV M.9S 

P oikt Qutrt 4 DV 79,9 5 

fCD Quaratine", 
L DV 79.95 ) 

Q ueit for Glory 4 DV »S4.95 

/'0:D Rebel - 

/^ssciuilt 
V LD\/ 79.95 J 



Joystick Standart 



Preisliste Kostenlos 



auf einer CD 

CD Colonization 

und Civilization 

v . DV x 109 ,95 ^ 

t Aufpreis Im Skherbeilskarion 



_y 



•> 



Der virtuelle Luftraum wird 
immer enger. Mit Novalogics 
neuer Simulation weichen Sie auf 
den Boden aus und steuern zur 
Abwechslung Kettenfahrzeuge 
mit viel Knautschzone: Armored 
Fist simuliert vier verschiedene 
Panzertypen. 

Panzereinheilen stellt sich der kalte Krieger 
gerne als »gepanzerte Faust« vor: Schnell, 
stabil und mit großer Feuerkraft versehen 
kommt den fahrenden Särgen bei Attacken 
und Gegenangriffen die tragende Rolle zu. 
Moderne Stahlkolosse sind derart mit Elektro- 
nik vollgestopft, daß sie preislich nicht weit 
von diversen Kampfflugzeugen entfernt sind. 
Deshalb läßt man sie auch nicht von irgendwelchen daher- 
gelaufenen Typen befehligen, sondern nur von absoluten 
Könnern - beispielsweise Ihnen. 

Als Kommandant von bis zu vier Panzerzügen müssen Sie 
in »Armored Fist« rund 50 Einzelschlachten in sieben Kam- 
pagnen bestehen. Ein Zug besteht wiederum aus bis zu vier 
Vehikeln, so daß maximal 1 6 Fahrzeuge gesteuert werden. 
Zur Wahl stehen die blaue und die rote Seite, welche meist 
NATO-Staaten und die frühere UdSSR symbolisieren. 
Gekämpft wird aber in »regionalen« Konflikten, z.B. in der 
Türkei, auf Zypern oder in der Ukraine. Jede Seite verfügt 
über drei verschiedene Einheiten: Einen Kampfpanzer, einen 
Schützenpanzer und einen Helikopter. Nur die 
beiden verschiedenen Panzer können jeweils 
direkt gesteuert werden, wobei das mitgeführte 





Der M1A2 Abrami hat 



entferntes Ziel zerstört 



Waffenarsenal beachtlich ist: Insgesamt acht verschiedene 
Raketen und Projektile warten auf ihren Einsatz, dazu kom- 
men zwei Nachtsichtgeräte. 

Da die Effizienz der einzelnen Waffen gegen die verschie- 
denen Gegner sehr unterschiedlich ist, besteht die wichtig- 
ste Aufgabe im Spiel darin, blitzschnell den adäquaten Muni- 
tionstyp zu laden und abzufeuern. Ein Schützenpanzer führt 
z.B. zwei SAM-Raketen gegen Helikopter mit sich, während 
ein Kampfpanzer zur Verteidigung gegen Luftangriffe nur 
mit seiner MG in den Himmel halten kann. 
Das Kommandieren erfolgt auf drei Ebenen: In einer Art 
Tabelle werden ganzen Platoons oder einzelnen Fahrzeu- 
gen Mission, Aggressivitäts- 
grad und Formation verord- 
net. Ein Fahrzeug jedes Zugs 
stellt jeweils den Anführer 
dar, dem die restlichen Pan- 
zer folgen. Mit Hilfe einer 
vierstufig zoomenden Über- 
sichtskarte erhalten die als 
kleine Symbole dargestell- 
ten Einheiten dann ihre 
Marschbefehle. Man gibt 
dem Zugführer per Maus- 
klicks einen Weg vor, der an 
mehreren Knotenpunkten 
abzweigen kann. Da neben 
den Fahrzeugtypen auch die 
Ausrichtung der Geschütz- 
türme und die abgefeuerten 
Projektile zu sehen sind, läßt 
sich das Geschehen hier gut 
verfolgen. Zu guter Letzt 



Die tockpitlose Sicht sargt für 
größere Übersicht 



Comanche 


86 


Earlhsiege 


76 


ARMORED FIST 


63 


Armour Geddon 


46 


Campaign 2 


21 



im Wettbewerb 

Actio n vernarrte Hubschrauber- 
piloten haben Comanche eh' 
schon längst im Schrank stehen. 
Futuristisch orientierte Komman- 
danten werden sich bei Earfhsie- 
ge wohl fühlen, das übersichtli- 
cher und abwechslungsreicher 
ist als NovaLogics neue Panzersimulation. Das halbseidene 
Armour Geddon bietet einen taktischen Wischwasch aus Pan- 
zer- und Jetsimulation. Schlimm wird's bei Campaign 2, das 
sich gekonnt zwischen die Stühle »Simulation« und »Strate- 
giespiel« in den Militarismus-Matsch setzt. 

kann man natürlich auch jeden Panzer einzeln steuern, wobei 
Sie gleichzeitig die Aufgaben von Fahrer und Bordschütze 
übernehmen. Tapfer zuckelt man als lebendes Ziel durch die 
Landschaft und versucht, den Gegner als erstes zu 
beschießen. Ein halbautomatisches Zielsystem unterstützt Sie 
dabei: Befindet sich ein Ziel in Sichtweite des »Laserauges«, 
so läßt es sich durch Aufschalten (»Lock«) zentrieren und 
dann mit großer Treffsicherheit beharken. Mehrfach getrof- 
fene Panzer stoßen schwarze Rauchschwaden aus und sind 
fortan unbrauchbar, Mannschaftstransporterquittieren meist 
schon den ersten Treffer mit einem Totalschaden. 
Gerade die Rauch- und Nebelschwaden sind eine der Stär- 
ken des Programms: Sie behindern die Sicht, ohne sie aber 
völlig zu blockieren. Der eigene Panzer läßt zu Verteidi- 
gungszwecken Motorenqualm ab oder wirft Nebelgrana- 
ten. Am schwierigsten sind Helikopter zu bekämpfen, da sie 
sehr wendig sind. Die Sicht eines Panzerkommandanten ist 
halt recht eingeschränkt, auch wenn sich der Geschützturm 
in alle Richtungen drehen läßt. Es steht aber ein Vollbild- 
modus zur Verfügung, der das Sichtfeld vergrößert. 
Die Außenkamera auf den eigenen Panzer hingegen bietet 
zwar nette Ansichten, ist zum ernsthaften Spielen aber nicht 
zu gebrauchen. In allen drei Modi vergrößert eine Zoom- 



H langer 



Hat beim blitzschnellen 
»Comanche« die Voxelgrafik 
noch sehr gut ausgesehen, 
wirkt sie bei Armored Fist recht 
klobig. Außerdem kriechen 
die Panzer vergleichsweise 
gemächlich vor sich hin - das 
ist zwar durchaus realistisch, 
läßt aber die Grafik nicht rich- 
tig zur Geltung kommen. 
Spielerisch ist eine halbwegs 
funktionierende Mischung aus 
Taktik und Rumballern ange- 
sagt, das Terrain erlaubt das 
Anschleichen an den Gegner. 
Was mich aber stört, ist die 
äußerst begrenzte Auswohl 
an Fahrzeugen und sonstigen 
Objekten. 

Es mag ja realistisch sein, daß 
man im modernen Panzer- 
kampf vom Gegner kaum mal 
etwas sieht. Im Spielalltag 



wirkt sich das aber so aus, daß 
man ständig wild die »Tar- 
get«-Taste drückt und losbal- 
lert, sabold der Computer 
automatisch auf einen Gegner 
aufschaltet. Jeder zweite 
Schuß ist ein Treffer, warum 
da noch groß heranpirschen 
oder Gegner identifizieren? 
Die Kampagnen hingegen 
können gefallen, auch wenn 
die Missionen linear aufge- 
baut sind und eine Art Rah- 
menhandlung nur ansatzwei- 
se eingebaut ist. Nett finde ich, 
daß man in allen Schlachten 
beide Seiten übernehmen, 
sowie Luft- und Artillerieun- 
terstützung anfordern kann. 
Mit übersichtlicherer Grafik 
und mehr Einheiten würde mir 
Armored Fist auf jeden Fall 
besser gefallen. 




Auf der sc rollen de Landkarte hat 
Zoom stufen zur Verfügung 



funktion entfernte Ziele auf Wunsch drei- 
oder zehnfach. Auch die im »Cockpit« zu 
sehende Karte läßt sich vergrößern und ver- 
kleinern. Ein spezielles Radargerät zeigt 
außerdem sämtliche bekannte Feindobjek- 
te an, inklusive »Wirkungsbereich« des 
eigenen Panzers: gemeint ist das etwa 45 
Grad breite Sichtfeld aus dem Geschützturm 
heraus. 

Interessant und knifflig wird die Steuerung 
eines Panzers durch den Umstand, daß 
Blick- und Fahrtrichtung nicht unbedingt 
dieselben sein müssen. 
Ein Szenarioeditor erlaubt das Hinzufügen 
weiterer Panzer, Bäume und Ziele, wenn 
auch die Landschaft selbst nicht verändert werden kann. 
Allzuviele Objekte gibt es zudem nicht zu bewundern: Mit 
Bunkern, Tanks und Satellitenschüsseln ist das Repertoire 
schon beinahe ausgereizt. (la) 




Trotz kaputter Na cht sieht 
wird der Hind Helikopter 
abgeschossen 



(1. 



armored fisr 



■+ß^& 



v-^VS* 






Spiele-Typ 

Hersteller 
Co.-Preis 
Kopier seh uti 
Anleitung 
Spieltext 



Bedienung 
Anspruch 



Grafik 



Simulation 
Nosologie 
DM120,- 

Englisdi; gut 

Englisch; wenig 

(deutsche Version in 

Vorbereitung) 

Befriedigend 

Für Fortgeschrittene 

und Profis 

Befriedigend 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 520 KByte * 2,5 
MByte XMS 

Feitplattenplati: ca. 4 MByte 
CD-Belegung: ca. 50 MByte 
Besonderheiten: 

Sprue haus gobe und Missionsedhor. 
Deutsche Version in Vorbereitung. 
Wir empfehlen: 486er (min. 50 MHi) 
mit 4 MByte RAM und Maus. 




MjJ:\ 



Statt Radar und Schleudersitz 
gibt es hier klapprige Dop- 
peldecker und klemmende 
Maschinengewehre. »Down 
Patrol« will akkurates 
Geschichtsbuch und Flugsi- 
mulation in einem sein. 



Wir haben uns am Heck der gegnerisch' 
Maschine festgesetzt [Super VGA) 



Es war einmal vor vielen, vielen Jah- 
ren. Da wehte den tollkühnen Män- 
nern in ihren fliegenden Kisten 
noch der eiskalte Wind um die 
Nase, versammelte sich auf letz- 
terer altes Ol aus dem Motor und 
war an radargesteuerte Raketen 
und Nachbrenner noch gar nicht 
zu denken. 

Wackere Recken wie der »Rote 
Baron« Manfred von Richthofen 
oder Eddie Rickenbacker trugen 
ihre Fehden in den Lüften aus. Sie 
sahen sich als Gentlemen, die dereinst mit Schwert und Degen 
fochten, mit Doppel- und Dreideckern aber ebenso gewandt 
umzugehen wußten. 

Obwohl der Erste Weltkrieg alles andere als romantisch war, 
werden die Fliegerasse von damals immer wieder mit ver- 
klärten Worten beschrieben und als wahre Helden gerühmt. 
Rowan Software, die uns schon »Overlord« bescherten, haben 
sich mit ihrer neuesten Flugsimulation »Dawn Patrol« voll auf 
die Helden des ersten Luftkriegs verlassen und wollen aus dem 
Flair der damaligen Zeit Kapital 
schlagen. Doch wer argwöhnisch 
plumpen Patriotismus vermutet, 
wird angenehm überrascht. 
Rawan hat sehr sorgfältig recher- 
chiert und bringt viele interessan- 
te, ideologiefreie Informationen 
zu den Taktiken der damaligen 
Fliegerasse und deren Privatle- 
ben. 

Abgesehen vom detaillierten 
Drumherum bietet Dawn Patrol 
nicht viel neues. Sie blättern das 
»interaktive Buch« durch, stoßen 
auf eine interessante historische 
Begebenheit und spielen diese 
entweder auf deutscher oder alli- 
ierter Seite nach. Den Schwierig- 
keitsgrad der Mission bestimmt man, indem Parameter wie 
die Zahl der gegnerischen Flugzeuge oder deren Positionen 
verändert werden. Beispielsweise übernehmen Sie die Rolle 




des Roten Barons, der mit einem Flügelmann 
zwei englische Bomber und deren Eskorte 
angreift - oder Sie verteidigen Ihre Flug- 
zeuge gegen den deutschen Angreifer. Die 
Bomber stehen allerdings nicht zur Verfü- 
gung und Landungen können Sie auch gleich 
wieder vergessen, denn die Mission ist been- 
det, wenn Sie abgestürzt sind oder per 

Tastendruck das Spiel verlassen. 

Grafisch merkt man Dawn Patrol deutlich an, daß es ähnli- 




J ...iikncf, Der Sie* Daum Pacrol 




1 Am 21. Mär; 19 1B blarlcl.cn die Deutsnlmi ihre «rufte Offensive. 

I sie sich insaesamt als Fehlschba Der Tod vnn Manfred' Freiherr lun 
1 Hii-hUmfen am 21. April urrr.r. rf.e ,1,-r , In, i. «■!„■., Mural einen 
1 weiteren harten Schien. 

1 FluH/ciiB typen in die Schlacht, aber das Ende des Krieges zeichnete 




—T flf = 


Qg| DER EINSATZ £2 




MBi 


Fokfcer-Orelüecker ©er ade 

Gefecht, als er bemerkt. 
.1*6 eine Camel sich 
dauunstelile» will. Er 









Dawn Patrol ist v 



i Geschichtsbuch aufgemacht 



_J 



im Wettbewerb 



Ein trauriges Ende eines Fliegerasses, 
einmal in VGA und darunter hoch- 
auflösend zu betrachten 



Aces over Europe 


13 


Red Baron 


72 


Dogfight 


69 


DAWN PATROL 


63 


Overloid 


S3 



Rowan s fliegendes Geschichts- 
buch ist trotz der relativ flotten 
SVGA-Grafik nur Kanonenfutter 
für Red Baron von Dynamix, der 
noch wie vor besten und 
abwechslungsreichsten Simulati- 
on des ersten Luftkrieges. Aces 
over Europe beschäftigt sich zwar mit dem Zweiten Weltkrieg, 
ist aber mit vielen anspruchsvollen Missionen und realistischen 
Flugzeugen erste Wahl. Wer mit seinem alten Dreidecker gerne 
einmal eine moderne Phantom jagen will, ist beim Micropro- 
se-Flugsimulator Dogfight gut aufgehoben. Overlord, enttäu- 
schender Vorgänger von Dawn Patrol, leidet unter öden Mis- 
sionen und wenig Realitätsnähe. 



Birnm 



Das gute alte »Red Baron« hat 
gezeigt, wieviel Spaß es 
macht, sich fernab vom High- 
Tech 'Firlefanz der Strike Com- 
manders an eine gegnerische 
Maschine zu hängen und tolle 
Duelle auszufechten. 
Dawn Patrol geht im Gegen- 
satz zu den bisherigen Pro- 
grammen einen etwas ande- 
ren Weg. Dos interaktive Buch, 
voller gut recherchierter histo- 
rischer Informationen, erlaubt 
es, die damaligen Einsätze zu 
verändern oder nachzuspie- 
len, immer unter Bezug auf 
das tatsächliche Geschehen. 
So gut diese Idee im Ansatz ist: 



Ein fesselndes Spiel wurde 
Dawn Patrol nicht. Dazu gibt 
es zu viele spielerische Män- 
gel. Zwar fliegen sich die 
Maschinen ordentlich, doch 
schnell wird das reine Abbal- 
lern irgendwelcher Gegner 
langweilig - trotz der Duelle 
mit Fliegerassen ä la »Red 

Keine Kommunikation mit Ka- 
meraden oder Feinden, keine 
Bodenangriffe, Starts oder 
Landungen: Dawn Patrol ist 
eher für Geschichtsfans mit 
leichten Flug-Ambitionen ge- 
eignet als für ernsthafte Digi- 
Piloten. 




che 3D-Routinen wie Overlord benutzt. Die Grafik ist unter 
VGA sehr flott und ab einem DX-2-50 sowie einer schnellen 
Grafikkarte auch unter SVGA erträglich. Die etwas höhere 
Geschwindigkeit als beim Vorgänger hat ihren Grund: Im 
Gegensatz zu Overlord hat Rowan völlig auf 3D-Objekte am 
Boden verzichtet. Außer Luftkämpfen gibt es nicht viel zu tun. 
Dafür sind die Flugzeuge sehr detailliert und fliegen sich rela- 
tiv realistisch, wenn Sie auf die diversen zuschaltbaren Hilfen 
verzichten. Sollte Ihr PC die Grafikmengen nicht schnell genug 
verdauen, hilft das Abschalten von Details oder das Verklei- 
nern des sichtbaren Bildschirms. 

Werden Ihnen die Einzelmissionen zu langweilig, starten Sie 
mit einem von acht vorgefertigten Piloten eine Karriere. Durch 
die unterschiedlichen Fähigkeiten der Mannen verläuft jeder 
Lebensweg anders. Neben dem Videorecorder, mit dem Sie 
nach einem Flug noch einmal Ihre Fehler oder tollen Leistun- 
gen betrachten, gibt es zahlreiche Außenansichten Ihres Flug- 
zeuges und der Gegner. Positiv fällt die Funktion »Inside Com- 
bat Lock« auf, mit dem der aktuelle Gegner immer im Mittel- 
punkt des Bildschirms ist und Sie Ihr Flugzeug anhand der 
Tragflächen oder Hilfslinien ausrichten. (fs) 



m 


ton patrol 




>■*"♦ 


Spiele-Typ 


Flug Simulation 


Freies RAM: min. 560 KByte 


Hersteller 


Rowan /Empire 


Festplattenplatz: ca. 12 MByte 


Cc.-Preis 


DM120,- 




Kapiersch 


tz - 


CD-ROM-Version in Vorbereitung. 


Anleitung 


Deutsch; gut 




Spieltext 


Deutsch; sehr gut 


Wir empfehlen: 486er 


Bedienuni 
Anspruch 


Befriedigend 
Für Ein sleiger und 


(min. 50 MHz) mit S MByte RAM, 
Joystick und SVGA. 




Fortgeschrittene 




Grafik 


Gut 


/*C~\ l^^pW 


Sound 


Befriedigend 


=u ^IsaTÄi 



WIRD WAHR: p- 




X 



OLDTINER 



o 



Die Faszination der 
Schnauferl hat die High- 
Tech-Welt erreicht: In 
»Oldtimer« bauen und 
testen Sie Autos oder 
amüsieren sich mit histo- 
rischen Filmbeiträgen. 



ol ehrlich: All die Porsches und 

Ferraris heutiger Tage ver- 
blassen doch angesichts der drol- 
ligen Schnauferl, die vor hundert 
Jahren über die schlecht befestig- 
ten Straßen tuckerten. In »Old- 
timer« sind Sie Chef eines Auto- 
mobilwerks und versuchen, die 
besten und erfolgreichsten Vehikel 
zu bauen - »Rüsselsheim« läßt Vom Büro aus erreicht m 
grüßen. Doch Oldtimer bietet noch einiges mehr, denn man 
tritt am Steuer eigener Rennwägen gegen die Konkurrenz an 
und stöbert in einem umfangreichen Videoclip- Lexikon nach 
historischen Highlights. 

Zu Beginn besitzen Sie je nach Schwierigkeitsgrad mehr oder 
weniger viel Startkapital, ein Verwaltungsgebäude und eine 
Lagerhalle. Schnell sollte noch eine Forschungsabteilung ein- 
gerichtetwerden, denn der kluge Schnauferl-Bauer blickt nach 
vorne und will von Lieferengpässen bei Zuliefererfirmen unab- 
hängig sein. Den Lagerverwalter beauftragt man, Angebote 
für Bauteile einzuholen, da Sie 



Lexikon Fabrikgelände Bilanz Zweigstellen Zeitung 

.- — *- 




Neues Spiel 



Laden/Speichern 



Personalbüro 



: 



ja nicht ewig warten wollen, bis 
der Rubel rollt. Steht die For- 
schungsabteilung, tüfteln die 
Techniker einen Prototypen aus, 
der aus den bestellten Bauteilen 
gebastelt wird. 
Fällt das Ergebnis zu Ihrer 




Auf dieser Wiese dürfen Sie nach Herzenslust 
expandie 



i alle wichtigen Menüs 

Zufriedenheit aus, dürfen Sie mit dem Wagen eine Testfahrt 
unternehmen. Erwarten Sie aber keine spannenden Rennen 
ä la »Formula One Grand Prix«, denn ein Oldtimer mit 35 
km/h Spitzengeschwindigkeit ist eben kein Benetton-Ford. Als 
nächstes muß eine Fertigung shalle für Ihren ersten Wagen 
gebaut werden. Das kostet viel Geld und noch mehr Zeit, die 
Sie für neue Forschungsprojekte nutzen sollten. Wenn die 
Halle steht, werden die entsprechenden Maschinen gekauft 
und eingerichtet, Facharbeiter oder Hilfskräfte heuert der 
Personalchef auf Wunsch an und schließlich legen Sie noch 
eine Lagerhalle fest, in der die fertigen Traumautos bis zur 
Auslieferung der Käufer harren, die da kommen. In der Zwi- 
schenzeit kann ein bißchen Werbung nicht schaden und auch 
Ihre Vertragshändler wollen wissen, was der neue Flitzer 
kosten soll und wieviel Rabatt Sie einräumen. Dann endlich 
ist es soweit und die ersten Taler fließen in die Kassen. 
Läuft alles wie am Schnürchen, werden Sie am Jahresende 
eicht sogar im Konkurrenten kreis zum Aufsteiger des 
Jahres gekürt. 

Da Sie im Jahre 1 886 beginnen, dürfen Sie keine PS- 
Wunder mit acht Zylindern und ähnlichem erwarten. Der 
erste Wagen hat gerade mal einen einsamen Zylinder 
und quält sich mit schmächtigen 5 PS über die Hügel. 
Doch später sollte es Ihnen gelingen, einen Rennwagen 
zu entwickeln, der mit der Konkurrenz mithalten kann. 
Irgendwann nä- 
hert man sich 
auch der magi- 
schen Schall- 
mauer von 1 00 
Stundenkilome- 

Das Lexikon 
zeig) einige 
alte Filmchen 



■iimFTil stanol 



Komplexität hat man Oldtimer 
nicht gerade mit dam 
Schöpflöffel eingeflößt. Die 
wirtschaftlichen Abläufe sind 
für Profis leicht zu durch- 
schauen und somit auf Dauer 
uninteressant. Einsteiger ins 
Genre der Wirtschafts Simula- 
tion profitieren davon, denn 
sie werden nicht von unendli- 
chen Zahlenkolonnen und 
Optionen erschlagen. Auch die 
lockere Aufmachung zeugt 
von der leichten Zugänglich- 
keit. 

Die Autorennen und Testfahr- 
ten dienen als gelegentliche 
Abwechslung und optisches 
Zuckerl, nutzen sich aber 



schnell ab. Sichtig spannende 
Kurven kratzereien, wie man 
sie aus den diversen Renn- 
spielen kennt, sind die Test- 
fahrten beim besten Willen 
nicht. 

Gelungen ist das Lexikon über 
die Anfangszeit der Automo- 
bile. Mit interessanten Beiträ- 
gen über damals bedeutende 
Designer und den rührend- 
komischen Videos reizt es 
immer wieder mal zum rein- 

Das eigentliche Spiel reißt 
keine Bäume aus, ist dem 
direkten Konkurrenten »Rüs- 
selsheim« ober um ein paar PS 
überlegen. 



REALITÄT ► 



fern und peilt einen Marktanteil von 80 Prozent an. Das Spiel 
endet in jedem Fall im Jahr 1 929 - außer Sie gehen vorher 
Pleite, beispielsweise während des Ersten Weltkriegs, wenn 
die Grenzen dicht sind und Sie im feindlichen Ausland gut- 
gehende Zweigstellen besitzen. Damit das nicht passiert, 
informiert im Verwaltungsgebäude das Bilanzbuch über den 
Erfolg Ihres Unternehmens, so daß Sie verlustreiche Fahrzeu- 
ge oder Zweigstellen schnellstmöglich abstoßen können. 
Die Grafik ist typisch für eine Wirtschaftssimulation: solide, 
aber wenig aufregend. Gespräche mit nett gemalten Bankiers 
oder Technikern dirigieren Sie per Mausklick sowie vorgege- 
benen Fragen und Antworten. Während des gesamten Spiels 
dudelt eine nette Melodie vor sich hin, die sich aber wie die 
Soundeffekte abschalten läßt. 

Für den spielerischen Fortschritt nicht nötig, doch für ein paar 
unterhaltsame Stunden guf geeignet ist das Lexikon, welches 
Sie über die Geschichte der Automobile informiert. Mehrere 
Stummfilme in schwarzweiß wurden mit dem typischen Rat- 
tern eines Projektors unterlegt und erzählen von den ersten 
Versuchen mit dampfgetriebenen Autos oder spektakulären 
Rennen. Raytracing-Modelle bekannter Oldtimer und Porträts 
der wichtigsten Erfinder runden diesen Programmteil ab. (fs) 





oldtimer 




'kL 


' ♦ 


Spiele-Typ 


Wirtschaft ssimulotion 


Freies RAM: min. 4 MKByte 






Festplattenplatz: ca. 3 MByte 


Ca.-P.eis 


DM 120- 


CD-Belegung: ca. 170 MByte 


Kopier seh 




Besonderheiten: Lexikon mit 






Anleitung 


D flutsch; ausreichend 


CD-Version. 


Spielte«! 


Deutsch; befriedigend 


Wir empfehlen: 48 6er 


Bedien um 


Gut 


(min. 33 MHi) mit 4 MByte RAM 


Anspruch 


Für Einsteiger 


und Maus. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Befriedigend 


b,J— T CO ^^— \- 









_.l oder Spiel? Cyberia bringt eine einzigartige Zukunftsi 

Bildschirm, realer als jemals zuvor. 



ide der Zerstörung, nachdem in Jen vereisten Einä 
uiumutive Werkzeug für Jen jüngsten Tag gefunden wurde - < 
vergessener Zeit wurJe es als Instrument des Friedens entwicl 
zum Werkzeug tödlicher Bedrohung gegen die Menschheit. 



• Hochauflösende Füll Mol 



• Slate-of-the-art 3D-g 

ik mit lebensnaher Charakter- 

nung synthetischer Schau- 



• Voll digitalisierte lippensynchi 
Sprach 



Für CD-ROM 

BOMIÜO 




V 



CYCLENANIA 



Das macht nicht nur Easy 
Ridern Spaß: Leicht zu- 
gängliche rasante Motor- 
rad-Action auf fünf digita- 
lisierten Straßen kursen. 

Das Pferd des modernen Mannes 
(und der modernen Frau) ist das 
Motorrad. Für Freizeitcowboys und - 
girls gibt es nichts schöneres, als in 
sonnenbeschienenen Landschaften 
über Serpentinenpässe zu hei 
Bedauerlicherweise gerät aber da: 
ansonsten zuverlässige Motorrad vor- 
zugsweise auf laubigen Asphalt 
flächen, schneebedeckten Bergs 
fraßen und regenfeuchten Feld- und 
Wanderwegen ins Schleudern. 
Genau rechtzeitig zu der kalten Jahreszeit, in der diese Bedin- 
gungen den Unmut der Motorradfahrer wecken, bringt Acco- 
lade einen Seelentröster namens »Cyclemania« heraus. 
Vom CD-ROM werden Videoaufnahmen fünf israelischer 
Straßenkurse angeboten, die man in diversen Rennmodi abra- 
sen darf. Für ein nettes Spielchen zwischendurch wählt man 
»Quick Race« und findet sich unmittelbar auf der Piste wie- 
der. Wahlweise fahren Sie ein einzelnes Rennen mit Trai- 
ningsfahrten und Qualifikation oder gar eine ganze Welt- 
meisferschafts-Saison mit allen fünf Kursen. Je nach Fohr- 
können und Temperament dürfen Schwierigkeitsgrad der 
Steuerung und das Fahrvermögen der gegnerischen Fahrer 
in jeweils drei Stufen abgestimmt werden. 
Für ganz harte Jungs gibt es den »Aggressive« -Modus, in 
dem ein Fahrstil rüpelhafter Art nicht nur erlaubt, sondern 
ausdrücklich erwünscht ist. So winken schon für leichtes 
Anrempeln eines Fahrerkollegen Bonuspunkte. Die höchste 




Der staubige, kurvige Wüstenkurs bringt den Spieler und fünf Gegi 























1 






m r 


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Cyclemania Catalog ot 
^— ^ Rating; Eng Ines ^^— J 






• üp 0f .«M «.«hk S2500 1 



r Tuningfreaks: Der Rennmotor mit polierten 
i- und Auslaßkanälen 



Punktzahl gibt es jedoch für Abdrängen mit folgendem Sturz 
des Gegners. Zusätzlich scheint die Streckenabsperrung zu 
schlafen, denn es drängeln Cabrios und überbreite Killertrucks 
im Gegenverkehr. Die phlegmatisch dohinmümmelnden Kühe 
sind für den Geübten keine große Herausforderung, eher die 
unvermittelt über die Straße galoppierenden Pferde. Die Renn- 
modi an sich bleiben gleich, allerdings werden auch die Mit- 
fahrer hin und wieder von derartigen Querulanten zu einem 
unsanften Abstieg gezwungen. 

Die fünf Rennkurse sind optisch allesamt recht unterschied- 
lich, wobei Cyclemania keine Simulation im Stile von »Indy 
Car Racing« ist, sondern ein Actionspiel. Die digitalisierten 
Kurse fahren sich im Prinzip alle gleich, variieren aber von 
der Länge und der Umgebung. So findet man sich bei »Desert 
Heat« offensichtlich in einer Wüste wieder, während »Forest 
Shadows« eher in einer wäldlichen Region angesiedelt ist. 
Der Spieler kann Gas geben, bremsen und lenken, worauf 
sein Motorrad, das er von hinten sieht, entsprechend die Posi- 
tion auf dem fest vorgegebenen Kursverlauf ändert. Norma- 
lerweise ist eine Gangwechsel -Automatik eingeschaltet, die 
aber deaktiviert werden kann. Cockpitanzeigen informieren 
über Tempo, Drehzahl, Öltemperatur und verbleibende Sturz- 
resistenz. Nach gut einem Dutzend Bodenberührungen sind 
Zweirad und 
Fahrer kaputt 
und das Spiel 
zu Ende. 
Es gibt einen 
hochauflösen- 



schnelf eng und 
Stürze sind häufig 




BiTTiliFTül \\ 



Cycle 

gas Actionspiel. CD rein - laden 
- los. Die digitalisierte Grafik 
ist ganz nett, die Strecken 
sehen abwechslungsreich aus. 
Bei der latent schwammigen 
Steuerung ist dosiertes 
Beschleunigen jedoch nicht 
möglich und Gaswegnehmen 
führt zu sofortigem Geschwin- 
digkeitseinbruch. Es gilt die 
Devise »Vollgas«, mit ruckar- 
tigem Zurückziehen des Joy- 
sticks vor Kurven. 
Diese zugegebenermaßen 
etwas unorthodoxe, brachia- 
le Motorradfahr-Technik ist 




nichts für Sensibelchen, führt 
zu erhöhtem Joystickver- 
schleiß und treibt die Rea- 
litätsnähe des Spiels nicht 
gerade in schwindelerregen- 
de Höhen. 

Die verschiedenen Motorräder 
und Tuningteile sind Schnick- 
schnack, da höchstens mini- 
male Unterschiede bemerkbor 
sind. 

Der Motorradfahrer in mir 
wird es sich aber nicht nehmen 
lassen, hin und wieder ein 
dreiründiges »Quick Rate« im 
kurzweiligen »Aggrc 
Modus zu fahren. 



Die SVGA-Darstel- 
lung sorgt für 
Übersicht, läßt dos 
3D-Fenster aber 
empfindlich 
schrumpfen 



den SVGA- 

Modus, bei dem 
aber nur das nor- 
male Bild auf ein 
Viertel verkleinert 
ist und drumherum der Streckenverlauf mit Fahrerpositionen 
angezeigt wird. Für Dauerspielen eignet sich dies nicht, da 
das Bild einfach zu klein wirkt, aber man kann sich einen 
Überblick über das Fahrerfeld verschaffen. Auch die Zwei- 
radschrauber kommen nicht zu kurz. Bei den Rennen darf 
man sich neben dem eigentlichen Motorrad auch diverse 
Zusatz- und Tuningteile aussuchen - vorausgesetzt, man hat 
durch vorherige Siege genügend Preisgeld gesammelt. So gibt 
es bessere Federbeine, einen PS-stärkeren Motor oder chrom- 
blitzende Auspuffrohre zu erwerben. Im Endeffekt wirkt sich 
das darin aus, daß man mit einem voll ausgerüsteten Motor- 
rad fast nie mehr von der Strecke fliegt und selbst bei mode- 
ratem Lenkgeschick immer gewinnt. (mk) 



m 



cyclemania 



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Spiele-Typ 
Hersteller 
Cn.-Preis 
Kopier s diu li 
Anleitung 
Spielte xl 
Bedienung 
Anspruch 

Grafik 



Rennspiel 
Acolnde 
DM 120,- 

Englisch; gut 

Englisch; wenig 
Befriedigend 
Für Einsteiger und 
Fortgeschrittene 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenplatz: ca. 1 MByte 
CD-Belegung: ca. 410 MByte 

Besonderheiten: Laufendes Rennen 
kann gespeichert werden. Double- 
speed- Laufwerk erforderlich. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. SO MHi) mit 4 MByte RAM 

und Joystick. 




... FANTASIE ... 



HUMAN«! 



. .....i Sie in der Rolle heldenhul- 

rtiger Orcs einen slrategisi 
fuhren. Mit unglaublich „. 
. „„lidieren diese beiden Streitkräfte in 
List, des Intellekts und der Gewalt. Bin 
mittelalterliche Festung. Zerstören S : - 
rn Sie die schwächlichen Menschen... Sie haben die Wahl! 



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Auf Diskette und CD-ROM 



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P A 6 



SPORTS 



BASEBALL «94 



Die US-Profis strei- 
ken, doch bei Sierra 
geht die Saison wei- 
ter: Baseball für Ken- 
ner mit unzähligen 
Optionen. 

Zwei Mann aus, kurz vor 
Ende des neunten Innings. 
Die Bases sind geladen, doch 
Ihr Team liegt mit drei Runs 
zurück und nur ein Homerun 
kann Sie noch retten. Die Zäh- 
lung ist voll, zwei Strikes, drei 
Balls, der nächste Schlag wird 
das Spiel entscheiden. Da 
kommt auch schon der Pitch, 
ein schneller Fastball in die 
linke obere Ecke der Strikezo- 
ne. Ihr Schlagmann zieht den 
Schläger voll durch und der 
Ball fliegt und fliegt, quer über 
das Außenfeld, über die Spiel- 
feldmauer und direkt in die Zuschauerränge - Homerun! 
Mal ehrlich, haben Sie gerade eben nur »Bahnhof« verstan- 
den? Naja, macht nichts, dann haben Sie schon wieder Geld 
gespart und brauchen sich »Front Page Sports Baseball '94« 
erst gar nicht zu kaufen. Es ist ganz auf den Kenner dieser 
durch und durch amerikanischen Sportart zugeschnitten; eine 
Erklärung der Baseball regeln werden Sie im über hundert Sei- 
ten starken Handbuch vergeblich suchen. Wenn Sie aber zu 
den Menschen gehören, denen Begriffe wie »Bunt«, »Base 
Stealing« und »Batting Average« nicht völlig fremd sind, dann 
hat Ihnen FPS Baseball '94 ganz gewiß einiges zu bieten. 
Wie schon bei FPS Football läßt Ihnen das Hauptmenü die 
Wahl, ob Sie eine reguläre Saison nachspielen oder eine neue 
Liga ganz nach Ihren Wünschen starten wollen. 
Wenn man sich für die '94er-Saison entscheidet, erblickt man 
die Originalnamen aller Spieler der Liga. Allerdings durften 




i Schlag: Kleine Fensler zeigen zusätzlich die Base -Belegung 



Wurde der Ball getroffen, wird 



wohl aus rechtlichen Gründen keine realistischen Teamnamen 
verwendet werden. Das Programm ist zum Glück mit einem 
umfangreichen Editor ausgestattet, der es Ihnen erlaubt, so 
ziemlich jede Zahl und jeden Buchstaben zu verändern. Eben- 
so problemlos lassen sich Spielernamen, Mannschaftsauf- 
stellung und sogar die Trikotfarben justieren. Die Spielstärke 
jedes Baseballers wird durch die Veränderung seiner Attri- 
bute gesteuert. 

Je nach Ehrgeiz und eigener Spielstärke stellen Sie einen der 
vier Schwierigkeitsgrade für Batting, Pitching, Running und 
Fielding separat ein. Im Anfänger- Level übernimmt der Com- 
puter die Steuerung der jeweiligen Funktion. Bei der »Ad- 
vanced« -Einstellung dürfte selbst der Baseballprofi einem 
Adrenalinschock nahe sein, wenn sein Schlagmann einen 
sauberen Bunt hinlegen, der Runner von der dritten Base auf 
die Homeplate zuhechtet und gleichzeitig noch die zweite 
Base gestohlen werden soll. 
Während des Spiels übernehmen 
Sie abwechselnd die Rolle des 

1| Schlagmanns und des Werfers. Hat 
I der Schlagmann den Ball getroffen, 
I so schaltet das Programm auf eine 
3D-Großansicht des Stadions, wo 
Sie die Flugbahn des Balls verfolgen. 
Eingeblendet wird auch eine Über- 
b Stadionübersicht mit flüssiger 3D-Polygongrafik gezeigt sieht ihrer Feldspieler bzw. Runner. 




■mimitin drechsRl 



Für mich als allen Fan dieser 
Sportart kommt FPS Baseball 
'94 gerade richtig. Original- 
spieler und Originalstadien 
bieten mit der typischen 
Geräuschkulisse ein echtes 
Ma jor- Leag u e- F eel i n g . 
Highlights sind der wirklich 
unerschöpfliche Editor und die 
hervorragende Replay- Funk- 
tion mit frei beweglicher 
Kamera. 

Auf der Negativseite steht die 
etwas zu grobe Steuerung des 
Werfers. Zwar kann ich ange- 
ben, in welche Ecke der Stri- 
kezone ich den Ball haben will, 




doch ist es nicht möglich, die 
Richtung durch Länge des 
Knopfdrucks genau zu justie- 
ren, wie es zum Beispiel bei 
»Tony LaRussa« oder »Hard- 
ball 3« der Fall ist. 
Abschließend betrachtet bietet 
FPS Baseball '94 dem Kenner 
der Materie anspruchsvolle 
Unterhaltung; der Gelegen- 
heitsspieler ist für die Compu- 
terunterstützung in den nied- 
rigeren Schwierigkeitsgraden 
dankbar. Der Informations- 
und Options-Overkill wirkt 
auf Baseball-Laten eher 
abschreckend. 



einer Partie 
lassen sich 

Parameter 
ändern. 



Blitzschnell müssen Sie sich jetzt entscheiden, welcher Feld- 
spieler den Ball aufnehmen soll, um ihn an die entsprechen- 
de Base zu schleudern. 

Grafisch präsentiert sich FPS Baseball '94 solide, aber nicht 
gerade spektakulär. Die Sicht von hinten auf den Schlagmann 
während des Spiels sowie alle Menüs werden in 640 x 400 
Bildpunkten dargestellt -allerdings nur mit 16 Farben. Sobald 
sich der Ball aber in der Flugphase befindet, schaltet das 
Programm einen Gang zurück und bietet nur noch Polygon- 
grafik in der Standardauflösung 320 x 200. Zu dumm, daß 
gerade in einem Spielbereich, bei dem es auf Genauigkeit 
bei der Steuerung der Feldspieler ankommt, nur noch win- 
zige Pixelhäufchen über den Bildschirm wuseln. 

(Thomas Drechsel/hl) 



m 



front page sporfs baseball '94 






Spiele-Typ 


Sportspiel 


Hersteller 


Sierra 


Co.-Preis 


DM120,- 


Kopier schütz 


Nervige Handbucliabfra- 




ge (nur bei Disk -Version) 


Anleitung 


Englisch; gut 


Spieltezt 


Englisch; wenig 




(Fachbegriffe) 


Bedienung 


Gut 


Anspruch 


für Fortgeschrittene 
und Profis 




Grafik 


Befriedigend 



Freies RAM: min. 580 KByte 
+ 3 MByte EMS 
Festplattenplatz: ca. 18 MByte 
CD-Belegung: ca. 30 MByte 
Besonder heilen: CD- und Disk Ver- 
sionen spielerisch identisch. 
CD-ROM enthält zusätzlich gut 
200 MByte mit Sierra-Demos. 
Wir empfehlen: 486er 
(min. 33 MHi) mit 4 MByte RAM 
und Joystick. 




...VERSCHMELZEN. 





GAMB-FHQM 
"" ' THE 



Wer vertilgt Autos, bringt knutschende 
Teenies zum Kreischen und ist tag-, nachr- 
und radio-aktiv? Natürlich die Horror- 
Ameisen des schrillsten Cinemaware-Spiels. 

USA, Ende der 50er Jahre. Der kalte Krieg erreicht sei- 
nen ersten Höhepunkt: Rußland gibt bekannt, ebenfalls 
Atomwaffen zu besitzen. Die unbedarfte US-Bevölkerung wird 
unruhig: Was passiert, wenn bei uns »die Bombe« einschlägt? 
Wie wirkt radioaktive Strahlung auf Mensch und Tier? Wie 
kann man sich schützen? 

Da das Kino gerne als Spiegel der Zeit fungiert und Hollywood 
vor nichts zurückschreckt, wird die amerikanische Panik in 
reichlich naiver Manier auf die Leinwand gebannt: Der Scien- 
ce-fiction-Horror der 50er Jahre ist 
geboren. Da stapfen mutierte Blue- 
Box-Taranteln auf hysterisch krei- 
schende Teenies zu (»Tarantula«) und 
strahlender Glibber schlabbert durch 
sandige Kleinstadtstraßen 
■ (»The Blob - It Eats You 
Alive!«). 

USA, Ende der 80er. Der 
Kalte Krieg ist aufgetaut, 
die Bombe nicht gefallen 
und Cinemaware bringt 
das Debüt des Software- 
Regisseurs David Riordan für 
den Amiga heraus. Der Spie- 
ler verkörpert darin einen 
gestandenen Geologen, der 
einen Meteoriteneinschlag 
nahe der amerikanischen Kleinstadt »Lizard Breath« untersu- 
chen soll. Leider strahlt der Kosmo-Schrott radioaktiv und hat 
eine Ameisenkolonie mutieren lassen. Die lieben Tierchen, 
inzwischen so groß wie Scheunen, verschanzen sich in den 
nahegelegenen Minen, vermehren sich munter und blasen zur 
großen Attacke auf die freie (westliche) Welt. Der Spieler ist 
der Einzige, der bislang die mutierten Biester zu Gesicht 




bekommen hat. Natürlich glaubt ihm kein Schwein, was die 
Sache sehr erschwert. Also muß man Beweise für die Existenz 
der Viecher sammeln, sie zum Bürgermeister karren, und sich 
gleichzeitig aufmüpfige Rocker, lästige Reporter und Riesen- 
ameisen vom Leibe halten. 

Alle Aktionen werden von einer Landkarte aus geplant. Eine 
Sekunde Echtzeit entspricht einer Minute im Spiel; es bleiben 
nur zwei Wochen, um die Ameisen zu stoppen. Actionsze- 
nen wie Erkundungsflüge, Messerstechereien und mehrere 
Fights mit Ameisen lockern das strategische Planen auf. Kol- 
lidiert man mit einer Ameise, ist man nicht tot, sondern lan- 
det im Krankenhaus, was wertvolle Zeit kostet. Wer clever 
plant und ein geschicktes Händchen hat, schafft es, die Amei- 
senplage mit Hilfe der Nationalgarde in Grund und Boden zu 
ballern. Anschließend geht es mit Dynamit beladen in das 
Nest der Königin - wie in den alten Filmen. 
Es dauerte mehr als ein Jahr, bis »It Came From The Desert« 
für M5-DOS erschien. Cinemaware, die zu dieser Zeit ihren 
Zenit schon überschritten hatten, hielten es nicht für nötig, PC- 
Besitzern eine VGA- Version zu bescheren. Bei 1 ö Farben und 
EGA-Palette ging einiges an Genuß verloren, doch in einem 
Punkt ist das Programm immer noch ungeschlagen: Selten 
steckte ein Strotegiespiel so voller Atmosphäre, morbidem 
Charme und krudem Witz. Wer dos strahlende Schnäppchen 
früher verpaßt hat, sollte es sich jetzt geben: Auf der CD- 
ROM-Sammlung »Joysoft Classics Vol. 1« wurde dos Oldie 
zusammen mit anderen Perlen wie »Defender of the Crown« 
oder »Railroad Tycoon« wieder aufgelegt. (al) 

WUSSTEN SIC SCHON, DASS... 

■ ...es für die Amiga-Version von »It Came Front The Desert« 
eine Zusatzdiskette gab? »Antheads« enthielt eine leicht modi- 
fizierte Geschichte, in der die Bewohner von Lizard Breath zu 
Ameisen mutierten. 

■ ...daß David »Desert« Riordan im Jahr 1990 eine teure CD- 
Version mit richtigen Schauspielern für die NEC- Videospiel- 
konsole produzierte, welche die Pleite von Cinemaware ein- 
leitete? 

■ ...David Riordan für Jahre aus der Branche verschwand, um 
sich jetzt mit dem mittelmäßigen Sega -Box kämpf -Spiel »Price 
Fighter« zurückzumelden? 



Q^pcrrnrr 



II or wenigen Seiten ging der Testteil von PC Player zu Ende. Hier 
| besprechen wir jeden Monat die Spieleneuheiten; kritisch, aber 
objektiv. Jedes Spiel wird von einem Redakteur getestet, der sich 
mit dem betroffenen Genre besonders gut auskennt. Bei »PC Player 
Unplugged« ziehen wir ausnahmsweise den Stöpsel aus diesem Regel- 
Pool. Hier gibt jeder Tester mit einer »Alter- 
nativ- Privatwertung« von I (Buhl) bis 5 
(Jubel!) an, wie sehr ihn die einzelnen Pro- 
gramme dieses Monats persönlich interessie- 
ren. Eigenarten sind auf dieser Seite gestat- 
tet; ein Sportspiel-Hasser darf z.B. auch ein 

TITEL 



objektiv gesehen gutes Fußballprogramm schlecht findt.i. Sinn und 
Zweck der Übung: Keinesfalls eine Konkurrenz zur Gesamtwertung, 
sondern zusätzliche Orientierungshilfe. Wer einen »Lieblingstester« 
hat, kann sich hier über dessen Geschmack informieren - auch wenn 
ein anderer Redakteur den Artikel schreibt. 






Heinrich 
Lenhardt 


Boris 
Schneider 


Jörg 
Langer 


Florian 
Stangl 


All New World of lemmings 


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Armored Fist 


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Creature Shock 


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Crime Patrol 


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Cyber War 


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Cyclemania 


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Dawn Patrol 


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Death Gate 


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Dominus 


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Earthsiege 


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Ecstatica 


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Front Page Sports Baseball 


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Incredible Machine 2 


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Lothar Matthäus Super soccer 


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Noctropolis 


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Novastorm 


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Oldtimer 


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One must fall 


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ran-Trainer 


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Rise of the Robots 


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Under a Killing Moon 


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Universe 


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U.S. Navy fighters 


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Vid Grid 


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Warcraft 


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X-WlNG CD-ROM 


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Zephyr 


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• 













Di* basten PC-SpUU 1994 



TAG DER ABRECHNUNG 



Hier spricht die statistische 
Abteilung: Der Wertungs- 
Jahrgang 1994 wird abge- 
hakt; ein Teppich fliegt in der 
Endwertung allen Konkur- 
renten davon. 

Falls es jetzt noch niemand wahr haben will, daß 
dem CD-ROM die Spielezukunft gehört: Obwohl 
1994 die meisten Neuheiten noch auf Diskette ver- 
öffentlicht wurden, belegen zwei CD-Entwicklungen 
die ersten beiden Plätze in unserer Jahresendab- 
rechnung, »Magic Carpet« hängte durch eine 92er- 
Werfung im letzten Heft des Jahrgangs »Rebel 
Assault« noch ab. Das Star-Wars-Geballer von 
LucosArts lag seit Januar mit 91 Punkten vorne, um 
doch noch haarscharf abgefangen zu werden. Die 
ßronzemedaiile gebührt Maxis' »Sim City 2000«. 
Für diese Jahresabrechung wurden nur Spiele 



berücksichtigt, die in den Ausgaben 1 /94 biseinsch- 
ließlich 12/94 von PC Player getestet wurden. Außen 
vor blieben Oldie-Tests im Rahmen der »Hall of 
Farne« sowie nicht wesentlich geänderte CD-Umset- 
zungen älterer Titel (z.B. »Syndicate Plus«]. 
Die erfolgreichste Firma heißt 1994 (wie schon 
1 993) Electronic Arts. Sechs Titel konnte man in der 
Jahresendabrechnung plazieren; dazu kommen 
zwei Spiele von Origin, die bekanntlich unters selbe 
Konzerndach gehören. Andererseits verdankt EA 
zwei Plazierungen dem höchst selbständig agieren- 
den Programmierteam Bullfrog, dessen Produkte 
Electronic Arts unter seinen Vertriebs-Fittichen ab. 
Die anderen Gewinner des Jahres heißen LucasArts 
und Microprose. LucasArts veröffentlichte 1 994 nur 
drei PC- Spiele, die sich aber olle in der Jahreswer- 
tung unter den ersten 1 5 plazieren konnten. Micro- 
prose konzentrierte sich nach dem Zusammengehen 
mit Spectrum Holobyte wieder auf seine alten Tugen- 



den Strategie und Simulationen. Der Erfolg - fünf 
Programme in unserer Best of '94-Tabelle - gibt die- 
sem Kurs recht. 

Immerhin je zwei Programme brachten Spezialisten 
unter: Blue Byte beherrscht das Strategie-Fach, Papy- 
rus macht die besten Rennspiele und id-Soflware 
hat's doppelt doomen lassen. Dynamix bewies Viel- 
seitigkeif; ein Denkspiel und eine Simulation konnte 
man weit oben plazieren, Gut gemischt zeigt sich 
dieses Jahr die Flop- Abteilung. Keine einzige Firma 
ist zweimal vertreten; die letztjährigen Serientäter 
von Impressions haben sich sogar ganz ous dem 
Keller verabschiedet. 

Zu guter Letzt erfahren Sie ouf diesen Seiten die per- 
sönlichen Favoriten '94 unserer Spieletest-Redak- 
teure. Bei den hier vorgestellten »Privat-Top-5« wer- 
den ohne Rücksicht auf die Wertungsdisziplin indi- 
viduelle Spielevorlieben entfaltet; quasi eine Art 
Jahresend-Unplugged. (hl) 





E M 



HEINRICH LENHARDTS 


BORIS SCHNEIDERS 


JÖRG LANGERS 


FLORIAN STANGLS 


LIEBLINGE 1994: 


SPIELEFAVORITEN 1994: 


LICHTBUCKE 1994: 


TOPSPIELE 1994: 


1. NHL Hockey '95 


1 . System Shock 


1, Ultima 8 - Pagan 


1 . NHL Hockey ' 9 


2. SiraCity 200ü 


2. Magic Carpet 


2 . Master of Magic 


2 . Doom 


i. Colonuätion 


3. Rebel Assault 


3 . System Shock 


3 . System Shock 


. Transport Tycoon 


4 . Myst 


4. Magic Carpet 


4 . TIE-Fighter 


5 . FIFA Soccer 


5 . Bat cle Bugs 


5. Colonization 


5. NASCAR Racin 



DIE SCHOCK 


10 








PLAZIERUNG 


TITEL 




HERSTELLER 


GENRE 


GESAMTWERTUNG 


1. 


Addiction 




Wicked 


Getarnte Shareware-Sammlung 


5 


2. 


Quantum Gate 




Mediavision 


Interaktiver Film 


15 


3. 


Last Action Hero 




Psygnosis 


Action 


18 


4. 


Red Crystal 




QQP 


Rollenspiel 


21 


5. 


Star Wars Chess 




Mindscape 


Schach 


22 


6. 


Terminator 2 
Area de Game 
Neurodancer 




Vi, 9 in 


Action 


23 


6. 


Pixis 


Strip- Ad venture 


23 


6. 


Eye of the Storni 




Rebellion 


Action 


23 


9. 


Fatman 




Block Legend 


Action 


24 


10. 


Crazy Football 




Millennium 


Sport 


» 



I.UAMSUmi.UVMMU* 


PLAZIERUNG 


TITEL 


HERSTELLER 


GENRE 


GESAMTWERTUNG 


1. 


Magic Carpet 


Bullfrog/Electronic Arts 


AcHon-Strategie 


92 


2. 


Rebel Assault 


LucasArts 


Action 


91 


3. 


SimCity 2000 


Maxis 


Strategie 


90 


3. 


NHL Hockey '95 


Electronic Arts 


Sport 


90 


5. 


System Shock 


Origin 


Action-Adventure 


89 


5. 


Sam & Max 


LucasArts 


Adventure 


89 


5. 


Ultima 8 - Pagan 


Origin 


Rollenspiel 


89 


8. 


Colonization 


Microprose 


Strategie 


88 


8. 


Theme Park 


Bullfrog/Electronic Arts 


Strategie 


88 


8. 


NASCAR Racing 


Papyrus/Virgin 


Rennspiel 


88 


8. 


Microsoft Golf 2.0 


Microsoft 


Sport 


88 


12. 


Indy Car Racing 


Papyrus/Virgin 
Ascon 


Rennspiel 


87 


13. 


Anstoss WM- Edition 


Sport- Strategie 


86 


14. 


Doom (*) 


id- Software 


Action 


85 


14. 


TIE-Fighter 


LucasArts 


Action- Sim ulation 


85 


14. 


FIFA So« er 


Electronic Arts 


Sport 


85 


14. 


PGA Tour Golf 486 


Electronic Arts 


Sport 


85 


18. 


Master of Magic 


Microprose 


Strategie 


84 


18. 


Battle Isle II 


Blue Byte 


Strategie 


84 


18. 


Aces over Europe 


Dynamix 


Flugsimulation 


84 


21. 


Battle Bugs 


Dynamix 


Denkspiel 


83 


21. 


Die Siedler 


Blue Byte 


Strategie 


83 


21. 


Eider Scrolls - Arena 


Bethesda 


Rollenspiel 


83 


21. 


Doom 2 - Hell on Earth 


id-Software 


Action 


83 


25. 


Transport Tycoon 


Microprose 


Strategie 


82 


25. 


Lirtle Big Adventure 


Adeline/Electronic Arts 


Action-Adventure 


82 


25. 


Pacific Air War 


Microprose 


Flugsimulation 


81 


25. 

C) In Deutschla 


F-14 Fleet Defender 

nd indiziert. Dieses Spiel darf Jl 


Microprose 

gendlichen unter 18 Jahren nicht 


Flugsimulation 

ugänglich gemacht werden. 


81 



amm 




KRAMPF UND KURIOSES 



An mehr oder weniger erfreulichen 
skurrilen Erscheinungen herrschte 
1 994 kein Mangel. Den bizarrsten PC- 
Spielen widmen wir nachfolgend indi- 
viduelle »Sonderpreise«. 

fr- NERVIGSTER KOPIERSCHUTZ 
Das Spielkartengefummel bei Alone in 
the Dark 2 hatte eine Erfolgsquote von 
50 Prozent. Die meisten Puzzles im 
eigentlichen Spiel waren leichter... 

fr. BRUTALSTE 
KUNDEN-VERALBERUNG 

Outpost war das einzige Spiel, das bei 
weitem nicht alle Features enthält, die 
in der Anleitung beschrieben werden. 
Auch eine Art von Kunststück... 

fr- SCHLECHTESTE 
SCHAUSPIELERISCHE LEISTUNG: 

Rechtsanwalt Gallagher in »Inspektor 
Zebok«: Dann schon lieber das »Klei- 
ne Fernsehspiel«... 



fr. GERIHGSTE DATENMENGE 
AUF EINEM CD-ROM 

Elite II - Frontier. Heiße Luft und wenig 

Bytes. 

fr- INKOMPATIBELSTES 5PIEL 
Selbst mit diversen Boot- Disketten 
bekamen wir World Cup USA nur auf 
jedem dritten Rechner zum laufen. 

► LÄNGSTE NACHLADEZEITEN 
VON CD-ROM 

Hell Cab - und wenn wir nicht einge- 
schlafen sind, dann surrt das Laufwerk 
noch heute... 

fr- BLÖDESTE DIALOGE 
IN ZWISCHENSEOUENZEH 

Die Cut Scenes von Inferno sorgten eher 
für einen Atmosphäre-Malus. 

fr- AM SCHLECHTESTEN 
AUSGENUTZTE LIZENZ 

Bundesliga Manager Hattrick brüstet 
sich damit, dank DFB-Segen die offizi- 



ellen Teams und Spielernamen der Fuß- 
baller-Elite verwenden zu dürfen. Doch 
dann wurde geschlunit: Dortmund 
ohne Riedle, Blindewald statt Binde- 
wald, etc. 



fr- SONDERPREIS 
»WIR WARTEN 
AUFS CHRISTKIND« 

Die Warteschleife für 
Dungeon Master II 
erreicht das dritte 
Jahr. Kann jemand 
mal FTL aufwecken? 



fr- DER BORIS- 
SCHNEIDER- 
SPEZIALPREIS FÜR 
DIE SCHLECHTESTE 
PROGRAMMIERTECHNISCHE 
LEISTUNG 

...geht 1994 an den »Rasenmäher 
« von SCI. 




Auch der »Rasenmähermann« 
hat was gewonnen... 



IAHRESRWCKBLICK 



% 



FINITO 



Alles hat ein Ende - auch der 
PC-Jahrgang 1994. Unser 
ungefilterter Rückblick auf 
eine ereignisreiche Saison 
rekapituliert zugleich den 2. 
Jahrgang von PC Player: 
Possen und Pointen aus 
Poing. 



Doublespeed, SVGA, General Midi, Interaktiver Film 
- emsig surrten den PC -Anwendern 1994 die 
Schlagwörterum dieObren. Das Aufrüsten geht zwar 
ins Geld, beschert aber immer schönere Spiele. Nach 
schwachem Beginn konnte der Software-Jahrgang 
1 994 im letzten Quortal auch inhaltlich überzeugen. 
Die Firmen besannen sich neben technischen Mätz- 
chen auch auf vernünftige Spielekonzepte. 



Und was haben wir eigentlich im März am liebsten 
gespielt? Weicher Hersteller nervte am meisten mit sei- 
nem Wertungs-Gejammer? Wie war das gleich wie- 
der mit dem »Outpost«-Skandal? Auf den nächsten 
vier Seiten rollen wir nochmal das Spielejahr auf; ein 
Blick zurück ohne Zorn, aber mit einer Prise Zynis- 
mus. Zur Einstimmung vorneweg ein paar Geheim- 
dokumente aus den Tiefen unseres Fotoarchivs, (hl) 



gilbet, die nie ewkeute* tollten... 




Abteilung »Titelbilder, die es nie gab«: 
Für die Oktober- Ausgabe rechneten 
wir so fest mit einem Testmuster von 
»Armored Fist«, daß unser Maestro 
Oliver Kneidl schon mal einen Ent- 
wurf mit der entsprechenden Art- 
work komponierte. Am Ende des 
Tages schmiß Novalogic den Ver- 
öffentlichungstermin und das 
Titel motiv konnte nie verwendet 
werden. Man beachte, wie subtil 
das überlagernde Transport- 
Tycoon-Bild die militante Aura 
des Paniers mildern soll... 



Durch Vi deoauft ritte auf u 
CD-ROMs erlangte »Terry, der 
Wunderhund« internationale 
Berühmtheit. Diese einmalige 
Wildbahn-Aufnahme zeigt das 
edle Tier beim Beschnuppern von 
Quincy, dem Wunder-Retriever 
(wächst noch - ebenso wie der 
kleine Adrian, der mit PC Player 
nun überhaupt nichts zu tun hat, 
aber einfach so putzig ist). 




Molyneux 
Poing: Um d< 
Magic Carpet z 
Bullfrog-Boß k 
und flog uns 




Spiel und Spaß auf der F 
messe, Teil 1: Die Frühjahrs 
ECTS bescherte den a 

n das Revival der Oldie 
Gruppe Lenhardt, Schm 
Locker & Forster 



3D-Modu: 
demonstrieren, griff der 
rzerhand zur Pappbrille 
s vor. So haben Sie Peter 



noch nie gesehen... 



Weihnachtszeit in Las Vegas, wo Anfang 
Januar die CES steigt. Glühende Wüste, 
passende T-Shirts: Die Factor 5- 
Programmierer Rudi Stember (links) und Tho- 
mas Engel im lässigen Ausgeh -Outfit. 








igt ja gut on: Ein 
Jahr PC -layer - und unser 
Geschäfts'ührer tat immer 
noch Keine großen Haare! 
Die geplanten Feierlich- 
keiten oein Bundespräsi- 
denten entfallen zugun- 
sten eines zwanglosen Beisammenseins rund um 
den CD-Recorder. Denn zum Jahreswechsel 
93/94 kommt unser erstes Sonderheft »CD Play- 
er« heraus, das angenehme Sorgen macht: aus- 
verkauft! Vertriebsboß Helmut Grünfeldt muß sich 
den Weg in Büro durch demonstrierende Men- 
schenmassen bahnen. Was noch keiner ahnt: 
Neun Monate spater mündet das CD-ROM-Kon- 
zept in die monatliche PC Player plus. 
Im Wertungsrückblick auf das Jahr 1 993 liegen 
»Ultima Underworld II« (94 Punkte) und »Day of 
the Tentacle« (93) ganz vorne. Die niedrigste 
Wertung des Jahres erzielte On-Lines »CoverGirl 
Strip Poker« (6, wie passend]. 

► HIGHLIGHTS: 

Soviel LucasArts auf einmal: Sam & Max verpaßt 
die 90er-Region denkbor knapp, während Rebel 
Assault bis ouf weiteres den Maßstab für CD- 
ROM-Actionspiele setzt. Der Weihnachtstip für 
Flieger ist Dynamix' Aces over Europe, während 
Papyrus den NASCAR-Vorgänger Indy Cor 
Rating veröffentlicht, 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Der Schatz im Silbersee wäre lieber im Wasser 
geblieben - ein Adventure-Tiefpunkt zum Jah- 
reswechsel. Als Bug-strotzendes Krücken-Schach 
entpuppt sich Star Wars Chess und Hell Cab 
macht klar, daß auch beim CD-ROM so manche 
Schaurigkeit auf uns lauert. 

► SPRUCHE: 

»Gruseliger wird eine Mahlzeit nur noch, wenn 
Anke Huber in ihre Milchschnitte beißt.« {Hein- 
rich Lenhardt über die Astronauten-fressenden 
Monster in »Alien Breed«), 
»Dracula Unleashed gehört zurück In den 
Eichensorg, mit einem Holzpflock durchs Loch der 
CD.« (Boris Schneider gibt Tips zur Bekämpfung 
langweiliger Vampir- Adventuresj. 
»Am Hinterhältigsten sind die Sexualhormone - 
ihr erklärtes Ziel ist es, das schön geordnete Leben 
eines heranwachsenden Jünglings durchei nander 
zu wirbeln«. (Thomas Werner gleitet im Rahmen 
des »Larry 6«-Tests ins Biologische ab]. 




fahrend die Redak- 
teure in den klammen 
Kammern des Painger 
DMV-Headquarters dar- 
ben, dürfen unsere 
ohnehin überbezahlten 
freien Mitarbeiter schicke 
Reisen unternehmen. Rolf D. Busch überwacht bei 
Origin in Texas die deutsche Übersetzung von 
»Ultima 8« und wird Zeuge erhebender Bug-Hun- 
ting-Riten: »Der zweitausendste erwischte Pro- 
grammierfehler wird mit einer Zigarettenpause 
auf der Veranda gefeiert«. Anatol Locker besucht 
seinen alten Kumpel Peter Gabriel im englischen 
Bath, Anloß ist die Vorstellung des Moc-CD- 
ROMs »Xplora I«. Hmm, wo ist eigentlich die PC- 
Umsetzung abgeblieben...? 
Im allerersten »Streitgespräch« fetzte man sich 
um das enttäuschende »Elite II«, seinerzeit auch 
beherrschendes Leserbrief-Thema. Die Rüttelmaus 
»Cyberman« erweist sich im Praxistest als müde 
surrender Luftikus und verstaubt fortan In den 
Hänc 



► HIGHLIGHTS: 

Kein anderes Spiel erregte 1 994 so viel Aufse- 
hen wie Doom: Erst der Test in PC Player, dann 
die Indizierung durch die BPS. Ansonsten mußte 
man schon für halbwegs gelungene Aufgüsse 
dankbar sein, namentlich das neue Star-Trek- 
Adventure Judgment Rites und die Dynomix- 
Denksportkiste Incredible Toons. 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

...gab es reichlich in diesem Monat, Dos müde 
Terminator Rampage machte gegen Doom kei- 
nen Stich, Sierra langweilte mit den dürftig desi- 
gnten Adventures Police Quesl 4 und Gabriel 
Knight. In Lillehammer tobten die Winter Olym- 
pics; U.S. Gold veröffentlicht dazu ein ebenso 
»offizielles« wie un inspiriertes Spiel. 

► SPRÜCHE: 

»Rund 80 Mark verlangt der Distributor für die 
einsame Diskette im schlichten Pappgehäuse. 
Dafür gibt es bei Aldi immerhin drei ausge- 
wachsene Kunstleder-Bibeln.« (Theologe Werner 
Küstenmacher über das biblische Actionspiel 
»Exodus«), 

»Der konservative Spieler wird nicht durch revo- 
lutionäre Innovationen verunsichert.« (Thomas 
Werner bringt dezent zum Ausdruck, daß es 
»Zeppelin« an neuen Ideen mangelt). 




Boris Schneider darf auf 

die CES nach Las Vegas 
und berichtet neben den 
üblichen Spiele-Neuhei- 
ten über so erregende Pro- 
dukte wie die Strip-Versi- 
on von »Stein, Schere, 
Papier«, Kaum wieder zurück, rezensiert er die 
ersten CD-ROM- Spiele von Soundkarten-Herstel- 
ler Mediavision: »Critical Path« (nett) und »Quan- 
tum Gate« (wo ist das Spieldesign)? Der Verriß 
letzteren Langweilers hat die üblichen Folgen (der 
Hersteller ist beleidigter ols eine Leberwurst), 
Woran merkt man, daß Dinos wieder out sind? 
Auch die behäbigste deutsche Softwarefirma hat 
mittlerweile ihr eigenes Dinosaurier-CD-ROM 
veröffentlicht. Im Hordware-Teil widmen wir uns 
den Festplatten (zwei Monate bevor Jung-Redak- 
teur Jörg Langer zum Dienstantritt selbige mit 
beneidenswerter Beharrlichkeit schießt. Ach, das 
waren noch Zeiten,,,), 

► HIGHLIGHTS: 

SimCity 2000 ist eine der wenigen Fortsetzun- 
gen, die halten, was sie versprechen. Der Stodt- 
Simulotor von Maxis ist die einsame Lichtgestalt 
im Monat März, 

Ansonsten mußte man schon für Umsetzungen 
wie die CD-ROM-Versionvon Strike Com- 
manderdankbar sein. 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Alone in the Dork 2 wäre ja an sich ein gutes 
Spiel, nervt aber durch unfaire Actionpassagen 
und einen frechen Kopierschutz. Und beim 
Anblick von Mittelmäßigkeiten wie Der Planer 
stellt sich die Frage, wieviele Wirtschafts-Simula- 
tionen diese Notion noch braucht. 

► SPRÜCHE: 

»Komplexe Einsätze sind wirrer als die Handlung 
in einer durchschnittlichen Starkiller- Episode.« 
(Heinrich Lenhardt über das Taktik- Verwirrspiel 
»Strike Squad«). 

»Angesichts solcher Strichzeichnungen ouf 8-ßit- 
Niveou werden Euch die PC-Besitzer was husten, 
meine lieben Code Masters.« (Heinrich Lenhardt, 
imTestvon»CosmicSpaceheod«gönnerhaflgute 
Ratschläge verteilend). 

»Die Hirnis haben sogor den Kopierschutz 
dringelassen.« (Heinrich Lenhardt äußert mildes 
Befremden über die lieblose CD-ROM-Umsetzung 
von »Winter Olympics«), 




Ja, wo war er denn dies- 
mal, der Aprilscherz? 
Beim zweiten Hinsehen 
kamen den meisten Lesern 
die Besprechung der 
»neuen Computerbücher« 
ein wenig merkwürdig 
vor. Obwohl man Markt&Technik allerhand 
zutrauen muß, ist ein Werk mit Tips wie 
»Badethermometer in das 5,25-Zoll-Laufwerk 
einführen« natürlich frei erfunden. Der Fanlasy- 
Zyklus »Unter der Poinger Sonne« wird hingegen 
weiterhin verfolgt; mit dem Lyrikband »Schoko- 
lade für Scbarfi« soll der leckermäulige DMV-Boß 
in den Mittelpunkt rücken. 
Abteilung »Personalien«: Susan Sablowski, 
gestählt im haarigen Redoktionsalltag von Spie- 
lezeitschriften, kehrt in den Poinger Hafen ein. 
Als einzige Person, die bei PC Player über ein 
nennenswertes Organisationstalent besitzt, macht 
sie sich binnen fünf Minuten unentbehrlich. Seit- 
dem landen auch alle Redakteure bei Messebe- 
suchen am richtigen Tag in der richtigen Stadt. 
Einen der schönsten Druckfehler in der PC Play- 
er-Geschichte gab's im Artikel »Morgen schon 
veraltet?«: In einer unangenehm auffalligen 
Kasten Überschrift mutierten die »Bus-Systeme« zu 
»Bug-Systeme«. Das war natürlich kein richtiger 
Fehler, sondern ein geniales Wortspiel... 

► HIGHLIGHTS: 

Ein Adventure-armes Spielejahr nimmt seinen 
Lauf; das düstere ßeneath o Steel Sky gehört zu 
den wenigen erbaulichen Erscheinungen. Bethes- 
da überrascht nach dem Schach-Terminator 
angenehm durch das 3D-Rollenspiel Eider Scrolls: 
Arena. 8lue Byte veröffentlicht sein hochwertiges 
Strategiespiel Battfe Isle II. 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Grob-Grafik Marke »Grauschleier« macht den 
Rasenmähermann zum Multimedia-Murks des 
Monats, knapp gefolgt vom enttäuschenden CD- 
ROM-Geboller Microcosm, Und Big Sea gibt uns 
die Gewißheit: Die Nation braucht wirklich keine 
Wirtschafts-Simulationen mehr... 

► SPRÜCHE: 

»Die ersten vier Levels gleichen sich fast bis auf 
den letzten Lymphknoten; erst beim Hirn kriegt 
man mal andere Grafik zu sehen.« (Boris Schnei- 
der seziert das appetitliche Blutbahn-Ballerspiel 
»Microcosm«), 




Blümchen blüh'n, die 
Natur erwacht, der Mai 
hat Redakteure gebracht. 
Jörg Langer verzichtet frei- 
willig auf drei Monats- 
gehälter und verkauft 
zudem seine Großmutter, 
nur um gleich »Ultima 8« testen zu dürfen. Flori- 
an Stangl greift erst nächsten Monat ins Tester- 
geschehen ein; er kreist noch auf Wohnungssu- 
che in der Warteschleife (...um die TV-Rechteam 
daraus resultierenden WG-Abenteuer pokern 
mehrere Privatsender), 

Im Gegenzug haben wir Thomas Werner ver- 
schlissen, der nach einem kurzweiligen Jahr bei 
PC Player doch noch was Vernünftiges lernen will 
und sein Studium wieder aufnimmt. Wenigstens 
haben wir dem Buben beigebracht, wie man sich 
farbharmonisch kleidet. 

Heinrich Lenhardt verreißt die Fernsehsendungen 
»Play Time TV« und »WDR Computerclub«, die 
bis zum Auftauchen von »X-ßase« Negativ-Qua- 
litätsslandards setzen. Und dank eines Tests von 
diverser Gesundheits-Software wissen wirzudem, 
daß eine Pizza Napoli 584 Kalorien hat, was die 
Ernährungsgewohnheiten in der Redaktion nicht 
wesentlich verbessert. 

► HIGHLIGHTS: 

Ein speziell für CD-ROM entwickeltes Programm 
mit witzigem Spieldesign? The Horde und Myst 
bieten endlich vernünftige Kost für das Laufwerk. 
Altbewährt und solide: Rollenspiel-Action-Adven- 
ture Ultimo 8 sowie die Microprose-Flugsimula- 
tionF-14 Fleet Defender. 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Ja, die Präsentation ist genial. Nein, das Spiel 
kann man nicht gebrauchen. Mego Roce bietet 
hinter seiner schicken Aufmachung keine inneren 
Werte. Umgekehrte Probleme hat das ruckelseli- 
ge Grusel-Rollenspiel Ravenloft. Und auf Starlord 
hätten wir wirklich verzichten können.,. 

► SPRÜCHE: 

»Liebe Programmierer: Bitte laßt das keine Serie 
werden!« |Anotol Locker fleht die Schöpfer von 
»Steg the Slug« an). 

»Riecht verdächtig nach dem Machwerk einer 
Horde Demo-Programmierer, die vom Spielde- 
sign soviel Ahnung haben wie mein Scoftish Ter- 
rier vom Assemblierer« (Heinrich Lenhardt, Tier- 
freund und »Breakline« -Feind], 




Daß sich wehleidige 
Softwarefirmen bei uns 
über angeblich zu niedri- 
ge Wertungen beschwe- 
ren, gehört zum Alltag. 
Das Gemoser über den 
Test von »Magic of Endo- 
ria« sucht jedoch seinesgleichen. So schlecht 
wurde das Programm gar nicht mal bewertet - 
Jörg Langer sprach sich für wohlwollende 64 
Punkte aus, was vom Hersteller mit genialen 
Eingebungen wie »Unser Spiel ist doch einen 
80er wert« kommentiert wurde. Posthum nomi- 
nieren wir Sunflowers für die »goldene Tränen- 
drüse«. 

Abteilung »begehrenswertere Spiele«: Auf der 
Frühjahrs-ECTS in London zeigte Westwood erst- 
mals erregend gutaussehende Grafikstudien von 
»Lands of Lore II« und »Command & Conquer«. 
Die hübschen Sachen sollen allerdings erst 1995 
erscheinen... Seufz! Und das Duell der Pazifik- 
Flugsimulationen gewinnt Microprose: Origins 
»Pacific Strike« hat die bessere Aufmachung, 
aber spielerische Mängel. 

► HIGHLIGHTS: 

Routiniert bedient Microprose mit Pacific Air War 
wieder seine Fans. Blue Byte untermauert mit Die 
Siedler seinen guten Strategie-Ruf, während das 
unkompliziert-rasante Fl von Domark frischen 
Wind ins Rennspiel-Genre bringt. 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Uaaaah, Magic of Endoria ist und bleibt lang- 
weilig. Wer hat das seit damals jemals wieder 
freiwillig gespielt? Lomor Matthäus war ein klas- 
sischer Fall von Promi-Flop: Wir sparen bei den 
Programmierern und stecken jede Mark in die 
teure Lizenz,,, 

► SPRÜCHE: 

»Wenn ich eine Dose öffnen will, hole ich mir 
einen Dosenöffner. Wenn ich spielen will, kaufe 
ich ein Videospiel - nicht eine zehnmal teurere 
Allround-Kiste, die ein normaler Mensch nicht 
kapiert.« (Winnie Forster begründet im »Streit- 
gespräch«, warum PCs die Videospiel-Systeme 
nicht ausrotten werden). 

»Lothar hat hoffentlich genug Schmerzensgeld 
dafür bekommen, daß sein Name ein solches 
Sprite-Gestolper ziert.« (Heinrich Lenhardt wird 
auch durch das »Lothar Matthäus« -Fußballspiel 
nicht zum Bayern-Fan). 



fiCiSTÄTICÄ 



UND 



IHRE 



TRÄUME 

WERBEN 

WAHR. . . 






HI'MüM 




rc-CDROjr /tc 




Der »Outposl«-Skondal 
naht: Eine Testversion für 
die Juli-Ausgabe ist ver- 
sprochen und wird sogar 
noch im Editorial ange- 
kündigt. Die Vorab-CD 
trifft auch zusammen mir 
einer fotokopierten Anleitung ein. Aber seltsam, 
viele beschriebenen Features sind im Spiel noch 
nicht implementiert - das kenn jo nur eine halb- 
gare Version sein, die von Sierra noch verbessert 
wird. Also schreiben wir ganz seriös eine Pre- 
view und sind zwei Monate später verblüfft.. .Fort- 
setzung folgt im September. 
Knapp ein halbes Jahr vor dem »Magischen 
Auge« auf CD-ROM widmet sich PC Player aus- 
führlich Stereogrammen am Computer, Wer sich 
übrigens bis heute an einem Bild totgeschielt hat: 
Ein Motiv hat sich reinverirrt, das gar kein Ste- 
reogramm ist. Der Stangl darf zur Strafe zwei 
Wochen lang nicht Gitarre spielen. 
Ansonsten stand dieser Monat ganz im Bann der 
Fußball-Weltmeisterschaft. Noch war Bertis Bul- 
garien-Kommando nicht rausgeflogen, als Mar- 
tin Gaksch und Heinrich Lenhardt das Angebot 
on PC-Fußballsimulotionen sichteten. 

► HIGHLIGHTS: 

FIFA Soccer ist die mit Abstand unterhaltsamste 
Fußball-Veröffentlichung in einem Jahr, das 
zuviel minderwertige Rasenkost auf die Monito- 
re bringt. Im Sport-Strategiebereich überzeugt 
Ascons CD-Fassung von Anstoss WM-Edition. 
Ganz ohne Fußball kassiert Bullfrogs Rummel- 
platz-Simulator Theme Park eine hohe Wertung. 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Das Terroristen-Dezimierungsspielchen Sabre 
Team gehört zu den größten Geschmacklosig- 
keiten, Und in der Abteilung »dämlichster PR- 
Stunt des Jahres«: Rüsselsheim ist der peinliche 
deutsche Name von Detroit; beide Versionen der 
Automobil-Strategie sind gleichermaßen fad, 

► SPRÜCHE: 

»Wir empfehlen den Gang zum Roßmetzger.« 
(Gourmet Florion Stangl hat sich die Pferderenn- 
bahn-Simulation »Quarter Pole« unterhaltsamer 
vorgestellt), 

»Bis ich hier mal einen plazierten Paß geschla- 
gen habe, bin ich alt und grau« (Martin Gaksch 
über »Goal«. Unsere Fußbolltester wüteten uner- 
bittlicher als der DFB-Kontrollausschuß), 




Jet-lag? Was ist das? 
Um den Bericht von der 
CES aus Chicago noch ins 
August-Heft zu bekom- 
men, wurde der Messebe- 
richt abends im Hotel und 
während des Flugs nach 
München getippt. Vom Flughafen ging's unaus- 
geschlafen und übellaunig direkt in den Verlag; 
Oliver Kneidl bastelte noch ein dynamisches 24- 
Stunden-layout - geschafft. 
Das Trend-Thema »Werbespiele« arbeiten wir mit 
Streitgespräch und Vergleichstest auf: Das knu- 
sprige Adion-Spiel von Kellogg's ließ Bifis Soft- 
solami-Adventure hinter sich. Noch mehr Kalori- 
en gefällig? Daß deutsche Spielehersteller zu den 
großen Sensibelchen gehören, bewies diesmal 
Software 2000 (Nur 65 Punkte für Pizza-Connec- 
tion? Tob, Droh, Knurr!). Damit nicht genug der 
Proteste: DerVerrißdes CD-ROMs zur All-Kölsch- 
Rockband BAP provozierte gleich zwei Protest- 
briefe fundamentalistischer BAP-Fans. Boris 
Schneider definiert »Die Zehn Gebote« als beson- 
ders praktische DOS-Befehle, aber der Papst ruft 
nicht mal an, Schwach... 

► HIGHLIGHTS: 

Noch einer für die Kiste »Auf diese PC-Version 
mußten wir ewig warten«: Beim zweiten DSA- 
Rollenspiel Sternenschweif hat sich das Aushar- 
ren wenigstens gelohnt. Auch das Jump-and-Run 
Cool Spot ist eine Umsetzung und entspringt dem 
Konsolen-Lager. 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Dos »offizielle« Spiel zur Fußball-WM heißt 
World Cup USA, stammt natürlich von U.S. Gold, 

ist keine totale Katastrophe ober allenfalls besse- 
res Mittelmaß. Ganz nebenbei: Kaum ein Spiel 
hat uns 1994 soviele Kompatibilität- Probleme 
beschert. Der Clou läuft ohne Probleme, der Spie- 
ler läuft fort: zähes Recycling angestaubter Ideen, 

► SPRÜCHE: 

»So leidenschaftslos würde Keim Richards nicht 
mal in nüchternem Zustand in die Saiten greifen.« 
(Musikpapst Heinrich Lenhardt über den Alther- 
ren-Rock von BAP). 

»Die Werbung für die Salami verfolgt den Spie- 
ler auf Schritt und Tritt. Wem das alles Wurst is'. 
der sollte nicht allzuviel Komplexität erwarten.'- 
[Florian Stangl kalauert sich durch die Tiefen des 
Bifi Werbespiels). 




SEPTEMBER 



Jörg Langers Druckertest 
wird übel verstümmelt. Die 
letzte halbe Zeile fiel dem 
DTP-Messer zum Opfer; 
hiermit tragen wir sie fei- 
erlich nach:»,, .und Bedie- 
nungsfeld bewertet«, 
Boris Schneider darf sich hingegen auf einer sat- 
ten Doppelseite als Prince-Fan outen; »Prince 
Interactiv« überzeugt auch durch gutes Pro- 
gramm-Design. 

Mit »Outpost« erscheint erstmals ein PC-Pro- 
gramm, bei dem wesentliche Features in der 
Anleitung und auf der Packung beschrieben, aber 
nicht im Spiel eingebaut sind! Sierra hat eiskalt 
die »halbgare Version« vom Juli veröffentlicht und 
besitzt noch den Nerv, erboste Kunden auf eine 
demnächst erscheinende Zusatz-Diskette zu ver- 
trösten. Programmierer Bruce Bolfour gibt sich im 
Interview patzig, unsere Wertung rasselt auf 55 
runter, die Käufer rebellieren. Sierra lenkt ein und 
verspricht kostenlose Upgrades auf eine neue Ver- 
sion [die bis zum Redaktionsschluß von Ausgabe 
1 /95 immer noch nicht draußen war). 

► HIGHLIGHTS: 

Im Duell der Weltraum -Actionspiele zieht das 
passable Wing Commander Armada nur knapp 
gegenüber TIE-Fighter den Kürzeren. NHL 
Hockey '95 verwöhnt mit brillanter Aufmachung 
alle Eishockey-Fans - da macht das Derby zwi- 
schen den Stangl Mazdas und den Lenhardt 
Rerrievers besonders viel Spaß. 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Outpost ist wohl die Enttäuschung des Jahres - 
erst macht man die Kunden in der Anleitung auf 
tolle Features heiß, die dann gar nicht im Spiel 
drin sind. Doppel-Pfui! Der laienhafte »interakti- 
ve Krimi« Inspektor Zebok bietet gute Videos, 
aber lachhaftes Spieldesign, Tsunami unterbietet 
diese Chose mit dem Verlegenheits-Adventure 
Return to Ringworld. 

► SPRÜCHE: 

»Vielleicht hätte man aus dem Ding einen Bild- 
sch rmschoner machen sollen.« [Heinrich Len- 
ho-dtauf der Suche nach einer Daseinsberechti- 
gung für »Outpost«). 

■Fo<er gehört eben in ein verrauchtes Hinter- 
z-mmer und nicht auf eine sterile Festplatte.« (Flo- 
rian Stangl beweistangesichts von »Power Poker« 
Kompetenz in Sachen Glücksspiel]. 





Aktiv-CD statt 
Matt-Scheibe 



Rock Hysterie 





- 




1 


Das ganze Spektrum 1^ 




5 


der Jahre '68 und '69. *— ? 


Ä l JdBfrw* *tdi\ 


1 


Mit Original-Einspielun- f 


LrJ SiialJ 


■ 


gen aus den ersten 
legendären Beat-Club- £J 
Sendungen. i s 





Beat-Club 68 

Kat.-Nr. 76896-40025-2 
DM 79.95* 



The Rock 'n' Roll Years - 
die 50er 

Kat.-Nr. 76896-40024-2 
DM 79.95* 



Wenn die Stars der 
50er Jahre und die 
alten '68er auf CD- 
ROM losrocken, wird 
Rock History zur 
Rock Hysterie. 
Diese Scheiben sind 
Zeitgeist-Dokumenta- 
tionen und musika- 
lische Leckerbissen 
in einem. 



See you soon. 



Im Vertrieb der 







Tschingderossabum! 
Nach dem höchst erfreuli- 
chen Erfolg unserer CD- 
Player- Sonderhefte führen 
wir dos Konzept »Viele 
Demos, Updates und Vi- 
deos ouf einem CD-ROM« 
mit der monatlichen PC Player zusammen. Die 
Spontanidee wird im Oktober realisiert PC Play- 
er gibt's jetzt monatlich wahlweise mit oder ohne 
CD-ROM. DMV strebt die Weltherrschaft an, die 
Mitbewerber gehen greinend zu Boden und Boris 
darf jetzt jeden Monat ein CD-ROM mostern. Das 
ist doch mal ein viel befriedigenderes Hobby als 
Bierdeckelsammeln... 

Florian »tiefer gelegt« Stangl vergleicht diesen 
Monat die besten Rennspiele und scheucht unvor- 
sichtige Fußgänger über den DMV-Porlcplatz. 
Ansonsten entzückte uns After Dark 3.0, der wit- 
zigste Bildschirmschoner des Jahres. Den witzig- 
sten Namen trägt hingegen »Urotsukidoji«, ein 
Manga-Film auf CD-ROM. Vollstes Verständnis 
für den armen Setzer, der bei der Überschrift 
»Urostsujidoj« daraus machte. Wo kriegt der For- 
ster immer diese dubiosen Teile her? 

► HIGHLIGHTS: 

ßanie Bugs ist der Uberraschungshit im Denk- 
spiel-Genre - putzig und intelligent. System 
Shock heißt das brillante SF-Action-Adventure 
der Schöpfer von Ultima Underworld. PGA Tour 
Golf 486 bietet erlesenen CD-ROM-Golfgenuß, 
verlangt aber nach viel Rechenpower. 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Die Realsatire des Bundestags-Wahlkampfs ver- 
mochte die Begleir-Software Hurra Deutschland 
kaum zu überbieten - und war zudem in Null- 
kommanichts durchgespielt (da helfen auch keine 
Direktmandate). Mit International Tennis Open 
setzt Philips sein erstes CD-i-Spiel für CD-ROM 
um-wir können dankend auf die Schnarchkrücke 
verzichten, 

► SPRÜCHE: 

»Tippen Sie bitte langsam, die Dame ist blond.« 
(Anatol Locker nimmt Software-Kontakt mit einer 
»Virtual Woman« auf). 

»Der Unterhaltungswert ist ähnlich beschränkt wie 
das Charisma von Michael Stich.« (Heinrich Len- 
hordt vergleicht drastisch, um die dürftige Qua- 
lität von »International Tennis Open« rüberzu- 
bnngen). 




NOVEMBER 



Die Bundesprüfstelle 
schlägt zurück: Das Kult- 
spiel »Doom« wird in 
Deutschland indiziert! Da 
schicken wir doch gleich 
unseren rasenden Repor- 
ter Roland Austinat nach 
Bonn, um mit der SPS-Leiterin ein Interview zu 
führen. Stereogramme am PC sind schon wieder 
out: Buch-Bestseller »Das Magische Auge« 
erscheint offiziell auf CD-ROM, aber wer hat sich 
nicht schon längst satt geschielt? 
Und dann imponierte uns noch Electronic Arts' 
Werbeslogan in der System-Shock-Anzeige: 
»Seelenlose Technik wütet jenseits der menschli- 
chen Kontrolle«. Paßt auch gut zu unseren inter- 
nen Ereignissen wie »Wir stellen mal schnell die 
Netzwerk-Software um« oder »Kaputte Belich- 
tungsmaschine bei Journalsatz«. 

► HIGHLIGHTS: 

Sid Meier konnte mit Coionizction nicht viel ver- 
kehrt machen - er übernahm viele Elemente sei- 
nes Klassikers »Civil ization«, Microprose-Kncller 
Nummer 2 war das Fantasy-Strategiespiel 
Master of Magic, während sich Microsoft Golf 
2.0 als gelungene Windows-Adaption von »Links 
386 Pro« entpuppt, 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Faszinierendes Konzept, aber 6er Space Simu- 
lator von Microsoft kommt spielerisch ins Trudeln. 
Das lange erwartete Delta V entpuppt sich als 
überschnelle Wirrwarr-Action ohne Spielwitz, 
Und trotz einer sauberen Wertung von 75 Punk- 
ten muß man Bundesliga Monager Hattrick ange- 
sichts der hohen Erwartungshaltung zu den Ent- 
täuschungen zählen. Vor lauter Menü- und Sta- 
tistikflut wurden Spielwitz, Grafik und Bedienung 
etwas vernachlässigt. 

► SPRÜCHE: 

»Das sanfte Aufsetzen auf dem Mond konnte man 
schon 1977 mit programmierbaren Taschen- 
rechnern nachspielen.« (Boris Schneider erkennt 
spielerische Defizite beim brandneuen »Space 
Simulator«), 

»Journalisten und Indie-Bands trinken in alter Tra- 
dition den Stehimbiß-Mexikaner neben der Kon- 
zerthalle leer, während die Firmenbosse in voll- 
klimatisierten Hotellobbys ganze Labels verdea- 
len.« (Messeexperte Anatol Locker beschreibt eine 
typische Popkomm). 




»...und ich sage Euch, 
ausAschaffenburgwirder 
kommen, und mit sich 
bringen ein Saxophon...« 
Frisch-Redoktionsmitglied 
Michael Kim debütiert in 
diesem Monat. Techni- 
schen Background beweisend stürzt er sich auf 
einen Interrupt-Grundlagenartikel und baut bei 
»NASCARRacing« herzhafte Blechschäden -den 
behalten wir! 

Zum Jahresende schwappen die starken Spiele in 
großen Wogen an. In letzter Sekunde gelingt es 
»Magic Corpet« noch, »Rebel Assault« die höch- 
ste Gesamtwertung des 94er-Jahrgangs abspen- 
stig zu machen. Das ZDF definiert indes »Inkom- 
petenz« und »Peinlichkeit« mit seiner Computer- 
sendung »X-Bose« neu. Viel »Heyheyhey«, nichts 
dahinter und eine Quote unterhalbder 5-Prozent- 
Hürde... der reinste Sorgmeier. 

► HIGHLIGHTS: 

Theme Park wargut, Magic Corpet ist besser: Dos 
englische Programmierteam Bullfrog segelt mit 
seinem furiosen 3D-Teppichsimulator in die 90er- 
Ränge. Transport Tycoon ist ein leckerer Infra- 
struktur-Baukasten, während Bleifüßler mit dem 
Indy-Car-Nachfolger NASCAR Rociog herzhaft 
Gas geben. Ebenso originell wie technisch ver- 
blüffend ist Littie Big Adventure. 

► ENTTÄUSCHUNGEN: 

Die niedrigste Wertung des Jahres bescherte uns 
das Dezember-Heft: Dreiste Alt- Shareware in 
Verkleidung - Addiction ist kaum zu unterbie- 
ten. Zum Jahresausklang noch ein langweiliger 
»interaktiver Film« wie Psychotron: so wenig 
Spieldesign, muß das sein? 

► SPRÜCHE: 

»Viele Sender wären froh, wenn sie soviele Kuki- 
dent-Werbespots abbekommen würden.« (Hein- 
rich Lenhardt über den krampfhaften ZDF-Ver- 
such, mit »X-Base« eine jugendliche Zielgruppe 
anzusprechen). 

»Wahrscheinlich Ist es einfach ein schönes 
Gefühl, wenn unten im Tal die Angst wieder 
abebbt.« (Jörg Langer weiß, warum Mountcin- 
bike-Fahren Spaß macht]. 
»Mein Wörterbuch übersetzt den Namen des 
Herstellers „WIcked" Ireffenderweise mit „nie- 
derträchtig".« (Heinrich Lenhardt ist kein Fan von 
»Addiction«), 



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Die Geschichte 



des Computerspiels (2) 



ML nr 

Ah, 



1981 hatten die Videospielkonsolen den 
ipunkt ihrer Beliebtheit erreicht. Mit dem Intel- 
livsion des »Barbie« -Herstellers Mattel und dem Cole- 
covision des CBS-Konzerns standen dem Marktführer 
Atari nun zwei technisch überlegene Konkurrenten 
gegenüber. 




Konsolen -Traum der frühen 80er Jahre: 
Das Coleco vision war die technisch fort- 
schrittlichste Konsole ihrer Zeit, konnte sich 
ober gegen das Atari VCS dennoch nicht 
durchsetzen. 

Bei Mattel werkelten begabte Programmiereron kom- 
plexen Strategie-, Denk- und Sportspielen, die im 
Gegensatz zu der Computerspiel-Konkurrenz ohne 
Text und Zahlen auskamen. Für das Colecovision wur- 
den wiederum japanische Spielautomaten der zwei- 
ten Generation umgesetzt - die amerikanische Kon- 
sole sollte das bis heute einzige Gerät bleiben, auf 
dem sowohl die besten Automaten von Sega 
(»Zaxxon«, »Turbo«], als auch von Nintendo (»Don- 
key Kong«] umgesetzt wurden. Diese beiden Firmen 
hatten sich in Japan als die neben Nomco und Taito 




Mattel fi 
Tarmin 



DIE COMPUTER KOMMEN 

1967-1984 



Anfang der 80er Jahre kommt das junge Business rich- 
tig in Schwung. Doch 1983/84 wird der Siegeszug der 
Spielkonsolen von den Heimcomputern abrupt beendet. 



wichtigsten Entwickler von Automaten- 
spielen etabliert. 

Das genannte Donkey Kong war dos 
erste Jump-and-Run der Welt und 
zugleich Debüt des unscheinbaren Hel- 
den Mario. Donkey Kong bestand aus 
vier Plattform-gefüllten Bildschirmen, 
die der Held Mario von unten nach oben 
durchqueren und dabei rollende Fässer 
überspringen, Leitern erklettern und mit 
einem Hammer schlagen mußte. Ganz 
oben wertete Riesenaffe Donkey Kong Eine der 
mit Marios Freundin, die in den haari- 
gen Pranken des Gorillas um Hilfe schrie 
Doch obwohl die Automaten-Umsetzungen für dos 
Colecovison weit besser aussahen als die VCS-Inler- 
pretationen von »Centipede«, »Berzerk« und »Mis- 
sileCommand«, behielt der Oldie von Atari dieNose 
vorn. 

Auch das ungewöhnliche Vectrex-Videospiel konnte 
sich auf dem Markt nicht durchsetzten. Im Vergleich 
zum herkömmlichen Femseher oder Computermoni- 
tor, wo ein Rasterstrahl den Bildschirm Zeile für Zeile 
abtastet, entstand die Grafik auf dem Vektor-Monitor 
des Vectrex durch einen Elektrodenstrahl, der direkt 
zwischen den Bildschi rmkoordinoten hin- und her- 
wanderte. Dos Nochglühen des Strahls erzeugte Lini- 
en und geometrische Formen. 
1 983 fand man ouch in den Spielhallen noch häufig 
»echte« Vektorspiele: Revolutionär waren die SD- 
Experimente »Star Howk« und Ataris »Star Wars« - 
für die Erzeugung eines räumlichen Effekts wer die 
Vektorgrafik hervorragend geeignet. 

VON HACK ZU APSHAI: 
FRÜHE ROLLENSPIELE 

Bevor sich auch in der ölten Welt erste Computerspiel- 
Aktiviläten regten, schüttelten die amerikanische Pro- 
grammierer weitere Spielegenres aus dem Ärmel. Bei- 
nahe zeitgleich hatten verschiedene Programmierer 
die Idee, das populäre »Dungeons & Drogons«- 
Rollenspiel ouf den Monitor zu holen. Das Basic-Pro- 



ersten AD&D- Umsetzungen programmierte 
ir seine Intetli vision- Konsole; »Treasures of 



gramm »Temple of Aphsai« des Automoted-Simula- 
tions-Gründers Jon Freemann orientierte sich mit sei- 
ner primitiven Von-oben-Grofik am Mainframe-Klas- 
siker »Hack«, bei dem man zweidimensionale Ver- 
liese nach Monstern und Schätzen durchstöberte. Die 
Studenten Andrew Greenberg und Robert Woodhead 
gingen einen anderen Weg und stellten die Welt der 
Krieger, Zauberer und Monster in 3D-5trichgrofik dar. 
Alle Kämpfe liefen statistisch ab: Der Spieler wählt im 
Falle einer Konfrontation die geeigneten Waffen und 
Zaubersprüche, dann errechnet der Apple II das 
Ergebnis der Kampfrunde. »Wizordry: Proving Gro- 
und of the Mad Gverlord« war in Pascal geschrieben 
und mehr als 1 8 Monate lang die Nummer 1 unter 
den amerikanischen Computerspielen, 
Schließlich tüftelte mit Richard Garriot ein weiterer 
D&D-Fon an einer Computer-Variante der Tolkien- 
insoirierten Fanlasy-Themarik. Er erweiterte sein 
Basic- Rollenspiel »Akalabeth« zu »Ultima«, einer aus- 
ladenden Fantasy-Umgebung, durch die eine Spielfi- 
gur gesteuert wurde. Betrat der Held einen Dungeon, 
wurde auf eine 3D-Perspektive ähnlich der des Kon- 
kurrenzprodukts »Wizardry« umgeschaltet. 
All diese Titel waren am Rollenspiel-Urvater »Dun- 
geons & Dragons« angelehnt, eine offizielle Lizenz 
des Herstellers TSR besaß jedoch nur der Spielzeug- 
riese Mattel. Die Umsetzungen »Advanced Dungeons 
& Drogons« und »Treasures of Tarmin« für die Intel- 



livision- Konsole waren eis 3D-Rollenspiele ihrer Zeil 
weit voraus, konnten abernurdie Kritiker, nicht jedoch 

die Käufer überzeugen. Auch den Designern von Atari 
blieb der Erfolg versagt, als sie versuchten, das typi- 
sche Homecompuler-Genre auf dem Modul-Markt zu 
etablieren. 

Vielleicht war es auch einfach schon zu spät für eine 
Erneuerung des Videospiels, denn unter dem Druck 
des wachsenden Heimcomputermarktes ließen sich die 
hochgesteckten Umsatzziele der Videospielbranche 
nicht mehr erreichen. Dutzende von kleinen Firmen 
überschwemmten den Modul-Markt mit einfallslosen 
und technisch unterbelichteten Varianten von »Pac 
Man« und »Galaxians«. Die Modulpreise stürzten ins 
Bodenlose, so daß die Entwicklung aufwendiger Spie- 
le unlukrativ wurde. Den Modul-Müllbergen stellte sich 
nur noch selten ein ausgefeiltes Spielkonzept gegenü- 
ber. Außerdem hatten die Konsolen den Grafik- und 
Sound-Fähigkeiten der Heimcomputern von Atari, 
Apple und Commodore nichts entgegenzusetzten. 
Auch der Versuch, die Videospielkonsolen durch aller- 
lei Zubehör [Tastatur, Sprach-Module und Spezial- 
Joysticks] auf den lukrativen Computermarkt zu ret- 
ten, scheiterte kläglich. Nur weitsichtige Firmen wie 
der Monopol/- E rfi nder Parker entkamen dem Fiasko 
durch einen frühzeitigen Rückzug aus dem Video- 
spiele-Geschäft, 

Da die technisch verbesserten Konsolen-Nochlolger 
Atari 5200 und Intervision 3 nicht aus den Start- 
löcher körnen, war 1 984 der Weg frei für den Sie- 
geszug der Heim- und Personal Computer. 

DURCHMARSCH 
DER HEIMCOMPUTER 

Nachdem Bruce Artwick mit seinem »Flight Simula- 
tor« das gleichnamige Genre erfunden hatte, wuchs 
die Konkurrenzfirma Microprose mit actionlastigen 
Flugsimulationen zu einem der wichtigsten Hersteller 



NEUE SPIELE-HAItDWAItE 




1 983 war der weltweite Siegeszug des 
C 64 nicht zu stoppen. Commodore selbst 
unterstütze den Besteller mit hervorra- 
genden Modul-Spielen wie Andrew Spen- 
cers »International Soccer«, das heute 
noch als eines der besten Fußballspieler 
aller Zeiten gilt. 



MS-DOS-PCS 

...sind weiterhin im Dorn roschen -Schlaf. 
Kein geistig normaler Mensch kauft sich 
1983 oder 1984 einen PC zum Spielen. 
Die Kisten sind teuer, haben keinen Sound 
und allenfalls Vier-Farben-Grafik. 

COMMODORE 64 

Der Brotkasten hat die Weltherrschaft 
übernommen: Sowohl in den USA als auch 
Europa ist er der beliebteste Heimcompu- 
ter. Apple II (USA) und Sinclair Spectrum 
(Großbritannien) können den überregio- 
nalen Giganten nicht ankratzen. 1984 
erscheinen immer mehr Klassespiele 
zuerst für den C 64; wer Summer Games 
wollte, mußte sich für Commodore ent- 
scheiden (solche Effekte gibt's auch heute 
noch: Wer Rebe) Assault wollte, mußte 
sich ein CD-ROM kaufen). 

SINCLAIR SPECTRUM 

Der englische Volkscomputer, Nachfolger 
des innovativen ZX-81 und das Gerät, auf 
dem viele europäischen Spieleentwickler 
ihre Karriere begannen. Neben einem Sin- 
clair Spectrum mit 1 6 KByte RAM-Speicher 
erschien 1983 die 48K Variante, die bis 
Ende der 80er Jahre mit hunderten von 
Spielen (auf Audio-Cassette!) unterstützt 
wurde. Aufgrund der geringen Sound- 
fähigkeiten, einer nahezu unbrauchbaren 
» Radiergummi« -Tastatur und der schlech- 
ten Distrubution konnte sich der Sinclair 
Spectrum in Deutschland und in den USA 
nicht gegen den C 64 von Commodore 
durchsetzen. 




ATARI 5200 UND 7800 

Die glücklosen Nachfolger zum Atari VCS. 
Das 5200 erschien 1983 und wurde ein 
Jahr später vom technisch verbesserten 
Atari 7800 ersetzt. Neben den kompa- 
tiblen VCS-Spielen erschienen für beide 
Atari -Konsolen eine Handvoll speziell ent- 
wickelter Automatenumsetzungen. 

COLECOVISION 

Dank seiner hervorragenden technischen 

der Welt heran. Nur Electronic Arts, die Firma des 
ehemaligen Apple-Angestellten Trip Hawkins, sollte 
mächtiger werden als die Software- Schmiede von Wil- 
liam »Wild Bill« Stealey und Sid Meier. 
Electronic Arts hattedie neben Meier wichtigsten Spie- 
leentwickler unter Vertrag. Dan Bunten schrieb 
»M.U.L.E.«, ein phantasievolles 5tragiespektakel für 
bis zu vier Spieler. »Aphsai«-Autor Jon Freeman 
erfand zusammen mit Paul Reiche und Ehefrau Anna 
Westfall »Archon«, ein Fantasy-Schach mit Action- 
sequenzen. Außerdem im Electronic Arts-Prgramm 



Fähigkeiten und den Umsetzungen aktu 
eller Automatenknülter war das CBS Cole 
covision die Traumkonsole der Videospiel' 
Frühzeit. Knapp hundert Titel wurden aus 
geliefert, bevor Hersteller CBS die neuer 
»Super «-Module 
ankündigte; Mini- 
Cassetten mit 128 
KByte und einer 
Ladezeit von zirka 
zehn Sekunden pro 
Spiel. Obwohl die 
überarbeitete Vari- 
ante des Coleco-Hits 
»Smurf« sowie "Su- 
per Donkey Kong 
Jr.« bereits auf 
»Super Game Modu- 
le« vorlagen, wur- 
den sie zugunsten 
des CBS Heimcompu- 
ters »Adam« nicht 
mehr ausgeliefert. 






Doug Smiths geniales Plattform- 
Spiel »Loder Runner« erschien 
1983, wird aber dank zahlrei- 
chen Umsetzungen (inklusive 
drei japanischer Automaten) bis 
heute gespielt 



NES 

Das Nintendo Entertainment System 
erschien als Famicom (»Family Compu- 
ter») bereits 1983 in Japan, wurde aber 
erst 1985 auch in den USA ausgeliefert. 
Trotz Nintendos restriktiver Lizenz- Politik 
unterstützen so gut wie alle wichtigen 
japanischen Hersteller die 8 -Bit- Spiel kon- 
sole. Bis heute erschienen weit über 1 000 
NES-Spiele. 

SG-IOOO 

NES-Konkurrent aus dem Hause Sega, 

1983 veröffentlicht. Als »Master System« 
fand die Weiterentwicklung des 8-Bitters 
ab Mitte der 80er Jahre auch den Weg 
noch Europa und in die USA. 

RDI HALCYON 

Ein La serd isk- Hei msy stem, das seiner Zeit 
um Jahre voraus war. Die Kombination 
aus Bild platten spieler, Computertastatur 
und Spracherken nungsmodul erschien 

1984 zum Hammerpreis von umgerech- 
net 4000 Mark und arbeitete mit der in 
»Dragon's Lair« verwendeten Spieltech- 
nik. Der Mulriple-Choice-Zeichentrickfilm 
»Thayer's Quest« lag der Grundausstat- 
tung bei, das einzige andere Spiel für das 
Halcyon war »Haiders vs. Chargers«, eine 
Football-Simulation. 

Vier weitere Spiele (»Shadow of the 
Stars«, Orpheus«, »Voyage to the New 
World« und »The 5pirit of the Whittier 
Mansion«) wurden beworben, schafften 
es aber nicht mehr bis zum RDI-Konkurs 
im Jahre 1985. 



von 1 983: »Hard HatMack«,eine Hommogean Dan- 
ke/ Kong und den Besteller »Miner 2049er«, der 
bezaubernde Bildschirm-Flipper »David' s Midnight 
Mogic«undJohn Fields »AxisAssossin« das vom Vek- 
tor-Automaten »Tempest« inspiriert war. 
Auch die ehemaligen Modul-Entwickler beschäftigten 
sich ab 1 983 mit den Heimcomputern: David Crane, 
Alan Mitler und Gary Kitchen hotten Atari bereits 
1 980 verlassen und mit Activision einen wichtigen 
Hersteller von Videospielen gegründet: »Pilfall«, 
»River Raid« und »Decathlon« hießen einige ihrer 




Mit »Pifall!« legte Spieldesigner David Creme den 
Grundslein zum unabhängigen Videospiel -Ent- 
wickler Activsion. Im Laufe der 80er Jahre grün- 
deten Activision -Mitarbeiter unter anderem die 
Softwarehäuser Accolade, Acclaim und Absolute 
Entertainment. 



größten Hits. 1 983 kündigten die Designer Miller und 
Robert Whilehead bei Activision und gründeten mit 
Accoladeeinen Computerspiele-Hersteller, der bis heute 
aktiv ist. 

Auf dem Fundament aus »Ultima«, »Flight Simula- 
tor«, »Kings Quest«, komplexen Sport- und Strate- 
giesimulationen sowie den Adion-Spielen der Atari- 
Automatenabteilung entwickelte sieb in den USA eine 
stabile und kreative Industrie. Die Europäer hotten es 
schwerer: In Deutschland, England und Frankreich 
tummelten sich dutzende von teils exotischen Spiei- 



maschinen und Computern aus Fernost, Amerika und 
Europa. Neben den amerikanischen Markrführern 
Atari, Apple und Commodore, waren die Firmen 
Acorn und Sinclair in England erfolgreich. Außerdem 
wurden von den meist britischen Spieleentwicklern 
Computer wie Dragon, Oric sowie in den Jahren 1 984 
und 1985derjopanischeMSX-Standord unterstützt. Das 
Systemchaos spiegelte sich in der Spielenlwicklung wie- 
der, wo seltsame Genre-Mixturen aufblühten. 
In England war Action auch nach dem Ende der Video- 
spielkonsolen ein gefügtes Genre - selbst die in Euro- 
pa seltenen Slratetegie- und Rollenspiele wurden mit 
Actionelementen verknüpft. Da es für englische Volks- 
computer wie den Sinclair Spectrum keine amerikani- 
sche Software und somit kaum Einflüsse gab, gingen 
die englischen Spieldesigner unkonventionell vor, Es 
entstanden schnelle Action-Adventure wie »Atic Atac« 
(entwickelt von den späteren »RC Pro Am«-Erfindern 
Rare), Strategiespektakel mit Rollenspiel-Elementen 
(»Lords of Midnighl«| und - in Form des Bosic-Spiels 
Valhalla - erstmals ein »interactive Movie«, 
Auf den englischen Computern Speclrum und Acorn 
gab's die einfallsreichsten und ausgeflipptesten Spie- 
le, während Designer auf dem C 64 amerikanische 
Vorbilder zitierten. Stellvertretend für die zahlreichen 



Meisterwerke englischer Programmierer sei »Elite« 
genannt, eine radikale Mischung aus 3D-Simulation, 
Weltraum-Handel und Rollenspiel. Von David Braben 
und lan Bell ursprünglich für den BBC-Heimcomputer 
ertüftelt, wurde Elite 1 984 auch für den C 64 umge- 
setzt. Selten gelang es, so unterschiedliche Genres har- 
monisch zusammenzufassen. (Winnie Forster/hl) 




Ultimate beschäftigte Anfang der 80er die besten 
Programmierer Europas und landete bis 1985 
mit jedem neuen Spiel einen Nummer- 1 -Hit in 
England. Im Bild das Action-Adventure »Atic 
Atac« (1983) für den Sinclair Spectrum. Bereits 
1986 konzentrierte sich Ultimate auf den ja- 
panischen Markt; heute ist die Firma unter dem 
Namen Rare der wichtigste Nintendo- Entwickler. 



| ■> 1 E WICHTIGSTEN SPIELE DER EPOCHE j 


TITEL 


EH1WICKIER 


JAHR 


KURZBESCHREIRUN6 


Donkey Kong 


Nintendo/Shigeru 

Miyomoto 


1982 


Mario debütiert im ersten Jump-ond-Run der Well. Nachahmer waren u.a. das 
amerikanische »Miner 2049er« und »Manie Miner« aus England. 


Zaxxon 


Sega 


1982 


Atemberaubendes Actionspiel in perspektivischer Pseudo- 3 D-Grafik. 


Ant Attock 


Quicksilva/S. White 


1983 


Das aufsehenerregende Debüt eines englisches Kunststudenten. Zur besseren Orientierung 
konnte zwischen 4 Sichtperspektiven umgeschaltet werden. 



Electronic Arts/Free- 1983 
man, Reiche, Westfall 



Fantasy-Schach mit Action- Duellen und massig Spielwiti. 



Das erste Automaten spiel mit Grafik von Laserdisk. Vorfahre iu »Dragon's Loir«, »Firefox«, 
aber auch »Sewer Shark«, Als Videomaterial wurden japanische Bit I ig- Science -fiction- 
Filme verbraten. 



Bruce Lee 


Datasoft/K. Day 


1983 


Innovative Mischung aus Plattform -Jump-ond-Run und Prügelspiel. 


Capture the Flog 


Sirius/P.Edelstein 


1983 


3D-Lobyrinthspiel für 2 Spieler gleichzeitig. Mit Split-Screen und wunderschönem 
Farbverlauf am Horizont. 


Decolhlon 


Activision/ David Crane 


1983 


Joystick -zermürbender Sportspiel- Pionier. Vorfahre zu Epyx' »Summer Games«. 


Lade Dünner 


Broderbund /Doug Smith 


1983 


Das originellste und fesselndste Plattform spiel der 80er Jahre, 


M.U.LE. 


Electronic Arts/ 
Dan Bunten 


1983 


Gewities Vier- 5p ieler-Strategie spiel mit liebenswerten Science-fiction -Kreaturen. 


StarWars 


Atari 


1983 


Rasante 3D-Umsetzung des Kinoerfolgs; für viele Industrie -Insider eines der technisch 
wichtigsten Automaten spiele. 


The Hobbit 


Melbourne Hause/ 
P.Mitchell 


1983 


Englisch- australisches Grafik-Advenlure. Die stilsichere Umsetzung wurde im 

Bündle mit dem gleichnamigen Bestseller hundertausendfach verkauft, 


Balfblazer 


Atari/D.Levine, 
D.Riordan 


1984 


Das geniale 3D-Action Sportspiel war eine Co-Produktion des damaligen 
Spielemarktführers Atari und des Hollywood-Giganten Lucasfilm. Technisch erstaunlich, 
kommerziell ein Flop. 


Boulder Dosh 


First Star/Chris Gray 




Der König der Tüftelspiele wurde sogar für die Spielhalle umgesetzt. 



Acorn soft/ 
D. Braben, I.Beil 



Ungeschlagene Mixtur aus 3D-Echtieit-Simulation, SF-Slory und Strategiespiel- 
Elementen - ein exzentrisches Meisterwerk aus England, 



F-ISStrikeEogle 


Microprose/Sid Meier 1 984 


Die erste Kampflugsimulation; wurde bis 


in die 90er Jahre fortgesetzt. 


King 's Quest 


Sierra Online/ 1984 
Roberto & Ken William 


Das erste Grafik- Ad venture mit animierte 


n Spielfiguren. 



Summer Games 



Grafisch und spielerisch verbesserte »Decathlon«- Kopie, 
den C 64. 



s der wichtigsten Spiele für 



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All Fun. 
No Joke. 



pjIMEDIA KU 



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DIAMOND 



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Bug Report 



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Die Klagen über fehlerhaf- 
te Spiele nehmen immer 
mehr zu. PC Player unter- 
sucht regelmäßig die 
schlimmsten Bugs in aktu- 
ellen Programmen. 



Immer mehr Spielekäufer 
fühlen sich von Fehlern und 



o 



Nachlässigkeiten in aktueller 
Software verschaukelt. Die 
Zahl der »Patches« für neue 
Produkte steigt kontinuierlich; 
auf Mailboxen wie Compu- 
Serve, bei denen Spieleher- 
steller direkt erreichbar sind, herrscht Hochbetrieb. Deswegen 
lesen Sie jeden Monat in PC Player, wo es bei den aktuellen 
Titeln hapert, was der Stand der Dinge bei Updates und Pat- 
ches ist und wo Sie diese am einfachsten bekommen. 
Gleichzeitig möchten wir 5ie um Ihre Hilfe bitten: Wenn Sie 
meinen, einen Bug in einem Spiel gefunden zu haben, dann 
schreiben Sie uns. Die Adresse lautet PC Player, DMV Ver- 
lag, »Bug-Report«, Gruber Str. 46a, 85586 Poing. Bug Mel- 
dungen können Sie uns auch an unsere E-Mail -Adresse 
71333.2206@compuserve.com schicken. Bitte haben Sie 
Verständnis, daß wir Ihnen keine Patches oder Hilfen 
zuschicken können; alle Patches, die wir weitergeben dürfen, 
finden Sie auf dem CD-ROM von PC Player plus. Ansonsten 
sehen Sie bitte in der Rubrik »Hotlines« nach, wie Sie die 
Spielehersteller erreichen können. 

Cyrix - doch nicht kompatibel? 

Es häufen sich Meldungen von Spielern, bei denen bestimm- 
te Programme nicht laufen, wenn ein Upgrade-Chip von Cyrix 
den 386er auf einen 486er hochpowern soll. Mit den Cyrix- 
Chips ist beispielsweise »NHL Hockey 95« von Electronic Arts 
nicht zu starten. Sowohl Cyrix wie auch die Programmierer 
suchen nach der Ursache für dieses Phänomen. Erster Hin- 
weis: Spiele mitdem D0S4GW-Extender, Version 1 .95, schei- 
nen Probleme zu haben. Wenn Sie ein Spiel mit einer ande- 
ren Version des Extenders haben, können Sie versuchen, die 
Datei DOS4GW.EXE auszutauschen - 
eine Garantie, daß dies Abhilfe bringt, 
gibt es aber nicht. 




...van PC Player plus fia- 
1 den Sie aktuelle Patches 
n Beispiel für TIE-Fighter, Dark Sun: 
I Wake et the Ravoger, Pacific Air War, 
I Master of Magic und andere Spiele. 



Dark Sun II: Wake 
of the Itavager 

Mit seinem zweiten Dark Sun-Titel hat 
SSI ziemlich ins Fettnäpfchen getreten. 
Die erste, in den USA ausgelieferte Version war jedenfalls gar 
nicht durchspielbar, so sehr harten sich die Bugs ausgebrei- 
tet. Eine genaue Aufzählung an dieser Stelle würde tatsäch- 
lich viel zu weit rühren: Mehrere Dutzend logische Fehler im 
Spielablauf sind bestätigt. Für zusätzlichen Ärger sorgte die 
etwas unglücklich formulierte Antwort eines SSI -Mitarbeiters 




Dark Sun II: Die erste USA-Version war gar nicht durchspielbar, 
was zu Boykott-Aufrufen in CompuServe führte. 

auf CompuServe, die sinngemäß übersetzt etwa wie folgt lau- 
tete: »Der Patch kann doch noch gar nicht fertig sein, wir ver- 
kaufen diese erste Version doch erst seit einer Woche. Gebl 
uns etwas Zeit, die wichtigsten Fehler zu beseitigen. Wir pli 
nen jetzt schon zwei bis drei Patches, die nach und nach erst 
die wichtigen, dann die weniger wichtigen Bugs killen.« Ent 
nervten USA-Kunden zahlt SSI inzwischen das Geld zurück, 
glücklicherweise wurde diese erste Version in Europa gar nichl 
erst offiziell ausgeliefert. 

Gute Nachricht 1: Master of Magic 

Letzte Ausgabe berichteten wir über Bugs in »Master of 
Magic«. Hersteller Microprose hat uns inzwischen mitgeteilt, 
daß die deutsche Version erst ausgeliefert wird, wenn alle 
bekannten Bugs beseitigt sind; deswegen kann sich deren Ver- 
öffentlichung noch ein paar Wochen verzögern. Trotzdem 
eine kundenfreundliche Entscheidung. 

Gute Nachricht 2: Pacific Air War 

Eigentlich sollte die Modem -Zwei -Spieler-Option nur in die 
CD-ROM-Version von »Pacific Air War« eingebaut werden. 
Da aber sowieso ein Bugfix fällig war, enthalt der aktuelle 
Patch die Modem- Dateien, so daß auch Disk-Besitzer umsonst 
in den Genuß dieser Funktion geraten. Den Patch gibt es beim 
Hersteller, auf CompuServe oder diesen Monat auf der CD 
von PC Player plus. 

Gute Nachricht 3: TIE-Fighter 

LucasArts hat endlich das MIDI-Timing-Problem in den Griff 
bekommen: Mit einem neuen Soundtreiber kann man TIE Figh- 
ter auf jedem Rechner mit General-MIDI- Karte ohne »hän- 
gende Noten« spielen. Auch diesen Patch gibt es beim Her- 
steller, auf CompuServe oder diesen Monat auf dem CD-ROM 
von PC Player plus. (bs) 



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Gita rren - Lern k u rs« 




Lernprogramm und 
Gitarre in einem 
Bündle? Lohnt sich 
aber nur, wenn Sie 
Holz für ein Lager- 
feuer brauchen... 



w 

W Wf an 



o 



i Weg 



ä* ; 



Die Begli 
Noten ur 



chwelgt 
'angesichts des 
grauen Herbstwetters 
nicht gerne in Erin- 
nerungen an lau- 
schige Abende im 
Freien mit idyllischer 
Lagerfeuerromantik und einem begna- 
deten Gitarristen, der von »Country Roads« bis 
»Fürstenfeld« alle Baggersee -Gassenhauer 
anstimmt? Die Mädchen umschwärmten den küh- 
nen Saitenzupfer und erweckten in uns das Ver- 
langen, ebenfalls ein Guitar Hero zu werden. Doch 
ein bißchen Schweiß wird schon vergossen auf d> 
nach oben. Wenn wir früher schon einen PC gehobt härten, 
ein Lernprogramm und eine Gitarre für wenig Geld - was 
wäre dann wohl aus uns geworden? 

Präludium 

Heutzutage ist das anders. Pearl Agency will offenbar mit 
einem billigen Bündle aus Lernprogramm und Gitarre den 
bundesdeutschen Musiknachwuchs stärken und abseits von 
Retortenmusikern und Jodelmonstern für frischen Wind sor- 
gen. Das auf den Einsteiger zurechtgeschniftene Package ent- 
hält neben einer Diskette mit dem Lernprogramme »Barree 
2.0« und einem mageren Handbuch auch eine Gitarre. Doch 
fast erscheint es vermessen, dieses Konglomerat aus Blech und 
Sperrholz als »Gitarre« zu bezeichnen. Wenn man daran 
denkt, welch göttliches Instrument Queen-Supremo Brian May 
aus einem Stück Kirschholz schnitzte... 



Intermezzo 

Die Ärmel hochgekrempelt, 
noch kurz die Ohren geputzt 
und dann wird erst mal das 
Instrument gestimmt. Von 
wegen! Das Teil wurde wohl 
van einem Hochbau-Studen- 
ten gedrechselt, der die Saiten 
mit Hochspannungsdrähten 
verwechselte und sie Zenti- 
meter über dem schief geleim- 




Unser Redakteur Florian »Slash« Stongl 
schwingt die Gitarre, welche im Lieferum- 
fang enthalten ist. He, Plattenfirmen, schnell 
zugreifen! 



ten Hals installierte. Zusam- 
men mit den folsch gesetz- 
ten Bünden wird das Grei- 
fen von Barree-Akkorden 
zum Kraftakt. 
Fazit: Das Stimmen ist un- 
möglich, unsere Stimmung 
im Keller. Schlägt man 
trotzdem mutig in die Sai- 
ten, dringt markerschüt- 
terndes Geschepper an die 
verwöhnten Tester-Ohren: 
Klonk, Plomm, Schraddel! 
Hilfe, daran hätten nicht 
einmal die »Einstürzenden 
Neubauten« in ihren 
frühen Tagen Gefallen 
gefunden. 



Concerto curioso 

Hoffnungsvoll wendet man sich nach dem kläglichen Versa- 
gen der Hardware der Software zu. Was könnte man nicht 
alles für feine Sachen anstellen: So verlockende Dinge wie 
Klangbeispiele im besten Midi-Gitarren-Sound, Videose- 
quenzen oder Multimedia-Playback, um mit bekannten Bands 
zu jammen, fallen uns ein. Doch Sie werden es schon ahnen: 



'- *' 



sit- Software »Barree 2.0« 
d Griffe gleichzeitig an 



Nichts von alledem wurde v 
findet lediglich zwei Pro- 
grammteile vor: Grifftabel- 
len und einen Noteneditor. 
Beide sind für Einsteiger 
sinnvoll, da auf grafische 
Weise gezeigt wird, wo die 
Finger auf den Gitarrenhals 
gesetzt werden müssen. 
Damit man weiß, wie's klin- 
gen soll, klickt man mit der 
Maus auf ein Icon - schon 
nähert sich der Akkord mit 
wohlfeilen Schwingungen 
den Gehörgängen. Oder 
auch nicht: mit einer Sound- 
blaster-Karte vergrault das 
Gedudel jeden Jung-Gitarri- 
sten, mit General-Midi 
geht's besser, doch statt 
Gitarren-Tonen gibt's ein 
Klavier zu hören. Nun ja, 
besser als gar nichts... (fs) 



irklicht. Der geneigte Musikus 



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HARDWARE-MINIMUM: 

286er mit Soundblaster- oder 
Roland-MPU-Karte 

PRAKTISCHER NUTZEN: 

Zünden Sie mit dem Hand- 
buch die Gitarre an und wär- 
men daran die verkrampften 
Finger. 

ORIGINALITÄTSFAKTOR: 

Schon »The Who« zerdep- 
perten damals Gitarren - 
warum jetzt Sie? 

MÖGLICHE FOLGESCHÄDEN: 

Längeres Üben provoziert 
Scheidungen und verhaltens- 
gestörte Haustiere. 

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Damit können Sie in keiner 

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schnell und mir Spaß Englisch beibringen. 

Es gibt wohl nichts langweiligeres als das sture Pauken von 
Vokabeln. Es geht aber auch anders: Spiele-Hersteller Info- 
grames bietet mit der »Multimedia Sprach lern metho- 
de Englisch« von Syracuse Language Systems ein mul- 
timediales Sprachlern system an, das ohne Übersetzun- 
gen, Vokabeln oder ähnliches auskommt. Sie lernen 
dabei nur anhand von Bildern die Bedeutung fremd- 
sprachlicher Wörter kennen und haben so gleich ein 
Gefühl für die andere Sprache. Neben der Version für 
Erwachsene gibt es auch ein speziell auf Kinder zuge- 
schnittenes CD-ROM, das schnell und einfach Englisch lehren 
soll. 

Ohne ein deutsches Wort zu benötigen, finden sich die Kin- 
der mit ein wenig Hilfe der Eltern rasch im einfachen Menüauf- 
bau zurecht. Die Schwierigkeitsgrade werden durch drei Zah- 
len symbolisiert. Mehrere Bilder zeigen, in welchem Themen- 
bereich sich die Wörter 
bewegen, die das Kind lernen 
soll. Auf der einfachsten Stufe 
werden erst einmal mehrere Gra- 
fiken gezeigt, zu denen eine 
männliche oder weibliche Stim- 
me den englischen Begriff 
spricht. So kann Ihr Nach- 
wuchs nach kurzer Zeit 




die pc 9WMl»»-iuertuig 



Englisch pauken einmal anders: 

Ohne stur die englische Bedeutung 
von deutschen Wörtern auswendig 
zu lernen, merken sich Kinder 
anhand der Bilder, wie beispielswei- 
se eine Birne auf Englisch heißt. Mit 
zunehmender Komplexität steigt 
auch der Anspruch, und anfäng- 
lich wird es kaum ohne elter- 
liche Unterstützung gehen, 
Die einzelnen, recht sim- 
plen Spiele machen zwar 
Spaß, sind aber nicht 
sonderlich witzig, so daß 
auf Dauer der relativ 
trockene Lerncharakter 
des Programms in den Vor- 
dergrund rückt. 
Dennoch: Ist das Kind daran interes- 
siert, Englisch zu lernen, wäre diese 
Lernmethode sicher nicht die schlech- 
teste, auch wenn Ihr Sprößling keine 
Ahnung hat, wie ein Wort geschrie- 




die Dinge beim engli- 
schen Namen nennen 
und in der 

nächsthöheren Stufe 
versuchen, auf die 
gesprochene Aufforde- 
rung hin das richtige Bild 
anzuklicken. Das beschränkt sich 
nicht nur auf Objekte, sondern 
bringtauch Farben, Formen oder 
Tätigkeiten mit ein. Schließlich 



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A »Put the mouse 
on the carl«: Eng- 
lisch lernen mit 
einfachen Bildern. 



4 Bingo ist eines 
der Spiele 




muß das Kind noch vollständige Sätze verstehen, um die Auf- 
gaben zu lösen und die richtigen Bilder zuzuordnen. 
Die einzelnen Spiele reichen vom simplen Bilder finden bis 
zum in England so beliebten Bingo. Dabei gewinnt Ihr Kind, 
wenn es fünf richtige Bilder in einer Reihe erkennt. Teil- 
weise sind die Sätze relativ komplex, so daß zu Beginn 
sicher die Eltern das eine oder andere Spiel erklären müs- 
sen. Der Vorteil ist, daß die Kids gleich das richtige 
Sprachgefühl erhalten. Allerdings dürften erst Sechs- 
jährige etwas mit dem Programm anfangen können, 
obwohl der Hersteller Kinder ab vier Jahren ansprechen 
't will. Das Eintauchen in die fremde Sprache, ohne ein 
deutsches Wort, ist anfänglich gewöhnungsbedürftig und 
nicht jedermanns Sache. 

Die Aufmachung ist etwas spartanisch geraten und könnte 
wesentlich spritziger sein - so riecht's eher nach muffiger Schul- 
buch-Atmosphäre. Die Bilder würden mit 256 Farben wesent- 
lich besser aussehen, dafür sind sie aber recht eindeutig, um 
die Kinder nicht unnötig zu verwirren. Die Sprachausgabe ist 
qualitativ gut und die Sprecher sind offensichtlich Profis, wie 
man sie aus anderen Sprach lernprog rammen kennt. Ein paar 
nette Soundeffekte 
würden das Lern- 
system etwas 
auflockern, doch 
sie fehlen ebenso 
wie Hintergrund- 
musik. Der Vorteil, 
daß Ihr Sprößling 
nicht abgelenkt 
wird, kann aber 
auch zu vorzeiti- 
gem Desinteresse 
führen, da das 
Programm nicht 
gerade durch 
übe rtri ebene 
Spritzigkeit auf- 
fällt, (fs) 



m uitiitiii siticliinitUide 



■ VGA 

■ Soundblaster 



j Super VGA 
j Soundblaster Pro 
J CD-Audio 
■ Windows 



Programm -Typ: 

Herstellen 

Ca.-Preis: 

Festplatte: 

CD-ROM: 

Alter: 

Spül! fall toi: 

Anleitung: 

Programmen: 

Sprothausgabe: 

Grafik: 



Lernspiel 

DM100,- 

co. 120 MByte 
6-12 Jahre 
Ausreichend 
Deutsch, befriedigend 
Englisch, wenig 
Englisch, gut 
Ausreichend 
Ausreichend 




■5" 

Vitziger 



Test: »Spaß mit Blupi) 



Ein knuddeliges Männchen, knifflige Auf- 
gaben und eine Menge Spaß: So sieht ein 
gutes Lern programm aus. 




W 



st gelb, rund und macht viel Spaß? Nein, nicht die 
neue Standardverpackung der Post für Fußbälle, sondern 
Blupi, ein ulkiges Männchen und echter Wonneproppen, das 
durch eine gleichnamige Serie von interes- 
santen Programmen für Kinder führt. Die 
Schweizer Firma Epsitec hat bislang »Blupi zu 
Hause«, »Blupi im Schloß«, »Blupi geht spa- 
zieren« und »Spaß mit Blupi« veröffentlicht. 
Letzteres stellen wir Ihnen stellvertretend für die 
anderen Produkte dieser empfehlenswerten 
Reihe ausführlich vor. 



□QBHCZ) L 
BHMBQff 


ldljcscd ' 


□ÖQQ 



die pcivNieR-uiertung 



So macht lernen Spaß: Nicht die Auf- 
gaben stehen für dos Kind im Vor- 
dergrund, sondern das knuffige 
Männchen Blupi, daß auf einfachste 
Art und Weise die Aufmerksamkeit 
auf sich lenkt. So ganz nebenher wer- 
den Rechenaufgaben oder Buchsta- 
benrätsel gelöst. Die Blupi-Serie fällt 
mit Programmen für Kinder untei 
schiedlichen Alters vor allem des- 
wegen angenehm auf, weil sie 
nicht gekünstelt kindgerecht 
wirkt, sondern durch die lie- 
benswerte Aufmachung einen 
besonderen Charme versprüht. 
Die verschiedenen Schwierig 
keitsgrade sorgen dafür, daß 
Familien mit mehreren Kindern das 
Programm dem jeweiligen Alter opti- 
mal angepaßt werden kann. Teilwei- 
se werden auch Erwachsene gefor- 
dert, so sind richtige Familien -Treffen 
vor dem PC möglich. 



»Spaß 

mit Blupi« 

ist ein abwechslungsrei- 
ches Lernprogramm, das 
sich weniger am trocke- 
nen Schulstoff orientiert, 
sondern vorrangig spie- 
I e r i s c h 
Mathe- 
aufga- 
b e n , 
h- 
slaben- 
rätsel und 
Gedächtnis- 
übungen verbindet. Das 
Kind oder die Eltern 
suchen aus acht verschie- 
denen Aufgabengebie- 
einen von sechs Schwie- 
lielsweise mehrere Me- 
Buchstabensalat finden 



Bei dieser Memoryvariante müssen Bilder 
und Text gefunden werden 




ten eines aus, wählen je nach Alti 
rigkeitsgraden und müssen bei 
moryvarianten lösen, Wörter ir 
(bekannt aus Rätselheften) oder unter Zeitdruck Grundrechen- 
aufgaben ausknobeln. Wird eine Aufgabe richtig gelöst, hüpft 
der putzig anzusehende Blupi vor Freude fast an die Decke 



Das Buchstabenrätsel kennt 
ten 

und holt eilig ein Geschenk als kleine Belohnung herein. Will 
das Kind den Eltern stolz beweisen, was es geleistet hat, genügt 
ein Eintrag in die High score- Liste - ein Anreiz, der aus vielen 
Videospielen bestens bekannt 
ist. Gesteuert wird Blupi mit der 
Maus, indem man den 
gewünschten Aufgabenbereich 
anklickt und anschließend den 
Schwierigkeitsgrad auswählt. 
Das Programm kommt dabei 
ohne viel Text aus, sondern setzt 
voll auf große kons, die sich 
selbst erklären. So wird der 
ansteigende Schwierigkeitsgrad durch Zahlen und stetig größer 
werdende Blupis dargestellt - simpel, aber effektiv. 
Grafisch wirken die Blupi -Programme auf den ersten Blick 
eher schlicht. Doch schnell offenbaren sich die Vorteile: Die 
Hintergrundbilder sind witzig, aber nicht überladen und das 
Kind konzentriert sich auf die 
wichtigen Dinge wie Symbo- 
le, Buchstaben und Zahlen und 
wird nicht von überflüssigem 
Schnickschnack abgelenkt. 
Etwas mehr Sorgfalt hätte aber 
der Sound vertragen, Musik 
sucht man vergeblich, und die 
Geräusche aus dem PC-Laut- 
sprecher sind zwar keine 
Katastrophe, können gut ge- 
machten Samples aber bei 
weitem nicht das Wasser rei- 
chen. 

Fazit: Spaß mit Blupi besticht 
nicht nur durch die sehr nied- 
liche und witzige Aufma- 
chung, (fs) 



B spass mit blupi 


■ VGA 


J Super VGA 


j Soundblosler 


J Soundblaster Pro 


J General MIDI 


J (D-Audio 


■ DOS 


J Windows 


Empfohlen: 386er (min. 1 6 MHz), 1 MByte 


RAM und Maus. 




Programm-Typ: 


Lernspiel 


Hersteller; 


Epsitec/MD Consulting 


Ca.-Preis: 


DM 70,- 


Festplatte: 

CD-ROM: 


ca. 2 MByte 




Alter: 


6-12 Jahre 


Spafltaktor: 


Sehr gut 


Anleitung: 


Deutsch, Gut 


Programmtext: 


Deutsch, Gut 


Sprachausgabe: 




Grafik: 




Sound: 


Mangelhaft 


Bedienung: 


Gut 


GESAMTWERTUNG 


dk : 80Sc 




Immer mehr Programme nutzen 
Microsofts »Video für Windows« als 
preiswerte Lösung, um Videoclips auf 
den Bildschirm zu zaubern. Die opti- 
male Installation erfordert aber 
ordentliche Portionen Geduld und Spucke. 

Der moderne Multimedia -Computer soll Bilder, Töne, Texte 
und Video zu einer großen Einheil zu verbinden. Während 
der PC mit den ersten drei Dingen noch ganz gut zurecht 
kommt (vorausgesetzt, eine Soundkarte ist installiert}, gibt es 
bei den bewegten Bildern noch einige Probleme. Microsoft 
wollte für Multimedia- PCs einen übergreifenden Video- Stan- 
dard schaffen, der natürlich unter dem Lieblingskind Win- 
dows laufen mußte. »Video for Windows« soll auch auf klei- 
nen 386ern noch bewegte Bilder in ordentlicher Qualität lie- 
fern. Dabei sprach man aber eher von Briefmarken-großen 
Mini-Fenstern und einem Ton, der oft schlechter klang als ein 
rauschiges Ferngespräch nach Australien. Nach und nach 
stieg die Rechnerleistung auch bei Heim-PCs, außerdem feil- 
ten die Entwickler immer weiter an Video für Windows, so 
daß heute ein flotter 486er zwar keinen VHS-Recorder ersetzt, 
aber immerhin in VGA-Qualität bildschirmfüllend arbeitet. 

Problemkind dank Patchwork 

Das dickste Problem von Video für Windows ist seine Her- 
kunft: Microsoft ist zwar der Anbieter, hat selbst jedoch nur 
das grobe Gerüst von »VfW« (wie 
wir es abgekürzt nennen wollen) 
geliefert. Die eigentliche Technik 
steckt in den »Codecs« . Diese Wort 
steht für Codierer/ Decodierer und 
bezeichnet Programme, die Videos 
packen und wieder entpacken. 
Wenn wir einen typischen Video- 
clip von »PC Player plus« nehmen, 
dann ist dieser in 320 x 240 Bild- 
punkten mit 24 Bit Farbtiefe auf- 
gezeichnet und enthält pro Sekun- 
de 1 5 einzelne Bilder, sogenannte Frames. Daraus errechnet 
sich, daß eine Sekunde Film (24/8) x 320 x 240 x 1 5, also 
3.456.000 Bytes benötigt. Ein normales Single- Speed-CD- 
ROM kann aber nur rund 1 50.000 Bytes pro Sekunde liefern, 





Die Testplayer-Videos laufen auf eini- 
gen Grafikkarten in bestimmten Auf- 
lösungen nicht ruckelfrei. Bitte besor- 
gen Sie sich aktuelle Treiber und auch 
den 256-Farb-Treiber von Microsoft, 
SVGA.ORV. 



Das schöne Messe vi deo ver- 
kommt zur Diashow? Unsere Tips 
helfen bei der Beschleunigung. 



das ist rund 25 mal weniger. Mit 
einem speziellen Packverfahren müs- 
sen also Wege gefunden werden, um 
das Video 25 mal kleiner zu machen. 
Die ersten Video-Codecs stammten von MediaVision (Video 
1 ) und Microsoft (RLE). Beide waren jedoch nur für sehr klei- 
ne Videos geeignet, zeigten starke quadratische »Artefakte« 
und kamen auch mit den Farbpaletten nicht so gut zurecht. 
Artefakte ist der Fachausdruck von Videotechnikern für alles, 
was dem menschlichen Auge verrät, daß ein Video gepackt 
wurde - es sind Bilddetails, die sofort als »künstlich« erkannt 
werden. Das Auge reagier! deswegen so empfindlich auf diese 
Fehler, weil in der »echten« Welt praktisch nie absolut gera- 
de Linien und Quadrate auftauchen. 

Bessere Packer verwenden Methoden, welche die Bilder eben- 
falls verändern, aber so, daß das Auge eben nichts davon 
merkt. Ein Trick ist die Verringerung der Farbauflösung. Da 
wir viel besser Helligkeits- als Farbunterschiede sehen, wer- 
den die Farben in einem Videoclip grober gerastert und nur 
die Helligkeit mit voller Auflösung gespeichert. Mit diesen und 
anderen Tricks haben verschiedene Programmierer unter- 
schiedliche Packverfahren entwickelt. Die beiden verbreitet- 
sten sind »Indeo« von Intel und »Cinepak« von SuperMatch. 
Beide Verfahren gibt es als Codec für VfW. Die beiden ande- 
ren, industrieweit anerkannten Packer sind M-JPEG und 
MPEG; beide sind aber von einem normalen 486er nicht in 
Echtzeit zu entpacken und benötigen Spezialhardware. Des- 
wegen gibt es keine entsprechenden Codecs für VfW. 

Alte Fehler - endlich weg 

So waren Versionen von VfW vor 1 . 1 d zum Beispiel in man- 
chen Situationen unerklärlich langsam. Das lag an einem Bug 
in der Farb-Umrechnung. Wenn Windows im 256-Farb- 
Modus arbeitet, hat ein Programm eine bestimmte Farbpalet- 
te. Will dieses Programm ein Video abspielen, muß dos Video, 
welches mit 1 6 Millionen Farben gespeichert ist, auf 256 Far- 
ben begrenzt werden. Diese Farbumrechnung wurde bisher 
aus Versehen zweimal von unterschiedlichen Programmen 
gemacht - die doppelte Umrechnung kostet aber wertvolle 
Rechenzeit. Der Fehler ist jetzt beseitigt, allerdings konnte 
Microsoft irgendwie einen neuen Bug einmogeln: Wird ein 







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Might 1 Magic 3 -5, kompl. deutsch 


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53.50 


Robinsons Requiem, komplett deutsch 


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System Shock, Anleitung deutsch 


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The Chaos Engine, Anleitung deutsch 


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Simon The Sorcerer, komplett deutsch 


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Tie Fighter Mission Disk 


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Tornado u. Falcon 3 0, Handb deutsch 


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Slartrek 25lhAnnyvers , komplett deutsch 


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97.00 


Syndicalo plus, komplett deutsch 




Ultima VIII. komplett deutsch 


69.00 


System Shock, komplett deutsch 


S7L0C 


Ulüma VIII incl Speech Pack, kpl. deulsch 


89,00 


Terminator Rampago, kompl deutsch 


89.00 


Wing Commander Armada, Handb deutsch 
X-Wing, Handbuch deutsch 


69.00 


Theme Park, komple« deutsch 


B9.00 


95,00 


Transport Tycoon, komple« deutsch 


57 50 


X-Wing Mission II. komplett deutsch 


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X-Wing Upgradi: - 

Soundbl. 16 Value (CD-Qual )o ASP, Hb dl 


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Videoclip gezoomt, verliert er auf manchen Gra- 
fikkarten seine Palette und wandelt sich zu einem 
undefinierbar grünen Etwas. Wer dieses Problem 
hat, kann zur Zeit nichts dagegen tun, außer dos »zoomen« 
von Videos eben zu vermeiden. 

Um den Cinepak-Codec zu beschleunigen, hat dieser keine 
vollständige Prüfung des Videos implementiert. Alle Daten, 
die ihm geliefert werden, werden fleißig entpackt. Enthalten 
diese Daten aber aus irgendeinem Grund Lesefehler, sieht 
man im besten Fall quadratische Felder im Video (die nach 
meistens einer Sekunde wieder verschwinden) oder erhält 
schlimmstenfalls einen Absturz. 

Leider kann dieses Problem auch auftreten, wenn der CD- 
ROM-Treiber eine Macke hat und die Bytes nicht schnell genug 
liefert. Das laßt sich wie folgt überprüfen; Der Videoclip, der 
Abstürze verursacht, wird auf Festplatte kopiert. Läßt er sich 
nicht kopieren, ist die CD defekt und muß umgetauscht wer- 
den. Läuft die Kopie einwandfrei, müssen Sie ihr CD-ROM- 
Laufwerk optimieren (siehe unten). 

Ruckl-Zucki oder Ruckel-Zuckel? 

Das schlimmste Problem, gerade bei größeren Videoclips, 
bleibt allerdings die Geschwindigkeit. Der eine PC gibt einen 
Clip fließend wieder, während der andere daraus eine Stand- 
bild-Orgie macht. Ein dritter spielt den Clip zwar, doch der 
Ton knackst, wiederholt sich ständig und scheint nicht mit dem 
Bild synchron zu laufen. 

Fangen wir mit dem einfachsten Problem an; Ein ganz leich- 
tes Ruckein, etwa im Abstand einer halben bis ganzen Sekun- 
de, ist normal. Das liegt an der Struktur eines gepackten 
Videoclips. Um die Daten so dicht zu packen, wird nämlich 
ca. alle Sekunde ein Bild komplett gespeichert. Dies ist ein 
sogenannter »Keyframe«. Von den darauf folgenden Bildern 
werden nur die Unterschiede zu diesem Keyframe errechnet 
und gespeichert, weil dies wesentlich weniger Speicherplatz 
benötigt. Bei einem Keyframe in der Sekunde hat man also 
ein recht großes Bild und vierzehn relativ kleine. Das Laden 
und Entpacken des Keyframes dauert län- 
ger als der Rest; deswegen scheint hier das 
Video für eine Zehntelsekunde zu rucken. 
Die verlorene Zeit wird mit den weiteren Bil- 
dern, die viel schneller darzustellen sind, 
wieder aufgeholt. 

Wenn der PC aber tatsächlich zu langsam 
für den Videoclip ist, passiert beispielswei- 
se folgendes: Bild 4 kann nicht mehr recht- 
zeitig dargestellt werden. Der PC entschließt 
sich nun, um die Synchronisation zum Ton 
nicht zu verlieren, alle anderen Bilder fallen 
zu lassen, bis der nächste Keyframe kommt. 
Das ist dann beispielsweise Bild 1 5. Da das Entpacken eines 
komplexen Keyframes aber sehr lange dauert, kommt der PC 
wieder zu dem Schluß, daß er besser erstmal mit dem Ton 
weitermacht und wieder auf den nächsten Keyframe wartet... 
Das Spielchen wiederholt sich solange, bis endlich mal ein 



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Neue Grafik karten t reiber installie 
Programm SETUP 



i Sie über das Windows - 




Starten Sie die Video- Dateien zum 
Test über den Media Player; hier 
kann man einiges konfigurieren. 



sehr kleiner Keyframe eintrifft, der innerhalb des Zeirlimits ent- 
packt werden kann. In der Zwischenzeit sehen Sie mehrere 
Sekunden lang ein Standbild. 

Zum Glück gibt es in VfW einen Mechanismus, um dieses zu 
verhindern. Dazu müssen Sie die Systemsteuerung aufrufen 
und dort das Symbol »Treiber« anklicken. Suchen Sie dann 
in der Liste den Eintrag »[MCI] Microsoft Video for Win- 
dows]« und klicken Sie zweimal auf diese Zeile. Sie sollten 
nun ein Fenster sehen, in dem »Skip video frames if behind« 
angekreuzt ist. Klicken Sie einmal hierauf, um das Kreuz weg- 
zunehmen, und dann auf »Set as Default«. Ab sofort wird 
VfW garantiert jedes Bild aus dem Video zeigen; allerdings 
müssen Sie jetzt mit Sound- Aussetzern leben, denn wenn das 
Entpacken eines Bildes zu lange dauert, wird halt der Sound 
solange gestoppt, bis das Bild fertig ist. 

Ohne Treiber geht es nicht 

Die schlimmsten Temposünder sind und bleiben aber weiter- 
hin die Grafik- und Soundkartentreiber. Dabei kommt es nicht 
nur auf das Alter, sondern auch auf die Qualität der Treiber 
an; Selbstder neueste Update kann schlimmstenfollsdie Video- 
leistung Ihres Systems verschlechtern. 

Bei den Grafiktreibern ist das Problem recht eindeutig: Da das 
Video irgendwie auf den Monitor muß, werden die einzelnen 
Bilder dem Grafiktreiber gegeben. Dieser sortiert sie in das 
Bildschirm -RAM ein. Je nach Qualität der Treiber geht das 
schnell oder langsam; wenn dieser Arbeitsschritt zu lange dau- 
ert, kommt es wieder zum gefürchteten Ruckein. Die Geschwin- 
digkeit der Grafikkarte spielt hier ebenfalls eine Rolle. Wer 
eine uralte ISA-Bus-Karte besitzt, darf keine Geschwindig- 
keits-Wunder erwarten. Eine Windows- 
Beschleuniger- Karte sollte es schon sein, denn 
diese haben praktisch immer einen Turbo 
drin, um die Einzelbilder sehr schnell aus dem 
RAM in die Grafikkarte zu übertragen. Mit 
Vesa Locol Bus oder PCI geht es natürlich am 
flottesten . 

Eine Auswirkung auf die Geschwindigkeit hat 
auch die aktuelle Auflösung von Windows. 
Manche Grafikkarten sind bei über 256 Far- 
ben oder mehr als 640 x 480 Punkten intern 
derart schräg organisiert, daß das Setzen 
aller Videobildpunkte extrem lange dauert. 
Wieder andere Grafikkarten haben das umgekehrte Problem: 
Dort ist der Zugriff bei 1 6 Millionen Farben paradoxerweise 
schneller als bei plumpen 256 Farben, weil die Hardware ent- 
sprechend optimiert wurde. Deswegen sollten Sie bei ruckein- 
den Videos mehrere Bildschirmauflösungen ausprobieren. 



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Beginnen Sie immer mit 640 x 480 Punkten und 
256 Farben; danach sollten Sie Treiber mir 32.000 
und 65.000 Farben ausprobieren. Nur bei den 
wenigsten Karten ist der Treiber mit 16 Millionen Farben der 
schnellste. Wenn Sie mit einer Farbtiefe gute Ergebnisse errei- 
chen, muß das nicht für alle Auflösungen gelten. Läuft z.B. 
bei 640 x 480 in 32.000 Farben das Video ruckelfrei, kann 
es bei 800 x 600 schon nötig sein, auf einen 256-Farb-Trei- 
ber auszuweichen. 

Sollten alle Treiber, die Ihrer Grafikkarte beiliegen, keine Ver- 
besserung bringen, wäre der nächste Schritt, sich beim Her- 
steller neue Versionen zu besorgen. Parallel dazu können Sie 
den Microsoft- Standard-Treiber für 256 Farben installieren, 
der Windows seit 3.1 1 (eine Eins mehr hinter dem Komma) 
beiliegt und auch in manchen Mailboxen unter dem Namen 
»SVGA.DRV« zu haben ist. Die letzte Hoffnung ist der »Füll 
Screen«-Modus. In diesem Modus schaltet VfW alle Treiber 
radikal aus und kümmert sich um eine VGA- Darstellung des 
Videoclips. Dieser wird dann bildschirmfüllend abgespielt, 
allerdings in der sehr groben 320 x 200 Auflösung mit 256 
Farben. Wenn auch hier das Video einfach nicht fließen will, 
kann es an Ihrer Soundkarte liegen. 



Der Ton macht auch das Bild 

In die paradoxe Situation, daß eine Soundkarte ein Video 
langsamer machen kann, führt - wie Sie sicher schon ahnen 
- der Treiber der Soundkarte. Während DOS-Spiele einen 
Soundblaster direkt an der Hardware ansprechen, läuft bei 
Windows alles über besagte Treiber. Das hat Vorteile, da Sie 
so bei keinem Windows- Programm eine Soundkarte einstel- 
len müssen, aber auch Nachteile, weil längst nicht alle Sound- 
karten-Treiber schnell programmiert sind. Bevor es VfW gab, 
hatten die Entwickler gar keinen Anreiz, die Soundkarte 
besonders schnell zu steuern. Diese Schludrigkeit haben man- 
che Hersteller immer noch nicht abgelegt. VfW muß nämlich 
normalerweise mit jedem Bild auch den dazugehörigen Ton 
verarbeiten. 

Ein komplettes Stück von meistens einer fünfzehntel Sekunde 
wird in einem Schwung an die Soundkarte gegeben. Wenn 
diese jedoch langsam reagiert und sich nicht sofort zurück- 
meldet, sondern der Treiber gemütlich 
seine Bytes sortiert, gerät das Video ins 
Stocken. Einzige Abhilfe: Ein neuer Win- 
dows-Treiber für die Soundkarte muß her. 
Ob die Soundkarte an ruckelnden Videos 
schuld ist, sehen Sie am einfachsten, wenn 
Sie in der Systemsteuerung von Windows 
alle Sound kartentreiber entfernen. Dann 
wird das Video stumm gespielt. Wenn es 
jetzt immer noch ruckt, war die Soundkarte 
unschuldig und Sie dürfen sie reumütig 
wieder installieren. 

VfW 1 . 1 bietet außerdem die Möglichkeit, 
Stereosounds in ein Video einzubauen und 
diese Sounds sogar zu packen. Leider 



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Media Player - DEMO.AVI 


beendet) 


■ 


Eile 


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1:00 200 3:00 4 00 


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31.21 |min:sec] 


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— | DElf^äM 







<S> Window 

OEulSe,, 



D Zoom bj. 2 
I G Skip Video f, 



• LnlcHination 

Length: 6024 Frames, 401,536 sec 

DatsRate:14Sk/sec 

Vfcfeo: evid 320*240.24 Icvidl 1 5,000 fpi 

Audio: Sleieo 22.050KH; Bbit 



VIDEO-CHECKLISTE 



elldurchgong die 
i, die Sie prüfen 






Hier im Sei 

Fe hl er quell 

sollten: 

n Ist die jüngste Vidi 
Windows-Version i 
liert? 

m Läuft das Video im Vollbild- 
Modus ruckelfrei? Dann liegt 
es wahrscheinlich am Trei- 
ber der Grafik karte. 

■- Läuft das Video ohne Sound 
einwandfrei? Hier haben 
wahrscheinlich die Sound- 
kartentreiber die Schuld. 

■ Läuft das Video von Fest- 
platte? Dann ist vielleicht der 
CD-ROM-Treiber falsch ein- 
gestellt. 

°- Läuft das Video in 256 oder 
65.000 Farben besser? 

•» Läuft das Video bei 640 x 
480 besser als in höheren 
Auflösungen? 



Der „Füll Screen "Modus hilft in schwierigen Fällen weiter; flüs- 
siger wird es auch, wenn „Skip Video Frames..." ausgeschaltet 
ist, dann gibt es ober Ton-Probleme. „Set Default" speichert die 
Einstellungen für alle Videoclips. 

kostet umgekehrt das Entpocken sehr viel Zeit, weswegen nur 
sehr schnelle 486er in der Lage sind, solche Videos abzu- 
spielen (bei den Videos von PC Player plus verzichten wir auf 
das Packen der Sounds). 

Nadelöhr CD-ROM 

Als erstes Glied der Kette kann natürlich auch das CD-ROM 
selbst daran schuld sein, daß die Videos nicht in Fahrt kom- 
men. Witzigerweise sorgt oft ein besonders schnelles Lauf- 
werk für besonders lahme Videos. Da es bei CDs aufgrund 
der Mechanik sehr lange dauern kann, bestimmte Daten zu 
finden, wird normalerweise ein »Read Ahead«-Buffer instal- 
liert. Das ROM liest also mehr Daten am Stück als eigentlich 
angefordert, in der stillen Hoffung, daß der PC kurze Zeit spä- 
ter genau diese Daten haben will. Im Hintergrund wird inzwi- 
schen noch weiter nach vorne gelesen, das CD-ROM ist den 
Anforderungen des PCs immer einen Schritt voraus. Wehe 
aber, der Abstand wird zu groß. Was bei normalen Disk- 
Zugriffen für angenehme Beschleunigung sorgt, ist für Videos 
tödlich. Vereinfacht gesagt fordert der PC eine Sekunde 
Videoclip an, das Laufwerk üest sicherheitshalber gleich fünf 
Sekunden; dann muß der PC schlimmstenfalls vier zusätzliche 
Sekunden warten, bis er die eigentlich schon längst gelesene 
erste Sekunde Film erhält. Bei Ihnen sollten Alarmglocken klin- 
geln, wenn der CD- ROM -Treiber einen Privat-Cache im RAM 
des PC anlegen will (wie beispielsweise bei Mit- 
sumi) - der wird gerne als bremsender Read- 
Ahead-Buffer genutzt. 

Legen Sie die Buffer-Werte im Treiber Ihres CD- 
ROMs so fest, das nur kleine Pakete vorab gele- 
sen werden (siehe auch »Keine Panik« in PC 
Player 1 1/94). Beim Programm »SMARTDRV« 
kann es sich in Einzelfällen sogar lohnen, mit 
dem Zusatz »/E:2048« die Größe der »Cache- 
Elemente« zu reduzieren. Leider gibt es für sol- 
che Fälle kein Patentrezept, das immer funktio- 
niert. Wenn Sie aber keinen anderen Grund für 
ruckelnde Videos finden können, sollten Sie die 
Ärmel hochkrempeln und Ihre CD-ROM-Instal- 
lation optimieren. (bs) 



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So geht's: Spielen übers Netzwerk 




E 



Wer die besten Multiplayer-Spiele voll aus- 
fahren will, braucht ein richtiges Netzwerk. 
Fallende Preise, immer einfachere Installa- 
tion und steigender Software- Pegel machen 
Novell & Co. jetzt auch für den Heimge- 
brauch tauglich. 

och vor ein paar Jahren wäre schon die lässig dahin- 
geworfene Erwähnung eines »Computer- Nerzwerkes« 
Garant für ehrfürchtiges Staunen und uneingeschränkte 
Bewunderung gewesen. Wilde Vorstellungen von undurch- 
sichtig verflochtenen, armdicken Kabelbäumen und astro- 
nomischen Preisforderungen beherrschten das Bild. Daß 
dem heute nicht mehr so ist, sieht man nicht zuletzt daran, 
daß immer mehr Spiele serienmäßig mit einer sogenannten 
»Multi spieler-Netzwerk-Option« ausgestattet sind, wie etwa 
»Magic Carpet«. Durch den gigantischen Preisverfall sind 
Netzwerke für jeden Normalanwender erschwinglich 
geworden und wer eine Soundkarte einbauen kann, wird 
über Netzwerkkarten-Einstellungen nur amüsiert lächeln. 
Multiplayer-Spiele sind erst auf einem Netzwerk richtig 
schön: etwa zehnmal schneller als eine Nullmodem-Verbin- 
dung und mit der Möglichkeit, mehr als zwei Personen teil- 
nehmen zu lassen. 

Das kleine Strippen- 1x1 

Seit es Computer gibt, dachte man darüber nach, wie man 
sie miteinander »sprechen« lassen kann. Die Zeiten, als die 
EDV-Fachleute stöhnend bis zu 300 Lochkarten am Tag stan- 





Eine Netzwerk karte, die für »Thin Ethernet« geeignet ist, 
erkennen Sie am BNC-Anschluß 



Auge im Auge mit dem menschlichen Gegner: Immer mehr Spie- 
le wie »Magic Carpet« bieten einen Netzwerkmodus 

zen und verteilen mußten, sind zum Glück vorbei, doch die 
Anforderungen sind immer noch die gleichen. Hat man mehr 
als einen Rechner, ist es praktisch Daten, Drucker und 
Modems miteinander zu teilen. 

Im Prinzip sind zwei PCs, die über ein Nullmodem-Kabel 
verbunden sind, schon ein kleines Netzwerk, denn sie kön- 
nen Daten austauschen. Der Nachteil: Die Datenübertra- 
gung ist relativ langsam und mehr als zwei Rechner zu ver- 
binden verursacht großen Mehraufwand. Deswegen haben 
Fachleute eigene Hard- und Software entwickelt, mit der 
Computer gekoppelt werden. Das einfachste Netzwerk nach 
einem dieser Standards besteht aus zwei Netzwerkkarten 
und einem Netzwerkkabel, wobei die Gesamtkosten unter 
200 Mark liegen. Damit ist man im Prinzip schon Netzwerk- 
Spiele-fähig, da es die Software-Treiber meist umsonst gibt. 
Die Datenübertragung ist etwa um den Faktor 10 schneller 
als bei einer Nullmodem- Verbindung (und rund hundertmal 
schneller als eine Modem -Telefon -Verbindung). Der wich- 
tigste Vorteil ist aber, daß mehrere dutzend PCs problem- 
los an ein Kabel gesteckt werden können, ohne daß Sie an 
Hard- und Software was ändern müßten. 
Natürlich ist das eine reine Minimal-Lösung, mit der zwor 
einige Spiele funktionieren, die aber von einem echten Netz 
noch weit entfernt ist. Um Daten und E-Mails auszutauschen 
oder Drucker zu teilen, braucht man zusätzliche Program- 
me wie etwa »Personal Netware« von Novell oder »Win- 
dows für Workgroups« von Microsoft. Mit dieser oder ähn- 
licher Software wird dem PC vorgegaukelt, der fremde 
Drucker befände sich direkt an seiner Schnittstelle oder 
woanders gespeicherte Programme auf seiner eigenen Fest- 
platte. Das ist praktisch, denn ohne Änderung an den Anwen- 
dungsprogrammen kann man nun auf andere PCs und deren 
angeschlossene Geräte zugreifen, inklusive CD-ROM- oder 
Disketten- Laufwerke. 



Dieses Mini-Netzwerk hat einen kleinen Nachteil. Greift man 
auf den anderen Rechner zu, so muß dieser ein klein wenig 
Rechenleistung für die Netzwerkübertragung abgeben. 
Diese »Peer-to- Peer- Netzwerke« eignen sich daher meist nur 
für kleinere Anwendungen. Firmen setzen daher ein soge- 
nanntes »Server basiertes Netzwerk« ein. Das heißt nichts 
anderes, als daß ein eigener Computer abgestellt wird, um 
den Netzwerk-Betrieb zu verwalten. Diesen PC nennt man 
»File-Server«, was in etwa »Dateien-Diener« bedeutet. 
Dadurch wird der Datenzugriff enorm beschleunigt, denn 
der Server benimmt sich im Prinzip wie ein Hochleistungs- 
Festpl arten -Cachecontroller mit eingebautem Druckerspoo- 
ler. Solche Rechner können hunderte von angeschlossenen 
PCs bedienen, da sie nichts anderes machen, als Daten hin- 
und herzuschieben. Für den Benutzer verhält sich ein sol- 
ches Netzwerk absolut »transparent«, denn wenn er auf das 
Netzwerk zugreifen will, wählt er zum Beispiel anstatt Lauf- 
werk »C:« einfach Laufwerk »F:«, was der Festplatte 
im Server entspricht. Er kann von dort Programme starten 
und Dateien laden, als ob die Festplatte bei ihm selbst 
eingebaut wäre. 

Ein solches Server- Netzwerk dürfte aber auch für den ambi- 
lioniertesten PC-Spieler eher uninteressant sein. Es spricht 
zwar nichts dagegen, daß ein alter, ausgedienter 386er als 
Server fungiert, jedoch ist die nötige Software recht teuer 
und kompliziert zu installieren. Die am meisten eingesetz- 
ten Programme stammen von Novell, wie »Novell Netware 
3.12« oder »Netware 4«, wobei die Preise im vierstelligen 
Bereich anfangen. Andere Produkte sind »Banyan Vines« 
oder Microsofts »LAN-Manager«. Für Spiele bringt diese 
Art von Netzwerken keinen Zusatznutzen, jedoch spricht 
nichts dagegen, Spiele auf einem vorhandenen Netz ablau- 
fen zu lassen. Aber Achtung: »Doom II« kann das Netzwerk 
Ihrer Firma derart belasten, daß die arbeitenden Kollegen 
auf einmal nur ganz langsam an den Server herankommen. 

Die Praxis: Hardware 

Die Netzwerk- Hardware besteht im Prinzip aus der Netz- 
werkkarte und dem Kabel. Da es verschiedene Standards 
gibt, können zusätzliche Geräte notwendig sein. Wir interes- 
sieren uns hier aber für den sogenannten »Thin Ethernet«- 
Standard, den einfachsten und günstigsten. »Token Ring« 
oder »Arcnet« würden genauso funktionieren, sind aber teu- 
rer und komplizierter zu handhaben, denn sie benötigen 
zusätzliche »Hubs« oder »Router« für die Verbindung. Alle 
diese. Standards schreiben vor, wie die Verkabelung aus- 
zusehen hat und wie die Übertragung auf dem Kabel von- 
sfatten gehen muß. Das praktische am Ethernet: Wir haben 
nur ein einziges Kabel, an dem alle Rechner hängen. Diese 
Art der Verbindung nennt man auch »Bus-Topologie«, wobei 
das Kabel insgesamt maximal 200 Meter lang sein darf. 
Die Komponenten sind alle handelsüblich und in jedem bes- 
seren Fachgeschäft für wenig Geld zu erwerben. Die Ver- 




Mit einem Parallel -Port- Netzwerkadapter ist netzwerken leicht: 
An den Druckerport anstecken und los geht's 

bindung vom Kabel zum PC übernimmt die Netzwerkkarte. 
Dies ist eine einfache Steckkarte, die man wie eine Sound- 
karte konfigurieren muß. Das Allerweltsmodell, nämlich eine 
»NE 2000-kompatible« Netzwerkkarte, verlangt die Ein- 
stellung von Interrupt und Portadresse, entweder über Jum- 
per oder ein kleines Ein stell -Programm. Als Standardein- 
stellung hat sich hier IRQ 5 und Port 320 bewährt, was bei 
den meisten PCs funktionieren dürfte (die Soundkarte dann 
aber auf IRQ 7 einstellen). 16-Bit- 
Karten erlauben oft auch IRQ1 5, der 
im PC praktisch nie benutzt wird. An 
das sogenannte »T-Stück«, das den 
meisten Netzwerkkarten beiliegt, 
wird dann das Kabel angeschlossen. 
Der Rechner ist damit sozusagen in 
das Kabel »eingeschleift« worden. 
Das mag zwar abenteuerlich klingen, 
bedeutet aber nichts anderes, als daß 
der PC so mit dem Kabel verbunden 
ist, quasi daran »lauscht« und vor- 
beizischende Bits und Bytes lesen 
kann. Die Kabelenden, von denen es 
logischerweise zwei gibt, werden mit 
»Terminatoren« abgeschlossen. 
Diese enthalten einfache 50-Ohm- 
Widerstände. Wer dabei an Arnold Schwarzenegger denkt, 
hat nicht ganz Unrecht: Die Terminatoren sind nämlich dazu 
da, um Signale, die ans Kabelende gelangen, »abzu- 
schießen« oder zu »schlucken«. Gäbe es sie nicht, würden 
die Signale endlos zwischen den »offenen« Enden hin- und 
herreflektiert werden und das Kabel wäre total blockiert. 
Unsere Einkaufsliste sieht insgesamt so aus: Für ein einfa- 
ches Zweier- Netzwerk braucht man zwei Netzwerkkarten, 
zwei T-Stücke, zwei Terminatoren (Abschlußwiderstände) 
und ein Netzwerkkabel (Fachbezeichnung: RG 58). Die Ter- 




Mit Personal Netware können Sie 
leicht und preisgünstig in die Profi- 
Netzwerker-Riege aufsteigen 







So sieht eine kauffähige Konfiguration aus: Zwei Netzwerkkarten, 
zwei T-Stücke, zwei Terminatoren und ein Kabel 

minatoren schließt man in diesem Fall direkt an die T-Stücke 
an. Den Karten ist normalerweise eine genaue Anleitung mit 
Zeichnungen beigepackt. Die preisgünstigsten Karten dürf- 
ten zur Zeit sogenannte NE 2000-kompatible sein. Diese 
sind auch am weitesten verbreitet, so daß man wohl keine 
Treiberprobleme befürchten muß. Die Gesamtkosten für die 
oben genannte Konfiguration liegen weit unter 200 Mark, 
Einen Tick teurer sind zur Zeit die sogenannten »Parallel- 
port-Adapter«. Diese werden einfach an einen freien 
Druckerport gesteckt und funktionieren dann genauso wie 
eingebaute Nerzwerkkarten. Sie haben den Nachteil, daß 
sie ein wenig langsamer als Einbaukarten sind und den Vor- 
teil, daß man den Rechner nicht umbauen und nichts ein- 
stellen muß. 



Ohne Software kein Netzwerk 

Genauso wie fast alles andere im PC braucht auch die Netz- 
werkkarte Software-Treiber. Die meisten Spiele verlangen 
entweder »IPX«- oder »NetBIOS« -kompatible Treiber. »IPX« 
bedeutet »Internetwork Packet eXchange Protocol« und 
wurde von Novell entwickelt. Dieses Protokoll teilt die Daten 
in handliche »Pakete« auf und sorgt dafür, daß sie an den 
richtigen Empfänger verschickt werden. Sozusagen über die- 
sem Protokoll liegt der »Netßl- 
OS«-Emulator. »NetBIOS« 
bedeutet »Network Basic 
Input/Output System« und wurde 
hauptsächlich von IBM unterstützt. 
Spiele wie »Syndicate« oder 
»Magic Carpet« benötigen diesen 
Treiber, Sie senden Funktionsauf- 
rufe an NetBIOS, die diese wie- 
derum an IPX weiterleitet. IPX setzt 
die Daten in Befehle für die Netz- 
werkkarte um, welche sie wieder- 
um in elektrische Signale umsetzt 
jnd auf das Kabel schickt. In der 



Windows für Workgroups liegt vielen 
PCs kostenlos bei und bietet Netz- 
werkfunktionen an, die einfach akti- 
viert werden können 



Praxis sieht das so aus: Man läßt einfach die Installations- 
routine von den Treiberdisketten ablaufen und gibt die Netz- 
werkkarteneinstellungen ein, wie etwa IRQ 5 und Port 320. 
Dieses kopiert zum Beispiel LSL.COM, NE2000.COM und 
IPXODI.EXE auf die Festplatte. Diese starten Sie dann ein- 
fach in dieser Reihenfolge von der D05-Ebene aus. Benötigt 
man NetBIOS, lädt man einfach NETBIOS.COM dazu, 
ansonsten läßt man es weg. Die Konfiguration der Netz- 
werkkarte (Interrupt, Ports) steht in einer Datei namens 
NET.CFG, die automatisch vom Installationsprogramm der 
Treiber erzeugt wird. Die Treiber liegen vielen Karten bei 
oder sind bei Händlern und Mailboxen gegen eine geringe 
Schutzgebühr erhältlich. 

Haben Sie die Treiber auf allen beteiligten Rechnern gela- 
den, kann der Spielespaß losgehen. Die Geschwindigkeit 
hängt vom langsamsten angeschlossenen Rechner ab, da 
Spiele meistens die Bildrate im gesamten Netz synchroni- 
sieren; bei sieben Pentiums und einem 386er bestimmt der 
386er das Tempo aller PCs. 

Sind Sie soweit gekommen, steht auch dem weiteren Aus- 
bau Ihres Netzes nichts mehr im Wege. Besorgen Sie sich 
ein Produkt wie »Personal Netware«, welches aus dieser 
Mini-Spiele-Installation ein vollwertiges Netzwerk macht. 
Vielleicht besitzen Sie aber auch schon »Windows for Work- 
groups 3.1 1«, welches bei vielen neuen PCs kostenlos mit- 
geliefert wird, NetBIOS-Spiele funktionieren damit, wenn Sie 
das Kommando »NET START NETBIOS« eintippen. (mit) 

FACHBEGRIFFE RUND UMS NETZWERK 

CLIENT-SERVER-NETZWERK: Auch »5erver- basiertes Netz« 
genannt. Ein Hauptrechner, der Server, »bedient« viele »Kun- 
den«, die Cftents, die von ihm Daten abrufen. 

ETHERNET: Physikalischer Standard. Bestimmt Kabelart, 
Anschlüsse, Hardware. Typische Eckdaten für »Thin Ethernet«: 
BNC -Anschluß, RG 58 {50 Ohm]-Kabel, maximal 200 m. 
IPX: »Internetwork eXchange Protocol«: Treiber, der die Daten 
in Pakete aufteilt und verschickt. 

MULTIPLAYER-SPIEL: Spiel, in dem mehrere Spieler auf gekop- 
pelten Rechnern sich in derselben Spiel Umgebung aufhalten 
und dort miteinander oder gegeneinander agieren können. 

NE 2000: Das Arbeitspferd unter den Netzwerk karten. 1 6-Bif, 
mittelmäßig schnell, aber zuverlässig. Mittlerweile in zahlrei- 
chen Nach bau -Versionen erhältlich, deswegen preisgünstig. 
NETBIOS: »Network Basic I/O- System«. Hauptsächlich von IBM 
benutztes »Session« -Protokoll. Liegt normalerweise als NetBI- 
OS-Emulator über dem IPX -Protokoll. 

NETZWERK: Eigentlich »Netz«, falsche Übersetzung von »Net- 
work«, aber mittlerweile so eingedeutscht. Bezeichnet einen 
Rechnerverbund. 

NETZWERK-SHELL: Zum Beispiel NETX.EXE oder VLM.EXE. 
Wird nur benötigt, wenn man Verbindung zu einem Novell- 
Server aufnehmen und auf seine Festplatten zugreifen will. 

PEER-TO-PEER- NETZWERK: Netz, in dem alle Rechner gleich- 
berechtigt sind und jeder Rechner gleichzeitig »Server« sein 

T-STUCK: T-förmiger Adapter, mit dem man das Kabel an die 
Netzwerkkarte anschließt. 

TERMINATOR: 50-Ohm-Abschlußwiderstand. Ist an beiden 
Kabelenden notwendig und wird normalerweise direkt an die 
T-Stücke angesteckt. 



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■ SPIELE-TESTS 



Spiel 

1942: Pacific Air War 

1990 

Aces of the Deep 

Aces over Europe 

Addidion 

AegisCD 

Air Force Commander 

Airlines 

Al-Qadim: The Genie' s Curse 

Alien Breed 

Alien Legacy 

AloneintheDark2 

Alane in the DaA 2 CD 

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Arcade Pool 

Archon Ultra 

Archon Ultra CD 

Armaeth 

Aufschwung Ost 

B-Wtng 

Backrood Rocers 

Battle Bugs 

Bartle Isle 2 

Bolle Isle 2 CD 

Botrle Isie 2 - Scenery CD 

Baltlesof the South Pacific 

Beholder-Trilogie CD 

Beneoth a Steel Sky 

Betrayol at Krondor CD 

Big Sea 

Blackhawk 

Bloodnet 

Breakline 

Breaklfiru 

Bubble Dizzy 

Bundesliga Manager Hattrick 

Burning Steel 2 CD 

Burntime CD 

Buzz Aldrin's fiace inlo Space 

Campaign 2 

Cannon Fodder 

Castles 2 CD 



Ausgabe 

6/94 
9/94 

12/94 
1/94 

12/94 
7/94 
4/94 
4/94 
7/94 
1/94 

10/94 
3/94 

12/94 
7/94 

11/94 
3/94 
7/94 
3/94 
1/94 
1/94 
1/94 

10/94 
6/94 
4/94 
9/94 
7/94 
2/94 
4/94 
8/94 
4/94 

12/94 
2/94 
5/94 
9/94 
2/94 

11/94 
6/94 
4/94 

10/94 
3/94 
4/94 
6/94 



Seite Wertung 



66 


31 


80 


78 


74 


84 


104 


05 


94 


60 


52 


«3 


46 


31 


62 


74 


tfl 


58 


62 


7o 


54 


77 


104 


77 


9S 


8o 


76 


63 


62 


70 


»0 


70 


57 


34 





Central Intelligence CD 
Chaos Continuum CD 
Choos Engine 
Christoph Kolumbus 
Gvilizotion 

Civilizotion für Windows 
Clockwizer 
Colonizatlon 
Comonche over the Edge 



11/94 
5/94 

11/94 
3/94 
2/94 
2/94 

10/94 

11/94 
2/94 



Comanche: White Lightning CD 4/94 



Componions of Xanth 

CompanionsofXanthCD 

Conspirocy CD 

Cool Spot 

Corridor 7 

Cosmic Spocehead 

Crazy Foolball 

Critical Path CD (deutsch) 

CriticalPath CD (englisch) 

Cyber Race 

D-Day 

D/Generation 

Daemonsgate 

Daemonsgote CD 

Dork Legions CD 

DarkSeedCD 

Dork Sun: Shattered Londs CD 



1/94 
7/94 
4/94 
8/94 
6/94 
3/94 
2/94 
3/94 

3/94 
2/94 
8/94 
5/94 
3/94 
3/94 
9/94 
6/94 
2/94 



Dark Sun: Wake of the Rovoger 1 2/94 

Das Schwarze Auge: 

Die Schicksalsklinge 

Day of the Tentacle CD 

Delta V 

Der Clou 

Der Clou CD 

Der Planer 

Der Iraner CD 

Der Trainer 

Desert Sinke 

Devil [and 



Siedler 



Dimo's Quest 

Disciples of Steel 

Doofus 

Doom 

Doom 2: Hell on Earth 

Draculo Unleashed CD 



5/94 
11/94 
8/94 
9/94 
3/94 
6/94 
9/94 
12/94 
12/94 
6/94 
7/94 
7/94 
6/94 
6/94 
2/94 
11/94 
1/94 



Dragon's Lair CD 

Dragonsphere 

Dragonsphere CD 

Dreamweb 

Dungeon Hack 

Eider Scrolls: Areno 

Empire Soccer 

Entombed 

Epic Pinboll CD 

Evasive Action 

Eye of the Strom CD 

Fl 

Folcon Gold CD 

Fontasy Empires 

Fatnan 

FIFA Soccer 

FIFA Soccer CD 

Flre & Ice 

Fleet Delender 

FlightSimToolil 

Frontier ■ Elite 2 CD 

Fury of the Furries 

Gabriel Knight 

Gabriel Knight CD 

Gadget 

Geekwad Games 

Genesia 

Geflysburg CD 

Gobliins 2 CD 

Goblins 3 

Groridest Fleet 

Hand of Fate - Kyrondia 2 

Hanse: Die Expedition 

Horpoon 2 

Heimdall 2 

Hell Cab CD 

HiddenBelowCD 

Hired Gins 

Hurra, Deutschland 

In Extremis 

lnca2CD 

Incredible Toons 

Indy Car Circuits 

Indy Cor Racing 

Inferno 

Inherit the Earth 

Inherit the Earth CD 

Innocent until caught 

Inspektor Zebok 

International Tennis Open CD 

Iran Helix 

Ishar 3 

Jack Nicklaus Signature Edition 

Jazz Jackrabbit 

Jim Power 

Kick Off 3 

Kingdoms of Germany 

Kingmaker 

Krusty's Fun House 

Kyrandia 3: Malcom's Revenge 

LobyrinthofTime 



6/94 
3/94 
5/94 

11/94 
2/94 
4/94 
B/94 

12/94 

10/94 
6/94 
6/94 
6/94 

10/94 
1/94 
4/94 
7/94 

11/94 
2/94 
5/94 
2/94 
6/94 
3/94 
2/94 
3/94 

12/94 
1/94 
5/94 
8/94 
1/94 
1/94 
8/94 
1/94 
9/94 
9/94 

10/94 
1/94 

10/94 
5/94 

10/94 
5/94 
2/94 
2/94 
9/94 
1/94 

12/94 



10/94 

2/94 

9/94 
10/94 

1/94 
10/94 
CD7/94 
11/94 

3/94 

9/94 
11/94 

1/94 

2/94 

CD12/94 106 

/94 94 



Lamborghini American Challe 


nge 5/94 


66 


39 


Quantum Gate CD 


3/94 


87 


15 


The Horde CD 


5/94 


92 


71 


Lands ol Lore CD 


5/94 


86 


81 


Quorontine 


12/94 


90 


68 


The Journeyman Project 


2/94 


96 


59 


Lost Action Hero 


9/94 


56 


18 


Quorter Pole 


7/94 


46 


37 


Theatre of Dealh 


8/94 


58 


36 


Leisure Suit Larry 6 


1/94 


64 


64 


Quest for Glory 4: 


2/94 


54 


67 


Theme Park 


7/94 


48 


36 


Leisure Suil Larry 6 CD 


8/94 


80 


64 


Shadows of Darkness 








Theme Park CD 


9/94 


72 


88 


Lemmings 


3/94 


92 


92 


Raihvay Challenge 


1/94 


54 


54 


TIE-Fighrer 


9/94 


34 


85 


Lemmings CD 


4/«4 


69 


92 


Rally 


1/94 


60 


64 


Transport Tycoon 


12/94 


62 


82 


lemmings 2 CD 


7/94 


96 


81 


Raptor 


0/54 


60 


71 


Trodders 


1/94 


85 


60 


Lilii Divil 


2/54 


80 


53 


Rasenmähermann CD 


4/94 


68 


31 


Tubulär Worlds 


6/94 


62 


58 


Linie Big Advenlure CD 


12/94 


116 


82 


Ravenbft 


5/94 


52 


62 


UFO Enemy Unknown 


5/94 


56 


74 


Lade Runner: The Legend Retu 


ms 10/94 


74 


79 


Ravenloft CD 


6/54 


81 


62 


UFO Enemy Unknown CD 


7/94 


88 


74 


Lolypop 


11/94 


94 


61 


RebelAssaultCD 


■'5,: 


90 


91 


Ultimo 5 


9/94 


88 


80 


Lords of the Realm 


11/94 


78 


73 


Red Crystal 


7/94 


60 


21 


Ultima 7 CD 


6/94 


80 


85 


Losl Files of Shedock Holmes CD 7/94 


93 


81 


Red Hell 


9/94 


44 


28 


Ultima 8: Pagan 


5/94 


38 


8= 


Last in Time 


2/94 


99 


62 


Regent Deluxe 


9/94 


47 


26 


Ultima 8: Pagan CD 


6/94 


80 


89 


Lothar Matthäus 


6/94 


58 


36 


Return to Ringword CD 


9/94 


74 


39 


Ultimate Domain CD 


12/94 


112 


6' 


Mad Dag 2 -The Lost Gold 


9/54 


84 


60 


Reunion 


3/94 


58 


64 


Unnalural Seection 


9/94 


60 


49 


Mod News 


4/94 


38 


77 


Reunion CD 


7/94 


88 


64 


Unnecessary Rughness 


3/94 


80 


63 


Magic Boy 


1/94 


78 


50 


Righteous Fire 


4/94 


77 


90 


Walls of Rome 


2/94 


78 


42 


Mogic Corpet CD 


12/94 


68 


92 


Rings of Medusa Go d 


7/94 


68 


74 


Worlife 


7/94 


66 


35 


Magic Dealh CD 


3/94 


89 


62 


Robbo 


3/94 


72 


30 


Wastelarid 


5/94 


100 


74 


Magic o! Andoria 


6/94 


64 


64 


Robinson's Requiem 


7/94 


76 


68 


Weebee Worlds 


7/94 


75 


51 


Magnoflux Runner 


7/94 


80 


29 


Rüssesheim (Detroit) 


7/94 


56 


48 


WhoShot Johnny Rock? CD 


5/94 


84 


59 


Man Enough CD 


2/94 


94 


34 


Russian 6-Pak 


4/94 


51 


51 


Wing Commander Armada 


9/94 


38 


78 


Manchester United Premier 


10/94 


72 


63 


Ryder Cup Golf 


2/54 


83 




Winter & Summer Challenge 


6/94 


88 


76 


League Champions 








59S.U.B 


5/54 


78 


37 


Winter Olympics 


2/94 


74 


61 


Mario's Time Machine 


2/94 


58 


66 


Sobre Team 


7/94 


58 


40 


Winter Olympics CD 


3/94 


88 


61 


Master of Magic 


11/94 


62 


84 


Sam8,MaxCD 


7/94 


93 


89 


Wizard 


5/94 


46 


54 


Mega Race CD 


5/94 


98 


49 


Sam&Mox Hit the Read 


1/94 


30 


89 


Wolfpack CD 


4/94 


76 


67 


Merchant Prince 


4/94 


34 


56 


Schatz im Sibersee 


1/94 


53 


41 


World Cup USA '94 


8/94 


50 


65 


Metal & loce - 


1/94 


44 


46 


SeaWolf 


5/94 


68 


65 


World Cup USA '94 CD 


11/94 


102 


65 


The Barte of Robo Babes 








Sensible Soccer CD 


11/94 


102 


78 


World War II 


10/94 


60 


32 


Micro Machines 


4/94 


58 


71 


Shodow Caster CD 


6/94 


84 


79 


WrathoftheGods 


6/94 


82 


67 


Microcosm CD 


4/94 


74 


54 


Shanghai 2: Drogon's Eye 


8/94 


66 


74 


Zeppelin 


2/94 


88 


67 


Microsoft Golf 2.0 


11/94 


100 


88 


Sim City 2000 


3/94 


40 


90 


Zcol2 


10/94 


98 


69 


Microsoft Space Simulator 


11/94 


72 


57 


Sink or Swim 


3/94 


48 


58 


Zorkl 


8/94 


86 


76 


Mortal Kombat 


3/94 


74 


66 


Soccer Kid 


9/94 


54 


69 










Moscow Nights 


4/94 


56 


27 


Software Manager 


3/94 


44 


60 


■ SPIELE IM VER< 




MystCD 


5/94 


88 


73 


Space Hulk CD 


7/94 


89 


76 


Thema 

Fl ugsiiWaf ioner 
Fußbai -Simulationen 
Links- Kurs- Di statten 
Nu II modern -Spiele 
Renn Simulationen 
Schachprogramme 








NASCAR Racing 


12/54 


74 


56 


Spaceship Wadock CD 


6/94 


76 


40 


Ausgabe 


Seite 


NCAA 2: Roadto the Final Four 12/94 


120 


64 


Speere VR 


3/54 


68 


55 




/94 


102 


Neurodancer CD 

NFL '94 

NFLCoaches Club Football 


10/94 
5/94 
1/94 


94 
83 
82 


23 

46 
62 


Star Crusader CD 

Star Trek 25lh Anniversary CD 

Star Trek: Judgment Rites 


11/54 
7/94 
2/94 


88 
92 
44 


77 
70 
73 


//94 
12/94 
12/94 
10/94 

6/94 


36 
50 
126 


NHL Hockey '95 CD 
Nomad 


9/94 
4/94 


42 
54 


50 
73 


Star Wars Chess 
Starlord 


1/94 
5/94 


84 
76 


22 
49 


38 
92 


Oscar 
OulpostCD 


2/94 
9/94 


86 
76 


39 
55 


Steg the Slug 
Stemenschweif: 


5/54 
8/94 


81 

46 


30 
75 


Strategiespiele 
Werbespiele 




/94 

/94 


88 
30 


Overord 
Oxyd Mognum 


8/94 
1/94 


74 
79 


53 
'4 


Das Schwarze Auge 2 
Strike Commander CD 


3/94 


90 


83 


■ TIPS & TRICKS 






Pacific Strike 


6/94 


40 


76 


Strike Squad 


3/94 


83 


46 


Spiel 


Aui 


obe 


Seile 


FGA Tour Golf 486 CD 


10/94 


88 


85 


Sm'ker 


1/94 


63 


71 


Aces over Europe 




/94 


124 


Pinball Dreams 2 


7/94 


59 


o5 


Substrade 


9/94 


48 


62 


Aces over Europe 


8/94 


126 


Pinbali Dreams Deluxe CD 


10/94 


80 


73 


Subwar 2050 


2 '54 


64 


75 


Al-Qadim 


8/94 


114 


Pinball Fantasies 


3/94 


70 


72 


Subwor 2050 CD 


10/94 


86 


75 


Alone in Ine Dork 2 


4/94 


100 


Pizza Connedion 


8/94 


44 


6S 


Superhero League of Hoboken 


9/94 


68 


70 


Alone in the Dork 2 


5/94 


130 


Planet Football 


10/94 


70 


45 


SWOTL 


7/94 


100 


79 


Alone in the Dank 2 


7/94 


128 


Police Quest 4: Open Season 


2/94 


52 


48 


Syndicate Plus CD 


7/94 


90 


6» 


Ansfoss 


4/94 


98 


Populous 


4/94 


78 


so 


System Shock 


10/94 


56 


» 


Anstoss 


8/94 


130 


Power Poker 


9/94 


62 


47 


T.F.X. 


2/94 


72 


71 


Sattle Bugs 


11/94 


132 


Premier Chol enge 


7/94 


74 


31 


Terminator 2: The Arcade Game 3/94 


76 


23 


Bastle Isle 2 


7/94 


128 


Premier Manager 2 


3/94 


78 


65 


Terminator: Rampage 


2/94 


40 


49 


Balrlelsle2SceneryCD 


11/94 


130 


Privateer CD 


6/5.1 


84 


90 


Tesserae 


1/94 


34 


62 


Beneath a Steel Sky 


6/94 


112 


Pro League Football 


6/94 


55 


36 


Tetris 


1/94 


102 


90 


Belrayal at Krondor 


11/94 


130 


Psychotron 


12/94 


92 


36 


The Big One 


7 '04 


78 


46 


BiFi 


12/94 


164 


PC PUTER IW 




















1 


73 



JAHRESINHALT 



Bundesliga Monager Pro 2.0 

Bundesiiga Manager Hattrick 

Burntime 

Cannon Fcdder 

Christoph Kolumbus 

Colonization 

Comanche 

Companions af Xanth 

Criticol Parh 

Der Clou 

Der Planer 

Die Siedler 

Die Siedler 

Dimo's Quesl 

Doom 

Doom 

Doom 2 

Dracula Unleashed 

Dragonsphere 

Dreamweb 

Dungeon Hack 

Eider Serails: Arena 

Epic Pinball/Silverball 

Erben der Erde 

FIFA Soccer 

Fleet Defender 

Frontier - Elite 2 

Frontier - Elite 2 

Gabriel Knight 

Goblins 3 

Hand of Fote (Kyrandia 2) 

Honse: Die Expedition 

Heimdall 2 

Hoboken, Superhero League 

Holiday Lemmings 1993 

In Extremis 

Inca2 

Inherit the Earth 

Innocent until caught 

Jazz Jackrabbit 

Jurassic Park 

Jurassic Park 

labyrinlti of Time 

Larry 6 

Litil Divil 

Lost in Time 

Mod News 

Master of Orion 

Master of Orion 

Myst 

NHL Hockey 



4/94 
12/94 
4/94 
8/94 
7/94 
11/94 
11/94 
1/94 
5/94 
10/94 
8/94 
B/94 
7/94 
9/94 
3/94 
4/94 
11/94 
2/94 
5/94 
12/94 
4/94 
6/94 
4/94 
12/94 
10/94 
6/94 
2/94 
9/94 
2/94 
3/94 
2/94 
10/94 
10/94 
10/94 
5/94 
9/94 
4/94 
9/94 
7/94 
12/94 
2/94 
3/94 
4/94 
2/94 
8/94 
1/94 
11/94 
7/94 




'B 



Nomod 


6/94 


Nomod 


7/94 


One Step Beyond 


1/94 


Ourpost 


5/94 


Ourpost 


12/94 


Oxyd Magnum 


4/94 


Pinba 1 Fantasies 


S/94 


Pirates! Gold 


4/24 


Pizza Conneclion 


9/94 


Police Quest 4 


3/94 


Prince of Persia 2 


4/94 


Privoteer 


2/94 


Privareer 


8/94 


Privaleer: Rigbteous Fire 


5/94 


Quest for Glory 4 


5 194 


Railroad Tycoon De uxe 


8/94 


Raptor 


11/94 


Raventafl 


6/94 


Rebel Assault 


2/94 


Rebel Assau 1 


3/94 


Reunion 


9/94 


Rüsselsheim 


9/94 


Sam + Max 


2/94 


Schatz am Silbersee 


3/94 


SeaWolf 


8/94 


Shadow Caster 


1/94 


Skr Bali 


2/94 


Silver Seed 


4/94 


Sim Gry 2000 


5/94 


Sim City 2000 


8/94 


SimFarm 


5/94 


Sink or Swim 


5/94 


Star Trek 2: Judgement Rites 


3/94 


Stronghold 


5/94 


Subwar2050 


10/94 


System Shock 


12/94 


Terminator Rampage 


3/94 


TFX 


4/94 


The Horde 


12/04 


Theme Park 


8/94 


Theme Park 


9/94 


Theme Park 


11/94 


Tie Fighter 


9/94 


Tie Fighter 


10/94 


Tom Long 


12/94 


Transardica 


4/94 


Troddlers 


4/94 


UFO 


6/94 


UFO 


9/94 


U tima 7: Serpent Isle 


1/94 


Ultima 8: Pagan 


6/94 


War in the Gull 


2/94 


Wing Commander Acodemy 


2/94 


WralhoflheGods 


10/94 


X-Wing 


12/94 


VolJoe 


4/94 


Zeppdin 


6/94 


Zool 


2/94 


Z00I2 


11/94 





PREVIEWS 








Sp«! 


Ausgabe 


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Anstoss WM-Edition CD 


6/94 


28 




FJarrle Isle 2 


2/94 


12 




Bundesliga Manager Hattrick 


6/94 


22 


1 18 


Cobnizotion 


9/94 


14 


128 


Crealure Shock 


3/94 


24 


128 


Crirical Palh 


1/94 


10 


114 


Die Sied er 


2/94 


12 


168 


Hurra Deutschland 


8/94 


8 


108 


Master of Magic 


10/94 


12 


130 


Microsoft Space Simu ator 


10/94 


16 


108 


NASCAR Pacing 


10/94 


44 


111 


Ourpost 


4/94 


8 


ce 


ran-Trainer 


12/94 


26 


'.06 


Sim Rainforrest 


12/94 


8 


124 


The Hidden Beow 


7/94 


8 


130 


Transport Tycoon 


10/94 


10 


125 

118 


World Cup USA '94 


5/94 


6 


118 










130 










124 










124 










113 




■^T^^lfe 






120 










III 










108 








106 


tw m — liiVJ^ 3 1 






122 


f — ik ^HHI 






120 


~~ rr "H t 






124 






108 








122 








130 
130 








130 








102 


- HARDWARE 






130 


Thema 


Ausgabe 


e-le 


127 


Acfion Replay ■ Mogelmodul 


6/94 


30 


152 


CD-ROM: Doubespeed- Laufwerke 


5/94 


26 


113 


Cyberman; 3D-Maus 


2/94 


32 


114 


Der optimale Spiele-PC 


4/94 


88 


158 


F-Iä Flight Joystick 


12/94 


42 


10 


Festplatten: Auswah u. Installation 


3/94 


30 


111 


Flugsimulations- Joysticks im Test 


11/94 


36 


130 


GamePlayer TV: Spielen am Femseher 7/94 


114 


108 


Joysticktest: Formula Tl 


5/94 


25 


127 


Modem- und Netzwerk-Grundlagen 


11/94 


114 


162 


PC Goll: Golfschläger für Links Pro 


9/94 


28 


108 


PC-Kompleltsysfeme unter 5000 Mark 12/94 


28 


128 


Pentium gegen DX4 


7/94 


24 


108 


Reel-Magic-Grafik-Karte 


1/94 


22 


118 


Schnellere VGA- Karten E 


9/94 


30 


128 


Sound karten 


6/94 


32 


120 


Tintenspritzd rucker im Test 


9/94 


22 


124 


Waveldble-Upgrades 


10/94 


106 


124 








128 

168 


»KEINE PANIK< 


_ 




108 


GRUNDLAGENARTIKEL 




108 


Thema 


Ausgabe 


£ : 't 


124 


Backups 


1/94 


118 


130 


CD-ROM-Probleme Teil 1 |Grundlogen|10/94 


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CD-ROM-Probleme Teil 2 (Laufwerke] 1 1 /94 


120 


Computerclub 


12/94 


48 


Kampf dem Kopierschurz 


4/94 


12 


Diskeditor im Einsati 


7/94 


111 


Welt der Dinosaurier 


3/94 


94 


Outpost-Pannen 


9/94 


20 


Festplatte aufräumen 


Vit 


35 


WildBlueVonder 


11/94 


51 


Sind CD-ROM-Spiele zu teuer? 


5/94 


22 


Interrupts und DMA 


12/94 


146 


Woodstock: 25ttt Anniversary 


10/94 


28 


Verkümmerung des klassischen 


10/94 


24 


Kompatibilitäts-Probleme 


2/94 


26 


Wordperfekt Lernware 


4/94 


28 


Spieldesigns 






Konfigurieren, aber wie? 


9/94 


102 








Wer braucht noch Videospiele? 


6/94 


26 


Lesefehler auf Laufwerk XYZ 
MS-DOS: Die zehn Gebote 
Speicher organisieren 


6/94 
8/94 
2/94 


102 
105 


■ SHAREWARE & 
PUBLIC DOMAIN 






Werbung in Computerspielen 


8/94 


36 


105 








■ BUCHBESPRECHU* 


Soundkarten -Tips 


5/94 


112 


TjteJ 


Ausaobe 


Seite 














Action pur CD 


1/94 


104 


TJej 


Ausgabe 


Seite 


■ SOFTWARE-TESTS 




Airbus CD 


1/94 


104 


Adventures 


3/94 


28 


After Dark 3.0 


Ausgabe 
10/94 


Seite 

30 


Astrofire 
Aufstand der Dinge 


9/94 
12/94 


101 
136 


Alle PC Spiele 

Das Adventure Buch 11 


1/94 
3/94 


18 
28 


Asimov's Ultimate Robot 
Bildschirmschoner 
CAD für Kids 
Cinemonia 95 
Concerto 


12/94 
3/94 
9/94 
12/94 
1/94 
7/94 
12/94 
11/94 
11/94 
10/94 


44 

96 
96 
48 
24 


Ball Blasier 
Blake Stone 
Capture the Flog 
CDT 
Combat Tanks 


12/94 
2/94 
0/04 

11/94 
7/94 


136 
014 
100 
112 
108 


Das Lemmings 2 Buch 

Dos offizielle Airbus A320-Buch 

Das Rol en -Spielebuch 

Dos SierraOnline-Buch 

Day of the Tentacle 


1/94 
3/94 
1/94 
2/94 
2/94 


18 
28 
18 
16 
16 


Creative Writer 
Dangerous Creorures 
Das Auge Gottes CD 
Das Magische Auge CD 
David Bowie: Jump 


30 
46 
51 
42 
32 


Croiy Gack 
Darghul 
Depth Dwellers 
DOS Games CD 
Duke Nukem 2 


7/94 
7/94 
10/94 
1/94 
2/94 


108 
108 
102 
104 
104 


Der Patrizier 
Eishockey Manager 
Maniac Mansion 1&2 
QuickStart Flugsimulator 5.0 
Space Quest V 


2/94 
2/94 
2/94 
3/94 
2/94 


16 
16 
16 
28 
16 


Der elektr. Housarzt 
Die Dinosaurier 


5/94 
3/94 


104 
94 


Epic Pinball 
Flying Tigers 


2/94 
12/94 


104 
136 


■ AKTUELL-MELDUNGEN 


Die elektr Bireren Pillen 


5/94 


104 


Hocus Pocus 


9/94 


100 


Thema 


Ausgabe 


Seile 


Die elektr. Hausapotheke 


5/94 


104 


Lookdisk 


3/94 


34 


Andrew Spencer im interview 


11/94 


126 


Die elektr. Nahwerfooelle 


5/94 


104 


Medieval War 


8/94 


102 


BRender, der neue 3D-Chip 


7/94 


19 


Die Welt der Dinosaurier 


3/94 


94 


Mystic Towers 


10/94 


103 


Buchmesse Frankfurt 


12/94 


12 


Distont Suns CD 


10/94 


35 


Oktavian 


5/94 


102 


Bug Report 4 


2/94 


102 


Fax-Cartoons CD 


11/94 


51 


ORG 


3/94 


34 


Bug-Report 3 


12/94 


140 


Fine Artist 


7/94 


31 


PCXdump 


4/94 


90 


CD Bayer 1/94-lnhall 


1/94 


12 


Fit & Gesund 


5/94 


104 


Pendolos 


12/94 


136 


CD Player 2/94-lnhall 


5/94 


'8 


Fitness per PC 


5/94 


104 


Screen Thief 


4/94 


90 


CD Player 3/94-lnholt 


8/94 


26 


Führerscheinprüfung 1 .0 


11/94 


48 


Shareware Deluxe Vol. 1 -CD 


1/94 


104 


CeBit '94 


5/94 


8 


Führerscheinprüfung und Training 


11/94 


49 


Skunny 


5/94 


102 


CES '94 las Vegas 


3/94 


6 


Game Cheaters: Mogeln macht stark 


5/94 


32 


Skyroads 


8/94 


103 


CES '94 Chicago, Teil 1 


8/94 


9 


Genius 2 


6/94 


92 


Stör Hammer 


5/94 


102 


CES '94 Chicago, Teil 2 


9/94 


6 


Heart: 20 Yearsof Rock & Roll 


9/94 


92 


T.D.2192 


10/94 


102 


Commodore vor der Pleite 


7/94 


16 


Jens geht nach Cybertown 


4/94 


27 


Univbe 


11/94 


112 


Computer '93: Messe in Köln 


1/94 


14 


Klevers Kalorienkontro le 


5/94 


104 


Windows Games-CD 


1/94 


104 


Computer Gome Developers Conference 7/94 


10 


Mensch und Gesundheit 


5/94 


104 


Xargon 


8/94 


102 


Computerspie e-Shows im Fernsehen 


5/94 


14 


Microsoft Art Gallety 


1/94 


27 








Creoture Shock wird synchronisiert 


12/94 


14 


Microsoft Money 3.0 


5/94 


108 


■ BIZARRE ANWEND 


Die besten PC -Spiele '93 


1/94 


16 


Mounlainbiking 


12/94 


48 








ECTS April '94 


6/94 


8 


Music Mega Rom 


10/94 


32 


Tjtel 


Ausgabe 


Seite 


ECTS September '94 


11/94 


8 


Novell DOS 7 


6/94 


100 


BAP-PikSibbe 


8/94 


100 


Geschenkideen in letzter Sekunde 


1/94 


20 


Oceons Below 


1/94 


28 


Biblische Ballerei 


2/94 


100 


Imagino '94: Grafik-Messe 


5/94 


16 


Ozzies Kreativitäts-Zentrum 


11/94 


50 


Girlfriend 


10/94 


104 


Jahresinha 1 '93 


1/94 


106 


PC Meisterwerke 


1/94 


26 


House of Forlunes 


4/94 


92 


Jahresrückblick 1993 


1/94 


112 


PC Mensch 


5/94 


104 


Kosmosoft Chemistry 


6/94 


98 


Lesermeinungen zu Werbespielen 


8/94 


38 


PC Paintbrush 


4/94 


22 


Otto-Katalog ouf CD-ROM 


11/94 


110 


Neues von Sierra und Cokte Vision 


10/94 


8 


Xplora 1 (Peter Gabriel) 


2/94 


22 


Politik verstehen und erleben 


9/94 


98 


Popkomm-Musikmesse 


11/94 


27 


Peter Pan 


4/94 


26 


Voodoo Doli 


7/94 


110 


Sid Meier im Interview 


4/94 


10 


Pumukel 


12/94 


135 


Wahlhilfe 


5/94 


110 


Spiele-Historie, Teil 1 (1967-1982( 


12/94 


142 


Prince Interactive 


9/94 


90 


Welt der Zimmerplonzen 


3/94 


100 


Spiele-Togebuch Ultima 8, Teil 1 


2/94 


8 


Red SM CD 


10/94 


36 


Who is Who? 


1/94 


116 


Spiee-Tagebuch Ultima 8, Teil 2 


3/94 


22 


Soaoters Zauberschloß 


4/94 


26 


Word for Flirts 


12/94 


138 


Terry Pratchett im Interview 


10/94 


20 


Simpsons Screensaver 


11/94 


44 








Tom Long - Werbespiel 


12/94 


17 


SkypIolCD 

Star Wars Screen Entertainment 


10/94 
11/94 


34 
46 


■ STREITGESPRÄCHE 




Trilobyte-Besuch 
Video-Bearbeitung mit dem PC 


10/94 
2/94 


14 
28 


Stereogramme mit dem PC 


7/94 


20 


Thema 


Ausgabe 


Seite 


Virgin USA 


5/94 


10 


Story oftheWoridcup: 1930-1994 


8/94 


98 


Frontier gegen Privateer 


2/94 


14 


Wertungsstandords neu definiert 


2/94 


33 


Urostsukido 


10/94 


32 


indizierungen durch die BPS 


11/94 


32 


X-Base: Spieeshow im ZDF 


12/94 


10 


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hervorgeht, welche Beiträge sich auf der Diskette befinden. 

■ Wir können Ihnen aus Zeitgründen leider keine individuellen Spieletips 
geben - weder fernmündlich noch schriftlich. 



J. 



ein Spiel Itassierle im Jahrgang 1994 eine so 
l^^.hohe PC Player-Wertung wie »Magic Carpet«. 
Bei dem schlauen 30-Adionspiel gibl es keine fest- 
en Lösungswege; mehrere Routen können zum Ziel 
führen. Entsprechend sind die nachfolgenden Stra- 
tegien von den Programmierern zu verstehen. Patent- 
lösungen gibt es nicht, aber bei Beherzigung der vor- 
gestellten Kniffe kommen Sie bestimmt weiter mit ihrer 
Teppichkunst. 

Die zehn Levels zu Beginn des Spiels dienen fast aus- 
schließlich dazu, die Bedienung und vor allem das 
Fliegen zu erlernen. Die ersten fünf Karten können 
Sie getrost als Trainingslager für Zauberteppich-Flug- 
schüler ansehen, da sie absichtlich extrem einfach 
gehalten sind. Weil die Beherrschung des Teppichs 
das Wichtigste überhaupt ist, muß sie entsprechend 
geübt werden. Man sollte die ersten zehn Levels ruhig 
mehrmals spielen, bis man sie ohne Schwierigkeiten 
meistert. Lernen Sie zudem, wie Sie blitzschnell zwi- 
schen den Zaubersprüchen umschalten - das wird 
Ihr Bildschirmleben mehr als einmal retten. 

Tepp ich- Flugschule 

Das Benutzen der linken und rechten Pfeiltaste (Slra- 
fing) wird zum unverzichtbaren Bestandteil der Steue- 
rung. Zusammen mit den Vor- und Rüclcwärts-Tasten 
können Sie so ausgefeilte Flugmanöver hinlegen. 
Beim Angriff auf eine Festung sollte man diese mit 
Hilfe der linken oder rechten Pfeiltaste seitlich umkrei- 
sen und nebenher Angriffszauber loslassen. Dos ver- 
hindert, daß die verteidigenden 
Bogenschützen zielsicher auf Sie 
schießen. 

Wenn Sie in einer schwierigen Situa- 
tion sind und nicht genug Mona haben, 
um »Accelerate« zu sprechen, hilft fol- 
gender Trick: Drehen Siesich nach links 
etwa 45 Grad von der Stelle weg, zu 
der Sie fliegen wollen und halten die 
Pfeiltasten »rechts« und »oben« gleich- 
zeitig gedrückt. Dadurch fliegt man 
schneller, als wenn man direkt auf das 
Ziel zuhält. Dieser Kniff funktioniert 
auch in die andere Richtung: Um 45 
Grad nach rechts drehen, dann die 
linke und obere Pfeiltaste benutzen. 
Für eine besonders schnelle Linksdre- 
hung drückt man gleichzeitig die unte- 
re und rechte Pfeiltaste, was wiederum 
ouch in die andere Richtung funktio- 
niert. Das bringt Ihnen einen großen 
Vorteil, da Sie den Bewegungen Ihrer 
Gegner schneller folgen können. 
Wenn Ihnen ein Feind im Rücken hängt 
und Sie fleißig beharkt, sollten Sie sich 



TIPS ZU »MAGIC CARPET« 



AUF DEN 

TEPPICH 

BLEIBEN 

Bullfrogs 3D-Glanzstück 
Magic Carpet verlangt in 
höheren Levels gute Reflexe 
und listige Strategien. Direkt 
von den Programmierern 
stammen diese Tips, mit 
denen Sie nicht mehr so 
leicht vom Teppich fallen. 

nicht umdrehen, um ihm entgegenzufliegen, Statt- 
dessen so schnell wie möglich rückwärts fliegen |am 
besten per »Accelerate«), bis man seinerseits hinter 
dem Gegner ist. 

Mit der Zeit werden Sie lernen, die Landschaft zu 
Ihrem Vorteil zu nutzen. Wenn beispielsweise ein 
gegnerisches Schloß am Fuße eines Bergs sitzt, soll- 
te man s'ch hinter letzterem vers*ecken - die gegne- 
rischen Bogenschützen können uns nicht erreichen, 
während wir Schüsse loslasser.. Die einzige Mög- 
lichkeit für Inren Rivaien zur Gegenwehr besteht 




darin, sein Schloß zu verlassen und Sie direkt anzu- 
greifen. 

Ist ein Spruch oder etwos Mona am Boden eines Kra- 
ters zu sehen, der zu tief zum Hinabfliegen ist, benut- 
zen Sie Ihren Teppich als Skateboard: Man fliegt in 
einer langen Spiralbewegung die Wände entlang 
nach unten. Manchmal finden sich auch tiefe Löcher 
in der Landschaft, die nicht breit genug sind, um hin- 
unterfliegen, Um trotzdem nach unten zu kommen, 
bringt man seinen Teppich direkt über dem Loch zum 
Stehen. Wenn Sie wirklich völlig unbeweglich daste- 
hen, beginnt Ihr Flilzegobelin langsam zu sinken. 
Beim Absinken müssen die Vor- und Rückwärtstaslen 
mit äußerster Vorsicht benutzt werden, da Sie beim 
leichtesten Berühren einer der Wände sofort wieder 
ous dem Loch katapultiert werden, 

Zaubertricks 

Spätestens dann, wenn der elfte Level erreicht ist, soll- 
ten Sie über solide Flugkenntnisse und einige nette 
Zaubersprüche verfügen. Denn ab jetzt werden die 
Levels schwieriger und die Monster garstiger, Falls 
extreme Mana-Knappheit herrscht, fliegen Sie die 
gesamte Karte ab und okkupieren soviele Gebäude 
wie nur möglich. Oftmals häuft man auf diese Weise 
große Mengen von Mana an, da die meisten Kon- 
kurrenten einfache Gebäude eher ignorieren, 
ßauen Sie Ihr Schloß niemals dicht an eine Mauer 
oder neben eine gegnerische Festung. Im Idealfall 
läßt man genug Freiraum, um dem Schloß olle sechs 
Erweiterungen angedeihen lassen 
pMBBJ zu können - auch wenn man zum 
Zeitpunkt des ersten »Spatenstichs« 
nicht weiß, ob man jemals so stark 
wird. Mauern sind feste Strukturen, 
die nicht wirklich verschoben wer- 
den können, außer mit dem teuren 
»Crater«-Spruch. 

Wichtig ist, die Möglichkeiten des 
»Castle«-Spruchs voll auszuschöp- 
fen. Dieser Zauber kann auf vieler- 
lei Arten angewendet und dadurch 
zu einem mächtigen Hilfsmittel wer- 
den. Wenn Sie sich z.B. mitten in 
einem groß angelegten Riesenbie- 
nen-Angriff wiederfinden, kann ein 
mitten in den Schwärm plazierter 
Castle-Spruch einen Großteil der 
lästigen Insekten ausschalten und 
dadurch riesige Mengen an Mana 
produzieren. Dabei könnte Ihr 



Ein einzelner Feuerball kann 
bereits einen vernichtenden 
Waldbrand verursachen 



Schloß zwar zerstört werden - aber Sie wiederho- 
len den Spruch einfach solange, bis auch die letzte 
Biene tot ist. Dann nach Herzenslust dos Mana okku- 
pieren - das Einsammeln durch die Ballone geht in 
Windeseile vor sich, da die Kugeln ja zwangsweise 
direkt vor Ihrem Schloßtor liegen. Dieser Trick funk- 
tioniert bei fast allen Monstern, 
besonders gut aber bei Skelett- 
horden, Bogenschützen, Bie- 
nen, Greifen und Geiern. 
Legen Sie sich grundsätzlich 
alle Zaubersprüche auf die ent- 
sprechenden Zahlentasten (» 1 * 
bis »10«) -wie das geht, steht 
im Handbuch. Der Lernprozeß, 
welche Taste welchen Spruch 
losläßt, mag zwar etwas 
schwierig wirken, aber es lohnt 
sich: Vor allem in hektischen 
Spielsituotionen haben Sie 
dadurch einen merklichen 
Geschwindigkeitsvorteil. 
Manchmal kommt es zu wahren Klickorgien, wenn 
man sich mit mehreren Magiern um eine große 
Mana-Ansammlung streitet. Fliegen Sie in so einem 
Fall per »Accelerate« blitzschnell zum nächstbesten 
Monster und töten es. Nun schnappt man das frei 



Spiel stufen hat 

man selten die 

Zeit, sich 

unbeschwert an 

den grafischen 

Details zu 

erfreuen 





Peter Molyneux 

Kollegen von 
Bullfrog 
verraten ihre 
persönlichen 



werdende Mana und fliegt zum großen Haufen 
zurück. Mit großer Wahrscheinlichkeit machen sich 
nun einige oder gar alle Feindmagier zum frisch ent- 
standenen Mana auf - und Ihnen fällt der Riesen- 
batzen zu! 



Das Entdecken eines großen, okkupierten Mana- 
Haufens,dervom zugehörigen Magier bewacht wird, 
führt normalerweise zu einem Palt: Sie klauen das 
Mona, er holt es sich wieder - und letzten Endes wird 
überhaupt kein Ballon angezogen, um das Zeug ein- 
zusammeln. Konzentrieren Sie sich deshalb auf eine 
einzige Kugel. Sobald diese wieder vom Gegner 
besetzt wird, schießen Sie wie wild Ihren Besitz- 
Spruch in die Gegend. Während 6er Gegner nun 
herumfährt, um olle Bälle erneut zu okkupieren, holt 
man sich den ausgesuchten Mana-8all wieder. Diese 
Prozedur solange wiederholen, bis der eigene Bal- 
lon angelockt wurde - und dann aufs Ganze gehen 



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und so schnell wie möglich olles erreichbare Mono 
einsommeln, dos- prompt in den Ballon verladen wird. 
Als geübter Spieler können Sie zudem versuchen, 
herankommende Gegnerballone abzudrängen. 

Wag mit dorn Schloß! 

Beim Kampf gegen einen besonders fiesen Gegner, 
dessen Schloß sehr viel mächtiger ist als das eigene, 
muß seine Heimstatt zunächst geschleift werden. Am 
besten geschieht dies, indem man Monster zu seinem 
Schloß lockt und diese die Schmutzarbeit erledigen 
laßt. Warten Sie als erstes, bis ein wirklich gefährli- 
ches Monster [oder noch besser: eine Gruppe gefähr- 
licher Wesen, wie z.8. Greife), in die Nähe der feind- 
lichen Festung kommt. Nun dichtamRond des Schlos- 
ses schweben und das Feuer auf die Kreaturen 
eröffnen, danach den Rückzug zum Zentrum der Fest- 
ung antreten. Die Monster halten das Schloß für das 
Ihre und greifen es voll Rachsucht an, während Sie 
(am besten per »Shield« und »Accelerate«) die Flucht 
nach Hause antreten. Die exakte Ausführung dieses 
Monövers (bevorzugt mit Greifen) ebnet das feindli- 
che Schloß innerhalb von Sekunden ein. Zu guter 
letzt warten Sie auf den Abzug der Monster und keh- 
ren zurück, um sich das ganze Mona zu schnappen. 
Monster, die sich in einem Wald verstecken, nicht 
direkt attackieren - stattdessen die Bäume angreifen. 
Das verursacht einen Waldbrand und Sie töten so 
mit etwas Glück olle Gegner, ohne einen weiteren 
Schuß abgeben zu müssen. Gerade bei Skeletten und 
Bogenschützen funktioniert diese Taktik vortrefflich. 
In der Zwischenzeit erledigt man irgendetwas ande- 
res und findet nach seiner Rückkehr statt der Mon- 
ster nur noch Mana vor. 

Wenn Ihre Festung von übermächtigen Monstern 
angegriffen wird, drücken Sie die Tastenkombination 
»Shift« und »L«, um das Schloß einzuebnen - auch 
wenn das auf den ersten Blick ols nicht allzu toller 
Einfall erscheinen mag. Sie können ober nun an einer 
beliebigen Stelle ein neues Schloß erschaffen, z.B. 
direkt unter den angreifenden Kreaturen,.. 
5ollte Ihr Schloß mehr als zwei Ausbaustufen haben, 
gibtes allerdings eine bessere Variante: Warten, bis 





Pfui - der sieht aber böse aus! Alle Monster hinterlassen bei ihn 
Ableben das begehrte Mana. 

die Monster eine Ausbaustufe zerstört haben und 
dann sofort den »Castle«-5pruch einsetzen. Das hat 
dieselben Auswirkungen, ohne daß man deswegen 
das Schloß verliert. Die einzige Gefahr bei einem 
solchen Vorgehen sind gegnerische Magier, die sich 
das freiwerdende Mana schnappen, während Sie 
verzweifelt Ihre Festung reparieren. 

Auf gute Nachbarschaft 

Die meisten der folgenden Tips für die Bekämpfung 
menschlicher Gegner (im Netzwerk-Modus) funktio- 
nieren auch im Kampf gegen Compurermagier. Die 
wichtigste Regel bei Mehrspieler-Partien ist, dos eige- 
ne Schloß niemals, zu keinem Preis und unter keinen 
Umständen neben andere Spielerfestungen zu 
bauen. Das würde nur zu einem verbissenen Kampf 
zu Beginn des Spiels führen, der mit dem Tod und 
permanentem Rauswurf des Unterlegenen enden 
würde. Es ist einfach sehr viel spannender, wenn 
gegen Ende des Spiels noch möglichst viele Gegner 
mit von der Partie sind - also lieber die Zer- 
störungswut auf die neutralen Monster lenken. 
Beim Angriff auf eine Festung sollte mon sich so ver- 
stohlen wie möglich nähern - om besten unter Ver- 
wendung von »Invisible« - und direkt vor der äuße- 
ren Mauer landen. Das schirmt vor den gegnerischen 
Bogenschützen ab und auch der Feindmagier wird 
Sie nicht sofort entdecken. Wenn Sie dicht genug an 
der Mauer sind, tauchen Ihre Schüsse zudem nicht 
ners auf, was es diesem enorm 

erschwert, Ihre Position 

auszumachen 

Besitzer des »Teleport to 

Castle« -Spruchs sollten 

diesen beim Überfliegen 

eines feindlichen Schlos- 
ses einsetzen. Von da an 

Werden 

Untertanen 
versehentlich 
beschossen, 
ändert sich 
ihre Loyalität 



braucht man nur den 
Teleport-Zauber zu 
benutzen, während man 
im eigenen Schloß ist, 
und befindet sich sofort 
bei seinem Angriffsziel. 
Nun solange draufhal- 
ten, bis das Schloß weg- 
geputzt ist, oder Ihnen die 
Mana- oder Lebensener- 
gie ausgeht. Dann ein- 
fach zurückteleportieren, 
zuhause Energie nach- 
tanken und nach erneutem Teleport mildem Beschuß 
weitermachen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis 
das Schloß zerstört ist, und nehmen sich dann den 
Magier selbst vor. Einen menschlichen Gegner kann 
man mit dieser Taktik fast bis zum Wahnsinn treiben: 
Gerade, als er Sie so gut wie getötet hat, [deportie- 
ren Sie sich zurück ins schnucklige Heimatschloß - 
understehtvorden Trümmern seiner ernstlich beschä- 
digten Festung, 

Bei jedem Angriff auf ein feindliches Schloß sollte 
man alle Sprüche benutzen, die von Ihrem Anflug 
ablenken. Am besten isthierzu der »Invisible« -Spruch 
geeignet, der bei richtiger Anwendung dem Tele- 
portieren sogar noch überlegen ist, Warten Sie in 
der eigenen Festung, bis Mana- und Lebensenergie 
maximal sind. Nun den Unsichtbarkeit-Spruch benut- 
zen und zum Feindschloß fliegen. Dabei immer wie- 
der »Invisible« sprechen, sobald die Wirkung nach- 
läßt. Dann beharkt man die Festung solange, bis nur 
noch genug Mona für einen weiteren Invisible- Spruch 
ist. Unter dessen Wirkung gelingt Ihnen die Flucht 
nach Hause, wo abermals nachgetankt und der Vor- 
gang bis zur Zerstörung der gegnerischen Bruch- 
bude wiederholt wird. 

Zum Schluß noch eine oberfiese Taktik: Sobald ein 
gegnerisches Schloß um eine oder mehrere Aus- 
baustufen verkleinert wurde, sollten Sie die Situation 
ausnutzen und möglichst viel Mana stehlen. Nicht 
wenige Spieler halten dos für zwecklos, da ja der 
gegnerische Magier (normalerweise) in unmittelba- 
rer Nähe herumschwirrt und das Mana einfach selbst 
neu okkupiert. Weit gefehlt! Sausen Sie, durch »Acce- 
lerate« beflügelt, um das Schloß herum und sammeln 
kräftig. Oftmals ist gerade der letzte Manaball 
gemopst, wenn dann die eigenen Ballone eintreffen. 
Das Schönste daran ist, daß Ihr Gegner (sofern er 
etwas Spielerfahrung hat) Sie gar nicht ernsthaft 
daran hindern wird: Zum einen ist sein Schloß unver- 
teidigt, während ersieh mit Ihnen um die Kugeln strei- 
tet; zum anderen könnte er gor nichts mit dem frei 
gewordenen Mana onfangen, da er ja dazu zunächst 
sein Schloß wieder ausbauen müßte! fla] 



TOR-TRICKS FlR 



»NHL HOCKEY «5« 



£tj m ftock 



Selbst wenn die diesjährige 
NHL-Saison völlig ins 
Wasser fällt: Wir zeigen 
Ihnen, wie Sie auf dem PC 
ins Stanley-Cup-Finale 
kommen. 

Du bringst uns den Stanley Cup und wir sorgen 
dafür, daß Du nie mehr arbeiten mußt!« Die- 
sen Millionendeal der New York Rangers mit ihrem 
Center Mark Messier müssen Sie nicht wiederho- 
len, um die wichtigste Trophäe im Eishocke/ zu 
gewinnen. Unser Leser Markus »Lemieux« Monda- 
vid verrät Ihnen die optimalen Spielzüge, mit denen 
Sie locker dos Finale gewinnen. 

Bauerntrick 

Eine Gaudi ersten Ranges für die Zuschauer, aber 
eine Riesenblamage für jeden Goalie ist der soge- 
nannte Bauerntrick. Der Torhüter steht dabei wie 
der sprichwörtliche »Ochs vor'm Berg« im Tor, 
während der Stürmer hinter dem Tor auf freie Mit- 
spieler lauert und dann selbst ums Netz kurvt und 
parallel zur Torlinie am Goalie vorbei ein- 
schießt. Bevorzugen Sie dabei die Ecke, in 
der der Torwart seine Stockhand hat, da er 
mit der Fanghand eine größere Reichwei- 
te besitzt. Für diesen Trick eignen sich 
besonders 5pieler wie Sergei Fedorov oder 
Pavel Bure, die sehr schnell und wendig 
sind und außerdem hohe Werte beim Stick- 
handling besitzen. 



Schneller Breakout 

Wenn Sie wiedereinmal bedrängt sind und 
gerade noch die gegnerische Attacke 
abwehren konnten, hilft ein schneller Break- 
out. Ein Abwehrspieler oder Center paßt 
flink zu einem der beiden Flügelflitzer, der 
sich mit der Scheibe der Bande entlang auf 
und dovon macht. Auf Hohe der gegneri- 
schen Bullykreise paßt er in die Mitte auf 

Fahren sie mit dem Stürmer hinten 
um das Tor und schießen dann 
parallel zur Torlinie am überrasch- 
ten Goalie vorbei ins Netz 



den Center, der mit einem gut 
getimten Schlagschuß dem geg- 
nerischen Goalie keine Chance 
läßt. Prallt der Puck ab, hat der 
zweite Flügelstürmer noch Aus- 
sichten auf einen Nachschuß. 
Kommen Paß und die Wings zu 
langsam, hilft entweder der Bau- 
erntrick oder Sie ziehen sich mit 
dem Center hinters eigene Tor 
zurück, lassen den Gegner kommen 
sehen ihn mildem schnellen Breakout. 



Weitschüsse 

Die Torhüter hoben ihre Leistungen im Gegensatz 
zum alten NHL Hockey wesentlich verbessert. Die 
meisten sind sehr schnell auf den Beinen und kaum 
zu überraschen. Ein paar Kandidaten wie Sean 
Burke, Felix Potvin oder Bob Essensa gibt es aber 
noch, die mit gezielten Weitschüssen zu schlagen 
sind. Ihr Center schießt dabei •£ 
beim Anstoß vom Mittelbully ous 
durch die Beine des gegneri- 
schen Centers flach aufs Tor - 
wenn Sie das Bully gewinnen. 
Der überraschte Goalie kommt 
nicht schnell genug auf den 
Boden und der Puck rutscht ihm 
zwischen den Beinen hindurch. 
Diese Taktik ist auch bei einem 
Alleingang sinnvoll, wenn zwei 
Gegner im Angriffsdritte! auf 





Mit einem schnellen Flü- 
gelflitzer ziehen Sie an 
der Abwehr vorbei und 
passen auf den freien 
Center, der auf der 
Stockhandseite des Tor- 
warts mit einem Volley- 
schuß vollstreckt. 



Ihren Stürmer warten. Ein 
harter, flacher Schuß von der 
blauen Linie knackt oft die 
härteste Abwehr, außerdem 
haben Sie die Chance auf 
einen Nachschuß. Ein kleiner 

Haken kurz vor dem Schuß verwirrt den Torhüter 

zusätzlich. 

Alleingang 

Von den Fans umujubelt laufen Sie aufs Tor zu, 
schlängeln sich mit Ihrem schnellen Stürmer durch 
die Abwehr, täuschen einen Haken an, schießen 
aber anschließend sofort mit einem trockenen Schuß 
ins Eck. Sie müssen dabei mit dem Spieler auf der 
Seite der Stockhand angreifen, dann hat der Geg- 
ner meist keine Chance. 
Sollten Sie von den 
Abwehrspielern abge- 
blockt werden, schwen- 
ken Sie ums Tor herum 
und versuchen den belieb- 
ten Bauerntrick. 

Zeit 
schinden 

Liegen Sie im Stanley- 
Cup-Finale zwei Minuten 
vor Schluß 1:0 in 
Führung, werden Sie ver- 
ständlicherweise nicht 
mehr alles riskieren und 
daher etwas Zeit schinden 
wollen. Lassen Sie Ihren 
Goalie nicht sofort aus- 
schießen, sondern riskie- 
ren Sie lieber ein Bully im 
eigenen Drittel, denn bei 
einem so knappen Ergeb- 
nis wird der Gegner den 
Torhüter herausnehmen. 
Bieten Sie für das Bully 
den stärksten Center auf, 
der sich den Puck 
schnappt und mit einem 
Weitschuß ins leere Tor 
powern kann. Eine ande- 
re Möglichkeil ist, mit dem Puck hinlers eigene Tor 
zu fahren, da die gegnerischen Stürmer dort nur 
sehr zögerlich angreifen. (fs| 



V 




So einfach sind Alleingän- 
ge: Steve Yzerman 
schnappt sich den Puck, 
läuft aufs Tor zu, täuscht 
vor dem Verteidiger einen 
linken Haken an (roter 
Pfeil), irritiert mit einem 
angetäuschten Schuß 
nach links den Goalie 
(rot) und schießt ungehin- 
dert rechts ein. 



A 



KOHPLETTLÖSUNG VON »STERNENSCHWEIF« (I) 



w 



Sie haben noch Proble- 
me mit dem Frieden 
zwischen Zwergen und 
Elfen? Unsere Komplettlö- 
sung zum aktuellen DSA- 
Rollenspiel von Attic rückt 
den Haussegen wieder 
gerade. 

Unser Mann in Aventurien, Christian Masson aus 
Königswinter, hat sich mit einigen Getreuen bis 
zum Finale des Rollenspiels »Sternenschweif« durch- 
gekämpft, Do die Lösung ziemlich komplex ist, wer- 
den viele der unwichtigen Schalter und Truhen, die 
teilweise in den Karten auf den nächsten Seiten ein- 
gezeichnet sind, nicht erwähnt. 

Allgemeines 

In der Gruppe sollten sich auf jeden Fall zwei magie- 
begabte Recken befinden (am besten Waldelf und 
Magier), ein Zwerg und zwei Kämpfer wären auch 
nicht schiecht. Mindestens eine Frau sollte darunter 
sein. Talente, die auch berücksichtigt werden wol- 
len, sind Schwerter, Fernwaffen, Krankheiten heilen, 
Feilschen, Pflanzenkunde. Zauberpflichtsprüche: 
Geister austreiben, Foramen, Transversalis, Analüs, 
Penetrizzef, Fulminictus, Ignifaxius, Adler-Wolf, 
Schmelze. 

Möglichst schnell alle Stabzauber auf den Zauber- 
stab bringen. Dos ersetzt eine Menge schwerer Aus- 
rüstungsgegenslände. Das wichtigste Kraut zur Hei- 
lung ist das Wirseikraut. Mit ihm kann man sowohl 
Dumpfschädel als auch Frostschäden heilen und die 
Jorugapflanze hilft bei Schlachtbeltfieber, Bei Geld- 
knappheit hat sich Falschspielen und Taschendieb- 
stahl als äußerst lukrativ erwiesen, aber speichern 
Sie des öfteren. 

Kvirasim 

Hier beginnt das Abenteuer, Wirerfohren von einem 
Elfen, daß wir zum Frieden beitragen können, wenn 
wir den Salamanderstein zu Ingramosch, dem 
Zwerg, nach Lowangen bringen. Parallel bietet man 
uns ober auch ] 000 Dukaten, wenn wir diesen Stein 
an eine gewisse Vindaria Egelbronn im gleichen Ort 
aushändigen. Da der Stein aber noch nicht in unse- 
rem Besitz ist, lassen wir uns mit der Entscheidung 



noch ein wenig Zeit. Der Stein soll in einer 
Zwergenbinge im Süden sein. 
In der Nacht erhalten wir Besuch, der uns 
von der Waffe 5ternenschweif erzählt, die wir 
für ihn finden sollen. Am nächsten Morgen ist Markt 
und hier können wir auch endlich Waffen kaufen. 
Nach ordentlicher Ausrüstung (Waffen, Schuhe, 
Wasser, Essen, etc) machen wir uns auf den Weg. 
Außerhalb der Stadt hilft man natürlich der armen 
Lady, was die Party zwei Erfohrungslevels weiter 
bringt. Auf dem Weg nach Gashok treffen wir Iwain, 
der erzählt, daß die Echsen im Sumpf etwas über 
Sternenschweif wüßten und nach langer Reise betre- 
ten wir Gashok. 

Gashok 

Hier herrscht ein merkwürdiges Klima gegenüber 
Fremden wie uns. In der Nacht verfolgen Sie ein 
komisches Zeremoniell, Am nächsten Morgen erfährt 
man durch Reden mit der Stadtbevölkerung, daß 
man sich vorsehen soll, da es einem sonst erginge 
wie dem Müller der Stadt. Die Mühle im Südwesten 
bestätigt unser komisches Gefühl. Nach einer Unter- 
redung mit der Kräuterfrau vom Markt erfahren wir, 
daß der Müller Artherion in einem Wald östlich von 
Gashok lebt. Sie statten ihm also einen Besuch ab 
und nehmen seine Bitte an, Gashok vom Fremden- 
haß zu reinigen. Nach einer weiteren Unterredung 
milder Kräuterfrau über neue Bürger der Stodt erhal- 
ten Sie die Adresse von einem Herrn aus Kuslik. Die- 
ser rückt nach eingehender Unterhaltung auch die 
Namen zweier weiterer »ehrenhafter« Bürger raus. 
Bei Deregorn werden wir schließlich fündig und ver- 
helfen ihm zu einer Audienz in der Hölle. 
Nach getaner Arbeit besucht mon Artherion ein wei- 
teres Mal und als Dank für die Hilfe verschenkt er 
zwei seiner magischen Waffen (Schwertund Bogen). 
Wir verlassen Gashok und reisen weiter nach Südo- 
sten, wo nach langer Suche endlich die Stadt Fin- 
sterkoppen auftaucht. 

Finsterkoppen 

Noch ausreichender Genesung und Vergnügung 
betreten wirdenBingenbereich im Westen der Stadt. 
Damit auch unsere elbischen Artgenossen die 
Wachen passieren dürfen, müssen sie sich kurzfri- 
stig mit dem Verwandlungszauber »Adler-Wolf« in 



einen Hund verwandeln. Nachdem Essens- und 
Wasservorräte gefüllt sind, begeben Sie sich in den 
Ingerimm-Tempel. Durch wiederholtes Ansprechen 
des Themas Zwergenbinge rückt der Geistliche end- 
lich den Schlüssel zum Eingang der Binge heraus. 
Wir betreten die Binge im Norden. 

Binge Level 1 

Mit einem mulmigem Gefühl im Bauch schließen wir 
den Eingang zur Binge auf. Im Raum ganz im Nor- 
dosten findet mon nach Untersuchung der Kohle im 
Kohlebecken einen seltsamen Ring, der vor Hitze 
schützen soll. Mon findet oben einige Truhen und 
Gegenstände, vor allem Kette, Schaufel (AI ), Fackel, 
Zunderkästchen (A2), Kraftgürtel (T3), Tränke (T4), 
Nachdem wir im Kominschacht nach oben geklet- 
tert sind, untersuchen wir eine Steinplatte und fin- 
den auch noch einen Schlüssel und einen Heiltrank. 
Noch einer kurzen Pause beschließen Sie, die Trep- 
pe noch unten zu nehmen. 

Binge Level 2 

Hier nehmen Sie sich Raum für Raum vor. Dos Resul- 
tat: Kurbel, Wagenschmiere (Tl), magische Gürtel 
|T2,T3), Proviant (T4) und Edelsteine (LI ). In man- 
chen der Löcher befinden sich leider auch gemeine 
Fallen. Nach dem Possieren einiger Bolzenfollen 
gelangen wir in einen Raum mit einem Mechanis- 
mus (Ml ) an der Wand, Bevor wir wissen, wie uns 
geschieht, ist die Wand hinter uns zugefallen. Noch 
genauer Untersuchung des Kurbellagers und erneu- 
ter Betrachtung reparieren Sie es mit Hilfe unserer 
Kette und der Kurbel. Es gelingt uns somit, den Raum 
zu verlassen. 

Wenn man im nördlichen Raum einen Truhe plün- 
dern will, erscheint eine kleine Gestalt, die nach des 
Rätsels Läsung (»Elche«) einen Schlüssel übergibt 
und uns weitverstreut in dieser Ebene absetzt. Wir 
finden uns schnell wieder zusammen und setzen 
unsere Reise eine Etage tiefer fort. 

Binge Level 3 

Mit viel Schweiß und Wasserverbrauch schaufeln 
wir die Gänge im Norden frei und stoßen auf ein 
Skelett mit einem Pergament und weiter westlich auf 
einen weiteren Schlüssel. Uns gelingt es sogar, die 
Lore mit Hilfe der Wagenschmiere in Gang zu set- 
zen. Das hat aber eher schmerzliche Erfahrungen 
zur Folge. Bei den Grabstatten läßt man den Toten 
ihre Waffen, da sie sonst wacher werden, als man 
denkt (es sei denn, die eigenen Waffen sind restlos 
hinüber). Auf, auf, ein Stockwerk tiefer! 

Binge Level 4 

Dem Wasserpool nähert man sich besser nicht, do 



man ein wenig kampfmüde ist. Im 
Osten erhält man nach einem 
Kampf ein Steinmedaillon, welches 
sorgsam verstaut wird. 
Das Wasserrad drehen Sie auch 
noch auf. Nun können wir uns in 
den Rinnsalen wenigstens ein 
bißchen säubern. Außerdem hat es sich so angehört, 
als ob irgendwo Wasser abfließt (Level 5). Im Rat- 
tenloch im Norden des Raumes finden wir endlich 
mal wieder etwas Heilendes. Danach steigt man die 
Treppe im Südosten hinauf. 

Binge Level 5 

Dort, wo gerade noch alles voller Wasser war, kön- 
nen wir nun den trockenen Fußboden über eine Trep- 
pe betreten. Nach drei Versuchen, die Bodenplatte 
gemeinsam anzuheben, benutzt unser Zwerg sein 
Brecheisen und öffnet einen Weg nach unten, den 
wir sogleich betreten, 

Binge Level 6 

Nachdem wir unser Inventar weiter angefüllt haben 
[T2, T3, T4, A! ), öffnet man die Tür nach Süden mit 
dem Schlüssel aus dem Kaminschacht. Dort füllen 
Sie die Wasserschläuche mit dem herrlichem Naß 
aus dem örtlichen Brunnen und wenden sich danach 
wieder dem Ernst des Lebens zu. Aus der Truhe im 
Süden (Tl ) nimmt sich einer der Gruppe einen kom- 
pletten Satz Leder-Kluft, und es stellen sich alle vor 
dos erste Hitzefeld. Der Diebstahl der Kleidung hat 
zur Folge, daß sich der Weg zur Treppe verschließt, 
also werden die Klamotten nach getaner Arbeit wie- 
der in die Truhe gelegt. 

Wir sondern einen aus der Gruppe aus, der mit fol- 
genden Gegenständen den Weg über die Hitzfel- 
der wagt: roter Ring am Finger, brennende Fackel, 
Lederkluft aus Tl am Leib und dem Steinmedaillon. 
Und siehe da, die Götter sind uns wohlgesonnen. 
Das Symbol an der Westwand am Ende des Ganges 
benutzt unser Einzelkämpfer mit der brennenden 
Fackel, woraufhin sich der Weg nach Westen öff- 
net - zur Ingerimm-Schmiede. Nach einem 
Gespräch mit dem Golem geben wir diesem unser 
Medaillon, woraus er uns ein Arthenil -Schwert 
schmiedet. 

Während der Golem vor sich hinschmiedet, stöbert 
unser Mann in den Kammern im Südosten und fin- 
det dort den gesuchten Salamanderstein. Nimmt er 
sich diesen, bietet ihn uns der Golem im Tausch 
gegen das Medaillon (Schwert) an. Sie schlagen 
natürlich ein, denn Diebstahl lohnt nicht, auch wenn 
die 5000 Dukaten und der Schmuck der Nachbar- 
truhe mit Reizen nicht geizen. Da der Golem jetzt 
allein sein will, ziehen wir uns sofort zu den Käme- 



l*is**8J!^?" 



roden zurück, da es sonst I 
Zurück mehr gibt: Der ( 
schließt die Schmiede einfach und 
macht keine Anstalten, diese irgendwann wieder zu 
öffnen. 

Nachdem wir wieder vereint sind, legen wir die 
Ledersachen sorgfältig in die Truhe zurück. Auf der 
Dungeonkarte sieht man, daß man den Dungeon 
auch über den Kaminschacht in Level 4 im Westen 
dieses Levels verlassen kann, doch wir wollen dem 
Priester seinen Schlüssel zurückgeben, oder? 
Wir verlassen die Binge vio Treppen und hängen 
den Schlüssel an die Tempeltür. In der Stadt feiern 
wir dann unseren großen Fund. Wir haben den Sala- 
manderstein! Der Weg führt Sie nach Lowangen. 
Bevor wir die belagerte Stadt erreichen, treffen wir 
auf Antharon, der sich uns anschließen möchte. Ob 
Sie ihn aufnehmen oder nicht, das Schicksal nimmt 
seinen Lauf. 

Lowangen 

Beim Betreten der Stadt muß man fast alle Besitztü- 
mer abgeben. Wir spielten schon mit dem Gedan- 
ken, unsere Bingenschätze vorher in einer anderen 
Stadt zu versilbern, haben uns aber für den schnel- 
len Weg entschieden. Zu allem Arger klaut Gavron, 
Antharons Bruder, den Salamanderstein, als wir uns 
in Lowangen umschauen, und wir stellen fest, daß 
wir die Stadt nicht mehr verlassen können. Im Hotel 
»Das weiße Haus« fragt man nach Ingramosch und 
erfährt den Namen »Siebenquelk in diesem Zusam- 
menhang. Er soll in diesem Viertel wohnen. Sucht 
man ihn auf, erzählt er, daß Ingramosch entweder 
in den Blutzinnen oder in Tjoimar zu finden sei, aber 
nicht hier. So ein Pech aber auch! 
Durch die Frage nach einem Geheimgong aus 
Lowangen heraus erzählt Ailian von Dragan Escht, 
der darüber mehr weiß, Also statten wir Dragan 
einen Besuch ab. Wie sich herausstellt, ist er eine 
sehr gute aber auch sehr teure Quelle. Für jede Infor- 
mation möchte er als Gegenleistung erst einen Gefal- 
len erbracht bekommen. Er ist geduldig genug, uns 
drei Informationen zu geben, mehr nicht. Deswegen 
muß man die Auswahl der Fragen genau abwägen. 
Wir müssen ihn auf jeden Fall nach dem Thema Rei- 
sen fragen, um aus Lowangen flüchten zu können, 
und nach Gavron, um den Salamanderstein wie- 
derzubekommen. Die dritte Fragen hängt von den 



mm ki 



derzeitigen Ansprüchen der Gruppe ab. 
Sie haben folgende Themen zur Auswahl: Unter- 
kunft, Waffen sowie Ausrüstung und Essen (alle 
Ansprechpersonen sind in der Karte eingezeichnet]. 
Die Gegenleistungen sind folgende: 1 . Wir müssen 
ihm den Vinsalter {Übersetzer) bringen, der durch 
einen Besuch und viel Überredung auch herbeige- 
schafft werden kann. 2. Wir sollen Dragans Esche- 
brosche aus dem Schauhaus wiederbeschaffen. Sie 
steigen also nachts ins Schauhaus ein und durchsu- 
chen die Räumlichkeiten solange, bis Sie die Bro- 
sche gefunden haben, und nicht länger, 3. Man soll 
Meister Deringorn ein Päckchen in die Halle der 
Macht bringen. Da dieser aber nicht da ist, suchen 
wir ihn privat auf. Man hüte sich aber davor, ihm 
ins Haus zu folgen. 

Laut Dragan befindet sich Gavron in der Taverne 
»Orkentod«, wo wir ihn am Abend nach einiger Zeit 
des Trinken und Redens auch hereinschneien sehen. 
Sie folgen ihm sofort und stellen ihn unterwegs. Er 
verrät, daß er den Salamanderstein zu Egelbronn 
gebracht hat und führt uns zu ihrem Haus (falls nicht, 
erzählt auch Heilerin Kysira, wo Vindaric wohnt!]. 
Nach einem harten Kampf finden wir den Stein nebst 
anderer schöner Gegenstände endlich wieder. Dra- 
gan gemäß weiß die Schwarze Jondra etwas über 
einen Ausgang aus der Stadt, da wir den Stein jetzt 
wohl doch lieber Ingramosch bringen, als sonst 



Fragt man bei ihr nach, sagt sie uns für 300 Duka- 
ten, daß uns Hilfe bei der Ordensburg erwartet, 
wenn man dort als Losung »Wir wollen den Hof keh- 
ren« sagt. Gesagt, getan. Wir sprechen diesen Satz 
gleich zweimal und erhalten sogar noch etwas Geld 
für's Kehren. Als Gegenleistung für den Weg nach 
draußen verlangt Meister Eolan, daß wir zwei Män- 
ner bei ihm zurücklassen und ihm Kunde über den 
Im Sumpf verschollenen Agdan Dragenfeld bringen. 
Wir dürfen den Geheimausgang benutzen und ver- 
lassen Lowangen ohne unsere treuen Gefährten und 
ohne den Salamanderstein, den wir einem der bei- 
den vorher gegeben haben. Dann machen wir uns 
auf den Weg zu den Sümpfen. Von den restlichen 
Abenteuern wird dann der zweite Teil dieser Lösung 
in der nächsten PC Player berichten, (fs) 



> 



AUiw^^UMC ® 




jBinge Level 1 
Kaminschacht 



Eingang Ring 




T = Truhen 

A = Ausrüstung 

M = Maschine 



Runter zu Level? 















Binge Level5| 


i öden platte 










— Runter Level4 















ComMed 




+M.Kjrscht +14480Pofsdam+ 


+ +Am Schlangervfenn 59 + + 


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Bayern braucht endlich 
wieder einen König, Kohl 
wird Hofnarr und Sie 
müssen bei »Hurra 
Deutschland« versuchen, 
das alles wieder einzu- 
renken. Wir helfen weiter. 

Die Bundestagswahl ist gelaufen, Kohl wieder- 
gewählt und so mancher Spieler brütet noch 
über »Hurra Deutschland«. Sascha Braunreuther 
aus Marburg kennt sich mit Korruption und Skan- 
dalen bestens aus und verrät seine Tricks. 

Bierzeltreden 

Bei den ßierzeltreden hat man die Wahl zwischen 
jeweils zwei Aussagen. Nochstehend sind die besten 
rhetorischen Wendungen aufgezählt. 
Saddam (die Bevölkerung ist gegen die Rüstungsin- 
dustrie): 2, 1 , 2, 2, 2. 

Riesen-Seepferdchen [gegen Gen-Lobby): 1,1,2,2. 
Honnecker-Klon (gegen Gen-Lobby): 2, 1 , 2, 2, 1 . 
Amoklauf des Polizisten (gegen Rüstungs-Lobby): 1 , 
1,1,2,1. 

Stromausfall (gegen Atom-Lobby|: 2, 2, 1 , 1 , 2. 
Obst- und Gemüse-Preisverfall (gegen Gen-Lobby): 
2,2,2,2,2. 

Babynahrung (gegen Chemie-Lobby): gar nicht erst 
hingehen! 

Überschwemmungen: 2, 2, 2, 2, 1. 
Rentenreformen (gegen Rüstungs-Lobby): 2, 1 , 1 . 
Bestechungsaffäre: 2, 1,2, 2, I. 
Tankerunglück (gegen Atom-Lobby): 2, 2, 2, 2, 1 , 
Bananenaffäre (gegen Gen-Lobby): 2, 2, 1 . 
Papst bei Wissenschaftskongreß (gegen Gen- 
Lobby): 2, 2, 2, 

Brillenallergie (gegen Chemie-Lobby): 1 , 2, 2, 1 . 
Rinderwahnsinn (gegen Gen-Lobby): 2, 1, 2, 1 . 
Zehnstellige Postleitzahlen (gegen Chemie-Lobby): 
2,2,1,2,2. 

Flugzeugabsturz (gegen Rüstungs-Lobby): 1 , 2, 1 , 2. 
Zahnschmerzen (gegen Chemie-Lobby): 1, 2, 2, 2, 
2,ßeiderviertenAussagekannmanwohlen. 1 steht 
für die Atom-Lobby, die 2 für die Rüstungs-Lobby. 
Schnürsenkelverknappung (richtet sich gegen die 
Rüstungsindustrie): 1, 2, 1,2, 2. 
Zeitungsschlamm (gegen Chemie-Lobby): 2, 1, 2, 
2,2. 

Haarausfall: 1 , 1 , 2, 2, 1 . Bei der zweiten Aussa- 
ge hat man wieder die Wahl. Nimmt man die 1 , 
spricht man für die Gen-Lobby, nimmt man 2, unter- 
stützt man die Atom-Lobby. 
Waldsterben (gegen Atom-Lobby): 1 , 2, 2, 2, 2. 
Lüneburger Heide (gegen Rüstungslobby): 1 , 2, 1 , 
2,1. 



BIERZELT 
& 



In der Bar 

Die 8ar dient dazu, eine Partei zu schwächen. Kohl 
oder Scharping verlieren Stimmen je nachdem, wel- 
chen Vertreter Sie in der Bar beeinflussen. Mit den 
Souvenirs von den Auslandsreisen erreicht man eine 
deutlichere Schwächung als nur mit einem Streit- 
gespräch. Hier sind die besten Aussagen: 
• Das Gebetsbuch des Papstes hilft beim Duo Wai- 
gel und Brandt. 




lings auch beim Professor im Institut. 

• Wolfgong Schäuble muß man die Aktfotos von 
Hillary Clinton zeigen, die man zuvor bei Bill 
ergattert hat. Die Aktfotos wirken auch bei Franz- 
Josef Strauß. 

• Rita Süssmuth drehen Sie den Ehering von Prin- 
zessin Diana an. Das reißt sie vom Hocker! 

• Bei Björn Engholm ist die SCUD-Rakete von Sad- 
dam Hussein hilfreich. Björn macht sich ab nach 
Hause. 



Streitgespräche 

Endlich hol mon es geschafft, das richtige Thema 
bei den richtigen Politikern anzusprechen. An- 
schließend müssen Sie im zweiten Dialog einen der 
beiden Politiker zu diesem Themo zu befragen. 
Nachfolgend die besten Themen: 

♦ Süssmuth und Vogel: Dienstdreiräder. 

♦ Strauß und Vogel: DIN-Auflagen, 

♦ Schäuble und Vogel: Treppenverbot. 

♦ Waigel und Engholm: Sondersteuern für Nicht- 
Bayern, 

♦ Waigel und Vogel: Sondersteuern für Nicht- 
Bayern, 

+ Blüm und Engholm: Reformierungs-Reformen. 

♦ Strauß und Engholm: »Kohi lebt noch«-Thema. 

♦ Schäuble und Lafontaine: Rotlicht. 

♦ Strauß und Lafontaine: Rotlicht, 

♦ Strouß und Brandt: »Kohl lebt noch«-Thema. 

Auslandsreisen 

Ein Besuch bei einem Landesobermotz kostet 
70.000 Mark. Auslandsreisen sind wichtig, um 
Souvenirs zu ergattern und um sich mit dem Promi 
aufs Pressefoto zu lümmeln. Hier hat mon generell 
mehr Auswahlmöglichkeiten, seine Dialoge zu 
fuhren. So kommen Sie on die 
Fotos ran: 

Der Dalai Lama: 3, 2,3, 1,2, 2, 
3, 2. Das Pressefoto ist perfekt, 
doch holder Dalai Lamo kein Sou- 
venir, das man ihm abschwatzen 
kann. 

Bei Honny die Aussage 2 drücken, 
danach Aussage 3. Eine hand- 
signierte Autogramm- 
karte von ihm erhält man 
auch noch mit auf den 
Weg. 

Bei Bill Clinton wird's 
schon haariger: 2, 2, 3, 
2, 3, 3, 3, 2, Die Bilder 
verstehen sich inklusive 

der Aktfotos von Hillary. 

nnle ein P lascht hen n n . i..o, ■ i •, 

Der Popst laßt sich mit 

dieser Taktik zu einem 
Foto überreden: 3, 2, 2, 1, 3, 2. Als Souvenir 
bekommt man eine Kopie seines Gebetsbuches. 
Bei Saddam Hussein drücken Sie folgende Aussa- 
gen: 2, dann die 1 . Foto und SCUD-Rakete gehören 
Ihnen. 

Bei Charles hilft die folgende Kombination weiter: 
3, 3, 3, 3, 2, 1 , 2, 1 . Man erhält das Pressefoto 
und sogar den Ehering von Prinzessin Diana, 
Bei Boris Jelzin: 1 , 2, 2, 2, 1 , 3, 1 , 2, 3. Den Wodka 
kriegt man als Souvenir dazu. (fs) 



V 



A 



TIPS ZU »MASTER OF MAGIC« 





Per »Stone 
eine starke 



Mit Jörg Langers allgemeinen Strategien vermeiden Sie 
faulen Zauber bei »Master of Magic«. 



Für welchen Zauberer Sie sich ent- 
scheiden, beeinflußt den gesam- 
ten Spielverlauf. Genauso sollte man 
vor der Zusammenstellung eines 
Custom-Magiers genau wissen, wie 
man spielen möchte. Dann dement- 
sprechend die Fähigkeiten und 
Sprüche zusammenstellen. Bei den 
Spezialfähigkeiten ist der Channeler 
sehr interessant, da er im Kampf bil- 
liger zaubern kann, Auch als Sage- 
moster hat man gewaltige Vorteile, 
weil damit die Spruchforschung auf allen Gebieten 
erleichtert wird. Wer sich für die Startposition auf 
Myrran entscheidet, wird anfänglich kaum auf ande- 
re Magier treffen, dafür aber auf Monsterhöhlen und 
sonstige Orte, die überdurchschnittlich schwere Geg- 
ner enthalten. Weniger interessant sind der Alche- 
mist |die Gold-Mana-Umwandlung wird nur selten 
benötigt) und der Artificier (startet zwar mit dem 
Create-Item-Spruch, kann ihn aber aufgrund der 
Kostspieligkeit - trotz Bonus - erst im späteren Spiel- 
verlauf nutzen). 

Bei den Zaubersprüchen wird die Auswahl noch 
größer; ein Spruch, der aber in jedem Fall dabei sein 
sollte, ist »Healing« [Lebensmogie). Wer sich den 
nicht sichern kann, weil er der Todesmogie frönt, soll- 
te entweder den Naturspruch »Nature Heals« im 
Repertoire haben oder »Ressurect«. Das schnelle Hei- 
len oder Wiederbeleben von Einheiten ist ein wich- 
tiger Garant für den Sieg. 
Ebenfalls standardmäßig sollte ein Spruch gewählt 
werden, derdie Verteidigungsfähigkeit einzelner Ein- 
heiten dauerhaft hochschraubt, z.B. »Stone Skin« 




Auch im dichtesten Getümmel sollte man 
stur Gegner für Gegner abserv 



Skin« könnte man aus diesen Schamanen 
Einheit machen 

oder »Holy Armor«. Gerade Femkampf-Einheiten 
sind meist recht schwach gepanzert, was sich so gut 
ausgleichen läßt. In dieser Beziehung ist auch der 
»Heroism« -Spruch zu empfehlen. Etwas weniger 
wichtig sind fürs Erste Attack- und Resisl-Steigerun- 
gen (»Eldritch Weapon«, »Holy Weapon«, etc.). 
Je nach Magieart sollte noch ein Kampfzauber 
(»Web«, »Warp Wood«, »Fireball« etc.) dabei sein, 
ein Beschwörungszauber (möglichst von Wesen, die 
maximal einen Manapunkt Unterhalt pro Runde 
benötigen] und ein netter Globalzauber (z.B. »Just 
Cause«). Versuchen Sie, ein möglichst weites Spek- 
trumabzudecken: Es bringt wenig, sowohl WarBears 
wie auch Ghule beschwören zu können; stattdessen 
lieber einen völlig anderen Spruch wählen. 
Für welches Volk Sie sich entscheiden, hängt ganz 
von Ihren Vorlieben ab. Die »Edelrassen« wie Elfen, 
Dunkelelfen und Zwerge vermehren sich meist sehr 
schlecht, was die Eroberung wichtiger macht, als bei 
fortpflanzungsfleißigen Rassen wie Halblingen oder 
Barbaren. Wer auf Wirtschaft spielen möchte, wird 
die Klockons wählen, wer schier unbesiegbare Stan- 
dardtruppen vorzieht, die Trolls. 
Die Weltgröße beeinflußt den Anteil von großen 
Landmassen. Wem ein von Flugwesen und Schiffen 
geprägtes Spiel wichtig ist, der sollte hier »klein« 
wählen. Bei der Gegneranzahl empfiehltes sich, drei 
oder vier einzustellen - das ist einfach interessanter. 
Die Gegnerintelligenz ist für gewiefte Taktiker erst bei 
der Einstellung »impossible« eine echte Herausfor- 
derung, Einsreiger dürfen sich aber ruhig langsam 
hocharbeiten, zumal im einfachsten Modus Helden 



keine Gefohr laufen, beim Fliehen aus einer Schlacht 
verloren zu gehen. 

Die erste Stadt 

Die beiden Anfangseinheiten sollten in entgegenge- 
setzte Richtung marschieren und dann einen Halb- 
kreis zurück in Richtung Heimatstadt schlagen. So 
klärt man innerhalb etwa einen Jahres die unmittel- 
bare Umgebung auf. Betreten Sie die einzelnen Mon- 
sterhöhlen und Türme, nur so können Sie feststellen, 
was in welcher Anzohl darin lauert. Daß vorher 
gespeichert wird, versteht sich von selbst - auf die 
sofortige Flucht kann man sich nicht verlassen. 
Nach dieser ersten Erkundungsphase sollten Sie ein 
oder zwei Orte ausgekundschaftet haben, die sich 
mit ihren beiden Anfangseinheiten, unterstützt von 
zwei oder drei herbeigezauberten Hilfskräften, ein- 
nehmen lassen. Beginnen Sie so früh wie möglich 
damit - ein befreiter Gefangener oder 100 zusätz- 
liche Manopunkte machen sich vor allem in der ersten 
Spielphase sehr positiv bemerkbar. Begehrtestes Ziel 
für Ihre anfängliche Eroberungen sind kaum vertei- 
digte neutrale Ortschaften - das spart Ihnen eine 
Siedlereinheit und oft eine längere Aufbauphase. 
Ihre Magiepunkte werden anfangs am besten in 
»Skill« und »Research« investiert, für das eigentliche 
Zaubern sollte mon nur eingesetzen, was absolut not- 
wendig ist: Ein Manapunkt, wenn Sie gerode nicht 
zaubern, und etwas mehr, wenn Sie einen Geist oder 
ahnliches beschwören wollen. 
Meist enthält eine Stadt schon Barracks und eine ßuil- 
ders Hall; bauen Sie dann als erstes eine Granary. 
Danach kommt es ganz auf die Lage der Stadt und 
die strategische Situation an. Grundsätzlich ist es am 
besten, eine Sawmill und eine Foresters Guild zu 
bauen, um die weiteren Ausbauten schneller zu 
bekommen. Dies macht natürlich nur Sinn, wenn im 
Einzugsgebiet der Stadt Wald zu finden ist. Für die 
sehr teure Miners Guild sollte man sich etwas Zeit 
lassen; auch hier gilt: Wenn kein Gebirge in der 
Nähe ist, bringfs nichts. Anfangs empfiehlt es sich 
nicht, Kampfeinheiten selbst auszuheben - wenn Sie 
sich mit Soldnern und beschworenen Kreaturen be- 
gnügen, können Sieauf die ganze Militärschiene erst- 
mal verzichten und sich auf den wirtschaftlichen und 
kulturellen Ausbau beschranken. Demzufolge wer- 
den mit der Zeit eine Library und eine Sages Guild 
errichtet, dann ein Marktplatz und darauf der Far- 
mers Market. 

Auf eines müssen Sie aber achten: Keine Stadt darf 
vollkommen unverteidigt sein! Auch wenn der näch- 
ste Gegner meilenweit entfernt ist, könnte er mal kurz 
mit einer Späher-Einheit vorbeischauen. Vor allem 
aber Brandschatzer und herumstreunende Monster 
sind in der Anfangsphase eine echte Gefahr. 



Wo es sich lohnt, werden relativ schnell Straßen 
gebaut - diese bringen Handelsboni und erlauben 
es, die eigenen Einheiten zügig zu verschieben. Ach- 
ten Sie aber auf ein »geschlossenes Straßennetz«, 
das als äußerste Punkte die Städte hat: Auch Feinde 
kommen in den Genuß der Bewegungsbon i... 

Truppen und Helden 

Versuchen Sie möglichst, die teuren (olso zumeist 
auch guten) Einheiten zu bauen: In einer Schlacht 
können maximal neun Einheiten eingesetzt werden, 
für Billig-Fuzzis bleibt da später wenig Platz. Zu 
Beginn des Spiels und in bestimmten Situationen 
(leere Stadt muß verteidigt werden), dürfen Sie natür- 
lich Ausnahmen von dieser Regel machen. 
Der zweite Grundsatz ist, daß fernkämpfende Trup- 
pen generell zu bevorzugen sind. Eine ausgezeich- 
nete Variante stellen beispielsweise Elfen-Langbo- 
genschützen dar, die per »Stone Skin« widerstands- 
kräftiger gemacht wurden. Das generelle Problem bei 
den meisten Fernkämpfern ist, daß sie als Angreifer 
die erste Schußphase der Verteidiger überstehen 
müssen. Lassen Sie sich aus diesem Grund bei Feld- 
schlachten lieber angreifen, als selbst zu attackieren! 
Die Dunkelelfen sind nicht zuletzt deshalb interessant, 
weil jede ihrer Kampfeinheiten über begrenzte 
Schußfähigkeiten verfügt. Allerdings bringen die mei- 



sten Bogenschützen nur dann etwas, wenn Sie mas- 
siert auftreten. Scheuen Sie sich deshalb nicht, eine 
spezielle Armee zu bilden, die aus einem Helden und 
acht Femkämpfern besteht, 
Es lohnt sich, jede einzelne Einheit zu hegen und zu 
pflegen: Mit zunehmender Erfahrung werden die 
Truppen immer besser, was gleichzeitig ihre Überle- 
benschancen erhöht. Wenn Sie in einem Kampf durch 
Pech oder Unvorsichtigkeit gute Einheiten verlieren, 
sollten Sie den allmächtigen Superzauber »Lade 
Spielstand« benutzen... 

Für die Helden gilt im Prinzip dasselbe, wie für nor- 
male Truppen: Fernkämpfer (bzw. Magiekundige) 
sind Nahkämpfern vorzuziehen. Andererseits sind 
gerade schwerbewaffnete, erfahrene Nahkampf- 
Helden teilweise so gut gepanzert, daß Ihnen feind- 
liche Truppen so gut wie nichts mehr ausmachen. 
Achten Sie im übrigen auf die Spezialfähigkeiten 
Ihrer Helden; vor allem Heiler und Waffenmeister 
sind sehr wertvoll, wenn man sie »strategisch« ein- 
setzt, d.h. nicht unbedingt im Kampf, sondern als 
wanderndes Kronkenhous bzw. Trainingslager für 
Truppen-Stacks. 

Es gibt drei Zaubersprüche, um zu einem Helden zu 
kommen. Von diesen lohnt sich eigentlich nur derje- 
nige, der den »Erlöser« herbeiruft. Schon der »Sum- 
men Champion« -Spruch bringt koum bessere Hel- 



den auf den Plan, als sich einem zu diesem Zeitpunkt 
von allein anbieten. Wenn überhaupt, sollte er mit 
folgendem Trick angewendet werden: In der Runde, 
bevor der Zauber beendet ist, abspeichern. Nun so 
lange neu laden, bis der am Anfang der nächsten 
Runde erscheinende Hero den eigenen Ansprüchen 
auch wirklich genügt. Ein sehr guter Held ist der 
»Chaos Warrior«, auch die »noblen« Helden (z.B. 
»The Knight«) sind sehr empfehlenswert, weil sie 
nichts kosten, sondern im Gegenteil Gold einbringen. 
Die gefundenen, gekauften und selbst erschaffenen 
Artefakte sind bei den Helden am besten aufgeho- 
ben, die sowieso schon sehr stark sind. Schwächere 
Recken sollen sich erstmal in der Rangleiter empor- 
arbeiten und notfalls draufgehen - schließlich hat 
man nur für insgesamt sechs Protagonisten Platz. In 
der ersten Version von Master of Magic gibt es übri- 
gens einen netten Programmfehler: Ein verstorbener 
08/15-Held, der einige Runden später per »Resur- 
rect« wiederbelebt wird, kommt schon mal als abso- 
luter Superkämper mit fantastischen Werten daher, 

Spielstrategie 

Die Grundstrategie ist natürlich, als letzter Magier im 
Spiel zu sein. Wie Sie das schaffen, ist aber egal: 
Beispielsweise breiten Sie sich möglichst schnell aus, 
indem Sie kräftig neutrale Städte einnehmen, oder 



Tips & Tricks gesucht 

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KaiitDtiumirer 

Bitte Milden Sie des Spiel oe folgende feisdrift: 

Nome/Vemairai 

Sttufle 

PU/Orr 



A 



aber dadurch, daß Sie noch der anfänglichen Bau- 
phase verstärkt Siedlereinheiten ausschicken. Alter- 
nativ spielt man auf »Qualität«, d.h, auf gut ausge- 
baute Städte, die nur in hervorragend ausgestatte- 
ten Landstrichen (Nahrungs-, Gold- undMineralboni) 
errichtet werden. 

Die nächste Entscheidung ist, ob man sich früh einen 
Krieg mit einem Computergegner leisten soll. Ein 
gewonnener früher Krieg hat den Vorteil, einen lästi- 
gen Nachbarn los zu sein und dessen Restreich schnell 
einnehmen zu können. Wenn der Gegner aber noch 
gar keine Ländereien aufgebaut hat, ist der tatsäch- 
liche Gewinn recht klein. Zudem kann ja auch wos 
schieflaufen, und eine lange wahrende, ressourcen- 
verschlingende Erzfeindschaft entstehen. In diesem 
Fall ist es besser, auf Konfrontationen zu verzichten 
und stattdessen Zaubersprüche auszutauschen, 

Diplomati« und 



Bei der Diplomatie müssen zwei Dinge berücksich- 
tigt werden; Zum einen achten Ihre Gegenüber pein- 
lich genau auf Ihre Aktionen. Wenn Sie also in Frie- 
den mitMogier Y leben wollten, sollten Sie nicht gera- 
de Kampfeinheiten in Grenzreichweite anhäufen 
oder gar neben seine Städte stellen. Will Magier Y 
dann irgendwann, daß Sie Zauberer Z angreifen, so 
sollten Sie das bei einer Zusage ouch wirklich tun - 
mit der Absicht allein Ist Herrn Y nicht gedient. 
Der zweite Punkt ist, daß diplomatische Kontakte 
gepflegt, ober nicht überstrapaziert werden. Melden 
Sie sich regelmäßig (alle fünf Runden oder häufiger) 
bei Ihren Gegenübern, sprechen Sie diese aber nur 
auf eine einzige Sachean [Pakt, Zouberspruchtausch, 
etc.). Das verspricht mehr Erfolg, als 1 Runden nichts 
von sich hören zu lassen und dann auf einmal alles 
mögliche erreichen zu wollen. Man sollte sich die 
Beschreibungen der gegnerischen Magier in der 
Anleitung durchlesen: Mit manchen Herrschern ist 
diplomatisch einfach nichts anzufangen. 
Wenn Sie sich schließlich zum Krieg entscheiden, 
dann immer nur gegen einen Feind gleichzeitig. Nut- 
zen Sie den Wizard's Pakt (oder gar die Allianz), 
um in aller Seelenruhe Ihre Truppen zu stationieren, 
und zwar möglichst bei der gegnerischen Hauptstadt. 
Das zukünftige Opfer wird zwar mißtrauisch, aber 
was soll's: Im besten Falle kündigt der Bedrängte 
dadurch von sich aus den Pakt, womit Ihnen Diplo- 
matieabzüge erspart bleiben. Wenn man dann in 
Zuschlagposition und hoffentlich truppenmäßig über- 
legen ist, sollte man einige Runden lang »drohen«, 
das bringt Extragold oder Zaubersprüche. Greifen 
Sie dann die Hauptstadt des Gegners an, deren Ver- 
lust den Feindmagier für längere Zeit aus dem Spiel 
wirft. Damit hat man genügend Gelegenheit, um die 



restlichen Ortschaften zu erobern, so daß der zurück- 
kehrende Mogier schlimmstenfalls noch einige letzte 
Bastionen vorfindet. 

Wenn sich der Erzfeind bei seiner Rückkehr in einem 
uninteressanten Nest versteckt, können Sie zur fol- 
genden Strategie greifen: Schwächen Sie die Stadt 
bis kurz vor den Exitus (nur noch eine verteidigende 
Einheit), und ziehen dann ab. Wenn einige Belage- 
rungstruppen (zum Besetzen der umliegenden Fel- 
der) zurückgelassen werden, kommt der Gegner auf 
keinen grünen Zweig mehr - aber Sie sparen sich 
den diplomatischen Vernichtungs-Malus. 
Ist die Hauptstadt allerdings unzugänglich oder 
uneinnehmbar, sollten Sie versuchen, in kürzester Zeit 
möglichsr viele andere Städte zu erobern. Somit wird 
der Gegner im bevorstehenden Krieg von Anfang an 
geschwächt, so daß Sie hoffentlich durch wirtschaft- 
liche Überlegenheit gewinnen. Niemals darf füreinen 
Krieg die eigene Entwicklung (Skill-Vergrößerung, 
Bau von Mana-spendenden Gebäuden) aufgegeben 
werden - versuchen Sie, einen Teil Ihrer Städte aus 
dem Konflikt herauszuhalten und dort fleißig am 
Wirtschaftsoufschwung zu arbeiten. 
Die Erforschung und Durchführung des »Master/«- 
Spruchs [als zweite Siegmöglichkeit] sollte nur dann 
betrieben werden, wenn eine Patt- Situation herrscht, 
oder Ihnen die Gegner militärisch überlegen sind. In 
diesem Fall konzentriert man sich auf die Verteidi- 
gung seiner Städte, vor allem die Hauptstadt muß 
maximal geschürzt werden. 

Taktische Kämpfe 

Wie schon vorher erwähnt, sind Fernkämpfer sehr 
wichtig - allerdings nur, wenn Sie die erste Schuß- 
phase des Verteidigers einigermaßen überstehen. 
Donach konzentriert sich das eigene Feuer natürlich 
auf die feindlichen Schürzen: zuerst auf die gefähr- 
lichsten und dann auf die, die noch am meisten Sal- 
ven übrig hoben. Wenn sich mehrere gleichwertige 
Ziele anbieten, beschießt man das am nächsten ste- 
hende. Außerdem wird brav ein Gegner nach dem 
anderen »abgearbeitet«; Eine getötete Einheit ist 
wichtiger als zwei angeschlagene. 
Vor allem für Nahkämpfe sollte man das Kampf- 
system durchschauen: Jede Einheit hat eine bestimm- 
te Anzahl von Lebenspunkten, sowie ein bis sechs 
einzelne Leutchen. Immer wenn die Lebenspunkte 
eines Einzelkämpfers abgearbeitet sind, geht er der 
Gesamteinheit (auch grafisch) verloren - der Trupp 
hat eine Attacke weniger. Angekratzte Einheiten, die 
schon Mitglieder verloren haben, kämpfen also 
schlechter. Bei größeren Einheiten (Reiter, große 
Monster] gilt dieser Effekt hingegen nur abge- 
schwächt oder gor nicht; Eine Doom Drake, die nur 
noch ein einziges Lebenspünktchen hat, richtet eben- 



soviel Schaden an, wie eine vollkommen gesunde. 
Ein beliebter Fehler ist jetzt, die fast besiegte Doom 
Drake mit einem angeschlagenen Helden anzugrei- 
fen - der Tod beider Einheiten wäre wahrscheinlich. 
Unterlegene, hinter Verteidigungsanlagen stehende 
Gegner tendieren dozu, sich nicht aus der Stadt her- 
auszubewegen. Nutzen Sie diese wenig flexible Tak- 
tik, um Ihre Fernkämpfer dicht heranzuführen und 
erst dann fürchterlich zuzuschlagen - ein Zeitlimitgibt 
es bei den Kämpfen schließlich nicht. Wenn eine 
Stadt hingegen von vielen Femkämpfern verteidigt 
wird, sollte man zu Beginn des Kampfes auf die maxi- 
male Distanz gehen, bis sich der feindliche Projektil- 
regen erschöpft hat. Danach wieder näherkommen 
und selbst fleißig schießen. Wenn die feindlichen 
Schützen zu stark sind, greift man zu unsichtbaren 
Einheiten (z.B. Nightstalker), oder zu solchen, die 
mehr oder weniger immun gegen Projektile sind (Ein- 
heiten mit »lorge Shields«, Skelette, etc.). 
Eine nette Taktik ist auch, eine stark verteidigte Stadt 
mit einer einzigen unsichtbaren Einheit anzugreifen, 
die dann den »Vortex«-Zouberspruch losläßt. Mit 
etwas Glück fallen sämtliche Feindeinheiten dem 
magischen Wirbelwind zum Opfer, 
Strategische Zaubersprüche (»Darkness«, »Terror«, 
»True Sight« etc.) sind speziellen (»Fire Ball«, »Fire 
Elemental«) vorzuziehen, da sie meist nicht nur eine, 
sondern alle Truppen beeinflussen. Sprüche, die eine 
Einheit verbessern (z.B. »Holy Armor«) werden vor 
dem Kampf benutzt: Während einer Schlacht einge- 
setzt, verfallen sie nach deren Ende wieder. 
Fliehen sollte man nur in vollkommen ausweglosen 
Situationen - und eigentlich muß für solche Fälle ja 
ein gespeicherter Spielstand vorhanden sein. Bis auf 
den Irrtro- und Easy-Schwierigkeitsgrad stehen die 
Chancen für jede Einheit nur Fifty-Fifty, eine Flucht 
zu überleben, Helden haben eine Chance von 75 
Prozent. Im einfachen Modus verbessert sich die 
Wahrscheinlichkeit fürnormaleTruppenebenfallsauf 
75 Prozent und Helden kommen Immer davon. Hier- 
durch wird eine weitere Kampftaktik möglich: Mit 
einem (oder mehreren) fernkampffähigen Helden 
eine Stadt angreifen, ein oder zwei Einheiten per Fern- 
kampf töten, fliehen und sofort wieder angreifen. 
Dadurch lassen sich auch stärkste Städte nach und 
nach »abarbeiten«, ohne selbst Verluste zu erleiden. 
Wenn Sie gegnerische Stocks im offenen Feld mit 
großer Überlegenheit angreifen, tendieren diese zur 
sofortigen Flucht. Dabei gelten dieselben Verlust- 
chancen für einzelne Einheiten wie für Sie. Man kann 
aber das Aufreiben solcher Verbände beschleunigen, 
indem man vor dem Angriff jedes mögliche Flucht- 
feld der feindlichen Armee mit genau einer Einheit 
besetzt. Wenn jetzt der Gegner flieht, haben Sie oh- 
ne Kampf eine Vielzahl von Einheiten beseitigt, [laj 






TIPS ZI »BMBESLICA MANAGER HATTRICK« 



LIZENZENTZUG 



Was Franz Beckenbauer nun genau hinter den Kulissen des 
FC Bayern treibt, ist ebenso unsicher wie die Zukunft Jür- 
gen Möllemanns bei Schalke 04. Viele unserer Leser wis- 
sen jedoch ganz genau, wie sie den »Bundesliga Manager 
Hattrick« knacken. Zahlreichen Bugs von Software 2000 
sei dank... 



WARTEN? - NEIN DANKES 

Bei Transferverhandlungen ist es ziemlich lästig, so 
lange auf den gewünschten Spieler warten zu müs- 
sen. Bernd Grunenberg aus Langenfeld hat wohl 
bei Uli Hoeneß gelernt und empfiehlt, sich bei der 
Ablösesumme im vorgegebenen Rahmen zu bewe- 
gen, dabei aber die Angebote der anderen Verei- 
ne im Auge zu behalten. Beim Gehall sollten Sie in 
etwa das Doppelte des geforderten eingeben. In 
aller Regel bekommt man den Spieler kurze Zeit 
später, in vielen Fällen erfolgt eine sofortige Zusa- 
ge. Sobald der Spieler verpflichtet ist, wird ihm ein 
neuer Vertrag angeboten, der prinzipiell im Gehalt 



wesentlich niedriger ausfällt als bei den Vertrags- 
verhandlungen, 

STADIONBAU 

Unser Leser Hanno Grosseschmidt aus Friedberg ist 
ein gewiefter Baulöwe und hat flott herausgefun- 
den, wo eine Schwachstelle des Bundesliga Mana- 
ger Hattrick sitzt. Wenn Sie bei den Schwierig- 
keitsgraden 2 bis 9 in der Ober-, Regional- oder 
Zweiten Liga spielen, mehr Geld brauchen und Ihr 
Stadion ausbauen wollen, hat er die richtige Lösung. 
Errichten Sie in den verschiedenen Blöcken, was Sie 
schon immer bauen wollten, also beispielsweise 



Sitzplätze oder eine Überdachung - das Trinkgeld 
für die Arbeiter sparen Sie sich! Wenn alle Blöcke 
gesperrt sind, haben Sie zwar eine Stadionkapa- 
zität von 0, doch zu den Spielen kommen je noch 
Eintrittspreis und Qualität des Spiels zwischen 
20.000 und 40,000 Zuschauer. Sie verdienen somit 
bei jedem Spiel etwa dOO.OQQ Mark, je nachdem, 
in welcher Liga Ihre Mannschaft spielt. Nach etwa 
fünf Heimspielen rechnet sich der Stadionausbau 
auch schon und Sie kommen von da an in die 
Gewinnzone. Wenn Sie Ihr Stadion erneut ver- 
größern, kostet Sie dos noch nicht einmal exfro. 

NIE MEHR FINANZNOT 

Miteinem simplen Trick steht Ihren Wünschen nichts 
mehr im Wege - zumindest beim Bundesliga Mana- 
ger Hattrick. Wählen Sie einen beliebigen Schwie- 
rigkeitsgrad, aber nur Bundesliga ohne National- 
mannschaft. Lars Demel aus Pattensen rat, im Menü 
einen neuen Spieler zu wählen, dessen Schwierig- 
keitsgrad auf 1 liegt und die Mitspielerzahl auf 2 
zu stellen. 

Wenn der Spieler fertig ist, nimmt man von ihm 
einen möglichst hohen Kredit auf. Sie bestätigen mit 
"OK« und verlassen die Bank. Auf dem Konto sind 
nun nur noch 3.000.000 Mark, Man betritt erneut 
die Bank und zahlt seinem Mitspieler den Kredit 
zurück, bestätigt und vedäßt die Bank wieder, (fs) 



KLEIN & FEIN 



SYSTEM SHOCK 

Energieprobleme bei »System Shock«? Simon Drees 
aus Verden hat herausgefunden, daß man mit 
einem kleinen Trick alle energiefressenden Systeme 
aktivieren kann und trotzdem nie völlig ohne Saft 
dasteht. Dazu schalten Sie einfach die gewünsch- 
ten Geräte wie Schutzschild oder Lampe ein, akti- 
vieren dann ein- oder zweimal den Gleiter und der 
Energieverbrauch sinkt auf »0 JPM«. 

LOLLYPOP 

Unser Leser Uwe Haupt aus Gera ist »Lollypop«- 
Fan und verrät die Codes für die ersten acht Levels 
sowie allgemeine Tips. Um alle vier Kartenstücke 
zu erhalten, muß man jeden Bonuslevel besuchen, 
denn es gibt unzählige Kisten zu entdecken. In der 
»Toy Fadory« stellen Sie sich auf die oberste Stufe 
und beschießen von dort den Affen, Im »Under- 
ground« plaziert man sich mit Dauerfeuer genau 
vor den Sfeinzeitmenschen und paßt gut auf die 
Blitze am Boden und die von der Decke fallenden 



Steine auf: nur im richtigen Moment noch oben 
springen! 

Die beste Position im »Rain Forrest« ist zwischen 
dem Endmonster und der Stufe. Wenn der Bienen- 
korb hinter Lolly ist, kurz umdrehen und die Biene 
erledigen. Als nächstes springt man vorwärts über 
den Schuß und erledigt schnell die zweite von hin- 
ten kommende Biene, dann beginnt alles von vorne. 
In »Spookville« kümmert man sich zuerst um die 
kleinen Gespenster und dann um den Endgegner, 
am besten von der obersten Reihe aus. An- 
schließend unter ihm durchlaufen, um auf die ande- 
re Seite zu kommen. 

Im »Dreamland« bleiben Sie am sicheren rechten 
Rand und schießen erst, wenn der Schrank seine 
Türen öffnet. Achten Sie besonders auf die weißen 
Gespenster. Um das »Frosty Land« zu schaffen, stellt 
man sich auf die unterste Stufe vor dem Eisbären, 
Dieser schießt dann nur in zwei Richtungen, Ent- 
weder weichen Sie der herannahenden Wolke aus, 
indem Sie senkrecht nach oben springen oder 




Level- 

und Tips 

Lolly alle 
Gegner 



ara3c|f||@|i 

ducken sich einfach. Der einfachste Endgegnerwar- 
tet im »Candy Hill«-Level auf den Spieler. Man 
bewegt Lolly immer nur im Mittelbereich und ver- 
sucht, zwischen zwei herabfallenden Schirmen hin- 
durch zu laufen, wenn das Riesenbaby die Seiten 
wechselt. (fs) 

LOLLYPOP-LEVELCODES 



Level 


Code 


Name 


2 
3 
4 
5 


NCU453 
CTWIPE 
DWMG2A 
N43XAZ 


Underground 
Roiny Forrest 
Spookville 
The Mansion 


6 


BWNXA9 


The Dreamland 


7 

8 


BXBYD7 
DG5VMU 


Frosty Lond 
Candy Hill 



r 



> 



III 

X 

II 

■ 

t 

in 

■ 




eistens nein, 
manchmal ja 

Ich besitze eine Soundblaster 1 6 mit 
der Roland SCD-10. Unter DOS ist 
alles in Ordnung, nur unter Win- 
dows lauft die Karte nicht ein- 
wandfrei. Meistens kommt beim 
Start die Meldung: »Ein Hard- 
wareproblem ist aufgetreten. Rich- 
ten Sie den MPU401 -Treiber neu ein«. Manchmal funktio- 
niert die Karte jedoch, ohne daß ich etwas verändert habe. 
(Daniel Roth, Viersen) 

Bei einer Soundblaster 1 6 sollte man, um Probleme zu ver- 
meiden, nicht den MPU-401 -Treiber unter Windows aktivie- 
ren. Der funktioniert zwar mei- 
stens, aber leider eben nicht 
immer. Viel sinnvoller ist es, den 
Midi-Treiber zu benutzen, der zur 
Soundblaster gehört. Der Treiber 
ist normalerweise schon installiert, 
da sich ein und das selbe Pro- 
gramm um »Wave« und »Midi«- 
Dateien kümmert. Jetzt wird's 
etwas kompliziert: Im »Midi Map- 
per« (findet sich in der System 
Steuerung) müssen Sie statt der 
MPU-401 -Schnittstelle die SB- 
Midi -Out- Schnittstelle aktivieren. 
Wie das Endergebnis aussehen 
soll, sehen Sie auf dem Bildschirm- 
foto. Danach sollte die Roland- 
Karte keine Schwierigkeiten mehr 
machen. Den MPU-401 -Treiber entfernen Sie dann am besten 
über die Systemsteuerung, da Sie ihn nicht mehr brauchen. 

Bat ndlosschleife auf der Festplatte 

Bei dem Versuch, die »Super Karts«-Demo von PC Player 
plus 1 1 /°4 laufen zu lassen, bin ich auf folgendes Problem 
gestoßen. Nach der Joystickkalibrierung ist das Programm 
mehrfach abgestürzt. Als ich danach die Verzeichnisstruk- 
tur der Festplatte kontrolliert habe, fand sich ein neuer Baum/ 
(»\kart\kart\kart\...«, usw.). In jedem Kart- Unterverzeich- 
nis stand die vollständige Verzeichnisstruktur der Festplat- 
te. Es muß sich wohl eine Art von Endlosschleife gebildet 
haben. Löschung von Daten in „einem Unterverzeichnis" 
führten zum Verlust der Daten im Stammverzeichnis. Der 
gesamte Baum ließ sich weder unter DOS (6.0), noch mit- 
tels PC Tools löschen. Bleibt einem ohne DOS 6.2 (Scandisk) 
noch eine andere Möglichkeit, als die Festplatte zu forma- 
tieren? (Stephan Kubitschek, München) 

Dieses Phänomen hat uns auch schlaflose Nächte bereitet, da 
es sporadisch bei einigen wenigen Lesern und jeweils bei 



Sie fragen, wir antworten: 
Tips und Tricks rund um den PC 



Wenn eine Roland -Aufsteckkarte 
unter Windows Probleme macht, 
sollten Sie den MPU-401 -Treiber 
entfernen und lieber den Midi-Trei- 
ber der Basis-Soundkarte aktivie- 
ren - der funktioniert oft wesentlich 



anderen Demo- Programmen auf- 
getaucht ist. Schließlich haben wir 
des Pudels Kern entdeckt: Im Cache- 
Programm »SmartDrv« von Micro- 
soft ist ein übler Bug. 
Wenn auf der Festplatte das »Write 
Caching« eingeschaltet ist, kann 
unter bestimmten Umständen bei 
der Installation eines Programms 
von CD-ROM diese Struktur entstehen. Der Fehler ist repro- 
duzierbar und konnte von uns schließlich sogar bei einer Reihe 
von professionellen Spielen entdeckt werden, zum Beispiel bei 
»Magic Carpet«. 

Um die Endlosschleife zu vermeiden gibt es zur Zeit nur einen 
sicheren Weg: Der Aufruf von SmartDrv darf nur mit dem 
Parameter »/X« erfolgen. Dieser schaltet das Wrtte Caching 
ab. Ändern Sie also alle Zeilen in der AUTOEXEC.BAT, die 
SMARTDRV.EXE enthalten so ab, daß die Zeile mit »/X« 
abschließt. Nach dieser Änderung konnten wir in keiner Kon- 
figuration die Endlosschleifen erzeugen - der Fehler scheint 
so gebannt zu sein. 

Eine Garantie kann man natürlich nicht geben und deswegen 
unsere Warnung: Wenn Ihre Festplatte wichtige Daten ent- 
hält, sollten Sie immer vor Installation einer neuen Software 
zumindest diese wichtigen Daten auf einem Backup sichern. 
Es wäre doch sehr unangenehm, wenn dieser Fehler eine Dok- 
torarbeit oder die komplette Budgetplanung für Ihre Firma 
schluckt. 

Ist das Endlosverzeichnis auf der Platte aufgetaucht, sollten 
Sie folgende Schritte beherzigen: Formatieren Sie mehrere 
Disketten und machen Sie eine Diskette mit dem SYS-Kom- 
mando zu einer Boot- Diskette. Spielen Sie das Programm 
SCANDISK.EXE aus dem DOS-Verzeichnis auf diese Disket- 
te. Wahlweise nehmen Sie statt SCANDISK auch NDD (Nor- 
ton Diskdoktor, enthalten in den Norton Utilities) oder DISK- 
FIX (enthalten in den PC Tools). Auf die anderen Disketten 
kopieren Sie alle Dateien, die auf keinen Fall verloren gehen 
dürfen. Booten Sie den Rechner von der angelegten Diskette 
und lassen Sie SCANDISK alle Fehler reparieren. Prüfen Sie 
danach, ob noch alle Programme laufen und schalten Sie 
-'Smartdrive aus. 

■JPlgital, analeg, oder was? 

Woran kann ich im Laden einen digitalen von einem ana- 
logen Joystick unterscheiden? Worin besteht eigentlich der 
Unterschied? Welchen Vorteil hat ein analoger Joystick? 
Welchen Vorteil hat ein Gamepad? 

(Detlef Engelmann, Roßtal) 

Analoge PC -Joysticks zieren 15-polige Sub-Stecker, digitale 
Konsolen -Knüppel begnügen sich mit 9 Polen. Der Unter- 
schied: Digitale Joysticks besitzen für |ede Richtung lediglich 
einen An /Aus- Schalter, was optimal für Konsolen -Action- 
spiele ist, da die Abfrage sehr schnell vonstatten gehen kann. 




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A 



Sie lassen sich nicht an PCs anschließen. Analoge, also PC- 
Joysticks, haben sogenannte »Potentiometer« eingebaut, die 
auch Zwischenwerte liefern können. Dadurch kann man bei 
Flugsimulationen gefühlvoller steuern, die Abfrage ist aber 
langsam, da aufwendig. Für PC-Action-Spieler gibt es Adap- 
ter oder digitale Joysticks mit eingebautem Wandler zu kau- 
fen |zu denen auch die Gamepads zählen), die ein quasi- 
digitales PC-Signal liefern. An der Reaktionsgeschwindigkeit 
jdiBdert sich aber nichts, nur am Steuergefühl. 



IDI ist nicht gleich MIDI 

Ich habe eine Soundblaster-Pro-Soundkarte. In der Anlei- 
tung steht, daß sie einen Midi-Anschluß hat. Bedeutet das, 
daß sie General-Midi-kompatibel ist? Auch steht in der Anlei- 
tung, daß der Midi-Port gleichzeitig Joystickanschluß ist. 
Was muß ich jetzt anschließen? 

(Kai Horiander, Rodalben} 

Die Soundblaster Pro hat zwar einen Midi-Port, dieser folgt 
aber einem Creative-Labs-eigenem Standard, der von keinem 
Spiel unterstützt wird. Erst ab der Soundblaster 1 6 findet man 
einen MPU-kompatiblen Midi-Anschluß, den so gut wie alle 
Spiele verwenden können. Um General Midi zu bekommen, 
benötigen Sie einen MPU-Port und einen Midi-Klangerzeu- 
ger. Dies kann eine Aufsteckkarte sein (wenn Ihre Soundkar- 
te die passende Steckleiste besitzt, z.B. SB1 6) oder ein exter- 
nes Midi-Gerät. Letzteres schließen Sie tatsächlich an den Joy- 
stickport an, wobei Sie dann noch eine zusätzliche Midi-Box 
benötigen, an die Sie wiederum Ihren Joystick anschließen 
können. 

Vieteilter Bus gleich halber Takt? 

Ich habe gelesen, doß bei Vesa-Local-Bus-MohSerboards, bei 
denen der Bus mit 40 MHz läuft und zwei VLB-Karten ein- 
gebaut sind, der Takt halbiert wird. Das heißt, beide Kar- 
ten laufen nur mit 20 MHz oder es gibt Störungen. 

(Christian Dziatlas, Mülheim) 

Es stimmt, daß es Vesa-Lacal- Bus- Karten gibt, die bei 40 MHz 
nicht mehr so ohne weiteres mitspielen, wie zum Beispiel älte- 
re ET4000-W3 2 -Karten. Um diese zum Laufen zu bringen, 
ist es notwendig, an der Karte oder am Motherboard ein 
zusätzliches Waitstate einzustellen. Dies geschieht knallhart 
per Jumper und drückt gewaltig auf die Gra- 
fikleistung. Aber das ist natürlich besser, als 
ein nicht funktionierender Rechner oder auf- 
tauchende Grafikfehler. Wenn Ihr 3D-Bench- 
Wert auffällig niedrig ist, kann es eventuell 
daran liegen. 



von 800 x 600. Damit bin ich unter Windows echt zufrie- 
den. Es müßte also eigentlich doch recht einfach möglich 
sein, alles unterhalb dieser Auflösung mit 72 Hz wiederzu- 
geben; namentlich die DOS-Textmodi. Unter Windows ist 
das kein Problem, da liefern die Treiber VGA-Utilities mit 
den entsprechenden Möglichkeiten. Aber unter DOS kriege 
ich das nicht hin. {Klaus Heinrkh-Mell, per CompuServe) 

Obwohl die modernen Grafikkorten voll und ganz auf Win- 
dows-Leistung eingestellt sind, gibt es meist eine Möglichkeit, 
die ungeliebten DOS-Modi »aufzufrischen«. Auf den mitge- 
lieferten Treiberdisketten finden sich Grafikkarten -Utilities, mit 
denen Sie die Rerreshraten in allen Auflösungen bestimmen 
können. Bei Ihrer Gra- 
fikkarte heißt das Pro- 
gramm »CLMODE«, 
mit denen Sie alle Fre- 
quenzen einstellen und 
auch gleich ausprobie- 
ren können, ob Ihr 
Monitor die Bildwie- 
derholrate verkraftet. 
Gerade beim Stan- 
dard-DOS-Textmodus 
könnte es sich lohnen. 
da dieser immer mit 60 
Hz dargestellt wird, 
damit ältere Monitore de 




Mit bestimmten Grafikkarten -Utilities 
erhöhen Sie die Bild -Wiederhol rate auch 
unter DOS und machen das Spielen augen- 
freundlicher. Achten Sie bitte darauf, daß 
Ihr Monitor die Frequenz verkraften kann. 



Brennt Ihnen eine Frage 
den Mysterien der PC-Techi 
auf der Zunge? Versiegt If 
Spiele-Lust im Hardwai 
Frust? Schreiben Sie ur 
v/erden versuchen, Ihi 
gen in einer der nächsten Aus 
gaben zu beantworten. 



LS in Hertz für den Textmodus 

Ich habe einen 486-Rechner mit einer Cirrus 
Logic AVGA3-542X-Grofikkarte. Sie leistet 
72 Hz bei 256 Farben und einer Auflösung 



if synchronisieren können. Nor- 
malerweise müssen Sie für die neuen Einstellungen »CLM- 
ODE« bei jedem Systemstart neu laden, zum Beispiel in der 
»AUTOEXEC.BAT«. 

oLh uviel Joystick macht stumm 

Ich habe mir die Roland SCD-10 gekauft. Ist soweit alles 
ganz okay, aber wenn ich meinen Flightstick von CH Pro- 
ducts in die Soundkarte einstöpsle, dann ist absolute Stille. 
Nichts ist mehr zu hören von General MIDI oder Roland SCC- 
1. Ohne Flightstick funktioniert es wunderbar. 

(Jörgen Wörner, per CompuServe) 

Ein Klassiker des Technik-Treffs, den wir gerne nochmal beant- 
worten: Die meisten Soundkarten teilen sich externen MIDI- 
und Joystick-Port am Joystick-Stecker. Viele moderne Sticks 
mit Zusatzfunktionen schließen dann aber 
einige der MI DI -Leitungen kurz. Deswegen 
bekommt auch die interne MIDI-Karte keine 
Signale mehr ab. Die einzige Lösung besteht 
darin, zwischen Joystick und Stecker an der 
Soundkarte das entsprechende Adapterkabel 
zu hängen, das zwischen Joystick und MIDI 
filtert. Ein solches Kabel gibt es für etwa 50 
Mark im Fachhandel - und eine MIDI-Orgel 
kann man dann auch an den PC anschließen. 
(mk/bs) 



Wir bitten um Verständnis, 
daß wir aus Zeitgründen 
keine individuellen Ratschlä- 
ge zusenden können. Bitte 
senden Sie also kein Rück- 
porto oder frankierte Rück- 
umschläge mit. 



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Meinung über PC 
Player loswerden 
oder sich zu 
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rund um den 
Computer äußern? 
Unsere Brief ecke ist 
das richtige Forum: 
Schreiben Sie bitte an 
den DMV Verlag, Redak- 
tion PC Player, Gruber 
Str. 46 a, 85586 Poing. 



Konstruktiv rechnen 

Zu Eurer Idee, PC Player plus als praktisch identisches Heft 
zur Normalausgabe herauszubringen, kann ich Euch (wie 
viele andere auch) nur gratulieren. Schon daran sieht man, 
daß Ihr es nicht auf den Geldbeutel Eurer Leser abgesehen 
habt, die sonst gezwungen gewesen wären, sich das norma- 
le Heft neben einer CD-Player- Sonderausgabe zu holen. Damit 
wäre man bei 25 Mark angelangt. Zwei Bitten hätte ich jedoch: 
Baut demnächst eine Deinstallations-Routine ein. Außerdem 
nervt es mich etwas, daß die Programmgruppe von PC Play- 
er 10/94 bei jedem Windows-Start geöffnet erscheint. 
Es wäre schön, eine Art Pinnwand mit Leserbriefen, bestimm- 
ten Kleininseraten (Veranstaltungen, Technik-Tips, etc.) als 
Objekt in die Programmgruppe zu integrieren. 
Sehr gut (und mutig) fand ich Eure kontroverse Diskussion um 
die mißglückte »Outpost« -Veröffentlichung; soweit ich weiß, 
seid Ihr in der Hinsicht so ziemlich die einzige Zeitschrift in 
Deutschland gewesen. (Nicolas Hinke, Zwingenberg) 

Danke fürs Lob! Die Programmgruppe einfach schließen, »Ein- 
steilungen speichern« aktivieren und Windows verlassen - in 
Zukunft erscheint sie »geschlossen«. Leserbriefe, Tips und 
andere Themen, die auf Papier praktischer sind, wollen wir 
nicht mit Gewalt auf die CD verlagern. Das neue Medium soll 
möglichst sinnvoll genutzt werden (»Interaktive Tests«, etc). 

Jetzt aber schnell 

Mich würde es interessie- 
ren, wie es die Redakteure 
schaffen, die vielen Pro- 
gramme In so kurzer Zeit 
ausführlich zu testen. Sie 
spielen die doch nicht bis 
zum Ende durch, oder? Ich 
selbst betrachte mich als 
Spiele- Profi (»System 
Shock« auf Stufe 2 nach sie- 
ben Tagen gelöst), würde es 
jedoch nicht schaffen, derart viele Programme in einem Monat 
zu verkonsumieren. [Olaf Nobis, Berlin) 




System Shock: 1 Woche für 
Level 2, nicht übel... 



Das haut natürlich nur hin, weil wir nicht jedes Programm 1 00 
Prozent durchspielen. Zur Meinungsbildung reicht es in der 
Regel, gut die Hälfte zu sehen; dazu kommen Background- 
Informationen von den Entwicklern. Da wir Spezialisten für 
die jeweiligen Genres einsetzen, kommen unsere Jungs beson- 
ders schnell zurecht. 

Zerrissen und verrissen 

Kreisch! Mein schönes PGPlayer-plus-Heft! Wessen Idee war 
es, die CD mitten auf den Umschlag zu kleben, wo beim 
Abtrennen der ganze Umschlag zerreißt? OK - nicht der 
ganze Umschlag wird zerrissen, aber schön sieht das Heft nach 
dem Abtrennen der CD nicht mehr aus. Könnten Sie für die CD 
nicht eine Extraseite im Inneren des Heftes reservieren? 
Sie testen viel zu viele schlechte Spiele - wer will die schon 
kaufen? Tests von Spielen unter der 45er-Marke sollten nicht 
veröffentlicht werden; Spielen unter 65 Prozentpunkten sollte 
nicht mehr als eine halbe Seite spendiert werden. Vielleicht 
könnten Sie einen kleineren Bereich extra für schlecht bewer- 
tete Spiele einrichten (in welchem sie ruhig etwas runterge- 
macht werden dürfen), da man ja auch wissen muß, was man 
nicht kaufen sollte. (Markus Knak, Rhaudenfehn) 

Seit Ausgabe 1 1/94 verwenden wir einen softeren Klebstoff. 
Behutsames Ablösen der CD-Tasche ohne Umschlagbeschä- 
digung sollte jetzt kein Problem mehr sein. Auch der übelste 
Verriß will analysiert werden: Nur ein Spielename und eine 
Wertungszahl waren zu karg, um unsere Leser zu informie- 
ren. 

Wenn wir was schlecht finden, wollen wir's auch vernünftig 
begründen. Den guten Spielen nimmt diese Politik keinen Platz 
weg; wir widmen den echten Klassetiteln jeweils drei bis fünf 
Seiten. 

Was diese CD so alles treibt... 

Ich bin ein begeisterter PC Player Leser und habe in der aktu- 
ellen Ausgabe 1 t/94 gelesen, daß Ihr auf Eurem CD-ROM 
noch mehr Treiber unterbringen wollt. Dazu kann man Euch 
nur gratulieren. Ihr seid da einige der wenigen, die sich um 
Anwender kümmern, welche oft von den Herstellern sitzen- 
gelassen werden. Es wäre toll, auf einer der nächsten CDs 
auch Treiber für CD-ROM-Laufwerke von Toshiba (z.B. für 
XM3401-B für Future Domain Controller, die ASPI unterstüt- 
zen) herauszubringen. (Roman Hompel, Baesweiler) 

Boris nimmt solche Anregungen gerne auf. Auf dem CD-ROM 
werden wir im Laufe der Monate die Treiber- und Update- 
Ecke mit Sicherheit nicht vernachlässigen. 

43? 

Bitte verkauft wieder zusätzlich die PC -Player-Diskette. Bei den 
Spieletests wundert es mich, daß die Preise unter »ca. -Preis« 
immer so hoch sind. Manchmal bekomme ich die Spiele bis 
zu 50 Mark billiger. Außerdem ist völlig unklar, warum Ihr bei 
Starkiller mit Folge 43 anfangt. (Jan Schneider, Bonn) 




Seine ersten 42 Episoden erlebte Starkiller in den 
grauen Tagen, bevor es PC Player gab. Dann 
gelang es uns (unter großem Einsatz von 
Geld, Schokolade und liebevoller Betreu- 
ung), Rolf Boyke abzuschleppen. Folge 43 
(in PC Player 1/93} schließt nahtlos an die 
»alten« Episoden an (»Ein Sturz durch ein 
warzes Loch... ist das gefahrlich, Dr. Bobo?« - »Oh ja, 
äußerst tödlich. Aber zugleich hochinteressant!«}. 
Disketten werden wir nicht mehr anbieten; viele neue 
Demos sind sogroß, daß sie nur auf CD-ROM genug 
Platz finden. Und die Preisangaben beziehen sich 
auf Empfehlungen des Herstellers. Klar, daß man 
bei Sonderangeboten oder knapp kalkulierenden 
Händlern einzelne Spiele manchmal deutlich billi- 
ger bekommen kann. 



gar verletzte Spieler (auch das ist nicht vorgesehen) durch 
schwächere ersetzen zu müssen. Die zufällige Festlegung der 
Gruppeneinteilung bei einem Turnier führt sehr oft zu inter- 
essanten Konstellationen, dennoch wäre eine optimale Umstel- 
lung auf eine Auslosung aus mehreren Töpfen wünschenswert, 
weil das dem wirklichen Spielbetrieb wesentlich näher käme. 
Unverständlich ist mir, warum bei Entscheidungsspielen nach 
zwei Verlängerungshalbzeiten bei Remis nicht ein Elfmeter- 
schießen folgt, wie es im Fuß- 
ball sonst üblich ist, sondern 
eine offensichtlich dem Eis- 
hockey entlehnte Art des 5ud- 
den-Death. 
(Norbert Pomaroli, A-Wien) 




Raus damit! 

Besonders gut gefallen mir die sehr kritischen Spiele-Tests. Am 
allerbesten fand ich allerdings den Artikel über Mailboxen 
und Faxmodems. Da ich mir selbst bald ein Faxmodem 
anschaffen will, habt Ihr mir mit Eurem Artikel sehr viel wei- 
tergeholfen. Anhand Eurer Tests kann ich mich vor meiner 
Wahl genauestens informieren und meistens trefft Ihr genau 
meinen Geschmack. Aber nun zu den erweiterungsfähigen 
Sachen, wie den Spiele-Komplettlösungen. Ich für meinen Teil 
finde, daß Ihr auch mal Karten zum Herausnehmen bringen 
könntet. (Christian Edenhofer, Wuppertal) 

Wer will denn da schon wieder seine schöne PC Player zer- 
rupfen ? Aber ernsthaft: Die Tips am Heftende machen die Zeit- 
schrift nicht nur übersichtlicher; wir sind dadurch auch bei 
kurzfristigen Umstellungen flexibler (und können die Deadl'me 
eher biegen, wenn kurz vor Druckbeginn noch ein schönes 
Spiel erscheint). 

Das FIFA-Gremium tagt 

Mit wachsendem Interesse verfolge ich die Beiträge im Tech- 
nik-Treff und natürlich die Leserbriefe. Eben einer dieser Brie- 
fe (»Bundesliga-Skandal« in 1 1 /94) hat meine tiefe Verwun- 
derung ausgelöst und ist damit der eigentliche Grund für mein 
Schreiben. Es ging um das hervorragende Spiel »FIFA Inter- 
national Soccer«, bei dem der Leser nichts anderes zu kriti- 
sieren hatte, als die Spielernamen der deutschen Mannschaft 
und die Werbung, die nach jedem Tor über den Bildschirm 
flimmert. Zur Werbung sei angemerkt, daß sie nicht nur den 
Spielablauf in keiner Weise beeinflußt, sondern sich auch sehr 
leicht per Knopfdruck abbrechen läßt. 

Wenn man schon an einem so guten Spiel herumnörgeln muß, 
so könnte ich mir eher folgende Krittkpunke vorstellen: Im 
Spielverlauf werden auf Wunsch zwar fleißig gelbe und rote 
Karten ausgeteilt, diese finden aber beim weiteren Turnier- 
oder Ligaverlauf keinerlei Beachtung. Damit ist auch der mit 
22 Mann recht stark besetzte Kader ziemlich überflüssig, weil 
man nie in die Verlegenheit kommen kann, gesperrte oder 



FIFA Soccer: Fortsetzung folgt? 



Wie ich die Buben von Electro- 
nic Arts Deutschland kenne, 
werden sie Deine Kritikpunkte 
aufmerksam durchlesen. Ich möchte fast die Gitarre von Flo- 
rian Stangl darauf verwetten, daß es 1 995 einen FIFA-Nach- 
folger geben wird. Da wird dann womöglich die eine oder 
andere Anregung von Dir aufgegriffen. 

Die Indizierungs-Debatte deomt 

Normalerweise schreibe ich ja kein Leserbriefe, aber als ich 
Euer Interview mit der BPS las, »doomte« es mächtig in mir 
(obwohl ich als Schweizer gar nicht von der Indizierung betrof- 
fen bin). Meine Erfahrungen mit diesem Spiel sind alle durch- 
wegs positiv. Wenn ich zum Beispiel wütend oder sonst 
irgendwie aggressiv bin, genügen 1 5 bis 20 Minuten »Doom« 
und ich bin wieder völlig entspannt. Auch die Nachbarskin- 
der (alle zwischen 9 und 15), welche hier und da ein Spiel- 
chen bei mir machen, sind nicht brutaler geworden oder haben 
ihre Haustiere mit der Kettensäge massakriert. Sie sagen auch 
selber, daß das ganze nur ein Spiel ist, wo man ein farbiges 
Sprite in ein andersfarbiges umwandelt, wie sie es in jedem 
Trickfilm sehen. (Ralph Gloor, CH-Freienbach) 

Ich bin 29 Jahre alt und seit vielen Jahren begeisterter Com- 
puterspieler, von Simulationen über Adventures bis zu Jump- 
and-Runs und Ballerspielen. Zudem bin ich noch Vater zwei- 
er Kinder im Alter von 2 und 9 Jahren. 
Nachdem ich Doom sehr oft spiele, bin ich der Ansicht, daß 
die Darstellung der Gewalt für Jugendliche unter 16 nicht 
geeignet ist. Man sollte dem Beispiel der Film-Industrie folgen 
und nach einem entsprechenden Gesetzesentwurf alle Spie- 
le, die auf den Markt kommen, von der BPS prüfen lassen. 
Damit soll einfach erreicht werden, daß Eltern, die mit der 
Szene nicht so vertraut sind, besser einschätzen können: Was 
kann mein Kind spielen? (Raimund Woch, Germering) 

In diesen Togen kommen die ersten Spiele in den Handel, die 
von der »USK« mit Altersempfehlungen versehen sind. Wir 
werden gespannt beobachten, inwieweit diese Angaben sinn- 
voll und kompetent gemocht werden. 



IN DER MACHE 



♦ EIN RUNDES ROM 

Auf dem nächsten CD-ROM von PC Player plus finden Sie 
natürlich alle neuen Spiele-Demos. Damit wollen wir's nicht 
belassen: Dazu kommen viele weitere Goodies wie die 
ausgebaute Service-Ecke mit Update-Patches und neuen 
Software-Treibern. Unsere exklusiven »Multimedia Leserbriete« 
finden nach dem Kölner Messeabstecher wieder in den Poinger 
Aufnahmestudios statt. Nicht zu vergessen: Der »interaktive Test« 
mit Spiele-Animationen und Originol-Sound. 

♦ PER KLEINE RECHENKÜNSTLER 

Kids hassen Mathe: Die Rechnen-Hausaufgaben werden zum all- 
täglichen Drama. Wo knurrende Lehrer versagen, soll Merlin'* 
Mathe helfen. Wir testen das purzige Lernprogramm nächsten 
Monat im Rahmen der Rubrik »PC junior«. 



♦ NEUE APVENTURES GELOST 

Auch die garstigsten Puzzles können unsere Abenteurer nicht 
schrecken. In der nächsten PC Player finden Sie deshalb die 
Komplettlösungen zu Kyrandia 3 und Death Gate. Der 
Tips-Teil wird natürlich auch zahlreiche Hilfen zu anderen aktuel- 
len Spielen bieten. 




Techno auf CD-ROM 
Wir tesfen die 



► I DO THE ROCK 

Nach einer CD-i-Version erscheint Todd Rundgrens Klangexperiment 
No World Order jetzt endlich für den PC. Die Rock-CD zum 
Sei bstabmi sehen inklusive Karaoke-Modus ist nicht die einzige 
Multimedia-Neuheit, welche aus dem Musik-Business rüberschwappt. 
Die deutschen Techno-Knaben von U 96 haben Ihr erstes CD-ROM 
vollendet und bieten dort neben Videos und einem Spielchen so bizarre 
Ergüsse wie eine »Gummienten-Lovestory« - wir sind beeindruckt. Ob 
Bits und Bytes ähnlich Hitparaden- reif sind wie die musikalischen Ergüs- 
se von U 96, verrät nächsten Monat unser ausführlicher Software-Testteil 

► GUT GEBRÜLLT, LÖWE 

Mit Der König der Löwen hat Disney nicht nur einen 
kapitalen Zeichentrick-Hit gelandet, auch die Videospiel-Fassung 
des Animations-Meisterwerks verkauft sich wie die sprich- 
wörtlichen warmen Semmeln. Und wenn uns die agile Presseabtei- 
lung von Virgin nicht überraschend 
im Stich läßt, testen wir im näch- 
sten Heft die PC-Umsetzung des 
Spiels zum Film. Weitere Test- 
Anwärter für nächsten Monat: 
Wing Commander 3 
(endgültig und letztendlich - 
sonst streichen wir Origin von 
unserem Weih nachtskarten - 
Verteiler), Ikarions Fußballmana- 
ger-Alternative Hattrick und 
die Simulations-Hoffnung 
Flight Unlimited 





PC PLAYER 



Alle Vorschau-Angaben ohne Gewähr! 

Aufgrund von Terminänderungen bei 

den 5pieleher stellern kann es zu 

kurzfristigen Verschiebungen kommen. 



erscheint am 
11. Januar 



4// dies und viele weitere Spiele- 
tests, Tips, News und Features 
rund ums PC-Entertainment war- 
ten in vier Woinen auf Sie. 




WELTBEWEGEND 



Klar, daß wir Redakteure von PC Player uns mit 
dem Computerteil aus der »Welt am Sonntag« 
fortbilden. Die nachfolgende Erwähnung eines 
brandneuen Massenspeichers beweist, daß die- 
ses ehrwürdige Blatt bei weitem nicht so kon- 
servativ ist wie sein Ruf. 



Glücklicherweise bedeutet 
eine leere CMOS-Batterie kei- 
ne echte Katastrophe. Sie ha- 
ben keinerlei Daten von Ihrer 
Festplakette verloren. 



Todesstoß fürs CD-ROM? Die Festplakette ist das 
Speichermedium der Zukunft... 



DUDEN-KILLER 

Was wäre das »Finale« nur ohne die mit der 
heißen Nadeln gestrickten Übersetzungen 
fernöstlicher Anleitungen ins Deutsche. Die 
Dokumentation für das »Mobile Rack« wurde 
anscheinend todes- und grammatikverachtend 
in fünf Minuten zusammen kalauert. 

.„ Sie d»un«n durch»"»- <*»°' " 

Co-ou." *'» 9 7™ de F»nM»n h«. „ v „ Wnd . m . 

de m Sack hat aie Boden. 

MOBI1-EBACK. nicht atit o ^^HaciiJijQßin. Schüssen 

; Diskette, wenn 



Welchen Anforderungen muß man eigentlich genügen, um 
bei der berüchtigten ZDF-Spielshow »X-Bose« als Moderator 
zu landen? Angesichts solcher Darlings wie Niels und Tanja 
sind Kompetenz und Talent offensichtlich nicht die aus- 
schlaggebenden Kriterien. PC Player enthüllt, exklusiv aus 
den Geheimarchiven des ZDF: Die Verhaltensregeln für X- 
Ba se-Mode ratoren ! 

PLATZ 1 S Exzessive Verwendung der schönen Wärter 
»zocken» und »gambeln« - der Gebrauch von »spielen« wird 
mit einer Abmahnung geahndet. 



PLATZ 2: Wen interessieren schon die Resultate bei 
den Video spiele -Wettkämpfen? Die Bestimmung der Gewin- 
ner nach dem Zufallspi inzip erhöht den Nervenkitzel bei allen 
Beteiligten. 

PLATZ 3: Gleichbleibend ahnungsloser Gesichtsaus- 
druck. Dadurch fällt die »Hä?«-Miene weniger auf, wenn man 
vom Teleprompter einen bösen, schweren Text ablesen muß, 
dessen Inhalt man nicht kapiert. 

PLATZ 4l Möglichst abwechselnde Verwendung der 
Ratio sigkeits- Floskeln »Hey« und »Heyheyhey«. Nur Exper- 
ten sollten sich an der verwegenen Konstruktion »Heyhey" 
versuchen. 

PLATZ 5* Auch angesichts von dämlichem Konzept und 
Sponsorendruck nicht verzweifeln, sondern die Kulleraugen 
aufreißen und lieb in die Kamera schauen. Schließlich wer- 
den Sie nicht fürs Denken bezahlt... 



drei mit einem etwas seltsamen Humor ausgestatteten Haupt- 
programmierer von Doom 2. 

LACHHAFT 

Sie glauben, den PC-Spieledesignern fällt nichts mehr Neues 
ein? Dann wenden wir unseren Blick doch auf die aktuelle 
Kundenzeitung des Videospiele-Distributors »Laguna«, in der 
das neue Mega-Drive-Modul »Boogerman« angepriesen 
wird. Gegner anrülpsen - das ist ja fast so originell und wit- 
zig wie die gesammelten Grammatikfehler im Text. Angesichts 
solcher humoristischen Niederungen ist man doch wieder für 
seine gute alte PC-Software dankbar... 



SATANISCHE VERSE 

Nicht nur der Untertitel »Hell on Earth« von Doom 
2 läßt auf die Präsenz des Teufels schließen. Ähn- 
lich wie auf so mancher Hardrock- Platte ist im 
Endlevel eine versteckte Botschaft in einem Digi- 
Sample enthalten. 

Betritt man den großen Raum im 30. Level, erklin- 
gen seltsame Töne, die nicht zu verstehen sind. 
Wer den Sprachfetzen rückwärts abspielt, hört 
folgende Botschaft: »To win the game you must 
kill me, John Romero«. John Romero ist einer der 



Ein Jump 'n Run Spiel das seines- 
gleichen sucht Vergesst alles was 
davor kam, Boogerman ist das Sega 
Mega Drive Spiel der etwas anderen 
Art Mit seinem ekelhaften Beneh- 
men zwingt er alle Gegner in die i 
Knie. Endlich ein Jump *n Run Spiel ' 
bei dem man so richtig herzhaft la- I 
chen kann. Und lachen kann manhier ^"^^^^^^ 
wirklich viel, zum Beispiel wenn Boogerman eine 
Gegner anrülpst. Ein Spiel das mit ungeahnten Witz 
begeistert 




-".' £s ^-»^W « S T ■-, 2>- fT i j.LJ gj ■ I 





Mittwoch, 9 November 1994 

"Spiele, Abenteuer, MIDI, warme, 
lebendige und natürliche Sounds, Techno, 
Klassik, Hock und jede Menge Spaß", las 
Ich auf der Steintafel. Es mußte die neue 
SoundWave32 A/WS von Orchid sein. 

Sie wird meinem Computer ungeahnte 
Klangdimensionen verleihen. Diese einmalige 
Kombination aus Wavetable und Synthese 
Ist bislang einzigartig! Und mit der fantas- 
tischen DSP-Software wird Dr.N. die ganze 
Nacht seinen 
Spaß haben. 




SOUNDWAVE32A/WS 



• A/WS Wavetable Synthese 

Die Sounkarte mit realistischen und lebendigen Sounds, die keine 
andere Wavetable Karte erzeugen kann! Jede SoundWave32 kann 
übrigens auf A/WS erweitert werden. 

• 24-Bit Audio Signalprozessor (ADSP) 

Erweitern Sie Ihre SoundWave32 per Software! Die einzige 
Soundkarte, die mit Ihren Ideen wachsen kann. 

• Kompatibel zu Allem 

Software wird unterstützt unter General MIDI, SoundBlaster, 
Q-Sound, Windows Soundsystem 2.0, und Kombinationen daraus. 

• A/WS und Digi-Sounds gleichzeitig 

Dank Kombo-Modes erklingen Spiele und Windows-Programme 
mit A/WS Wavetable und digitalen Effekten gleichzeitig! 

• DSP-Software Kit 

Kaum zu schlagen: Digitale Effekte in Echtzeit, Spracherkennung, 
Diktaphon, MIDI-Sequenzer, Media Back, Q-Sound, u.v.m. 

• SCSI-2 CD-ROM Interface (optional) 

Mit dem schnellen SCSI-2 Interface auf der SoundWave32+ SCSI 
schließen Sie alle angesagten Double-bis Quad-Speed 
CD-ROM Laufwerke direkt an Ihre Soundkarte an. 

Übrigens: ^ * 

Orchid DSP-Wavetabie Sound gibt's mit f, _ ^^ 
der GameWave32 schon ab =L - — 



DM229,- ORCHID 



ORCHID TECHNOLOGY GmbH - Nieiierlöritker Str. 36. 40667 Meerbusch - Fax: (02132) 80074 - BBS (02132) 80075 



Sie finden alle aktuellen Orchid Produkte wie WaveBooster, SoundWave32, GameWave32. SoundDrive16 und Keivin64 bei pc.spezialist und im gut sortierten Fachhandel. 



Ich mochte mehr Informatik 
Anschrift: 



Sound [^ 



Grafik £J 



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Besonders ausgezeichnet von: 

PC Games: (Award) 88% 

PC Joker: (Hit) 87% 

Powerplay: (Besonders empfehlenswert) 8 

ASM: (Spiel des Monats) 11 Punkte 



FlkCHTS RUF OkESEL 

Welt kST kUkE Ihfer